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Nr. 1 Februar/März 2018

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Schweizer Hausapotheke 1/18 – Gesunde Lektüre seit 1929

Betörender Duft Zimt

Betörender Duft Zimt ist in der Küche vielseitig einsetzbar, und die Volksmedizin sieht in den braunen Rinden ein Heilmittel gegen verschiedene Leiden. Auch für dieses Gewürz gilt die bewährte Regel: allzu viel ist ungesund. Die hiesige Küche wird durch immer mehr exotische Gewürze, wie etwa Cayennepfeffer, Koriander oder Thaicurry, bereichert. Zimt dagegen gehört zu den Klassikern, seit dem 14. Jahrhundert kennt man ihn in Europa. Mit Zimt ist ein Hauch von Kindheitserinnerungen verbunden, der Geruch von Mandarinen und Lebkuchen gehören traditionell zur Winterszeit. In manchen Speisen ist sein Aroma vorherrschend, beispielsweise in Zimtsternen, Milchreis oder Zimtglacé, manchen Speisen und Getränken verleiht er eher eine diskrete Geschmackskomponente, etwa Glühwein, Apfelstrudel oder den bereits genannten Lebkuchen. In Wildgerichten sowie in Saucen nimmt der Gaumen gelegentlich eine feine Zimtnote wahr. Auf Unterschied achten Seit einigen Jahren gilt der Verzehr von Zimt nicht mehr als unbedenklich, es werden ihm Risiken für die Gesundheit zugeschrieben. Verantwortlich dafür ist ein sogenannter sekundärer Pflanzenstoff namens Cumarin. Er kann die Leber schädigen. Neben Zimt enthalten auch Waldmeister sowie weitere Pflanzen Cumarin. Wie es ganz genau um die Schädlichkeit dieser Substanz für Menschen steht, müssen weitere Forschungen zeigen. Bisher wurde seine negative Wirkung in höheren Dosen vor allem in Tierversuchen nachgewiesen. Sicherheitshalber sollte Zimt nicht regelmässig in höheren Mengen eingenommen werden, zum Beispiel 14 Schweizer Hausapotheke 1-2018 dürfen nur wenige Zimtsterne aufs Mal verzehrt werden. Dies gilt vor allem auch für Kinder; denn ihr Organismus reagiert empfindlicher. Schwangere sollten ihrerseits besonders zurückhaltend sein, weil das braune Pulver wehenfördernd wirkt. Und auch Stillende sollten ihn meiden. Zimt ist nicht gleich Zimt, es sind unterschiedliche Varianten bekannt, in einigen ist der Anteil an Cumarin höher als in anderen. Die Herkunft spielt dabei eine wichtige Rolle, jener aus dem klassischen Herkunftsland Sri Lanka enthält geringere Mengen. Gelegentlich wird er auch als echter Zimt oder als Ceylonzimt bezeichnet; Sri Lanka hiess früher Ceylon. Die Lebensmittelindustrie setzt dagegen vor allem auf sogenannten Cassiazimt. Er kommt häufiger als Ceylonzimt vor und ist preisgünstiger. Der Unterschied ist auf den Packungen kaum vermerkt. Er ist an der etwas dunkleren Farbe erkennbar. Wenn Zimt in Stangen gekauft wird, erkennt man die Differenz an der Dicke der Wände. Jene von Ceylonzimt sind deutlich dünner. Gelegentlich wird Ceylonzimtpulver auch mit Cassiazimt gestreckt. Hauptsächliche Herkunftsländer der preisgünstigeren Variante sind China, Vietnam und Indonesien. Unklare Heilwirkungen Die Volksmedizin sagt Zimt eine ganze Reihe von positiven Wirkungen nach. Er soll die Stimmung aufhellen, den Appetit anregen, die Verdauung regulieren und Völlegefühl entgegenwirken. Vor allem aber hat Zimt als vermutetes Heilmittel gegen Diabetes Typ 2 immer wieder von sich reden gemacht. Für diese Wirkung gibt es allerdings bisher wenig zuverlässige Belege. Die vorliegenden Studien sind nicht über sämtliche Zweifel erhaben. Dies gilt auch für eine weitere Wirkung: Derzeit gibt es nicht genügend verlässliche Nachweise, dass Zimt den Cholesterinspiegel zu senken vermag. Gelegentlich wird in manchen Medien auch eine Mischung aus Honig und Zimt zur Gewichtsreduktion empfohlen. Angeblich soll sie den Stoffwechsel ankurbeln. Auch dazu gibt es kaum verlässliche Bestätigungen. Die komplementärmedizinischen Methoden der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM) wie auch die indische Gesundheitslehre Ayurveda setzen ihrerseits Zimt gegen verschiedene Leiden ein. Wichtig: Wer Zimt über längere Zeit zu Heilzwecken einnehmen möchte, sollte sich dafür wegen des risikobehafteten Cumarinanteils unbedingt an eine gut ausgebildete Fachperson wenden. Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxiserfahrung im Gesundheitswesen. Seit 1995 ist er journalistisch und publizistisch tätig.

