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Nr. 1 Februar/März 2018

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Schweizer Hausapotheke 1/18 – Gesunde Lektüre seit 1929

Lästiger Pilz Obwohl

Lästiger Pilz Obwohl über drei Viertel aller Frauen mindestens einmal im Leben an einer Scheidenpilzinfektion erkranken, ist das Thema oftmals tabu. Zu unangenehm ist der Gang zum Arzt oder in die Apotheke. Dabei lässt sich die Infektion meist schnell und nachhaltig mit wenig Aufwand behandeln. Zu den typischsten Symptomen eines Scheidenpilzes – in der Fachsprache begegnet man auch den Begriffen Vaginalmykose oder Vaginalpilz – gehören vor allem der teils heftige Juckreiz sowie der weiss-gelbliche, krümeligbröckelige oder dickflüssige Ausfluss aus der Scheide. Auch Rötungen, Schwellungen oder Hautausschläge im gesamten Intimbereich sowie Schmerzen und Brennen während des Wasserlassens oder Geschlechtsverkehrs können vorkommen. 34 Schweizer Hausapotheke 1-2018 So entsteht die Pilzinfektion Eine Vaginalmykose wird in der Regel durch Hefepilze verursacht. Diese Pilze sind oft Teil der in der Vagina natürlicherweise vorkommenden Mikroorganismen (Vaginalflora), denn im warmen und feuchten Umfeld fühlen sie sich wohl. Bei einem normalen, sauren pH-Wert von unter 4,5 können sie aber nicht wachsen und verursachen auch keine Beschwerden. Erst wenn die gesunde Vaginalflora aus dem Gleichgewicht gerät und dadurch der pH-Wert steigt, vermehren sich die Hefepilze und verursachen die bekannten Symptome einer Scheidenpilzinfektion. Viele Faktoren können bewirken, dass sich die Hefepilze in der Scheide vermehren und zu einer Vaginalpilzerkrankung führen: Ein geschwächtes Immunsystem, hormonelle Schwankungen während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, eine übertriebene Intimhygiene, Stoffwechselerkrankungen sowie Stress und psychische Belastungen sind Beispiele dafür. Nicht selten treten Pilzinfektionen auch nach der Einnahme von Antibiotika auf. Diese Medikamente werden zur Bekämpfung von bakteriellen Infekten eingesetzt und zerstören dadurch auch die Milchsäurebakterien, die ein Bestandteil der natürlichen Vaginalflora sind. In der Folge schnellt der pH in der Scheide nach oben – und die Hefepilze breiten sich aus… Meist unkomplizierte Behandlung Wer zum ersten Mal eine Pilzinfektion vermutet, tut gut daran, einen Frauenarzt aufzusuchen, um sich den Verdacht bestätigen zu lassen und um andere Ursachen auszuschliessen. Treten in der Folge jedoch wieder die gleichen Symptome auf, können die entsprechenden Medikamente auch anlässlich eines Beratungsgespräches direkt in der Apotheke erworben werden. Für die Behandlung eines Scheidenpilzes werden spezielle Antimykotika (Antipilzmittel) eingesetzt. Sie hemmen das Wachstum der Hefepilze oder töten sie ab. Die Wirkstoffe werden in Form von Scheidenzäpfchen oder Vaginaltabletten tief in die Scheide eingeführt oder aber als Creme direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Im Normalfall dauert die Behandlung je nach Dosierung der Medikamente und Schwere der Infektion ein bis drei Tage. Wenn die Behandlung konsequent erfolgt, ist mit einer schnellen Heilung zu rechnen. Komplizierte Verläufe sind eher selten und erfordern einen erneuten Arztbesuch. In hartnäckigen Fällen müssen die Antimykotika über einen etwas längeren Zeitraum oder als Tabletten zum Einnehmen gegeben werden. Vorbeugen leicht gemacht Besonders die Frauen, die häufiger an einer Vaginalmykose leiden, können einiges zur Vorbeugung einer erneuten Infektion tun. In erster Linie sollten sie auf eine adäquate Intimpflege achten. Intimsprays und Scheidenspülungen sind tabu, aggressive und parfümierte Wasch- und Pflegeprodukte ebenso. Stattdessen sollten sie klares Wasser oder pH-neutrale Waschlotionen mit Milchsäure verwenden. Eng anliegende Kleidung aus synthetischen Fasern sollte vermieden werden. Besser sind natürliche Materialien wie Baumwolle oder Seide, die luftdurchlässig sind. Die Unterwäsche sollte täglich gewechselt und im Falle einer bereits bestehenden Infektion mit speziellen, den Pilz abtötenden Waschmitteln gewaschen werden. In der Apotheke sind zudem Vaginalzäpfchen oder Intimpflegemittel auf der Basis von Milchsäurebakterien erhältlich. Diese unterstützen die natürliche Vaginalflora und stabilisieren dadurch den optimalen pH-Wert des Scheidenmilieus. Christiane Schittny

