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Nr. 1 / 2021

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Verwöhnen und Grenzen

Verwöhnen und Grenzen setzen Erziehung zwischen übermässigem Verwöhnen und strikte Grenzen setzen ist eine Kunst, die eine gute Eltern-Kind-Beziehung und eine ermutigende, wohlwollende Haltung des Erziehenden dem Kind gegenüber braucht. Wir können den Kindern Regeln und richtiges Verhalten vorleben. Denn ein Kind lernt vor allem durch Nachahmung, also vom Vorbild der Erziehenden. Dieses hat einen grösseren Einfluss als wir ahnen. Das Kind beobachtet, ob wir rücksichtsvoll über andere Menschen sprechen. Oder wie schnell wir zu einer (Not-) lüge greifen und die Wahrheit verdrehen. In einer ermutigenden Atmosphäre, in der Eltern Kindern mit Respekt begegnen und sie ernst nehmen, werden die Grenzen der Eltern eher akzeptiert. Kinder nehmen ihre Eltern in jeder Hinsicht zum Vorbild und respektieren sie und ihre Bedürfnisse ebenso. Zu viel Liebe gibt es nicht! Kinder brauchen Liebe und das Gefühl, dass ihnen von den Eltern Wertschätzung entgegengebracht wird. Aufmerksamkeit, liebevolle Unterstützung bei schwierigen Aufgaben und eine konsequente, aber liebevolle Einhaltung der Regeln und Grenzen im Umgang miteinander gehören ebenfalls zur elterlichen Zuwendung dazu. Denn auch die Erziehungsaufgabe ist ein Liebesdienst und damit Teil der so wichtigen Zuwendung. Gemeinsam erlebte Zeit und emotionale Zuwendung kann ein Kind dagegen niemals genug bekommen. In dieser Hinsicht gibt es kein Verwöhnen. Midro_93x129_d_Midro_93x129_d 24.09.13 16:22 Seite 1 Pflanzen- und Quintessenzen 3000 Therapeutinnen und Naturheilpraktiker wissen Bescheid. Individuell dosierbar www.nvs.swiss Naturärzte Vereinigung Schweiz Gelegentlich verstopft? Midro ® – Pflanzliche Abführhilfe bei gelegentlicher Verstopfung. Rezeptfrei in Apotheken und Drogerien. Dies sind Arzneimittel. Bitte lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Midro AG, CH-4125 Riehen 24 Schweizer Hausapotheke 1-2021

Kinder brauchen die Sicherheit, die Liebe bietet; und gerade die Kleinsten haben oft ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Aufmerksamkeit. Hier braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass das Kind durch ein Zuviel «verdorben» wird. Ganz im Gegenteil – je vollständiger ein Säugling oder Kleinkind seine Bedürfnisse nach körperlicher und emotionaler Zuwendung erfahren kann und Eltern diese erfüllen, umso mehr Zutrauen kann es später in andere Menschen, sich selbst und das Leben entwickeln. Alle Eltern wissen aber auch, dass es oft mühsam ist, dem Kind das rechte Mass an Erziehung angemessen zu vermitteln. Die Aufgabe ist anstrengend, oft sind Erfolge erst Jahre später sichtbar und fast jede Kindheit ist mit einer Anzahl von Auseinandersetzungen und Disputen durchsetzt. Dahinter steht: Eltern übernehmen die Verantwortung für die Aufgabe, die eigenen Kinder grosszuziehen und aufs Leben vorzubereiten. Weil Kinder Halt, Sicherheit und Schutz suchen, machen sie so lange auf sich aufmerksam, bis ihr Bedürfnis danach gestillt wird. Wenn wir angemessen auf ihre Aktionen reagieren, fühlen sie sich ernst genommen. Kindern Grenzen zu setzen bedeutet deshalb, sie zu achten und als Mitmenschen anzusehen. Wenn sie Grenzen überschreiten, möchten sie neues Terrain erkunden und ihre Fertigkeiten austesten. Können sie dabei Grenzen erspüren und erfühlen, erhalten sie körperliche Erfahrungen. Sie sind vielleicht bereit, künftig anders zu handeln. Wenn Kinder das Erwünschte tun, beachten und anerkennen wir dies. Wir zeigen Wertschätzung, indem wir bemerken, wenn sich das Kind kooperationsbereit gezeigt hat oder seine Pflichten erfüllt. So merken sie, dass dies die richtigen Verhaltensregeln sind und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Grenzerfahrungen und Grenzüberschreitungen gehören jedoch zur normalen Entwicklung. Wenn Kinder uns herausfordern, dann nicht, weil sie uns «eins auswischen» oder speziell ärgern wollen. Vielmehr drücken sie damit ihr Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit aus. Beim Verwöhnen wird gerade diese Aufgabe nicht übernommen. Wer seinem Kind alle Wünsche von den Lippen abliest, ihm die Schwierigkeiten des Lebens vorenthält und ihm verweigert, an eigene und fremde Grenzen zu stossen, der nimmt ihm gleichzeitig die Möglichkeit, ein Selbstwertgefühl zu entwickeln, indem es an diesen Grenzen wächst. Unselbständigkeit ist daher eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen. Weiterhin müssen Kinder die Gelegenheit haben, aus eigenen Fehlern zu lernen, wie auch eigene Erfolge zu geniessen. Verwöhnung oder Zuwendung – der feine Unterschied Verwöhne ich mein Kind zu sehr? Diese Frage stellen sich Eltern häufig, umso mehr es gutgemeinte Ratschläge von allen Seiten hagelt. Doch wo endet die so wichtige Zuwendung und Bedürfnisbefriedigung und wo wird es zum Verwöhnen? Glaubt man einigen Pädagogen, sind unsere Kinder heute generell zu verwöhnt und prädestiniert, sich zu selbstsüchtigen und lebensuntüchtigen Erwachsenen zu entwickeln; dies gemäss Umfrage, die durch ein bekanntes Familienmagazin in Deutschland initiiert wurde und besagte, dass 75 Prozent der Ansicht ihrer Pädagogen folgen. Bewusst Grenzen setzen Oft steht aber hinter dem scheinbaren Ver-wöhnen ein echter Mangel – nämlich der an Wertschätzung und Zuneigung. Das Kind wird zwar mit materiellen Gütern oder sogar Vorrechten überhäuft, aber nicht in seiner Persönlichkeit gesehen, geliebt und unterstützt. Eltern scheuen häufig die Auseinandersetzung mit dem «Wesen Kind» und Die Intelligenz der Natur für Ihre Gesundheit NEU ARKOROYAL ® FORTE, BIENEN BIETEN IHNEN IHR KOSTBARSTES GUT! Bei ARKOPHARMA wissen wir, dass alltägliche Beschwerden mit natürlichen Gesundheitsprodukten gelindert werden können. ARKOROYAL ® FORTE ist eine Lösung natürlichen Ursprungs auf der Basis von Echinacea, Propolis, Pollen, Honig und Gelee Royal HOHER QUALITÄT, natürlich titriert in Apalbumin. • NATÜRLICHES BIO-GELEE ROYAL • OHNE KONSERVIERUNGSSTOFFE • OHNE CHEMISCHE INHALTSSTOFFE ARKOPHARMA PHARMAZEUTISCHES LABOR FÜR EINE NATÜRLICHE MEDIZIN. Gelee Royale - Propolis - Pollen - Honig -Echinacea Schweizer Hausapotheke 1-2021 25

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