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Nr. 2 / 2018

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90 Jahre – modern wie nie! In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Hausapotheke biegen wir ein ins Jubiläumsjahr. Unter anderem beleuchten wir wie es früher war. Als Vergleichsquelle diente unser Archiv..

ihre körperlichen

ihre körperlichen Aktivitäten, wenn ein Gelenk schmerzt. Dies ist verständlich, doch es schadet. Bei Bewegungsmangel ist die Muskulatur unterfordert, damit wird sie zunehmend kleiner und schwächer. Die hormonelle Veränderung nach der Lebensmitte beschleunigt den Abbau. Sie wird angespannt und überfordert, weil sie mit weniger Volumen mehr leisten muss. In der Folge kommt es zu zusätzlichen Schmerzen. Weniger Bewegung bedeutet oft auch Gewichtszunahme. Wenn zusätzliche Kilos auf das Gelenk pressen, steigt der Auflagedruck auf den abgenutzten Gelenkoberflächen, die Schmerzen nehmen zu. Bewegungsarmut sorgt zudem für weniger durchblutete Gelenke. Sie bekommen zu wenig aufbauende Nährstoffe. Warme Moorbäder kurbeln den Stoffwechsel an, zudem lockern sie verspannte Muskulatur. Im Weiteren erzielt auch Akupunktur lindernde Effekte. Gezieltes Muskeltraining wirkt ebenfalls den Schmerzen entgegen. Moderate Bewegung, beispielsweise Spazieren, Walken mit Stöcken, Schwimmen, Wassergymnastik, Radeln auf dem Velo oder dem Hometrainer bringt die Zirkulation und damit die Gelenk- und die Muskelernährung in Schwung. Bewegung hilft Gemäss Statistik sind zwei Drittel der Menschen in der Schweiz über 65 von Arthrose betroffen; allerdings leiden nicht alle an Beschwerden. Dem Verschleiss der eigenen Gelenke muss man nicht tatenlos zusehen. Monika M. ist eine begeisterte Berggängerin. Seit einigen Jahren bleibt ihre Freude am Wandern nicht mehr ungetrübt: «Bei steilen Abstiegen hatte ich immer öfter Schmerzen in den Knien.» Vor sieben Jahren verschlimmerten sie sich: «Nachdem ich auf den Knien Beeren gepflückt hatte, erlitt ich einen Bluterguss im rechten Kniegelenk.» Ärztliche Diagnose: fortgeschrittene Arthrose. Dank Physiotherapie verschwanden die Schmerzen nahezu. Derzeit seien sie im Alltag erträglich, so die 64-Jährige. «Ich habe gute Erfahrungen mit Wirsing- Wickeln gemacht.» Zudem besucht sie zweimal pro Woche ein Fitness-Studio: «Die Kräftigung der Oberschenkel-Muskulatur entlastet die Gelenke erheblich.» Ein Spezialarzt für Gelenkprobleme riet der begeisterten Wandererin kürzlich, sie solle sich wieder gelegentlich an eine Bergtour wagen: «Ziehen Sie Kompressionsstrümpfe an und nehmen Sie Tabletten für den Fall mit, dass die Schmerzen ganz stark werden.» Monika M. war überrascht: «Früher hatte man mir empfohlen, die Gelenke möglichst zu schonen.» Von medizinischer Seite wurde ihr längerfristig zu einem künstlichen Kniegelenk geraten. «Wenn die Schmerzen nicht stärker werden, bin ich mir nicht sicher, ob ich zur Operation einwillige. Erst wenn ich von meinem Gefühl her wirklich überzeugt bin, dass es richtig ist, melde ich mich an.» Überforderte Muskeln In der Schweiz werden mittlerweile 40 000- mal pro Jahr künstliche Gelenke eingesetzt. Damit hat dieser Eingriff in den letzten Jahren um 50 Prozent zugenommen. Anlass ist häufig die Abnützung der Knorpelschicht, die die Gelenkoberfläche wie ein stossdämpfendes Polster schützt. Die Umgebung des erkrankten Gelenkes schwillt an, sie fühlt sich heiss an und schmerzt. Betroffen sind vor allem Knie und Hüfte, aber auch Gelenke in den Schultern, Fingern, Zehen, im Rücken sowie auch im Kiefer. Die meisten Menschen reduzieren Gewürze helfen Bei Arthrose muss man auch auf den Speiseplan achten. Fleisch und Wurstwaren erzeugen im Organismus entzündungsfördernde Arachidonsäure. Stattdessen sollte man öfter zu Fisch sowie zu hochwertigen pflanzlichen Ölen greifen. Ihr Omega 3-Gehalt wirkt entzündungshemmend. Früchte, Obst und Gemüse sollten ebenfalls vermehrt auf den Teller kommen, ihre Inhaltsstoffe sind wichtig für die Gelenkernährung. Besonders vorteilhaft sind Erdbeeren und Heidelbeeren, sie enthalten entzündungshemmende Flavinoide. Und auch die Gewürze Curcuma, Chili und Ingwer enthalten lindernde Substanzen. Besonders bewährt hat sich eine Kombination von Kreuzkümmel, Koriander und Muskatnuss. Zwei Messerspitzen werden täglich mit etwas Wasser oder Joghurt eingenommen. Im Weiteren sind Weidenrinden-Tees (Drogerie) zu empfehlen. Davon werden täglich drei bis fünf Tassen getrunken. Sie enthalten eine natürliche, entzündungshemmende und schmerzstillende Substanz. Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxiserfahrung im Gesundheitswesen. Seit 1995 ist er journalistisch und publizistisch tätig. 28 Schweizer Hausapotheke 2-2018

