Aufrufe
vor 1 Monat

Nr. 2 / 2020

  • Text
  • Sicherheitsprofil
  • Vertraeglichkeit
  • Atemwegsinfektionen
  • Antibakteriell
  • Antiviral
  • Immunstimulation
  • Praevention
  • Gesundheit
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Zeit
  • Eisen
  • Wichtig
  • Vitamin
  • Wirkt
  • Zudem
  • Kurkuma
STILLE LEGENDE | DETOX-KUR | EISENTHERAPIE | STUMPFE VERLETZUNGEN | ZÄHNEKNIRSCHEN | MANDELENTZÜNDUNG, ANGINA | NAHRUNGSERGÄNZUNG KRÄUTERHEFE | ÄNDERUNG BEI MILCHNAHRUNGEN | HOMÖOPATHIE HILFT BEIM ZAHNEN | KONTAKTALLERGIEN | ZWEITHAAR UND HAARERSATZ | ENTSPANNUNG OHNE STRESS | GEFÄHRLICHE LANGEWEILE IM ALTER | SCHLAFAPNOE | ANTI-AGING AUGENPFLEGE | ERKÄLTUNG ODER GRIPPE? | BABYNAHRUNG OHNE PALMÖL | SELBSTHEILUNGSKRÄFTE STIMULIEREN | HAUTPFLEGE FÜR ALLERGIKER | KURKUMA BEI REIZDARM | TÜCKEN DER DIGITALISIERUNG | DOLOMITPULVER MIT KRÄUTERN | VOGELMIERE | NAHRUNGSERGÄNZUNG FÜRS IMMUNSYSTEM | SCHWARZERLE | EISENMANGEL | ZAHNIMPLANTATE | HOMÖOPATHISCHE IMMUNTHERAPIE | KURKUMA BIOVERFÜGBAR | SRK, KINDERBETREUUNG ZUHAUSE | SCHALLZAHNBÜRSTEN | MACHT UND OHNMACHT | WELLNESS-OASE | VITAL- UND MIKRONÄHRSTOFFE | GESUNDHEIT ALS ENTDECKUNGSREISE | RISIKO ÜBERGEWICHT | ENTSCHLACKUNG | MUNDHYGIENE | SCHWEFELBÄDER | HAARVERDICHTUNGEN | MUSKULÄRE VERSPANNUNGEN | ERNÄHRUNG FÜR DAS HERZ | MORBUS PARKINSON | PATIENTENVERFÜGUNGEN | WORTWEISE | BUCHTIPP | BLÄHUNGEN | DARMSANIERUNG | ÜBERGEWICHTIGE HUNDE | ALLERGIETEST

