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Nr. 2 / 2020

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Ernährung für das Herz

Ernährung für das Herz sorgen grünes Blattgemüse und Getreideflocken, etwa mit Müeslimischungen ohne Zucker.» Die Frischprodukte einer mediterranen Ernährung decken auch die sogenannten Antioxidantien ab (Schutz vor freien Radikalen), wenn man bei deren Auswahl darauf achtet, das gesamte Farbenspektrum zu berücksichtigen: «Bei saisonalen Engpässen kann man gut auf (Gemüse-)säfte oder getrocknete Beeren ausweichen, wie etwa Aronia- oder Gojibeeren. Gerade Aroniabeeren schützen Herz und Gefässe.» Eine frische Küche möglichst ohne Fertigprodukte, gesunde Fette, weniger Zucker und die richtigen Kohlenhydrate – dies sind ein paar der Eckpunkte einer herzgesunden Ernährung. Diese gesunde, leichte Küche passt für jeden Tag und beugt manchen Problemen vor. Bei meinen Fragen zur richtigen Ernährung bei Herzproblemen ist Cornelia Eiberli, Drogistin und Ernährungsberaterin, voll in ihrem Element; kein Wunder, tut doch eine herzgesunde Ernährung grundsätzlich uns allen gut, auch wenn wir keine gesundheitlichen Probleme haben. Bei Ratsuchenden fragt sie aber sowieso immer nach, ob – was häufig der Fall sei – auch noch andere Beschwerden vorliegen: etwa hoher Blutdruck, Übergewicht, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte. Und schon sind wir mittendrin: «Im Wesentlichen sprechen wir hier von einer frischen Küche, möglichst ohne Fertigprodukte; eine mediterrane Küche, in der von allem etwas dabei ist: viel Gemüse und Salate, etwas Fleisch, Fisch, reife Früchte. Der Säure-Basen-Haushalt muss stimmen.» Die richtigen Fette Oft seien auch Entzündungen im Körper ein Thema, was sich mit basischer Ernährung verbessern lasse: «Beim Fisch sind die Omega-3-Fettsäuren ausschlaggebend; unterdessen gibt es aber viele Diskussionen um dessen ‘korrekte’ Herkunft: Wildfang oder Zucht, welche Sorten, ist er belastet? Viele Leute sind vorsichtig geworden und auf der Suche nach Alternativen. Da gibt es einerseits hochwertige Öle für die kalte Küche: Lein-, Hanf- oder Rapsöl. Sie decken die Alpha-Linolensäure ab. Für die anderen beiden Omega-3-Fettsäuren – EPA und DHA – sind Algen eine Alternative, als Kapseln oder in flüssiger Form, oder Fischölkapseln.» Diese beiden Säuren müsse man substituieren, was häufig unterschätzt werde, wenn es ums Herz gehe; gerade EPA und DHA seien wichtig wegen der Entzündungen. Weniger Zucker Auch Zucker sei ein wichtiger Faktor in der herzgesunden Ernährung: «Insbesondere den weissen Zucker gilt es einzuschränken. Man sollte möglichst ganz darauf verzichten und auf Alternativen setzen: Beim Backen eines Kuchens etwa Apfelmus oder getrocknete Früchte verwenden, also natürlichen Zucker für die süssen Gelüste. Wenn Kokosblüten- oder Palmzucker, dann nur in Massen.» Und was ist mit Rohzucker? «Auch das ist letztlich einfach Zucker; mit einem höheren Melasseanteil, etwas geschmacksintensiver und daher etwas reduzierbar in der Menge.» Gemüse und Früchte: Mineralstoffe und Antioxidantien Gemüse und Früchte seien wichtige Lieferanten von Kalium und Magnesium fürs Herz, so Cornelia Eiberli weiter, «die beiden Mineralstoffe stecken in Bananen, Trockenfrüchten, Kartoffeln, Pilzen, Avocados, Gemüsesäften, Nüssen und Samen, Kakaopulver (oder ganz dunkler Schokolade) und Hülsenfrüchten, die Sie gut zwei- bis dreimal pro Woche einplanen können. Für zusätzliches Magnesium Kohlenhydrate – weniger, dafür vollwertig Bleibt noch die Frage der Kohlenhydrate: «Die Verstoffwechslung von (insbesondere schlechten, leeren) Kohlenhydraten braucht viel Sauerstoff; Sauerstoff, der bei Personen mit Herzproblemen sowieso schon Mangelware ist. Deshalb wirkt sich eine Reduktion in Richtung «low carb» – zu Gunsten von viel Gemüse, Salaten, Früchten, Fisch, etwas Fleisch, Tofu – bis hin zu Vollkornvarianten positiv aus.» Und eine Prise Ayurveda Abschliessend empfiehlt Spezialistin Eiberli, bei Herzbeschwerden weder scharf noch salzig zu essen, «also auch keine salzigen Knabbereien. Und achten Sie auf verdauungsfördernde Bitterstoffe, die fehlen oft: Ein Espresso nach dem Mittagessen, bittere Tropfen, ein Täfelchen dunkle Schokolade oder Artischockensaft – all das rundet ein herzgesundes Essen ab.» Ann-Brita Dähler Cornelia Eiberli ist gelernte Drogistin sowie ärztlich geprüfte Diät- und Ernährungsberaterin. Seit 2002 arbeitet sie als Filialleiterin bei der MÜLLER Reformhaus Vital Drogerie in Thalwil. 48 Schweizer Hausapotheke 2-2020

Morbus Parkinson Beim Morbus Parkinson handelt es sich um eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, bei der es zum Absterben Dopamin produzierender Nervenzellen im Mittelhirn kommt. NATÜRLICH DIE SONNE GENIESSEN ANNEMARIE BÖRLIND SUN Der Dopaminmangel führt zu einer Störung der Funktion der so genannten Basalganglien (Kerne unterhalb der Grosshirnrinde mit weitreichenden Funktionen zum Beispiel für die Motorik und das Denken). Dies ist Ursache für die typischen Parkinson-Symptome. Morbus Parkinson ist in 75 Prozent der Fälle idiopathisch, das heisst, es sind keine äusseren oder genetischen Ursachen bekannt. In den restlichen Fällen (dann als Parkinson Syndrom bezeichnet) ist die Krankheit erblich bedingt oder wird durch äussere Einwirkungen (z. B. Toxine, Traumen, Medikamente, Pestizide) beziehungsweise als Folge anderer Krankheiten ausgelöst. Morbus Parkinson beginnt meist zwischen dem 50. Und 60. Lebensjahr. Ausser beim Parkinson-Syndrom kennt die Medizin bis heute noch keine eindeutigen Auslöser für die Krankheit. Wie bei der Multiplen Sklerose wird ein multifaktorielles Geschehen vermutet. Eine Vermutung geht dahin, dass die Kombination von Altern, einer gestörten Entgiftungsfähigkeit im Gehirn und weiterer Umwelt- und Stoffwechselfaktoren die Freisetzung von freien Radikalen bedingt, die das Krankheitsgeschehen in Gang bringen. Neuere Untersuchungen verweisen auf Autoimmunreaktionen. Vor allem drei Hauptsymptome sind typisch: Verlangsamung und Verarmung der Bewegung, Muskelsteifheit und Zittern. Die ersten Frühsymptome sind unspezifisch: Muskelverspannungen, Müdigkeit, depressive Verstimmung und innere Unruhe. Sie gehen ersten Störungen der Feinmotorik meist voraus. Dann zeigen sich Veränderungen im Gang, der Handschrift und es stellt sich ein Zittern ein. Das Gesicht zeigt eine maskenhafte Veränderung. Im fortgeschrittenen Stadium fällt das Gehen zunehmend schwerer, die Kranken fallen oft, der Körper versteift muskulär. Zudem treten häufig Blasenentleerungsstörungen, Verstopfung, Seh-, Schluck- und psychische Störungen auf, ebenfalls Schlafstörungen. Die schulmedizinische Behandlung zielt darauf ab, die Störungen im Dopamin-Haushalt zu regulieren. Hierzu stehen bestimmte Medikamente zur Verfügung. Daneben ist es wichtig, die Auswirkungen der Krankheit zu mildern und Komplikationen vorzubeugen. Der komplementärmedizinische Ansatz bei Morbus Parkinson ähnelt dem bei Multipler Sklerose. Besonders wichtig ist einerseits die Stärkung der Entgiftungs- und Entsäuerungsmechanismen sowie der Schutz vor freien Radikalen, andererseits die Therapie der Bewegungsstörungen, was zum Beispiel mittels Reflexzonentherapien, Akupunktur, speziellen Massagen möglich ist. Mit der Spagyrik ist es möglich, die Krankheit als Gesamtes wie auch ihre individuelle Ausprägung im Einzelfall anzugehen und die notwendige schulmedizinische Therapie zu unterstützen. Verschiedene Bereiche: • Optimierung des Dopaminspiegels im Gehirn (Valeriana, Fagopyrum, Rheumpalmatum, Vanilla) • Verminderung der schädigenden Zellveränderungen im Gehirn (Eleutherococcus, Cuprum oxydatum nigrum, Thuja, Fagopyrum) • Stärkung des Nervensystems generell (Hypericum, Symphytum, Verbena, Lavandula, Melissa, Guajacum, Alliumcepa, Kalium phosphoricum) Tipps bei Morbus Parkinson: • Spagyrische Essenzmischung mit Hypericum (Johanniskraut), Valeriana (Baldrian), Kalium phos. (Schüssler Salz Nr. 5), Guajacum (Guajakholz), Eleutherococcus (Taigawurzel) • Krill-Öl • Entspannende Therapien Toni Moser ist eidg. dipl. Drogist, Naturheilpraktiker, Fachberater für Naturheilverfahren, Referent und Buchautor. Quellen: Hans-Josef Fritschi, D-Bräunlingen Manfred Meier, Küttigen Sonnenschutz bei ANNEMARIE BÖRLIND kann mehr: Wertvolle natürliche Pflegeund Schutzsubstanzen spenden Feuchtigkeit und pflegen die Haut zusätzlich. Für eine ebenmässige, gesunde Bräune. MADE IN THE BLACK FOREST EST. Schweizer Hausapotheke 2-2020 49

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