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Nr. 2 März/April 2018

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90 Jahre – modern wie nie! In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Hausapotheke biegen wir ein ins Jubiläumsjahr. Unter anderem beleuchten wir wie es früher war. Als Vergleichsquelle diente unser Archiv..

Ernährung bei

Ernährung bei Kleinkindern Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit. Das wissen bereits Kinder. Welche Lebensmittel für kleine und ganz kleine Menschen besonders wichtig sind, das weiss die Naturheilpraktikerin und Ernährungsexpertin Michèle Wattinger. «Gesund» ist ein geläufiges Attribut, insbesondere bei der Ernährung. Jeder Mensch hat eine zumindest diffuse Vorstellung davon, welche Lebensmittel dem Körper nützen und welche ihm eher schaden. Würden hundert Passanten gefragt, was sich auf dem Teller befinden sollte, es kämen wohl mehrheitlich stereotype, gemüselastige und alkoholarme Antworten. Einen guten Anhaltspunkt für die Zusammenstellung eines ausgewogenen Speiseplans bietet die Ernährungspyramide, in der Schweiz bekannt als Lebensmittelpyramide. Das Konstrukt gibt es in dutzendfacher Ausführung. Dabei setzen unterschiedliche Länder und Organisationen gerne ihre eigenen Schwerpunkte. Der Haupttenor tönt wie folgt: Viel Flüssigkeit und Getreideprodukte, ausreichend Früchte und Gemüse, wenig Tierisches sowie kaum Fett- und Zuckerhaltiges. Weil Kinder ihren Körper aufbauen und entwickeln müssen, haben sie zum Teil andere Ansprüche an die Ernährung als Erwachsene. «Für sie ist zum Beispiel Eiweiss wichtiger, weil der Körper Knochen, Muskeln und Zellen bilden muss. Zudem ist der Flüssigkeitsbedarf von Michèle Wattinger ist diplomierte Naturheilpraktikerin TEN. Sie arbeitet im Müller Reformhaus Vital Shop in Aarau. www.tenvital.ch 14 Schweizer Hausapotheke 2-2018 Kindern im Verhältnis zur Körpermasse erhöht», erklärt Wattinger. Sie selbst ist unlängst Mutter eines zweiten Kindes geworden. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie und vor allem was die Expertin zu Hause für ihre Liebsten kocht. Wie geb` ichs meinem Kinde? Was in der Theorie pyramidenmässig logisch klingt, muss in der Realität der eigenen Küche und natürlich des Stubentisches kreiert, verkauft und manchmal auch durchgesetzt werden. Die Vorstellung, dass Kinder aufgrund natürlicher Instinkte bevorzugt zu Gesundem greifen, ist realitätsfremd. So spricht auch Michèle Wattinger immer wieder liebevoll davon, wie sie ihren Kindern «Gemüse im Rührei versteckt» oder «als Saft getarnt unterjubelt». Ihr Grundsatz laute ohnehin «80 zu 20»: «Mein Ziel ist es, dass 80 Prozent von dem, was jeden Tag im Teller landet, gesund und wertvoll ist.» Daneben erlaubt auch die Expertin einmal eine süsse oder salzige Sünde. Jedoch betont sie, dass zu viele Ausnahmen auch zu schlechten Gewohnheiten führten, die nur schwer wieder zu korrigieren seien. Will heissen: Ist Grünfutter einmal ritualisiert, dann gibt es auch weniger täglichen Protest; denn Kinder gewöhnen sich an den Speiseplan. Michèle Wattinger schwört zudem auf eine angenehme Atmosphäre am Esstisch: «Ich bestimme, was gegessen wird. Meine Kinder jedoch dürfen selbst entscheiden, wie viel sie davon essen.» Ernährung von Säuglingen Bei den Allerkleinsten hält sich der Widerstand bei der Nahrungsaufnahme in Grenzen. Das macht es jedoch kaum einfacher; gehe es doch darum, die richtigen Gewohnheiten aufzubauen: «In den ersten sechs Monaten sollte ausschliesslich gestillt werden.» Die wasserlastige und nährstoffreiche Muttermilch ist die ideale Säuglingsnahrung. Bis wann gestillt werden soll, sei eine sehr persönliche Frage: «Ich habe nach einem halben Jahr mit Beikost begonnen.» Sie habe jeweils am Mittag etwas Gemüse gegeben. Früchte kamen erst später hinzu: «um die Gewöhnung an Süsses etwas hinauszuzögern.» Wird vor dem ersten Geburtstag abgestillt, so bietet käufliche Säuglingsmilch eine gute Alternative. Einerseits enthält diese viel wertvolle Inhaltsstoffe wie Eiweiss, Vitamine und Mineralien, andererseits haben Säuglinge und Kleinkinder oft Mühe, herkömmliche Kuhmilch zu verdauen: «Bei solchen Produkten ist mir wichtig, dass sie keine schädlichen Stoffe wie etwa Palmöl enthalten und nach Möglichkeit aus der Schweiz stammen», so Wattinger. Die Fleischfrage Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Lebensmittelauswahl spielt die persönliche Konstitution eines Menschen. Neben der allenfalls fragwürdigen Verträglichkeit fördere Milch auch die Schleimbildung. Das mache sie zu einer wertvollen Hilfe bei Trockenheit: «Ist jedoch eine Erkältung akut, dann sollte der Milchkonsum reduziert werden.» Heiss diskutiert unter jungen Eltern werde auch die Fleischfrage. Im Hause Wattinger komme im Schnitt etwa zweimal pro Woche Fleisch auf den Tisch: «Mir ist die Qualität wichtiger als die Quantität.» Auch beim Kauf von Fleischprodukten achte sie auf die Herkunft – und selbstverständlich auf die Tierhaltung. Für Kinder ab halbjährig sei Fleisch ein hervorragender Eisenlieferant. Generell sei es wichtig, allfällige Mängel zu erkennen und mit der entsprechenden Ernährung auszugleichen. Als Expertin arbeite sie deshalb auch im Beratungsalltag gerne mit Schüssler Salzen. Mischa Felber

Detox aus der Schweiz Der Begriff Detox ist immer häufiger zu lesen und scheint der Trend schlechthin zu sein. Dabei bedeutet Detox nichts anderes als Entschlacken. Während viele Detox-Anhänger in die USA schauen, gibt es das Biotta Detox Paket, die Wellness Woche, schon seit über 20 Jahren. Seit Kurzem gibt es zudem die Biotta Balance Woche. Frau Sieber, Detox ist in aller Munde. Was empfehlen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, damit diese sich langfristig wohl in ihrer Haut fühlen? Die Ernährung hat einen unschätzbaren Wert auf unser Wohlbefinden. Mit einer gezielten Umstellung der Ernährung können wir sehr Viel erreichen. Ich rate hier zu natürlichen Produkten aus der Schweiz, wie der Biotta Wellness Woche oder dem Biotta Säure-Basen-Paket, der Balance Woche. Damit lernt man, was dem Körper gut tut und wie das neu gewonnene Körpergefühl auch längerfristig beibehalten werden kann. Was genau ist der Unterschied zwischen der Wellness und der Balance Woche? Bei der Wellness Woche verzichtet man für ganze fünf Tage auf feste Nahrung und trinkt stattdessen Säfte und Tee. Dies entlastet einerseits den Verdauungstrakt, zudem hat der Körper die Möglichkeit sogenannte Schlackenstoffe auszuleiten. Während der Biotta Balance Woche werden bestimmte Lebensmittel aus dem Speiseplan gestrichen, damit der Körper wieder ins Gleichgewicht findet. Ein genauer Wochenplan sowie entsprechende Rezepte der Saison-Küche führen durch die Woche. Die zusätzlichen Tipps zu einer gesunden Ernährung sowie zum Thema Säure-Basen in der Anleitung finde ich persönlich sehr wertvoll. Sabine Sieber ist Filialleiterin des Egli Biofachgeschäftes in Thun Super Premium 3: Wie gemacht für kleine Superhelden. Auch die neuste Kindermilch von Bimbosan wird mit bester Schweizer Milch und ganz ohne Palmöl hergestellt. Super Premium 3 enthält alles, was kleine Superhelden ab 12 Mona ten brauchen. Extra viel Omega 3, Omega 6, zahlreiche Vitamine sowie Nukleotide für ein gutes Wachstum. Wichtig: Muttermilch ist das Beste für den Säugling. Die WHO empfiehlt 6 Monate ausschliessliches Stillen. Jetzt Gratismuster bestellen und testen, auf bimbosan.ch oder unter 032 639 14 44 rz_BIM_ins_SP3_189x126_DE_FR.indd 1 Schweizer Hausapotheke 19.02.18 2-2018 15:5215

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