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Nr. 2 März/April 2018

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90 Jahre – modern wie nie! In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Hausapotheke biegen wir ein ins Jubiläumsjahr. Unter anderem beleuchten wir wie es früher war. Als Vergleichsquelle diente unser Archiv..

Warnsignal? Wenn sich

Warnsignal? Wenn sich die Zusammensetzung des Speichels ändert oder zu wenig Speichel produziert wird, entsteht eine Trockenheit im Mund. Ein trockener Mund ist ein sehr weit verbreitetes Problem. Er ist oft ein Zeichen dafür, dass die Speicheldrüsen nicht richtig funktionieren. Jede vierte erwachsene Person zeigt heute Anzeichen einer Mundtrockenheit, wobei die Häufigkeit mit steigendem Lebensalter weiter zunimmt. In der Gruppe der über 65-Jährigen leidet bereits mehr als die Hälfte daran, Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Die möglichen Ursachen für Mundtrockenheit sind vielfältig. Ein trockener Mund ist nicht nur unangenehm, sondern kann sich auch negativ auf den Körper auswirken. Wird zu wenig Speichel in der Mundhöhle produziert, führt dies möglicherweise zu Mundgeruch und/oder Heiserkeit, zusätzlich werden die Zähne anfälliger für Karies. Speichel ist so wichtig Bei gesunden Menschen bilden die sechs Speicheldrüsen pro Tag bis zu 1,5 Liter Speichel. Dieser besteht zu 99 Prozent aus Wasser, der Rest sind Schleimstoffe, Mineralien und Enzyme. Diese natürliche Munddusche reinigt, tötet Bakterien ab, neutralisiert Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen, und gibt den Zähnen Kalzium und Phosphat zurück. Das härtet sie und schützt vor Karies. Wenn der Mund trocken wird, kommt es zu einem ausgetrockneten und klebrigen Gefühl im Mund. Zusätzlich entwickeln sich oft Symptome wie dicker und zäher Speichel, raue Zunge, wunde Stellen im Mund, Geschmacksverlust, rissige Lippen, Mundgeruch, übermässiges Durstgefühl und Schwierigkeiten beim Kauen, Schlucken und Sprechen. Nahrung mit harten Kanten verursacht dann noch zusätzlich 48 Schweizer Hausapotheke 2-2018 schmerzhafte Verletzungen am Gaumen oder in der Mundschleimhaut. Unangenehm und oft alarmierend Ein trockener Mund kann vielerlei Gründe haben, denen oft nur harmlose Ursachen zugrunde liegen. Vor allem Medikamente – Mittel gegen Blasenschwäche, Antidepressiva, Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck, aber auch Schlafmittel – beeinflussen als Nebenwirkung den Speichelfluss negativ. Nicht selten liegt aber eine ernste Erkrankung vor. Weil sich die Anzahl der pro Tag eingenommenen Medikamente mit steigendem Alter naturgemäss erhöht, sind auch meist ältere Menschen von Mundtrockenheit betroffen. Vielerlei Massnahmen Bei Mundtrockenheit richtet sich die Therapie nach der jeweiligen Ursache. Tritt ein trockener Mund im Rahmen einer anderen Erkrankung auf, muss diese behandelt werden. Ist ein trockener Mund Nebenwirkung eines Medikaments, sollte der Arzt entscheiden, ob das Medikament abgesetzt oder durch ein anderes ersetzt werden kann. Daneben gibt es verschiedene Massnahmen, welche die akuten Beschwerden einer Mundtrockenheit lindern können. Hierbei ist es vor allem wichtig, ausreichend zu trinken (z. B. Wasser, Früchte- oder Kräutertees) und Flüssigkeitsverluste (z. B. durch Hitze, Durchfall oder Erbrechen) wieder auszugleichen. Ebenso kann es helfen, den Mund mit Wasser oder Tee auszuspülen oder den Speichelfluss durch saure Getränke oder Bonbons (möglichst zuckerfrei) anzuregen. Sowohl kurz- wie auch langfristig lässt sich die Speichelproduktion durch Kauen, zum Beispiel eines zuckerfreien Kaugummis, anregen. Bei einer starken Mundtrockenheit, die sich durch einfache Mittel nicht bessert, können Speichelersatzmittel in Form von Mundspülungen, Mundgels oder Mundsprays Linderung bringen. Diese enthalten zum Beispiel bestimmte Enzyme oder andere Inhaltsstoffe, welche die Mundhöhle feucht halten. Hierbei gilt es allerdings besonders zu beachten, dass manche Produkte eine Demineralisierung der Zähne und dadurch Karies fördern können. Wertvolle Tipps So können Sie einfach gegen einen trockenen Mund vorgehen: ● Atmen Sie durch die Nase, nicht durch den Mund. ● Sorgen Sie in Ihren Räumen für genügend Luftfeuchtigkeit. ● Trinken Sie reichlich Wasser oder Tee. ● Meiden Sie Alkohol, koffeinhaltige Getränke, Zigaretten und salzige Lebensmittel. ● Reduzieren Sie zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel. ● Essen Sie herbe oder saure Lebensmittel; ● Verwenden Sie eine Zahnpasta auf Fluoridbasis. Urs Tiefenauer

