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Nr. 2 / 2018

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90 Jahre – modern wie nie! In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Hausapotheke biegen wir ein ins Jubiläumsjahr. Unter anderem beleuchten wir wie es früher war. Als Vergleichsquelle diente unser Archiv..

Besitz-Werte früherer

Besitz-Werte früherer Jahre, der Jugend und des mittleren Alters wie etwa die Stellung innerhalb der Gesellschaft, das eigene Haus, das prall gefüllte Konto etc. verkörpern. Wie oft hört man doch: «Ach, hätte ich dies doch damals schon gewusst, gesehen, erkannt, dann hätte ich ganz anders, viel effizienter und erfolgreicher agieren können!» Ein Zurück jedoch gibt es für niemanden, auch wenn sich ein boomender Wirtschaftszweig um eine rein «technisch vermittelte» Verjüngung all jener kümmert, die meinen, es gäbe kein lohnendes Leben in einem sichtbar alternden Körper. Immer mehr ältere Menschen erkennen den Wert einer «vorsorgenden» Lebensweise für das Alter und nehmen die Gesundheit an Körper, Geist und Seele ernst. Sie streben nach grösstmöglicher Selbständigkeit im Alter und steigern ihre Lebensqualität. Sie erkennen den Wert alltagspraktischer Anregungen, die Körperübungen, Gespräch und Besinnung miteinander zu verbinden, statt Gedächtnistraining oder Seniorengymnastik losgelöst zu betreiben. Und sie sind bestrebt, ihr Leben bewusst zu gestalten, sich mit ihm auszusöhnen und ihre «Lebensschätze» anderen zur Verfügung zu stellen. Alle altern – und das schon früh Mit achtzig Jahren noch an einem Volkslauf teilnehmen? Die meisten Seniorinnen und Senioren können darüber wohl nur lachen. Sie sind schon froh, wenn sie ausgedehnte Spaziergänge schaffen. Oder vielleicht mal eine Wanderung? Aber laufen? Das ist doch etwas für die Jungen: Die haben kräftige Muskeln und einen langen Atem. Sie hingegen geraten oft schon nach einem ersten Treppenabsatz aus der Puste und die Gelenke machen auch nicht mehr so mit, wie man sich das wünschte. «So ist das eben mit zunehmendem Alter», sagen sich wohl viele, «und es lässt sich nicht aufhalten.» Doch die Realität sieht anders aus. Oft fallen das biologische und das chronologische Alter massiv auseinander. So gibt es Siebzigjährige, die wie Neunzigjährige wirken, aber auch umgekehrt. Unbestritten ist, dass die Muskelmasse mit den Jahren abnimmt – ein Prozess, der bereits mit dreissig Jahren einsetzt. Wer sich viel bewegt und ausgewogen ernährt, kann diesen Abbau bremsen. Zudem braucht der Körper Vitamin D für starke Knochen. Zwar kann der Körper Vitamin D selbst herstellen, es wird in der Haut gebildet. Dazu braucht er aber Sonnenlicht – und davon bekommen viele ältere Menschen nicht genug ab. Das gilt vor allem für die kalte Jahreszeit, bei manchen sogar für den Sommer. Hirn und Immunsystem Die Blutgefässe verändern sich im Alter: Ihre Wände verlieren an Elastizität und oft verengen sie sich. Viele Organe werden dann schlechter versorgt – das gilt insbesondere auch für das Herz, das Hirn und die Nieren. Verstopft ein gros ses Gefäss, kommt es zu einem Infarkt: Dann stirbt viel Gewebe ab, das betroffene Organ funktioniert hinterher schlechter. Passiert das im Hirn, spricht man von einem Schlaganfall. Ein wertvoller Tipp zum Schutz der Gefässe: Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, zum Beispiel Lachs. Bewegung hält Herz und Gefässe in Schuss – aber auch das Gehirn. Wer geistig fit bleiben will, sollte nicht nur Rätsel lösen, sondern vor allem auch seine sozialen Kontakte pflegen. Der Körper bildet im Alter weniger Immunzellen und Antikörper. So schlagkräftig wie in jungen Jahren ist das Abwehrsystem daher nicht mehr. Zudem leiden viele im Alter an allerlei Vorerkrankungen. Sie machen es dem Körper schwerer, Krankheitserreger in dieser Situation erfolgreich zu bekämpfen. Auch die Psyche verändert sich Viele ältere Menschen bemerken, dass sie den Alltag irgendwie anders erleben. Die Veränderungen im Gefühlshaushalt sind zwar individuell verschieden, doch zeichnen sich gewisse Grunderscheinungen ab: Die Ausschläge zwischen entgegengesetzten emotionalen Polen – zwischen himmelhoch jauchzend und tief betrübt – werden kleiner. Dem gegenüber verstärken sich Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale, welche die Betreffenden schon als jungen Menschen auszeichneten. Introvertiertes, also abschirmendes, zögerndes Verhalten wiederum nimmt eher zu, während extrovertiertes, also aus sich herausgehendes, offenes Verhalten eher zurückgeht. Die Veränderungen der Emotionalität des alternden Menschen werden leider oft verzerrt wahrgenommen, nämlich als unabänderlicher «Abbau» in Richtung Depression, Traurigkeit und Unzufriedenheit mit dem Leben. Urs Tiefenauer Bei Schwindel, Schwäche und Benommenheit Schwindel ist ein häufiges Phänomen, insbesondere bei älteren Menschen. Dabei ist die Ursache meistens unklar und effiziente Behandlungsmethoden sind rar. Eine gute Alternative findet sich im Regal der homöopathischen Komplex-Arzneimittel. Roland Wagner kennt sich aus mit den verschiedenen Schwindelproblematiken. Viele Kunden beklagen sich über Schwindel, meistens in Kombination mit anderen Symptomen: «Da die Ursachen oft schwierig zu erkennen sind, ist eine ärztliche Abklärung empfehlenswert. Insbesondere bei häufigem Vorkommen.» Wenn organische und psychologische Ursachen ausgeschlossen wurden, strandet der Patient dort, wo die Medizin nicht immer eine zuverlässige Antwort kennt: «Es herrscht quasi ein Mangel an geeigneten und zuverlässig wirkenden Medikamenten.» Häufig liegt dem Schwindelgefühl eine Durchblutungsstörung im Innenohr und Gehirn zugrunde – also dort, wo die aufrechte Haltung und Raumorientierung des Menschen gesteuert werden. Die gravierendsten Konsequenzen von Schwindel sind Stürze und deren Folgen. Insbesondere bei älteren Menschen, deren Knochenbau mit fortschreitender Lebensdauer ohnehin viel empfindlicher geworden ist. Eine weitere Quelle für Schwindel sind jene diffusen Wechselwirkungen, die entstehen, wenn ein Patient regelmässig eine Vielzahl von Medikamenten einnehmen muss. Bei der Behandlung gehe es also nicht nur darum, die richtigen Arzneimittel zu finden, sondern auch möglichst alle Störfaktoren wegzulassen, hält Roland Wagner fest. Das homöopathische Komplex- Arzneimittel Circuvin hat sich in der therapeutischen Praxis als besonders geeignete Ergänzung erwiesen, wenn es darum geht, ohne bekannte Nebenwirkungen die Durchblutung zu verbessern und Symptome wie Schwindel, Schwäche und Benommenheit einzugrenzen. Roland Wagner, eidg. dipl. Drogist und Inhaber der Alpstein Drogerie in St. Gallen 38 Schweizer Hausapotheke 2-2018

