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Das Magazin für junge Eltern

Handy in Kinderhänden

Handy in Kinderhänden Handys gehören heute zum Alltag und sind nicht mehr wegzudenken. Auch Kinder werden von klein auf damit konfrontiert, das heisst sie sehen ihr Umfeld damit hantieren. «Mama, darf ich dein Smartphone zum Spielen haben?» Diese Frage stellen die meisten Kinder im Kindergartenund Grundschulalter. Die Eltern stellen sich umgekehrt die Frage: Ab welchem Alter sollen sie ihrem Kind ein Handy oder Smartphone kaufen? Und das zunehmend nicht nur, weil ihr Kind ständig um eines der faszinierenden, aber leider auch teuren Geräte ihrer Eltern bettelt. Viele Eltern wollen nämlich ihre Kinder bereits im Primarschulalter mit einem Handy ausstatten, um zu wissen, wo sie sich befinden, oder um ihnen Nachrichten hinterlassen zu können. Es gibt spezielle Kinderhandys, die mit gut sichtbaren Notfalltasten und eingebautem GPS- Chip Sicherheit und Aufspürbarkeit versprechen. Das Problem, das viele Eltern beim Kauf und der Nutzung eines Kinderhandys vergessen: Das erste, was ein potentieller Täter einem Kind abnehmen würde, wäre das Handy. Durch diese vermeintliche Sicherheit gehen oft die Gefahren vergessen, die durch das Handy oder Smartphone und dem damit verbundenen Internetgebrauch selbst drohen. Je nach Ausmass der Nutzung ist ein Smartphone für die Entwicklung des Kindes, aber vor allem durch die dauernde Werbung, die nicht jugendfreien Inhalte oder die verstörenden Kontakte gefährlich. Geht es nur darum, dass ein Kind seine Eltern anrufen kann oder umgekehrt, reicht ein älteres Handy vollkommen aus. Untersuchungen in 26 TeddyZeit 2018 SCHWEIZER Hausapotheke

