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Nr. 1 / 2018

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Schweizer Hausapotheke 1/18 – Gesunde Lektüre seit 1929

wodurch der Eisprung

wodurch der Eisprung unterbunden wurde. Mit Anfang 40 hatten die meisten Frauen damals keine Periode mehr. Heute sieht die Bilanz in vielen Ländern der ersten Welt anders aus. Frauen werden nur noch ein- bis zweimal schwanger, gebären ein bis zwei Kinder, die alle überleben, aber lediglich null bis vier Monate gestillt werden. Die Menopause tritt bei Frauen von heute meist erst mit Anfang 50 ein. Diese Veränderungen haben dazu geführt, dass Frauen heute rund 450-mal in ihrem Leben einen Eisprung bzw. eine Menstruation haben. Menstruationszyklus und Gesundheit Stellt sich nun die Frage, wie gesund so viele monatliche Blutungen sind. Der regelmässige Blutverlust führt bei rund einem Viertel der jungen Frauen zu tiefen Eisenspeicherwerten (Ferritin). Fünf bis zehn Prozent der jungen Frauen leiden gar an einer Anämie. Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen häufigen Menstruationen und dem Risiko für Eierstockkrebs. Frauen, die ihre erste Menstruation vor dem zwölften Lebensjahr hatten, nie ein Kind geboren haben und erst spät in die Menopause gekommen sind, haben ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart. Das Risiko wird jedoch nicht durch die Blutungen, sondern durch die Anzahl der monatlichen Eisprünge beeinflusst. Wissenschaftler erklären den Sachverhalt wie folgt: Während des Eisprungs kommt es zu einer winzigen Verletzung am Eierstock, die vom Körper jeden Monat repariert wird. Bei diesem Prozess können Zellen entarten, und Krebs kann sich entwickeln. Die Pille und die Monatsblutung Mit der Pille reift keine Eizelle heran, der Eisprung wird unterbunden, und die Gebärmutterschleimhaut wird kaum aufgebaut. Dennoch haben Frauen, die damit verhüten, eine monatliche Blutung. Weshalb? Als Gregory Pincus und John Rock die Pille entwickelten, die 1960 in den USA zugelassen wurde, stand verheirateten Frauen erstmals eine effiziente Methode zur Schwangerschaftsverhütung zur Verfügung. Die Geburtenrate in den westlichen Industriestaaten sank drastisch ab – man spricht vom Pillenknick. Pincus und der streng gläubige Katholik Rock legten damals fest, dass die Pille während 21 Tagen eingenommen wird und danach eine siebentägige Pause erfolgt, während der es zu einer Blutung kommt. Diese Hormonentzugs- oder Abbruchblutung hat jedoch nichts mit der natürlichen Menstruation zu tun, da die Pille den Zyklus ja unterbindet. Heute geht man davon aus, dass die Erfinder das Einnahmeschema einerseits so gewählt haben, um den natürlichen Monatszyklus zu simulieren und Frauen das Gefühl zu geben, dass ihr Körper Mythen rund um die Menstruation Die Menstruation ist in vielen Völkern der Erde negativ besetzt. Während der Menstruation gelten Frauen als unrein, und man sagt ihnen magische Kräfte nach. Hippokrates glaubte, dass es sich beim Menstruationsblut um überschüssige weibliche Körperflüssigkeit handle. Plinius der Ältere, der zwischen 23 und 79 nach Christus lebte, beschrieb, dass menstruierende Frauen Wein verderben, Saatgut unfruchtbar machen und Gras und Gartenpflanzen verdorren lassen würden. Paracelsus war 1520 der Ansicht, dass es sich beim Menstruationsblut um ein Gift handeln würde. Davon waren Wissenschaftler selbst 1920 noch überzeugt. Bis in die Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts war es menstruierenden Frauen untersagt, Blut zu spenden, weil man glaubte, dass es den Abbau der roten Blutkörperchen fördern würde. Bis in die Achtzigerjahre durften Röntgenassistentinnen während ihrer Periode keine Filme entwickeln, weil man qualitative Einbussen befürchtete. trotz Pille normal funktionieren würde. Andererseits wollte John Rock erreichen, dass die katholische Kirche die Pille als eine natürliche Verhütungsmethode akzeptieren würde, was ihm jedoch nicht gelang. Bei der Einführung war die Pille nur für verheiratete Frauen zugelassen. Wie erfolgreich die Strategie der Erfinder der Pille war, zeigt sich an der Tatsache, dass es bis vor kurzem in der Schweiz noch keine Pille mit einem Langzeitzyklus gab, die Frauen so manche Blutung erspart. Frauen wollen weniger Blutungen Auch wenn eine Frau, die mit der Pille verhütet, keine natürliche Menstruation hat, ist die monatliche Hormonentzugsblutung oft mit Symptomen wie Unterleibsschmerzen oder Stimmungsschwankungen verbunden. Diverse Untersuchungen belegen, dass viele Frauen gerne auf die monatliche Blutung verzichten würden. In einer Studie, die 2014 am Universitätsspital Zürich durchgeführt wurde, gaben 57 Prozent der Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren an, dass sie ihre Periode als beschwerlich empfinden. Rund 80 Prozent der befragten Mädchen hätten die Blutung lieber weniger häufig als monatlich oder gar nicht. Das ist nun neu mit der Pille im Langzyklus möglich. Bei dieser Pille werden keine Pillenpausen mehr eingelegt und es kommt nur noch viermal im Jahr zu einer Hormonentzugsblutung. Die Anzahl der Blutungen lässt sich aber auch mit einem Hormonpflaster oder -ring reduzieren. Gesundheitliche Aspekte Obwohl Frauen bereits vor der Einführung der Pille im Langzyklus in diesem Jahr die Möglichkeit hatten, die Zahl der Blutungen durch die Spirale und durch den Verzicht auf Pausen bei kombinierten Hormonpräparaten (Pille, Hormonpflaster, Vaginalring) zu reduzieren, machten relativ wenige davon Gebrauch. Eine schwedische Umfrage ergab, dass lediglich zehn Prozent der Befragten ihre periodenfreie Zeit regelmässig mit Hormonpräparaten verlängern. Viele Frauen, die mit kombinierten Hormonpräparaten verhüten, akzeptieren die monatlichen Blutungen als gegeben und glauben, dass ihr Körper diese braucht. Aus medizinischer Sicht sind die monatlichen Blutungen unter Pilleneinnahme für die Gesundheit nicht notwendig. Susanna Steimer Miller ist Chefredaktorin eines Elternratgebers. Als freie Autorin schreibt sie über diverse Themen. 24 Schweizer Hausapotheke 1-2018

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