Endlich Ruhe im Bauch

Endlich Ruhe im Bauch Reizdarm-Patienten leiden unter krampfartigen Bauchschmerzen, unangenehmen Blähungen und Stuhlunregelmässigkeiten wie Durchfall oder Verstopfung. Hier hilft Kurkuma, auch Indisches Gold genannt. Etwa ein Drittel der Bevölkerung leidet an einem Reizdarm-Syndrom, Frauen häufiger als Männer. Hierbei handelt es sich um eine funktionelle Störung, deren Ursache oft in einer gestörten Darmflora liegt. Die Beschwerden können so stark sein, dass sie die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen. Unter den Behandlungsmöglichkeiten rangiert Kurkuma, das Indische Gold, ganz oben. Schon Ende der 1990er Jahre hatte die Weltgesundheitsorganisation in Genf aufgrund zahlreicher Studien die Einnahme von bis zu drei Gramm Kurkumapulver pro Tag zur Behandlung von Bauchbeschwerden empfohlen — auch wenn sie mit Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Aufstossen, Sodbrennen, Schmerzen hinter dem Brustbein, Blähungen und vorzeitigem Sättigungsgefühl einhergehen. Der gelbe Farbstoff der Kurkumawurzel, das Kurkumin, fördert durch seine «den Gallenfluss anregende Wirkung» die Verdauung und beschleunigt die Darmpassage. Deshalb sollten Kurkuma-Präparate nur bei Verdauungsbeschwerden mit Verstopfung eingenommen werden, nicht aber bei Reizdarm mit akutem Durchfall. Auch bei bekannten Gallensteinen sollte auf Kurkuma-Präparate verzichtet werden. es Sinn, den Wirkstoff nicht nur als Schutz vor Darmkrebs zu nutzen, sondern auch, wenn sich ein Darmkrebs bereits angesiedelt hat. Zur Anti-Darmkrebs-Wirkung von Kurkumin liegen vielversprechende Studien vor. Auch wer an einer entzündlichen Darmerkrankung leidet, profitiert vom Wirkstoff. Kurkumin fängt die bei Morbus Crohn oder Colitis ulzerosa vermehrt gebildeten Sauerstoffradikale ab. Nach der gemeinsamen Auswertung von 15 Studien kamen die Autoren zu dem Schluss, dass bei entzündlichen Darmerkrankungen das Kurkuma- Potential zur Einsparung von synthetischen Medikamenten genutzt werden sollte. Denn unter den bei Darmentzündungen üblicherweise eingesetzten synthetischen Medikamenten können schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten. Die von der Europäischen Behörde für Arzneimittelsicherheit empfohlene Kurkumindosis von zwei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag geht hingegen nicht mit solchen Nebenwirkungen einher. Auch der Darm hat eine Seele Jeder Mensch hat ein schwaches Organ, an dem sich Stress und Angst äussern. Bei vielen Menschen ist dies der Darm. Neben der Darmpflege mit Kurkuma ist daher auf ein regelmässiges, gesundes Leben mit einer ausgewogenen und gut verträglichen Ernährung zu achten; und ausserdem auf ein ausreichendes Bewegungs- und FODMAP-Diät beim Reizdarm oft hilfreich Entspannungsprogramm. Der Verzicht auf grössere Mengen Alkohol und Nikotin ist Voraussetzung für eine gute Darmfunktion. Zunehmend häufiger kann auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit Darmbeschwerden verursachen. Hier hilft nur ein sorgfältiges Prüfen durch Weglassen der vermutlich auslösenden Nahrungsmittel. Prof. Dr. S. Chrubasik-Hausmann, Bad Ragaz FODMAP, zu Deutsch «fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole» sind Zucker, die von Darmbakterien im Dickdarm vergoren werden: zum Beispiel Fructose, Lactose, Zuckeralkohole wie Xylit oder Sorbit. Bei der Gärung entstehen Stoffe, die für den Organismus wichtig sind. Viele Reizdarm- und manche Crohn- und Colitis-Patienten reagieren aber auf diese Zucker mit erheblichen Darmproblemen wie Blähungen, Krämpfe und Durchfall. Werden die FODMAPS weggelassen, verringern sich die Darmbeschwerden. Alle Farben der Natur sind Radikalfänger. Sie schützen die Darmflora vor der Besiedlung mit schädlichen Keimen und stärken das Immunsystem. Mit dem goldenen Kurkumin schaffen Sie Ruhe im Bauch. Da sich im Darm verbleibendes Kurkumin in der Darmschleimhaut anreichert, macht 26 Schweizer Hausapotheke 2-2020

Mein Curcuma Intest Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkumawurzel extrakt, Kurkumaöl, Fenchelöl, Pfefferminzöl, Omega-3 und Vitamin A, welches zur Erhaltung normaler Schleimhäute beiträgt. ... für ein wohliges Bauchgefühl. In Apotheken und Drogerien – www.alpinamed.ch

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 2 / 2020
Nr. 1 / 2020
Nr. 8 / 2019
Nr. 6 / 2019
Nr. 5 / 2019
Nr. 4 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 3 / 2019
Nr. 2 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining