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Nr. 2 März/April 2018

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90 Jahre – modern wie nie! In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Hausapotheke biegen wir ein ins Jubiläumsjahr. Unter anderem beleuchten wir wie es früher war. Als Vergleichsquelle diente unser Archiv..

Der Säureflut trotzen

Der Säureflut trotzen Faustregel Damit es einem gut geht, muss der eigene Körper über eine ausreichende Menge an Basen verfügen, mit denen er die anfallenden Säuren neutralisieren kann. Dafür gibt es eine einfache Faustregel: Gegessen werden sollte im Vergleich zu säurebildenden Nahrungsmitteln eine viermal so grosse Menge an basischen (Gemüse, Kräuter, Früchte) Lebensmitteln. Basen sorgen dafür, dass der pH-Wert im Körper konstant bleibt. Gerät der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht, kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers. Das ist schlecht für die Gesundheit. Ist der Körper übersäuert, liegt der körpereigene ph-Wert (Wasserstoff-Ionen- Konzentration der Körperflüssigkeiten) nicht mehr im Bereich zwischen 0 und 14. Dadurch werden der Transport von Nährstoffen und die Hormontätigkeit stark beeinträchtigt. Hauptursache für eine Übersäuerung des Körpers sind zu viele säurebildende Lebensmittel. Aber auch Stress bringt den ph-Wert aus dem Lot. Basenpulver 3 – Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium • Basische Mineralstoffmischung • Zur unterstützenden Regulierung des Säure-Basen-Haushalts Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Herbamed AG | 9055 Bühler | Switzerland | www.herbamed.ch Ausgewogene Ernährung Säuren sind Stoffwechselprodukte, die im Zellinnern beim Abbau von Kohlehydraten (Zucker, Stärke), bei der Fettverbrennung und beim Eiweissstoffwechsel entstehen. Vor allem der Abbau von tierischem Eiweiss, zum Beispiel nach dem Verzehr von reichlich Wurst, Käse und Eiern, führt zu einem Säureüberschuss. Getränke, die Phosphorsäure enthalten wie Limonaden, süsse Sprudel und Cola-Getränke, tragen Schluck für Schluck zur Säurebelastung bei. Übersäuerung durch Lebensmittel, das heisst unter anderem durch denaturierte und vorgefertigte Nahrungsmittel, durch Fastfood, zu stark eiweisshaltige Ernährung bei starken Fleischessern und natürlich alle Formen von radikalen Diäten liefern dem Körper über 80 Prozent Säure. Das bedeutet, dass der moderne Ernährungsstil alleine bereits das Gegenteil dessen liefert, was der Körper eigentlich benötigt. Dass dadurch eine rapid ansteigende Übersäuerung die logische und normale Begleiterscheinung ist, liegt auf der Hand. Übeltäter Zur Übersäuerung tragen besonders bei: unregelmässiges, falsches (wie oben beschrieben) und zu reichliches Essen, dazu der Konsum von Alkohol und Nikotin. Weiter sind auch die mangelhafte Zufuhr an Mineralstoffen (Magnesium und Kalzium), Vitaminen und Spurenelementen Ursache von Übersäuerung. Ganz wichtig ist es, auf Lebensmittel, die den Körper übersäuern, so gut es geht zu verzichten. Genussmittel 10 Schweizer Hausapotheke 2-2018

eachten wie Kaffee, Weizen, Milch und Zucker sollten nur in kleinen Mengen konsumiert werden, weil sie stark säurebildend sind. Auch zu wenig Flüssigkeit und entzündliche Prozesse, manche Medikamente und eine gestörte Darmflora tragen zur Übersäuerung bei. Nimmt der Körper zudem weniger Energie durch Nahrung auf, versorgt er sich durch Depotfett. Ist zu viel Säure im Körper, kann er diese nicht mehr abbauen und ausschwemmen. Er lagert sie dann im Fettgewebe (bei Frauen an Kinn, Bauch, Po, Oberschenkel) ab. Die Abfallstoffe verbinden sich mit den Fettzellen. Wenn das Blut übersäuert ist, baut der Körper die Säuren nicht über die Leber, sondern auch über die Haut ab; schlechte Haut, Cellulite und Gewichtszunahme sind die Folgen. Während einer Übersäuerung sind die Zellen besonders anfällig für angreifende freie Radikale. Nur basische Zellen sind voll funktionsfähig und können ihre Aufgaben im Körper erfüllen. Übersäuerte Zellen hingegen können kaum noch Nährstoffe aufnehmen und laufen Gefahr abzusterben oder zu entarten. Aus diesem Grunde sollte die Ernährung so gestaltet sein, dass sie überreichlich Antioxidantien liefert. Um überschüssige Säuren zu neutralisieren statt sie abzulagern, benötigt der Körper zusätzlich zur basenüberschüssigen Ernährung eine ausreichende Menge an Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Diese Mineralien werden vom Körper am besten aufgenommen, wenn sie in organischer Form und im natürlichen Verbund vorliegen. Eine weitere Möglichkeit, den Organismus mit wichtigen und neutralisierenden Basen zu versorgen, ist die Einnahme eines Basenpulvers. Meist bestehen diese aus basischen Kräutern, Wurzeln und Samen und können über die Mahlzeiten gestreut werden. Zusätzlich sorgen Bitterstoffe, wie beispielsweise Bitterstern, Löwenzahnwurzelextrakt oder ein Bitter-Basenpulver, für eine Stimulation der körpereigenen Basenproduktion. Da sie ausserdem sowohl die Verdauung fördern als auch das wichtigste Entgiftungsorgan, die Leber, unterstützen und pflegen, gehören Bitterstoffe fast schon zwingend zu jedem Entschlackungs-, Entgiftungs- und Entsäuerungsprogramm. Jacqueline Trachsel ist Journalistin BR. Seit 1994 schreibt sie als selbständige Journalistin und Redaktorin für diverse Medien. Verdauungsbeschwerden? Ausgewogene Komposition aus neun wertvollen Heilpflanzen ✔ lindert Sodbrennen und Völlegefühl ✔ löst Blähungen und Krämpfe ✔ erleichtert die Fettverdauung Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Weleda AG, Schweiz Schweizer Hausapotheke 2-2018 11 Anz_Verdauung_100x282_df.indd 1 06.02.18 09:16

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