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Nr. 1 / 2018

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Das Magazin für junge Eltern

Prävention bei

Prävention bei Vergiftungen Bunte Pillen und Kapseln, Putzmittel, Shampoos, Duschgel, Tabs mit Flüssigwaschmittel und Beeren wecken die Neugierde kleiner Kinder. Im vergangenen Jahr beriet Tox Info Suisse über 40 000 Personen rund um das Thema Vergiftungen. In über der Hälfte der Fälle waren Kinder betroffen. Besonders gefährdet sind Kinder im Vorschulalter. Am häufigsten sind Vergiftungen mit Medikamenten, Haushaltsprodukten und Pflanzen. Viele Erwachsene sind sich der Gefahr für Kinder nicht bewusst und lassen Medikamente auf dem Nachttisch liegen oder bewahren sie in der Handtasche auf. Auf kleine Kinder üben Pillen eine magische Anziehungskraft aus. Manche Kinder schlucken Tabletten vermutlich auch, weil sie ihre Eltern oder Grosseltern dabei beobachtet haben und sie nachahmen wollen. Grundsätzlich sollen Medikamente in jedem Haushalt, in dem Kinder wohnen oder sich zu Besuch aufhalten, ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Insbesondere Grosseltern, die auf Medikamente angewiesen sind, müssen sich der Gefahr für ihre Enkel bewusst sein. Besonders gefährlich für Kinder im Vorschulalter sind gewisse Medikamente gegen Depressionen, Epilepsie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie opiathaltige Schmerzmittel. Diese Medikamente können Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, beziehungsweise zu niedrigen Blutdruck, zu langsamen Herzschlag oder einen Atemstillstand verursachen. Aber auch Eisentabletten können bei Kleinkindern zu schweren Symptomen führen. Bei einigen Medikamenten entscheidet die Dosis darüber, ob die Wirksubstanz giftig ist oder nicht. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen Nicht alle Eltern sind sich bewusst, dass viele frei verkäuflichen Medikamente nicht für Babys und Kleinkinder geeignet sind. Dazu zählen zum Beispiel menthol- und kampferhaltige Präparate zum Einreiben bei Erkältungen oder bei Gelenkschmerzen. Kampfer, der auch in Tigerbalsam oder in einigen Rheumasalben enthalten ist, kann bei Kindern Krampfanfälle auslösen, insbesondere wenn die Salbe grossflächig aufgetragen oder gar eingenommen wird. Putzmittel und Körperpflegeprodukte Putzmittel und andere Chemikalien sollten ebenfalls ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Niemals sollte man Chemikalien in Trinkflaschen oder andere Gefässe umfüllen, da es leicht zu Verwechslungen kommen kann. Auf Kleinkinder wirken die attraktive Einfärbung und der nahrungsmittelähnliche Geruch vieler Handabwaschmittel, Shampoos und Duschgels attraktiv. Diese Produkte können die Magenschleimhaut reizen und zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall führen. Ausserdem kann sich im Magen Schaum bilden. In der 6 TeddyZeit 2018 SCHWEIZER Hausapotheke

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