So schützen Sie die Haut im Intimbereich Die Intimregion von Frau und Mann benötigt schonende Pflege und viel Schutz. Eine gute Intimpflege schützt die Haut im Genital- und Analbereich, hält sie geschmeidig, macht sie widerstandsfähiger und weicher und verhindert so Trockenheit und Reizungen. Das ist schon in jungen Jahren wichtig und wird mit zunehmendem Alter unumgänglich. Waschen Sie den Intimbereich täglich nur mit warmem Wasser oder milden Reinigungsmitteln, welche gründlich abgewaschen werden müssen. Achtung! Wasser trocknet die Haut aus, was zu Jucken und Brennen führen kann. Je kalkhaltiger das Wasser, desto grösser der Austrocknungseffekt, deswegen sollten Sie den Intimbereich immer nachfetten. Idealerweise mit einer wasserfreien Pflege-Salbe für den Intimbereich. Verzichten Sie auf Intimsprays, Intimdeos und Vaginalspülungen. Tragen Sie Slips aus Baumwolle – keine Unterwäsche aus Kunstfaser; denn diese schafft ein feuchtwarmes Klima, was Scheidenpilz oder eine bakterielle Infektion fördern kann. Verzichten Sie auf Strings und Tangas; die Haut wird übermässig gereizt, und die Gefahr besteht, dass Bakterien aus dem Darm in die Scheide gelangen. Nach dem Stuhlgang den After nur mit weichem Toilettenpapier von vorne nach hinten reinigen. Vor dem Schwimmbad den Intimbereich zu Hause gut einfetten, um Infektionen und Pilzbefall vorzubeugen. Nach dem Sport, Geschlechtsverkehr oder starkem Schwitzen ist es sinnvoll, sich immer zu reinigen und mit einer Schutz- und Pflege-Salbe nachzufetten. AndreaCare Intim Pflege-Salbe kommt bei empfindlicher, trockener und brennender Intimhaut zum Einsatz. AndreaCare Intim Pflege- Salbe schützt, pflegt und erhöht die Widerstandskraft. Bei Bedarf wird AndreaCare Intim Pflege-Salbe mehrmals täglich aufgetragen. Pflege-Salbe mit oder ohne Parfum – dermatologisch getestet Einfache Anwendung Optimale Hygiene für sie und ihn! AndreaCare Intim Schützt und pflegt die Haut im Intimbereich Bei empfindlicher Haut und Trockenheit mit einem Gefühl von Brennen Dreifachwirkung: Bekämpft Trockenheit Erhöht die Widerstandskraft Schützt vor Reizungen dank natürlichem Bisabolol Zusammensetzung (INCI) AndreaCare Intim Pflege-Salbe: Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Paraffin, Bisabolol, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, BHT, Parfum. Auch ohne Parfüm erhältlich. Gratismuster erhältlich unter www.andreacare.ch oder mit diesem Gutschein. Ich möchte gratis zwei Muster mit je 5 ml AndreaCare Intim. Frau Name: Strasse: HA7/17 Herr Vorname: PLZ Ort: E-Mail: Einsenden an: Andreabal AG, Binningerstrasse 95, 4123 Allschwil Schweizer Hausapotheke 1-2018 35

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