Selomida Nerven – für starke Nerven Heute leben wir in einem Zeitalter in dem alles immer noch schneller geht. Die modernen Kommunikationsmöglichkeiten lassen die Informationsflut stetig steigen. Permanent strömen Informationen auf uns ein: wenn wir ein Gespräch führen, E-Mails beantworten, im Strassenverkehr unterwegs sind, Radio hören und so weiter. Dies sind viel mehr Nervenreize, als wir verarbeiten können. Unsere Sinne werden von Nachrichten und Reizen regelrecht überflutet. Für diese Flut an Nachrichten ist unser Gehirn jedoch nicht ausgelegt. Ein «Zuviel an Reizen» kann zu Stress führen. Im Arbeitsalltag wird sehr viel verlangt und der Druck auf jeden einzelnen ist gross. Viele Aufgaben müssen parallel erledigt werden. Wird der Alltag deshalb zur Belastung, fühlen wir uns auf Dauer ausgelaugt. Haben wir den Eindruck, im Hamsterrad zu stecken, wirkt sich dies nicht nur auf die Laune, sondern auch auf den Antrieb und die Freude aus. Es kann vorkommen, dass folglich auch Produktivität und Arbeitsqualität leiden. Um den hohen täglichen Anforderungen gerecht zu werden, brauchen wir viel Energie. Sind die Belastungen zu hoch, fühlt man sich erschöpft und ausgepowert. Doch wer an den Grenzen angelangt ist, tut gut daran, die Nerven zu bewahren. Drogistin Andrea Loretan berät Kundinnen und Kunden, die mit ihren Nerven am Ende sind. Frau Loretan, was raten Sie, wenn jemand ausgepowert und nervlich angeschlagen ist? Wer grossen Belastungen und hohem Druck ausgesetzt ist, muss besonders auf sich achten. Gerne empfehle ich in solchen Fällen Selomida Nerven. Diese Dr. Schüssler Salz-Mischung unterstützt die Nervenzellen auf natürlicher Basis. Wenn einem alles über den Kopf wächst, kann Selomida Nerven das persönliche Nervenkostüm unterstützen. Zudem hilft es, wieder Antrieb zu gewinnen. Es ist auch eine Behandlungsmöglichkeit bei Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhter Reizbarkeit und Antriebslosigkeit. Selomida Nerven sind in praktischen Portionsbeutel erhältlich, die sich auch hervorragend für unterwegs eignen. Andrea Loretan ist diplomierte Drogistin HF; sie ist Filialleiterin der Naturdrogerie Egli Bio an der Löwenstrasse in Zürich. Die neuen biORGANIC PureWay-C ® Vegicaps sind die natürlichen Stars am C-Himmel – 240 mg Vitamin C – 100 % vegetarisch – mit Zitronenschalenextrakt – mit pflanzlichen Speisefettsäuren Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Vertrieb / Distribution: Gisand AG, CH-3013 Bern Pharmacode: 7126632 Inserat PureWay 189x126 .indd 1 Schweizer Hausapotheke 18.09.17 2-2018 09:0339

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