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Nr. 1 Februar/März 2018

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Schweizer Hausapotheke 1/18 – Gesunde Lektüre seit 1929

steht eine klare

steht eine klare Entscheidung dahinter, manchmal ist die Kinderlosigkeit ein Ergebnis der Umstände. In den USA haben sich die Frauen ohne Kinder seit 1990 verdoppelt. Und auch hierzulande, wie in anderen westlichen Ländern, werden Frauen ohne Nachkommen zahlreicher. In der Schweiz wünschen sich gemäss Umfragen viele Frauen und Männer in jungen Jahren Kinder: 63 Prozent möchten zwei, 28 Prozent drei, lediglich sieben Prozent verzichten bewusst auf Töchter und Söhne. Doch Wunsch und Wirklichkeit sind oft nicht deckungsgleich, bei den über 50-jährigen Frauen liegt der Anteil an Kinderlosen bei 20 Prozent. Mit anderen Worten, manche Frauen wünschen sich in jungen Jahren Kinder, mit fünfzig zeigt sich, dass sich dieser Wunsch nicht verwirklicht hat. In den Städten ist der Anteil an kinderlosen Frauen deutlich höher als in ländlichen Gemeinden, er liegt zwischen 30 und 40 Prozent. In Städten leben gemäss Statistik deutlich mehr Frauen mit akademischer Bildung; in der Schweiz haben 30 Prozent der Frauen mit einem Universitätsabschluss keine eigenen Kinder. Nicht immer steht Absicht dahinter, zum Teil liess der anspruchsvolle berufliche Werdegang nicht genügend zeitlichen Freiraum für ein Kind. Manche Frauen finden keinen Partner, der eine übereinstimmende Lebensplanung ermöglicht. Frauenbiografien haben sich verändert Die Emanzipation hat vielen Frauen alternative Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet, dies hat sich auch auf die Familienentwicklung ausgewirkt. Über Jahrhunderte war die Familiengründung für sie die einzige Perspektive. «Du brauchst keine anspruchsvolle Berufsausbildung, die heiratest ja sowieso eines Tages», war eine Formulierung, die viele Mädchen zu hören bekamen. Ihr Wunsch nach höheren Schulen oder einem Studium wurden oft vom Tisch gewischt. In den verbreiteten gesellschaftlichen Vorstellungen fand eine Frau ihre Erfüllung im Aufziehen und Betreuen von Kindern. Nach altem Eherecht durfte sie nur mit der Einwilligung ihres Mannes einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Manche Ehemänner liessen es nicht zu, dass ihre Frauen ausser Haus arbeiteten. Sie wollten den Eindruck vermeiden, man sei auf das Zusatzeinkommen angewiesen. Weiterbildungen, Behördenämter und politische Mitgestaltung waren nahezu ausschliesslich Männersache. Völlig anders die Situation heute: Viele Frauen wollen eine berufliche oder politische Karriere mit der Mutterschaft kombinieren. Doch in der Alltagspraxis erweist sich dies als sehr herausfordernd, nicht alle Aufgaben lassen sich zeitlich problemlos unter einen Hut bringen. Beispielsweise kann ein Kind mit einer Grippe die ganze ausgeklügelte Zeitplanung durcheinanderbringen. Die Perspektive auf einen komplizierten Alltag mit Kind führt zahlreiche Frauen in ein Dilemma, sie warten mit der Familiengründung zu. Sie wollen ihren Kinderwunsch erst verwirklichen, wenn sie in einer harmonischen Partnerschaft leben. Zugleich sollen auch ihre berufliche Situation sowie ihre Einkommensverhältnisse stabil sein. Und auch die Wohnsituation muss stimmen. Manche Frauen und Paare zögern eine Schwangerschaft so lange hinaus, bis alle Ziele erreicht sind. Doch gelegentlich erfüllen sich nie sämtliche Ansprüche, so wird das «Projekt Familie» auf die lange Bank geschoben. In der von vielen Veränderungen geprägten Arbeitswelt ergeben sich immer wieder Gründe, etwa eine Weiterbildung, ein Stellenwechsel oder ein Auslandaufenthalt, dass man mit dem Kinderkriegen zuwartet; manchmal so lange, bis die biologische Uhr abgelaufen ist. Mit anderen Worten: Diese Frauen und Paare treffen keine bewusste Entscheidung, sie überlassen diese gewissermassen der Natur oder dem Schicksal. Hohe Ansprüche an Elternschaft Einen weiteren Grund sehen die Forscher in den gestiegenen Ansprüchen. Viele Paare, die vor der Entscheidung für ein Kind stehen, wollen diesem perfekte Startbedingungen ins Leben bieten. Dies zeigt sich beispielsweise in ständig steigenden Umsätzen für Babyausstattung. Wenn Frauen und Männer nicht das Gefühl haben, ihrem Kind ideale Umstände bieten zu können, verzichten manche auf Nachwuchs, ausser sie haben einen sehr ausgeprägten Kinderwunsch. Im Weiteren können auch eigene negative Erlebnisse eine Rolle spielen. Manche Frauen sagen in Umfragen, sie hätten bei ihren eigenen Müttern gesehen, welch grosse Belastung eine Familie und gleichzeitige Erwerbstätigkeit mit sich bringen. So einen anspruchsvollen, kräftezehrenden Alltag wollten sie sich selber nicht zumuten. Andere haben erlebt, wie die Partnerschaft ihrer Eltern zerbrach und die eigene Mutter ein herausforderndes Leben als Alleinerziehende meistern musste, nach dieser Erfahrung ist ihnen die eigene Mutterschaft ein zu grosses Risiko. Einige wenige sind der Ansicht, die Weltlage sei bezüglich Klimaerwärmung, unklaren Wirtschaftsaussichten sowie internationalen politischen Spannungen derzeit dermassen unsicher, dass man dies einem Kind nicht zumuten wolle. Adrian Zeller 42 Schweizer Hausapotheke 1-2018

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