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Nr. 2 / 2021

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Diese Liedzeile gefällt

Diese Liedzeile gefällt mir schon besser: Lieder singen, Musik machen, das ist doch tatsächlich auch etwas für ältere Semester. Musik hat mit dem Alter oder mit Generationen nämlich rein nichts zu tun, Musik hält bekanntlich geistig frisch und tut der Seele gut. Musik ist übrigens ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens, allerdings muss der Sound nicht «irre» sein, ich mag eher ruhige Klänge, meinem Alter halt entsprechend … «Und voller Stolz verkündet mein Enkel Waldemar, der ausgeflippte Alte, das ist mein O-papa!» Enkel habe ich keinen, aber vier Enkelinnen. Ob sie darauf stolz wären, wenn ich ein ausgeflippter Opa wäre, weiss ich nicht. Sie sind noch zu klein, um mit ihnen darüber zu diskutieren. Und: ich brenne eigentlich gar nicht so darauf, dass meine Enkelinnen stolz auf mich sind, mir genügt es, wenn sie mich gut mögen und ich für sie zumindest hin und wieder etwas Gutes tun kann. Stolz ist meines Erachtens etwas, was zu älteren (und hoffentlich reiferen) Personen eigentlich gar nicht mehr passt. Freude empfinden ja, stolz sein eher nein. Irgendjemand hat einmal folgenden bemerkenswerten Satz geschrieben: «Es gibt Menschen, die werden nicht erwachsen, die werden nur alt». Hoffentlich gehöre ich nicht zu dieser Gruppe … «Mit 66 – ist noch lange nicht Schluss»! Dieser letzte Satz des Refrains («mit 66 – ist noch lange nicht Schluss») könnte ich sofort unterschreiben. Auch ich habe das Gefühl, dass noch nicht Schluss ist. Wie lange es noch dauert, weiss ich natürlich nicht. Und wirklich wichtig ist mir diese Frage auch nicht. Es kann ja nicht darum gehen, möglichst alt zu werden, vielmehr geht es doch darum, aus den verbleibenden Tagen das Bestmögliche zu machen (nicht das Leben mit Tagen füllen, sondern die Tage mit Leben füllen). Es gibt noch so vieles, was man in diesem Alter unternehmen kann, es gibt doch so vieles, was Sinn und entsprechend Freude macht. Dazu gehört für mich auch, die Momente intensiver zu leben, statt wie früher immer auf irgendetwas zu warten («wenn ich dann einmal gross bin, werde ich …»). Oder wie sagte doch Erasmus von Rotterdam: «Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darübermachen, ob der Seele etwas fehlt»? Ja, ich glaube, das sollte man … Albin Rohrer ist Berater, Coach, Autor, Kursund Seminar leiter sowie Musiklehrer. Virtuelles Magenband lässt Pfunde verschwinden Im Gegensatz zum operativen Eingriff verspricht die imaginäre Magenband-Hypnose eine risikofreie Alternative. Übergewichtige, die sich für eine Magenband-Hypnose interessieren, haben oft schon unzählige Diäten erfolglos hinter sich. Sie sehen in dieser Behandlung ihre letzte Hoffnung. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Hypnose muss der Wille vorhanden sein, die Ernährung und andere Lebensgewohnheiten umstellen zu wollen. Zudem sollte man gegenüber alternativen Methoden aufgeschlossen sein und keine Kontraindikationen (zum Beispiel Psychosen) aufweisen. Vorgehensweise Die Hypnose versetzt eine Person in einen durch sie kontrollierten Zustand zwischen Schlaf und Wachsein: Gesprochene Worte werden in Vorstellungen umgewandelt und als real erlebt. Das in der fiktiven OP gelegte Magenband ist nun im Langzeitgedächtnis abgespeichert und suggeriert einen verkleinerten Magen. Dadurch entsteht ein frühzeitiges Sättigungsgefühl. Oft geht es auch um das Aufdecken der Ursachen, etwa von negativen Ereignissen aus der Vergangenheit, die hinter einem kompensierenden Essverhalten stecken können. Mit der Hypnose können falsche Verhaltensmuster wirksam verändert werden. Erfahrung Diverse Studien belegen einen signifikanten positiven Effekt beim Abnehmen mit Hypnose im Vergleich zum Abnehmen ohne Hypnose. Wie viele Sitzungen nötig sind, ist von Klient zu Klient unterschiedlich und hängt auch von den jeweiligen Ursachen ab. Wichtig ist ein sicherer und verantwortungsvoller Umgang mit den Klienten, deshalb sollte man sich nur in die Hände erfahrener Experten begeben. Ein Klient hat damit nach einer Sitzung à drei Stunden fünfzig Kilogramm innert eines Jahres abgenommen. Daria Peter mental coaching Bäderstrasse 25 5400 Baden dariapetermentalcoaching.ch 14 Schweizer Hausapotheke 2-2021

