Aufrufe
vor 3 Monaten

Nr. 1 / 2021

  • Text
  • Schweizer
  • Zeit
  • Menschen
  • Hausapotheke
  • Vitamin
  • Mutter
  • Kinder
  • Wirkung
  • Eltern
  • Husten
MENSCHNWÜRDE – WÜRDE IM ALTER | IMMUNSTIMULANS | HOMÖOPATHISCHE KREISLAUFTROPFEN | MASKENSPRAY | GRIPPE UND ERKÄLTUNG | NAHRUNGSERGÄNZUNG FÜR SCHWANGERE | GEFÜHLE UND AHNUNGEN | VIRUZIDE MUNDSPÜLUNG | BESSER ZU DICK ALS ZU DÜNN? | HOMÖOPATHISCHE GEWICHTSREGULATION | VITAMINTEES | VITAMIN-D3-TROPFEN | DEMETER-QUALITÄT IM SAFTREGAL | NATÜRLICHE WÄRMEPFLASTER | MUNDTROCKENHEIT, HALSBESCHWERDEN | OPTIMALER KÄLTESCHUTZ | VERWÖHNEN UND GRENZEN SETZEN | GELÉE ROYAL | INTENSIVPFLEGE FÜR TROCKENE HAUT | MINITRAMPOLIN | SCHLAFEN SIE GUT? | GEMMOTHERAPIE FEIGENBAUM | HUSTENSIRUP | WALLWURZ BEI GELENKSCHMERZEN | ERKÄLTUNGSMITTEL MIT ECHINACEA | FORSCHRITTE BEI LUNGENKREBS | ABWEHRSTARK MIT ÄTHERISCHEN ÖLEN | SIRUPE BEI ERKÄLTUNGSHUSTEN | WORTWEISE | NATURKOSMETIK, 2-PHASEN-SERUM | ERKÄLTUNGEN VERMEIDEN | STÜTZSTRÜMPFE, THROMBOSEPROPHYLAXE | DIE VERFLIXTE ZEIT | TROCKENE NASENSCHLEIMHÄUTE | WELLNESSDESTINATION | SIRUPE BEI ERKÄLTUNGSHUSTEN | PENSIONIERUNG – PLÖTZLICH IST ALLES ANDERS | POSTCASTS ZU GESUNDHEITSTHEMEN | NATÜRLICHER NASENSPRAY | MODEERSCHEINUNG BART | VITALITÄT MIT MIKRONÄHRSTOFFEN | BURNOUT HOÖOPATHISCH BEHANDELN | PERIORALE DERMATITIS | VITALPILZE, REGULATIONSKÜNSTLER DER GESUNDHEIT | IMMUN-FIT DURCH DEN WINTER | AYURVEDAKUREN – VOLL IM ÖL | NAHRUNGSERGÄNZUNG SEHKRAFT | ZÄHNEKNIRSCHEN | MAHLZEITENERSATZ | SCHÖNE BILDER VERINNERLICHEN | REISEN MIT HUND | VEGANES VITAMIN D | MÄNNERSOLIDARITÄT – FÜR VIELE EINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT | REFORMHAUS PODCAST

Fortschritte bei

Fortschritte bei Lungenkrebs In der Schweiz erkranken laut der Krebsliga rund 4500 Menschen jedes Jahr neu an Lungenkrebs. Im folgenden Interview erklärt Prof. Dr. med. Miklos Pless, was Betroffene über die Behandlungsoptionen bei dieser Tumorart wissen müssen. Wie entsteht Lungenkrebs? In 90 Prozent der Fälle wird Lungenkrebs durch Rauchen verursacht. Fünf Prozent der Patienten erkranken aufgrund von Passivrauchen. Diese Zahl hat seit der Einführung des Rauchverbots am Arbeitsplatz, in Restaurants und im öffentlichen Verkehr abgenommen. Selten spielen Asbest oder Radon eine Rolle bei der Entstehung dieser Krebsart. Es gibt aber auch Menschen, bei denen keiner dieser Risikofaktoren vorliegt, sie haben einfach Pech. Wie macht sich Lungenkrebs bemerkbar? Das Problem bei diesem Krebs ist die Tatsache, dass der Tumor meist lange keine Symptome verursacht und deshalb erst spät entdeckt wird. Weder der Krebs noch die Lunge verursachen im Frühstadium Schmerzen. Ein mögliches Symptom ist Husten, aber Raucher, die ohnehin häufig husten müssen, bemerken diese Zeichen meist nicht und gehen oft erst dann zum Arzt, wenn der Tumor bereits Ableger gebildet hat. Bei 40 Prozent der von Lungenkrebs betroffenen Menschen sind bei der Diagnosestellung leider bereits Metastasen im Körper vorhanden. Wann empfehlen Sie eine Arztkonsultation? Zeichen für Lungenkrebs können vermehrtes oder verändertes Husten, Bluthusten, Atemnot, Gewichtsverlust und Schmerzen sein, die zum Beispiel auftreten können, wenn sich der Tumor ins Brustfell ausgedehnt oder in den Knochen Ableger gebildet hat. Bei Menschen, die schon seit längerer Zeit oder viel rauchen, wird heute ein Lungenscreening zur Früherkennung mit einer Computertomographie erwogen. Diese Abklärung wird im Moment noch nicht von den Krankenkassen bezahlt. Wichtig ist, dass das Screening von einem Rauchentwöhnungsprogramm begleitet wird. Wir wissen, dass das Risiko für Lungenkrebs nach einem Rauchstopp schnell abnimmt. Wie wird die Diagnose Lungenkrebs gestellt? Mittels einer Lungenspiegelung entnimmt man Gewebe aus der Lunge und untersucht dieses auf Tumorzellen. Mit einem Computertomogramm lässt sich die Ausdehnung des Tumors feststellen und ob Ableger vorliegen. Besonders gut sieht man Ableger mit einem sogenannten PET-Computertomogramm. Welche Möglichkeiten zur Behandlung von Lungenkrebs gibt es heute? Die Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ist ein Tumor noch klein und sind keine Ableger vorhanden, kann er operativ entfernt werden. In diesem Fall ist eine Heilung möglich. Wenn eine Operation keine Option ist, weil zum Beispiel die Lungenfunktion schlecht ist, wird der Tumor bestrahlt, sofern er noch keine Metastasen gebildet hat. Auch in diesem Fall besteht Hoffnung auf Heilung. Ist der Tumor in der Lunge weit fortgeschritten, ohne dass Ableger festgestellt wurden, werden Bestrahlung und Chemotherapie kombiniert. Ziel ist auch hier die Heilung. Wie sieht es aus, wenn sich bereits Metastasen gebildet haben? Auch hier gibt es verschiedene Behandlungsoptionen. Viele Patienten mit Metastasen erhalten eine Behandlung mit einer Chemotherapie, um den Tumor möglichst in Schach zu halten. Heute wird die Chemotherapie sehr häufig mit einer Immuntherapie ergänzt, dadurch werden die Resultate deutlich besser. Zirka 15 Prozent aller Patienten mit Metastasen, meistens Nichtraucher, haben eine Mutation. Diese Patientengruppe profitiert von zielgerichteten, sehr wirksamen Therapien gegen diese Mutationen. Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit den Alternativen zu den Chemotherapien gemacht? Die zielgerichtete Therapie, die meist in Tablettenform verabreicht wird, ist deutlich besser verträglich als die Chemotherapie. Auch die Immuntherapie ist in der Regel gut verträglich. Sie führt dazu, dass das Immunsystem Krebszellen erkennt und diese angreift. In seltenen Fällen kann das Immunsystem aber auch gesundes Gewebe angreifen und zum Beispiel auf der Haut zu Juckreiz führen. Schwere Nebenwirkungen, die man gut mit Cortison behandeln kann, sind selten. Bei Menschen, die auf die Therapie ansprechen, verlängert sich das Überleben nachhaltig. Früher überlebten Lungenkrebspatienten mit Metastasen im Schnitt nur gerade zehn Monate. Dank dieser neuen Behandlung leben manche Patienten drei bis fünf Jahre nach der Diagnose bei guter Lebensqualität. Susanna Steimer Miller Prof. Dr. med. Miklos Pless 34 Schweizer Hausapotheke 1-2021