Aktiv und fit mit Fortevital Stärkungsmittel Ein aktives und intensives Leben macht Spass und schafft L ebensfreude, doch es ist beanspruchend, benötigt viel Energie und erfordert eine gute Gesundheit. Mit zunehmendem Alter nimmt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ab. Dies lässt sich nicht verhindern, doch die Folgen wie andauernde Müdigkeit, Antriebsarmut, Leistungsminderung sowohl körperlicher wie auch geistiger Art und Konzentrationsschwäche können vermindert werden. Fortevital hilft Ihnen dabei aktiv und fit zu bleiben! Fortevital mit einzigartiger Zusammensetzung Die Inhaltsstoffe – Ginseng, Ginkgo, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – in Fortevital ergänzen sich auf optimale Art und Weise. Die in der Ginsengwurzel enthaltenen Wirkstoffe werden seit Jahrtausenden zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit verwendet. Ginkgo wird in China bereits seit dem 11. Jahrhundert als Heilpflanze verwendet und gilt als eine der am besten erforschten Pflanzen. Ihre Inhaltstoffe wirken gegen Hirndurchblutungsstörungen und geistige Leistungsminderung mit Symptomen wie Vergesslichkeit und Konzentrationsmangel. Vervollständigt wird die einzigartige Formulierung von Fortevital mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Fortevital hilft Ihnen dabei während Stressphasen und bei nicht optimaler Ernährung den täglichen Bedarf zu decken und so allfälligen Defiziten vorzubeugen. Fortevital ist ein Arzneimittel und rezeptfrei in Apotheken und Drogerien als Tonikum und Kapseln à 30, 60 und 120 erhältlich. Bitte lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Der Original-Perna-Extrakt. Die Kraft aus der Muschel für Ihre Gelenke. NEU PERNATON ® Gel Roll-On Für eine saubere und gezielte Anwendung. PERNATON® enthält den natürlichen Original-Perna-Extrakt aus der Grünlippmuschel. Er versorgt Ihren Körper mit wichtigen Nähr- und Aufbaustoffen und spendet wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Täglich und über längere Zeit eingenommen, unterstützt der Original- Perna-Extrakt von PERNATON® die Beweglichkeit Ihrer Gelenke, Bänder und Sehnen. PERNATON® bietet ein umfassendes Sortiment. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie individuell beraten. Auch erhältlich bei Ihrem Physiotherapeuten. www.pernaton.ch Jetzt gratis testen: PERNATON ® Gel. Überzeugen Sie sich selbst von der Kraft aus der Muschel. Lassen Sie uns Ihre Adresse zukommen und wir schicken Ihnen ein Gelmuster zu. Kostenlos. Per Post: Doetsch Grether AG, Steinentorstrasse 23, CH-4002 Basel, per Mail: info@doetschgrether.ch oder über unser Kontaktformular auf www.pernaton.ch Sch18 DOE_Pernaton_Anzeige_Roll-On_SchHausapo_189x126_D.indd 1 29.01.18 16:07 Schweizer Hausapotheke 2-2018 29

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