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Nr. 1 / 2021

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Besser zu dick als zu

Besser zu dick als zu dünn? Mediziner mahnen unermüdlich vor einem dicken Bauch: Er sei gesundheitlich riskant. Deutlich weniger bewusst ist unserer Gesellschaft, dass auch zu wenig Körpermasse gefährlich sein kann. Das Risiko eines vorzeitigen Todes ist für untergewichtige Menschen sogar noch höher als für fettleibige. Auch das Gehirn ist entscheidend für unser Körpergewicht. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es rund einen Viertel aller Energie, die wir tagsüber zu uns nehmen, verbraucht; und das nicht nur, wenn wir unsere «grauen Zellen» anstrengen. Dazu steuern auch andere Faktoren — wie die Art der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen sowie die genetische Veranlagung —, ob wir schlank oder eher stämmig gebaut sind. Fälschlicherweise setzen viele dick mit ungesund gleich. Allerdings trifft zu, dass Körperfett, und vor allem das am Bauch, schlecht auf die Gesundheit wirkt. Ist das Körpergewicht zu hoch und das Bauchfett zu viel, kann das viele negative Konsequenzen haben: Das Herz-Kreislauf-System wird belastet, Knie und Rücken können geschädigt werden; ausserdem ist Übergewicht zusammen mit Bewegungsmangel der Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Diabetes Typ 2. 14 Schweizer Hausapotheke 1-2021 Riskantes Untergewicht Neben dem gesellschaftlichen Augenmerk, das sich vor allem auf das reale Problem der Übergewichtigen richtet, gibt es im Gegenzug auch viele Untergewichtige. So werden auch Menschen mit normalem Gewicht von Kampagnen und überschlanken Schönheitsvorbildern beeinflusst. Sie nehmen in der Folge so viel ab, dass sie ihre Gesundheit ernsthaft gefährden. Untergewicht geht häufig mit einer Mangelernährung einher, die den Körper schwächen kann. Wird ein untergewichtiger Mensch krank, hat er kaum Reserven. Wissenschafter haben nachgewiesen, dass untergewichtige Menschen mit einem BMI von weniger als 18,5 ein 1,8-fach höheres Risiko hatten, innerhalb des jeweiligen Studienzeitraums zu sterben, als Normalgewichtige (BMI zwischen 18,5 und 24,9). Für Fettleibige (BMI 30-34,9) war das Sterberisiko nur um das 1,2-Fache erhöht. Sogar wer mit einem BMI von über 35 stark fettleibig war, hatte immer noch deutlich bessere Chancen als untergewichtige Teilnehmer (1,3-faches Sterberisiko), die Studiendauer zu überleben. Messen Sie den Bauchumfang Entscheidend zur Beurteilung eines gesunden Körpergewichts ist das richtige Messwerkzeug. Der BMI erfasst nicht nur das Körperfett, sondern auch die Muskelmasse. Für die Gesundheit allerdings ist ein ausgewogenes Verhältnis von Speicherfett und Muskulatur wichtig. Zur Beurteilung der gesundheitlichen Risiken ist nach heutigem Wissensstand der Bauchumfang besser geeignet als der BMI. Demnach sollten Frauen einen Bauchumfang von weniger als 88 Zentimeter anstreben, für Männer sollte er möglichst unter 102 Zentimeter liegen. Schwankende Gefühlswelt Viele kennen das Problem: Man fühlt sich niedergeschlagen, ist traurig oder frustriert und greift automatisch zu Süssigkeiten und Snacks oder langt beim Essen kräftig zu. Das rächt sich spätestens beim Blick auf die Waage; denn wiederkehrende Fressanfälle, einhergehend mit Kontrollverlust, sind ein markanter Risikofaktor für Übergewicht. Auch wer negative Gefühle mit Essen zu bekämpfen versucht, entwickelt eher Übergewicht. Davon Betroffene befinden sich häufig in einer Art Teufelskreis: Übergewichtige Personen fühlen sich rund dreimal pro Tag aufgrund ihres Aussehens stigmatisiert. Das wiederum drückt auf die Stimmung und führt zu einem schlechten Selbstwertgefühl, das man mit Naschen und gesteigerter Nahrungsaufnahme zu bekämpfen versucht. Manchmal schlägt die Stimmung auch auf den Magen, wenn psychische Belastungen wie Ärger im Job oder Beziehungsprobleme die Stimmung dämpfen. Damit kann das Verlangen, Nahrung und/oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen, vorübergehend ausbleiben. Zu erheblichen Gewichtsschwankungen kommt es dadurch in aller Regel selten. Wenn die Appetitlosigkeit aber über längere Zeit bestehen bleibt und zu stärkerem Gewichtsverlust führt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen: Es könnte eine ernste körperliche oder psychische Erkrankung hinter dem Problem stecken. Urs Tiefenauer