Es sind gerade schwierige Zeiten und die aktuelle Situation macht vielen zu schaffen. Zusätzlich verstärkt die dunkle Jahreszeit Sorgen, Ängste und Ungleichgewichte. Mit Kräuterrezepturen und Ernährungstipps aus der Tibetischen Tradition bewahrt man starke Nerven und innere Ruhe. Starke Nerven und innere Ruhe in stürmischen Zeiten Es gibt wohl kaum jemanden, an dem die Coronakrise und ihre Massnahmen einfach so spurlos vorübergehen. Viele sind einsam, andere machen sich Sorgen um Angehörige, ihren Arbeitsplatz oder ihre Existenz. Umgekehrt gibt es jene Gruppen, die durch diese Herausforderung so stark mit Arbeit überlastet sind, dass an wirkliche Erholung von Körper und Geist gar nicht zu denken ist. Eins haben alle Betroffenen gemein: Die Nerven laufen am Limit, Ruhe finden wird zum Wunschtraum und man fühlt sich «durch den Wind» und ausgepowert. Aus Sicht der Tibetischen Lehre führen Stress, Überbelastung, Ängste und Sorgen zu einer Zunahme der Wind-Energie (Tib.: Lung). Die Wind-Energie ist im Körper unter anderem verantwortlich für die Informationsverarbeitung und alles, was den Geist bewegt. Zu viel Wind und über längere Zeit anhaltende Belastungen stören das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung. Loslassen fällt zunehmend schwer, die Gedanken kreisen unaufhörlich und man fühlt sich überfordert und hilflos. Dadurch werden die Erholungsphasen zu kurz oder instabil und man verliert an Leistungsfähigkeit. Es entwickelt sich nach und nach ein Teufelskreis. Die Tibetische Konstitutionslehre verfolgt das ganzheitliche Gleichgewicht der Energien im Körper. Für das Gleichgewicht der «Wind- Energie» und für mehr mentale Gelassenheit empfiehlt die Tibetische Lehre weniger kalte und rohe Speisen (Rohkost) zu konsumieren. Dafür soll man warmen, wärmenden und nährenden Speisen wie Suppen oder Eintöpfen mehr Platz einräumen und warme Getränke vorziehen. Alles was von Natur aus süss schmeckt, beruhigt die «Wind-Energie». Damit sind nicht Zucker oder Schokolade gemeint, sondern Nahrungsmittel wie Bananen, Datteln, Kürbis, Maroni, Kartoffeln, Karotten oder Reis. Sie erden und sorgen im mentalen Sinn für mehr Boden unter den Füssen. Zusätzlich kann man den Speisen mit wärmenden Kräutern und Gewürzen wie zum Beispiel Zimt, Kardamom, Thymian, Muskatnuss oder Fenchel zu ausbalancierender Energie verhelfen. Kräuter und Gewürze spielen in der Tibetischen Konstitutionslehre eine zentrale Rolle, um das innere Gleichgewicht der Energien wiederherzustellen. Die Muskatnuss ist ein wichtiger und viel verwendeter Bestandteil von Kräuterrezepturen, welche die «Wind-Energie» harmonisieren. Sie beruhigt den Wind und sorgt für mehr Gelassenheit. Daneben verwendet man erdende und verwurzelnde Kräuter wie zum Beispiel Süssholz (süsser Geschmack: Boden unter den Füssen). Einhüllende und balsamische Gewürze wie Weihrauch, Kümmel und Gewürznelke runden die Rezeptur ab und sorgen für ein wohliges, beschütztes und warmes Gefühl. Zusammen mit Magnesium* vereinigen sich die Bestandteile zu PADMA NERVOBEN. PADMA NERVOBEN sorgt für starke Nerven und innere Ruhe in stürmischen Zeiten. *Magnesium trägt zu padma.ch einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei. Neben der Ernährung spielt auch das persönliche Verhalten eine entscheidende Rolle für das innere Gleichgewicht. Sport, Yoga und Meditation auch Entspannungsbäder, Musik oder lesen harmonisieren die inneren Rhythmen und dienen der Entspannung. Ausserdem hilft es, die Nutzung digitaler Medien deutlich zu reduzieren. Schweizer Hausapotheke 2-2021 15

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