Aufrufe
vor 6 Monaten

Nr. 1 / 2018

  • Text
  • Kinder
  • Eltern
  • Grosseltern
  • Schweizer
  • Kindern
  • Hausapotheke
  • Teddyzeit
  • Zeit
  • Mutter
  • Wichtig
Das Magazin für junge Eltern

n Die Supermutter

n Die Supermutter Teddy-Zeit tönt kuschelig und niedlich. Das sollte es für die Neugeborenen und Kleinkinder auch sein. Aber für Eltern ist es oft eine sehr anstrengende, manchmal auch nervige Zeit. Psychohygiene tut Not und dies bedarf eines angemessenen Umfeldes. Die Ansprüche an junge Mütter sind enorm. Das erste Kind stellt das Leben eigentlich immer auf den Kopf. Die Vielfalt und die Masse an Ansprüchen wachsen quasi naturgemäss exponentiell. Viele Eltern sagen, dass die Umstellung doch noch grösser war, als sie sich trotz Vorwarnung vorher vor gestellt haben. Um damit besser zurechtzukommen, hilft es zwischen den Quellen der Ansprüche zu unterscheiden. Äussere Ansprüche Moderne Frauen sind gebildet, sind stark, berufstätig und selbstbewusst. So das Bild, was von heutigen Frauen erwartet wird. Sie sind zudem beziehungskompetent, berufskompetent, erziehungskompetent und haushaltskompetent. Letzteres wird vielleicht etwas weniger erwartet als früher. Vielleicht. Nun ist das Kind da. Nachbarn, Freunde, Grosseltern und der Kindsvater freuen sich. Sie haben Zukunftshoffnungen und Erziehungsvorstellungen, gute Ratschläge, eigene Erfahrungen. Sie erwarten auch, dass die Mutter vor Freude strahlt. Oft ist die Freude ja spontan vorhanden, aber es gibt auch die Erschöpfung, die Zweifel und alle Umstellungen – von den Hormonen bis zur Zeitstruktur, vom Verzicht bis zu Überforderungsgefühlen. Da werden manchmal auch die vom Partner oder anderen Nahestehenden erwarteten Gefühle zu äusseren Ansprüchen. Dabei fallen die bisherigen Pflichten nicht weg: Wohl wird in einer guten Familie viel Hilfe und Unterstützung erwartet werden können. Aber eine uneingeschränkte und von äusseren Pflichten völlig unbelastete Zweisamkeit von Mutter und Kind wird auf die Dauer nicht gewährt. Sind bereits andere Kinder da, verzichten diese nicht so einfach auf ihre Mutterzeit, wie dies manchmal wünschenswert wäre; zumal sich kleine Kinder gar nicht vorstellen können, dass die Energie einer Mutter begrenzt sein könnte. (Manche Partner und Arbeitgeber können das vielleicht auch nur schlecht). 22 TeddyZeit 2018 SCHWEIZER Hausapotheke

Innere Ansprüche Erfahrungen, Beispiele und Ratschläge Diese inneren Ansprüche können zu In der Vorbereitung auf die Geburt ha- verdichten sich zu Idealvorstellungen einer ernst zu nehmenden Belastung ben sich die meisten Eltern mit ihrer zu- und – gegebenenfalls – Ängsten, was werden, die nicht nur die Gesundheit künftigen Rolle befasst. Sie haben aus zu tun sei und was zu lassen. Nun reicht der Mutter bedroht, sondern ihre – auch der eigenen Kindheit Vorstellungen, wie aber die Energie in der Realität prak- für das Kind so wichtige – Spontaneität sie als Eltern sein wollen und wie – um tisch nie aus, um alles umzusetzen, erdrückt. Die Idee der Supermutter ist Himmels willen – gar nicht. Sie haben was eigentlich – scheints – notwendig ungesund. Eine hinreichend gute Mut- vielleicht einiges gelesen oder sich von wäre oder man sich vorgenommen ter zu sein genügt vollends. Verwandten und Freunden sagen lassen, worauf es zu achten gilt, was gut hat. Also setzen erste Enttäuschungen, vielleicht gar Schuldgefühle ein. Guter Das Kind für das Kind sei und welches Fehlverhalten der Eltern die Zukunft des künftigen Kindes gefährden. Wille, Idealvorstellungen und Gewissen erzeugen innere Ansprüche, die nur zu oft über das real Leistbare hinausgehen. Nun ist also das Kind als neue Anspruchsperson hinzugekommen. Es hat keine Ahnung, wie anstrengend es A Kompressionsstrümpfe in der Schwangerschaft Schwangerschaftsübelkeit reduzieren und gleichzeitig für schöne, gesunde Beine sorgen – Kompressionsstrümpfe machen es möglich. So schön eine Schwangerschaft ist – leider belasten viele werdende Mütter Müdigkeit, Unruhe, Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen, nächtliches Kribbeln und Wadenkrämpfe, geschwollene Füsse und Krampfadern. Auch leiden 50 bis 80 Prozent aller Frauen in der frühen Schwangerschaft unter Übelkeit und Erbrechen. Eine neue Studie 1 untersucht die Wirkung von Kompressionsstrümpfen auf Übelkeit und Erbrechen in der frühen Schwangerschaft. Die Autoren kommen zum Schluss, dass die Kompressionstherapie eine nichtpharmazeutische (ohne Einnahme von Medikamenten) Alternative sein kann, um diese Symptome zu lindern. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen während der Schwangerschaft fördert die Durchblutung und verhindert, dass sich Blut in den Venen ansammelt. Sie entlasten die Venen und reduzieren Ödeme und Schwellungen. Zusätzlich können Kompressionsstrümpfe das Risiko von Venenentzündungen, Thrombosen und Krampfadern verringern. Sie lindern zudem Symptome wie geschwollene Füsse und Knöchel oder müde und schmerzende Beine. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen macht daher bereits ab Beginn der Schwangerschaft Sinn. Auch nach der Geburt können Kompressionsstrümpfe mit geringerem Druck helfen, die körperlichen Veränderungen und das Gewebe wieder zurückzubilden. Mit leichten und gesunden Beinen kann die schöne Zeit mit dem Baby so richtig genossen werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihr medizinisches Fachgeschäft nach den Kompressionsstrümpfen und An- und Ausziehhilfen des Schweizer Herstellers SIGVARIS. Glücklich, gesund und attraktiv durch die Schwangerschaft mit den Kompressionsstrümpfen des Marktführers! 1 Literaturhinweis: A randomized crossover trial on the effect of compression stockings in nausea and vomiting in early pregnancy. Mendoza E., Amsler, F., Int J Womens Health. 2017:9 89-99. SCHWEIZER Hausapotheke TeddyZeit 2018 23

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining