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Nr. 1 / 2021

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Gestärkt durch den

Gestärkt durch den Winter Empfehlungen, wie man eine Erkältung vermeiden kann, gibt es genügend zu lesen: Das Immunsystem mit ausreichend Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und ausgewogener Ernährung stärken – und trotzdem hat es uns wieder erwischt. Zwar können diese Massnahmen das Risiko, an einer Erkältung zu erkranken senken; aber aufgrund der Vielzahl an möglichen Erregern gibt es leider keinen hundertprozentigen Schutz. So liegt der Mittelwert bei Erwachsenen bei zwei bis fünf Erkältungen pro Jahr; Kinder im Vorschulalter erkranken gar vier- bis achtmal. Halsschmerzen als erstes Warnsignal Meist beginnt eine Erkältung mit Halsschmerzen: ein trockener Hals, das typische «Kratzen», Schluckbeschwerden und geschwollene Lymphknoten. Unmittelbare Linderung können ein spagyrischer Halsspray oder befeuchtende Lutschtabletten verschaffen; wenn diese zuckerfrei sind, auch über Nacht, in dem eine Pastille in einer Backentasche «deponiert» wird. Lüften Sie gut durch, aber schlafen Sie für ein paar Tage bei geschlossenen Fenstern, weil Frischluft austrocknend wirkt. Zur Behandlung von Schluckbeschwerden bieten sich entzündungshemmende Mittel an. Zu Lutschtabletten mit Antibiotika sollten Sie erst bei anhaltenden Beschwerden (über vier bis sechs Tage) und nach einer persönlichen Beratung in Ihrer Medbase Apotheke greifen. Die Nase befreien Nach dem Hals ist es die Nase, die Probleme macht: sie ist entweder verstopft oder sie läuft. Auch für diese Symptome gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Sanfte Ansätze sind Nasenspülungen, die Schleim und Verkrustungen lösen; oder das Inhalieren mit ätherischen Ölen, das die Nasenschleimhaut zusätzlich befeuchtet. Wem das Inhalieren zu umständlich ist, der kann alternativ befeuchtende Nasensalben oder -sprays nutzen. Nasensprays gibt es in verschiedenen Varianten: tagsüber bieten sich schleimlösende Rezepturen an, für die Nacht befeuchtende oder öffnende. Die für Sie passende Therapie erhalten Sie in Ihrer Apotheke – wie auch Informationen zur empfohlenen Dosierung und Einnahmedauer, die gerade bei Nasensprays unbedingt zu beachten sind. Tipp: Schnäuzen Sie jedes Nasenloch einzeln, weil sonst Schleim in die Nebenhöhlen gelangen kann. Gegen den Hustenreiz Und als wäre man jetzt nicht schon genug geplagt, gesellt sich zu einer Erkältung oft noch ein zusätzlich erschöpfender Husten. Dieser kann sich vom anfänglich «harmlosen» Hustenreiz bis zu einem Bronchialhusten entwickeln. Einfacher Hustenreiz lässt sich mit befeuchtenden Pastillen, reizstillenden Arzneimitteln und Hustentee behandeln. Bei verschleimtem Husten sind hustenlösende Mittel angezeigt; solche Präparate sollten aber nicht auf die Nacht, sondern spätestens vier Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Weitere Optionen sind Inhalationen, Erkältungsbäder (nur, wenn fieberfrei) und Erkältungssalben. Diese wirken übrigens besser, wenn sie auch auf den Rücken aufgetragen werden, wo die Lungen näherliegen. Bei Bronchialhusten ist entscheidend, sehr viel zu trinken – sonst verpufft die Wirkung des besten Hustenpräparats. Fieber und Gliederschmerzen Zu den sich allmählich entwickelnden Symptomen können Fieber und Gliederschmerzen dazukommen. Schweisstreibende Tees, wie etwa Lindenblüte oder Holunder, unterstützen die Fiebersenkung und fördern den Heilungsprozess. Weitere Tipps zur Behandlung einer Erkältung und geeignete Schmerzmittel bei Gliederschmerzen erhalten Sie in Ihrer Medbase Apotheke. Oder doch eine Grippe? Vorsicht ist bei rasch auftretendem, hohem Fieber geboten: Es könnte sich um eine Grippe (Influenza) handeln. Weil die auch einen schwerwiegenden Verlauf nehmen kann, ist der Gang zu einer Fachperson angebracht, wenn die Therapie innert nützlicher Frist keine Linderung bringt. Im Falle einer bakteriellen Infektion müssten Antibiotika vom Arzt verschrieben werden. Medbase Gruppe Die Medbase Gruppe betreibt als führende ambulante Gesundheitsdienstleisterin schweizweit an rund 50 Standorten medizinische Zentren. Seit 2019 zählen über 45 Apotheken zur Gruppe und 2020 wurden die 34 Standorte von zahnarztzentrum.ch übernommen. Gemeinsam betreuen rund 2500 Mitarbeitende die Patientinnen und Patienten ganzheitlich von der Prävention über die Akutmedizin bis zur Rehabilitation. Rund 300 Haus- und Spezialärzt/-innen, über 360 Therapeut/- innen, 140 Apotheker/-innen sowie über 300 Zahnärzt/-innen und Spezialist/-innen für Kieferorthopädie, Implantate und Dentalhygiene arbeiten koordiniert und interprofessionell in der Gruppe zusammen. Für Firmen bietet Medbase Corporate Health spezifische Beratungen und ganzheitliche Projekte im betrieblichen Gesundheitsmanagement an. www.medbase.ch 38 Schweizer Hausapotheke 1-2021

Leichte Beine im Alltag und auf Reisen Leiden Sie des Öfteren an müden, schweren Beinen und leicht geschwollenen Füssen? Unter Umständen kann dies ein Hinweis für schwache Venen sein. Als Prävention gegen Krampfadern und schwere Beine und um erste Beschwerden zu lindern, können Stützstrümpfe das richtige Mittel sein. Das Herz pumpt bei einem erwachsenen Menschen täglich grosse Mengen Blut in die Arterien. Muskeln und Venenklappen sorgen dafür, dass dieses Blut in den Venen — entgegen der Schwerkraft — wieder zurück zum Herzen transportiert wird. Die Venenklappen öffnen sich, sobald das Blut von unten nach oben in Richtung Herz gedrückt wird. Bei gesunden Venen schliessen sich die Klappen wie ein «Rückschlagventil» sofort wieder, damit das Blut im Gefäss nicht die Richtung ändern kann. Ist der Körper in Bewegung, unterstützt die Wadenmuskulatur zusätzlich die Arbeit der Venenklappen. Folgen einer Venenschwäche Bei vielen Menschen funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr einwandfrei und es treten Venenleiden auf. Besonders bei häufigem Sitzen oder Stehen am Arbeitsplatz – beispielsweise im Büro, im Verkauf oder in der Pflege – treten oft müde, schwere oder schmerzende Beine auf. Diese können unter Umständen erste Anzeichen für eine Venenschwäche sein. Die Beschwerden treten vermehrt abends und nach heissen Sommertagen auf. Stütz- oder Kompressionsstrümpfe? Die beiden Begriffe werden oft als Synonyme verwendet. In der Tat haben sie eines gemeinsam: Sie unterstützen den venösen Rückfluss aus den Beinen in Richtung Herz. In der Anwendung und der Wirkung gibt es allerdings entscheidende Unterschiede: Stützstrümpfe sind eher leicht und haben eine geringe Kompression. Sie werden vor allem in der Prävention eingesetzt. Stützstrümpfe können in Apotheken und Drogerien anhand der Schuhgrösse gekauft werden. Kompressionsstrümpfe müssen hingegen individuell ausgemessen werden und dienen der Behandlung von Venenerkrankungen. Sie müssen zahlreiche Normen erfüllen (RAL-Zertifizierung) sowie einen exakt definierten Druck und Druckverlauf aufweisen. Nutzen von Stützstrümpfen Stützstrümpfe wie SILK SUPPORT der Marke VENOSAN eignen sich für Personen mit leichten Beschwerden sowie auch Personen mit gesunden Beinen und Venen, die ihrer Gesundheit Sorge tragen möchten. Bei den SILK SUPPORT Socks handelt es sich um ein Schweizer Produkt mit 15 Prozent reiner Seide für ein weiches Tragegefühl. Sie sind in acht stilvollen Farben erhältlich. Mögliche Anwendungsgebiete sind: • Beschwerden wie müde, schwere Beine oder leicht geschwollene Knöchel gegen Abend können, aber müssen nicht immer Zeichen einer Venenschwäche sein. Ursache kann auch stundenlanges Stehen oder Sitzen sein. Stützstrümpfe haben eine lindernde Wirkung. • Prävention: Der heutige Alltag ist oft nicht besonders venenfreundlich. Langes Sitzen oder Stehen, zu wenig Bewegung und ungesundes Essen — verbunden mit dem einen oder anderen Kilo zu viel auf der Waage — belasten die Venen. Das Risiko im Laufe des Lebens an Krampfadern zu erkranken, ist deshalb beträchtlich. Stützstrümpfe können einen wertvollen Beitragleisten, um der Entstehung von Krampfadern vorzubeugen beziehungsweise diese zu verzögern. • Prophylaxe gegen Reisethrombosen: Auf langen Reisen im Auto, Bus, Zug oder Flugzeug sitzt man stundenlang nahezu bewegungslos an Ort und Stelle; der Blutfluss wird dadurch verlangsamt. Hinzu kommen oft weitere Faktoren wie trockene Luft und zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Diese Faktoren lassen das Blut eindicken. Durch den leichten Druck von Stützstrümpfen auf die Beine wird die Durchblutung gefördert: eine einfache, aber effiziente Thromboseprophylaxe. Weitere Informationen: venosan.ch Schweizer Hausapotheke 1-2021 39

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