Tinnitus – Ohrensausen Jetzt wirkungsvoll und bequem zuhause behandeln Seit Jahren wird der Tinni-Tool-Softlaser erfolgreich bei Tinnitus und ähnlichen Innenohrerkrankungen wie bei tinnitusbedingter Schwerhörigkeit, Druck im Ohr, Schwindel und Hörsturz eingesetzt. Der Wirkungsgrad war jedoch limitiert. Jetzt stellt die Firma DisMark – nach zweijähriger Entwicklungsphase – eine beeindruckende Weltneuheit vor. Es ist ihnen gelungen einen Laser zu entwickeln, welcher einen 20-fach höheren Wirkungsgrad als die heute existierenden Softlaser erzielt. Die DisMark Tinnitus-Hilfe konnte dank ihres Erfahrungsschatzes von über 50000 Behandlungen und 20 Jahren unentwegter Forschung diesen entscheidenden Durchbruch erzielen. Hier die weiteren Highlights: • Die Behandlungszeit verkürzt sich von ursprünglich 20 auf 2 Mi nu ten pro Tag. • Die Eindringungstiefe ist relevant besser und effektiver. • Der TinniTool-Softlaser ist in derselben Leistungsklasse wie die professionellen Softlaser in Arztpraxen und Kliniken, kann jedoch von nicht fachkundigen Personen völlig sicher und schmerzfrei zuhause angewendet werden. • Trotz der überwältigenden Leis tungsdaten bleibt der TinniTool- Softlaserstift mit einer Gesamtlänge von nur 20 cm und einem Durchmesser von 1,8 cm sehr handlich. Die neue Technologie erlaubt dem konzentrierten Ursprungsstrahl in tausende Einzelstrahlen zu zerstückeln. Der einzelne Strahl ist somit völlig ungefährlich für das Auge. Die Summe der Einzelstrahlen erreicht dafür ein Mehrfaches an Wirkung. Der Strahl wirkt als heilsame Bio stimulation direkt auf den Stoffwechsel im Bindegewebe. Dies führt zur rasanten Regenera tion der geschädigten Zellen, zur Stimulation des Immunsystems und zur Aktivierung bestimmter Abwehrmoleküle. Den TinniTool-Softlaser gibt es in zwei Ausführungen. Der EarLaser4 ist die «Light-Version» und bereits für CHF 540.– erhältlich. Der MultiLaser enthält alle Zubehörteile für multifunktionale Behandlungen und kann für CHF 720.– erworben werden. Der MultiLaser kann auch als kleine Hausapotheke für diverse ste Anwendungen eingesetzt werden. Die TinniTool Laser können auch für drei Monate gemietet werden. Je nach Ausführung für CHF 90.– oder CHF 120.–/Monat. Wer sich nach der Miete für den Kauf entscheidet, der kriegt den Mietbetrag vollumfänglich vom Kauf betrag abgezogen. DisMark Tinnitus-Hilfe Zürichstrasse 83, 8118 Pfaffhausen • Tel: 043 / 366 06 66 info@dismark.ch www.tinnitus-hilfe.ch • www.tinnitus-therapie-center.ch Endlich ein Drink, mit dem ich mich schöntrinken kann. Gratismuster www.yuma.ch YUMA Molke ist ein natürliches und wohltuendes Wellness-Getränk in 6 Geschmacksrichtungen für einen gesunden Lifestyle. Erhältlich in Ihrem Reformhaus, Ihrer Drogerie oder Apotheke. GANZ SCHÖN GESUND. Schweizer Hausapotheke 2-2018 49

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