Wissenswertes zur Gewichtsregulation Leicht und beschwingt durch den Frühling. Die Temperaturen steigen schon bald und die Luft wird wieder nach Frühling riechen. Deshalb ist es auch demnächst Zeit, den Kleiderschrank zu checken – Wollsachen wandern nach hinten, leichte Outfits nach vorn. Doch schnell wird klar, dass sich über die Wintermonate einige Kilos zu viel auf die Rippen geschlichen haben. Was genau ist der Jo-Jo-Effekt? Auch wenn die Versuchung gross ist: einseitige Crashdiäten können zur Figurfalle werden. Zwar purzeln die Kilos zunächst drastisch, aber sie kommen ebenso rasch wieder zurück. Wir kennen ihn alle, den Jo- Jo-Effekt. Vor allem durch Wasserverlust, Abbau von Muskelmasse und entleerte Fettzellen, die aber nicht abgebaut werden, glaubt man erfolgreich gewesen zu sein. Das dicke Ende kommt, sobald die Diät gestoppt wird. Sofort füllen sich die hungrigen Fettzellen wieder auf. Was an Muskelmasse abgenommen wird, setzt sich als Fett sehr rasch wieder an. Denn Fett endgültig zu reduzieren ist schwieriger, als Muskelmasse abzunehmen; umgekehrt aber bildet sich leichter wieder Fett, als der Muskel aufgebaut wird – dazu braucht es Training. Zudem geht der Körper auf Sparflamme, wenn er mit sehr wenigen Kalorien auskommen muss. Regulieren des Sättigungs-/ Hungergefühls Ganz wichtig ist es, zwischen den drei Mahlzeiten vier bis sechs Stunden absolut nichts zu essen und nur Tee ohne irgendwelche Zusätze oder Wasser zu trinken. Gesüsste Fette und Zucker in jeder Form sollten gemieden werden. Sind die Gelüste zu gross, wird am besten direkt nach dem Mittagessen eine kleinere Portion eines Desserts genossen, dann wenn der Verdauungsprozess noch läuft. Bis zu einer nächsten Mahlzeit wartet man vier bis sechs Stunden, so kann sich ein entgleister Stoffwechsel wieder erholen, einpendeln und wieder optimal funktionieren. Zubereitungen aus dem asiatischen Madarstrauch (Kronenblume, Calotropis gigantea) tragen dazu bei, die Esslust zu verringern, ohne abhängig zu machen und den eigenen Sättigungspunkt wieder wahrnehmen zu können. Homöopathische Zubereitungen (D4, D6) aus Madar sind keine Entwässerungsmittel und haben keinen Einfluss auf die Schilddrüse. Sie fördern die Fettverbrennung nicht. Sie unterstützen schonend und auf natürliche Weise die Gewichtsabnahme durch Einpendeln des Essbedürfnisses. Zur Wirkungsoptimierung ist die regelmässige Einnahme wichtig. Bei abendlichen Heisshungerattacken zwei Tabletten gleichzeitig im Munde zergehen lassen. Madar-Zubereitungen können zur Langzeittherapie angewendet werden. Auch nach längerfristiger kurmässiger Anwendung tritt kein Gewöhnungseffekt ein. Das ABC für den Erfolg Ausgewogene Ernährung Ändern Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten – aber sachte Schritt für Schritt. Zu grosse Änderungen auf einmal können nicht verkraftet werden und der Misserfolg ist vorprogrammiert. Verzichten Sie auf sogenannte Crashdiäten. Tipp zum Einstieg: nur dreimal Essen pro Tag und dazwischen ausschliesslich Getränke (Tee, Wasser) ungesüsst ohne Milch/Rahm. Abstand zwischen den Mahlzeiten, zwingend mindestens vier Stunden, hilft ihren Stoffwechsel einzupendeln und verringert Gelüste. Bewegung ist Leben! Dieser Grundsatz sollte jedem bewusst sein. Regelmässige Aktivitäten wie zum Beispiel Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Fitness-Kurse, Tanzen usw. steigern nicht nur Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden, sondern helfen Ihnen auch dabei, Ihr Gewicht zu reduzieren. Denken Sie auch daran, dass Bewegung vom ständigen Verlangen nach Essen ablenkt. Calotropis gigantea (Madar) wie Cefamadar® Verwirklichen Sie JETZT Ihre guten Vorsätze. Zur Unterstützung der Gewichtsabnahme können Arzneimittel mit homöopathischer Zubereitung der Wurzelrinde der Madar-Pflanze sehr hilfreich sein. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. steinberg pharma ag Schweizer Hausapotheke 1-2021 15

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