Deutschland haben ergeben, dass rund zehn Prozent der Sechs- bis Siebenjährigen bereits ein Handy besitzen. Rund 30 Prozent der Dritt- und Viertklässler sind im Besitze eines Smartphones. Von starren Altersgrenzen ist man heute abgekommen. Trotzdem raten Fachleute: Ein Smartphone für Kinder frühestens ab 10 Jahren! Kinder müssen in den entscheidenden Jahren nach draussen, herumtollen, herumraufen und analoge Freundschaften schliessen. Wenn diese Aktivitäten durch digitale Nutzung ersetzt werden, können Probleme entstehen. Ab der fünften, sechsten Klasse sind Smartphones heutzutage Realität – und die Kinder langsam in der Lage, sie verantwortungsbewusst zu nutzen. Am besten geben Eltern ihnen ihr altes Gerät – und machen es kindersicher. Die meisten Betriebssysteme verfügen über umfangreiche Sicherheits- und Jugendschutzeinstellungen, die sich auch auf einzelne Benutzerkonten anwenden lassen. Auf diese Weise können Eltern im Übrigen auch ihre eigenen Geräte so einstellen, dass Kinder sie mitbenutzen können. Vorbild Eltern Kinder lernen den Umgang mit digitalen Medien in erster Linie von den Eltern. Sie sind es, die Kinder neugierig auf Smartphones machen, die ihnen Zugänge verschaffen und Vorbilder sind. Wer selbst das Smartphone nicht aus der Hand legen kann, darf sich nicht wundern, wenn es Probleme gibt, zumal Kinder sich weniger gut selbst regulieren können. Heutzutage wachsen Kinder praktisch von Geburt weg mit Eltern auf, die (zu) häufig nonstop mit ihren Smartphones beschäftigt sind. Und weil Kinder neugierig sind, wollen sie solche Dinge auch nutzen und besitzen. Die meisten kommen mit den Geräten gut klar, technisch damit umgehen können sie schnell. Eltern sollten sich trotzdem gut überlegen, ob sie einem zehnjährigen Kind ein Smartphone in die Hand drücken. Denn: Es ist teuer, man darf es nicht verlieren, es darf nicht runterfallen, und es darf nicht geklaut werden. Und in der Schule ist es nicht erlaubt. Ein Smartphone ist also auch mit mehreren Stressfaktoren belegt, das kann ein zehnjähriges Kind belasten. Elternratgeber empfehlen ein Smartphone besser erst ab elf oder zwölf Jahren. Dann sind Kinder in der Regel emotional so gefestigt, dass sie sagen können: Ich will mir kein Video anschauen, in dem jemand gefoltert wird, auch wenn meine Klassenkameraden sich das angucken. Doch genau davor haben viele Eltern Angst: Dass ihr Kind mit verstörenden Inhalten konfrontiert wird. Die Eltern haben es jedoch bis zu einem gewissen Alter der Kinder in der Hand zu schauen, was für ihren Nachwuchs gut ist. Sie kennen ihr Kind am besten und müssen ihm sagen: Dieses und jenes wollen wir nicht. Tipps für Eltern Der vielleicht wichtigste Tipp für den Handy- und Smartphone-Gebrauch: Eltern sollten ihre Kinder nicht mittels Babynahrung für den Regenwald In jedem zweiten Supermarkt-Produkt hat es Palmöl drin. Für dessen Produktion wird im grossen Stil Regenwald abgeholzt. Das Schweizer Unternehmen Bimbosan hat sich für einen anderen Weg entschieden und setzt mit der Entwicklung von palmölfreier Babynahrung ein Zeichen. Palmöl ist in unserem Leben allgegenwärtig. Es steckt im Schokoriegel, in der Fertigpizza, aber auch im Waschmittel und in Kosmetika. Mit steilen Zuwachsraten hat sich Palmöl in den vergangenen Jahren zum meist produzierten Pflanzenöl der Welt entwickelt. Ein Ende des Booms ist nicht abzusehen, denn die sehr ertragreichen Ölpalmen machen das einfach zu verarbeitende Palmöl unschlagbar günstig. Alles andere als nachhaltig Für das günstige Öl bezahlt die Natur einen hohen Preis. Vor allem in Die palmölfreien Produkte von Bimbosan. Indonesien und Malaysia werden für die Ölpalmen-Monokulturen riesige Regenwaldflächen gerodet. Über 16 Millionen Hektaren Regenwald mussten bereits Ölpalmen-Plantagen weichen, was der vierfachen Fläche der Schweiz entspricht. Mit dem Wald verschwindet auch die Lebensgrundlage von Orang-Utans, Tigern, Nashörnern und anderen Tieren. Zu den Leidtragenden gehören aber auch Millionen von Kleinbauern und Ureinwohnern, die von ihrem angestammten Land vertrieben werden. Bimbosan-Vision «palmölfrei» Obwohl Palmöl wirtschaftlich gesehen die attraktivste Lösung ist, gibt es Unternehmen, die sich bewusst für eine Abkehr von diesem umstrittenen Öl entscheiden. Eines dieser Unternehmen ist Bimbosan, das im solothurnischen Welschenrohr seit 1932 Babynahrung herstellt. «Die Produktion von Palmöl entspricht nicht unseren Vorstellungen von Nachhaltigkeit», erläutert Geschäftsführer Daniel Bärlocher den Entscheid. Bereits heute werden sämtliche Super-Premium-Produkte, alle Bio-Milchen und die Bio- Milchbreie ohne Palmöl hergestellt. Obwohl die Umstellung komplex und mit deutlichen Mehrkosten verbunden ist, will man den eingeschlagenen Weg bei Bimbosan konsequent zu Ende gehen. Mehr Informationen zu Bimbosan inklusive Gratismuster erhalten Sie unter: bimbosan.ch SCHWEIZER Hausapotheke TeddyZeit 2018 27

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