Virtuelles Magenband lässt Pfunde verschwinden Im Gegensatz zum operativen Eingriff verspricht die imaginäre Magenband-Hypnose eine risikofreie Alternative. Übergewichtige, die sich für eine Magenband-Hypnose interessieren, haben oft schon unzählige Diäten erfolglos hinter sich. Sie sehen in dieser Behandlung ihre letzte Hoffnung. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Hypnose muss der Wille vorhanden sein, die Ernährung und andere Lebensgewohnheiten umstellen zu wollen. Zudem sollte man aufgeschlossen sein gegenüber alternativen Methoden und keine Kontraindikationen (z. B. Psychosen) aufweisen. Vorgehensweise Die Hypnose versetzt eine Person in einen durch sie kontrollierten Zustand zwischen Schlaf und Wachsein: Gesprochene Worte werden in Vorstellungen umgewandelt und als real erlebt. Das in der fiktiven OP gelegte Magenband ist nun im Langzeitgedächtnis abgespeichert und suggeriert einen verkleinerten Magen. Dadurch entsteht ein frühzeitiges Sättigungsgefühl. Oft geht es auch um das Aufdecken der Ursachen, etwa von negativen Ereignissen aus der Vergangenheit, die hinter einem kompensierenden Essverhalten stecken können. Mit der Hypnose können falsche Verhaltensmuster wirksam verändert werden. Erfahrung Diverse Studien belegen einen signifikanten positiven Effekt beim Abnehmen mit Hypnose im Vergleich zum Abnehmen ohne Hypnose. Wie viele Sitzungen nötig sind, ist von Klient zu Klient unterschiedlich und hängt auch von den jeweiligen Ursachen ab. Wichtig ist ein sicherer und verantwortungsvoller Umgang mit den Klienten, deshalb sollte man sich nur in die Hände erfahrener Experten begeben. Ein Klient hat damit nach einer Sitzung à 3 Stunden 50 Kilogramm innert eines Jahres abgenommen. Daria Peter mental coaching Bäderstrasse 25 5400 Baden www.dariapetermentalcoaching.ch Eine ausgewogene tägliche Aufnahme von essenziellen Aminosäuren ist entscheidend für Ihre Gesundheit ! Die Aminosäuren sorgen für : ✔ die Bildung des Knochens und seinen Erhalt ✔ die Bildung und Entwicklung der Muskeln ✔ die Aufrechterhaltung der Muskelfunktionen ✔ das Gleichgewicht lebenswichtiger Vorgänge * In der Schweiz entwickelter Komplex von essenziellen Aminosäuren Hygis SA 1136 Bussy-Chardonney ✔ mit nur 200 ml Wasser mischen ✔ sehr gut resorbierbar ✔ hemmt den Appetit nicht ✔ nicht tierisch ✔ angenehmer Orangengeschmack Nutrinamin ® ist in Apotheken und Drogerien erhältlich (Pharmacode 7186976) Muster auf www.nutrinamin.ch Schweizer Hausapotheke 1-2018 15

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