Abwehrstark durch die Winterzeit mit naturreinen ätherischen Ölen Ein Kribbeln in der Nase, ein leichtes Kratzen im Hals, ein unangenehmes Kältegefühl. Wer kennt sie nicht, die typischen Anzeichen einer beginnenden Erkältung. Mit naturreinen ätherischen Ölen hält die Natur wunderbare Helfer für unsere Abwehrkräfte bereit. Die ätherischen Öle Eucalyptus radiata und Thymian linalool lindern Beschwerden bei Erkältungskrankheiten aller Art. Insbesondere für die Behandlung von Schnupfenund Hustensymptomen sind es zwei hilfreiche Produkte. Eukalyptus radiata und Thymian linalool eignen sich auch bestens in der Kinderheilkunde, beide sind besonders mild und gut verträglich. Thymian linalool ist zwar ein mildes ätherisches Öl, hat aber eine starke, breitgefächerte Wirkung gegen krankmachende Keime. Es unterstützt den Atemtrakt, wirkt schleimlösend und lindert bei langwierigen Erkältungen. Eucalyptus radiata lässt uns tief durchatmen. Der schöne Wellnessduft wirkt entzündungshemmend und öffnend auf die Atemwege. Bei einer beginnenden Erkältungskrankheit eingesetzt, vermag er die Keime abzuwehren. Die beiden Öle werden zum Teil direkt über die Lunge ausgeschieden, passieren also genau ihr Einsatzgebiet und entfalten die Wirkung gleich vor Ort. In der Produktelinie «Abwehrstark» der Aromalife AG werden die beiden Öle kombiniert als Mischung eingesetzt. «Abwehrstark» ist als Duftmischung 10 ml und als Aromaspray in zwei Grössen (30 ml & 75 ml) erhältlich. Die Anwendung ätherischer Öle ist einfach und angenehm. Sie sollten aber stets bewusst und achtsam verwendet werden. Dieser Grundsatz gilt für Kinder wie auch für Erwachsene. Geben Sie zwei bis drei Tropfen des gewünschten ätherischen Öls (Eucalyptus radiata oder Thymian linalool) oder der Duftmischung «Abwehrstark» auf ein Taschentuch und atmen sie tief ein. Zuhause eignet sich die Anwendung im praktischen Aromalife DAO Aromastecker. Mittels Kaltvernebelung ermöglicht er eine gleichmässige Diffusion der ätherischen Öle und sorgt für ein Wohlfühlklima. Der DAO Aromastecker mit Schwenkadapter (Anpassung an alle Arten von Steckdosen) ist zur Anwendung von 100 Prozent natürlichen ätherischen Ölen in 10 ml- Flaschen geeignet. Nur unverfälschte, unverdünnte Rohstoffe in bester Qualität können ihre volle Kraft entfalten. Praktische Tipps Zur Raumdesinfektion: 3 bis 6 Tropfen Duftmischung «Abwehrstark», ätherisches Öl Eucalyptus radiata oder Thymian linalool in einen Aromaver- nebler, in die Duftlampe oder auf den Duftstein geben, oder im Aromastecker DAO anwenden. Für eine freie Nase: Mehrmals täglich 2 bis 3 Sprühstösse Aromaspray «Abwehrstark» in den Raum und direkt auf das Schlafkissen sprühen oder 1 Tropfen ätherisches Öl oder Duftmischung «Abwehrstark» auf ein Taschentuch geben und daran riechen. Zur Regeneration: 30 bis 50 Tropfen Thymian linalool oder Eucalyptus radiata in das Aromalife BASIS Duschbad geben und ein Vollbad geniessen. Lassen Sie sich in Ihrem Fachgeschäft beraten. ABWEHR STARK 100% NATÜRLICH FREIER ATEM DURCH DIE WINTERZEIT ABWEHRSTARK DUFTMISCHUNG MIT 100% NATURREINEN ÄTHERISCHEN ÖLEN Schweizer Hausapotheke 1-2021 35

Unsere Zeitschriften