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Nr. 2 / 2018

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90 Jahre – modern wie nie! In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Hausapotheke biegen wir ein ins Jubiläumsjahr. Unter anderem beleuchten wir wie es früher war. Als Vergleichsquelle diente unser Archiv..

Frühling auf dem Tisch

Frühling auf dem Tisch Bügelfalten und ein gepflegtes Äusseres Halten sich die Bügelfalten der Hosen Ihres Mannes nicht so gut? Sicher bügeln Sie diese nicht ganz richtig. Sobald eine Partie der Hose gedämpft ist, müssen Eisen und Dämpftuch weggenommen werden, und der noch dampfende Teil wird sofort mit einem harten Brett, eventuell auch mit dem Ärmelbrettchen, beschwert, bis kein Dampf mehr entweicht und die Stelle ausgekühlt ist. Für die oberen Teile der Hose benützt man stets das Ärmelbrett, wobei ein Schneiderkissen noch ein willkommener Helfer wäre. (Lina Stirnimann-Rey, Haushaltslehrerin, Rubrik «Haushaltwinke», Schweizer Hausapotheke, Nr. 4, April 1952, 23. Jahrgang) Spinat und Eier unter der Haube Zutaten: 1 kg Spinat, 100 g Speckwürfeli, 4 Eier, zirka 200 g Blätter- oder Wähenteig. Zubereitung: Die kleinen, jungen Spinatblätter werden gewaschen, gut abgetropft und mit Salz und den gebratenen Speckwürfeli vermischt. Alles in eine bebutterte Auflaufform legen. 4 Eier pflaumenweich kochen und auf den Spinat legen. Den Teig dünn auswallen und das Ganze damit überdecken. Am Rand mit Wasser festkleben. Mit einer Gabel verzieren. Im heissen Ofen zirka eine halbe Stunde backen. Kressesuppe 1 kleine Zwiebel fein schneiden und in etwas Olivenöl goldgelb dünsten, mit warmer Brühe übergiessen und eine Handvoll grob gehackte Kresse hineingeben. Eine Viertelstunde kochen, salzen und pfeffern. Die Suppe wird über geröstete Brotwürfeli und fein gehackte, rohe Kresse angerichtet und mit frischer Butter oder etwas Rahm verfeinert. («Rezepte für die Küchenfee», Schweizer Hausapotheke, Nr. 4, April 1959, 30. Jahrgang) Schnell ein Blick in Ihre Handtasche! Herrscht darin ein wildes Durcheinander von alten Briefen, Zetteln, Puderquasten, Haarnadeln und gebrauchten Taschentüchern? Nein, ich habe mich überzeugt: Der Inhalt Ihrer Tasche ist sauber und frisch duftend wie Ihr Äusseres. Sie haben Charme. Und dies ist wohl eines der grössten Komplimente, das man einer Frau in Bezug auf ihr Äusseres machen kann. (Lina Stirnimann-Rey, Haushaltslehrerin, Rubrik «Der gute Rat», Schweizer Hausapotheke, Nr. 3, März 1951, 22. Jahrgang) Haushaltsgeld Männer kümmern sich in der Regel nicht um das Einkaufen. «Das ist Frauensache», sagen die meisten. Nur wenige lassen sich daher auch für das Einkaufen begeistern. Vielleicht ist Ihnen aber schon Folgendes passiert: Sie kommen schwer beladen vom Einkauf zurück. Sie räumen Ihre Einkaufstasche in der Küche aus und Ihr Mann erwischt dabei den Kassenzettel. «Donnerwetter, das ist ja heller Wahnsinn», ruft Ihr Gatte mit einem schmerzverzerrten Gesicht aus. «Für die paar Sachen brauchst du soviel Geld?» Und Sie haben sich dann alle Mühe gegeben, dem «Holden» zu erklären – vielleicht haben Sie Ihre Beteuerungen mit einigen Tränen untermalt – dass Sie tatsächlich nur das Billigste und Nötigste eingekauft hätten? Verbrauchen Hausfrauen heute zu viel Geld? Männer dürften diese Frage mehrheitlich bejahen. Nur allzu oft hat der Mann den stillen Verdacht, dass seine Frau zu leichtfertig mit seinem sauer verdienten Geld umgeht. Er denkt jedoch meistens nicht daran, dass seine Gattin heute oft den gleichen Betrag an Haushaltsgeld erhält wie vor Jahren. Wer jedoch die Entwicklung der Preise in den vergangenen Jahren verfolgt, wird leicht feststellen können, dass sich diese um ein Beträchtliches erhöht haben. Ist es da ein Wunder, wenn eine Hausfrau heute mit «ihrem» Geld nicht mehr auszukommen weiss? Dagegen hilft selbst ein mit buchhalterischem Wissen und Gewissen geführtes Haushaltsbuch recht wenig, – es sei denn, Sie könnten damit Ihrem Gatten klipp und klar beweisen, dass Ihr Haushaltsgeld heute einfach nicht mehr ausreicht. Aber darin dürfte ja gerade die Schwierigkeit liegen … Die Hausfrau von heute – bei aller Würdigung ihres Sparsinns – richtet ihr Augenmerk eben doch in erster Linie darauf, ihren Angehörigen möglichst gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten vorzusetzen. «Besser und gesünder leben» heisst aber auch teurer leben. Bei aller Sparerei lässt sich daran nicht rütteln. Und auch Ihr Gemahl wird sich mit dieser Tatsache wohl oder übel abfinden müssen. (Peter Berger, «Winke für die Frau», Schweizer Hausapotheke, Nr. 5, Mai 1958, 29. Jahrgang) Diesen Artikel zu schreiben respektive zusammenzustellen hat mir grossen Spass bereitet. Ich hoffe sehr, dass Sie diese Freude mit mir teilen können. Jede Zeit hat wohl ihre guten und auch weniger guten Seiten. Ich bin froh, dass Patriarchen fast ausgestorben sind und wir Frauen schon länger selbständige und eigenständige Wesen sind. Sylvia Felber ist Redaktionsleiterin der Schweizer Hausapotheke seit 1991, Heimweh-Baslerin und FCB-Fan. 8 Schweizer Hausapotheke 2-2018

Juckreiz und Wunden im Analbereich: Chronifizierung vermeiden! Die Probleme im Analbereich bleiben bei uns eines der letzten Gesundheitstabus, die es zu überwinden gilt! Warum bloss diese Verlegenheit und Scham? Zu viele Betroffene warten, bis das Problem chronisch wird, dabei wäre es so viel einfacher, die Sache sofort zu behandeln. Brechen Sie das Tabu und holen Sie sich Hilfe! Neue, perfekt Ihrem Problem entsprechende Produkte können Ihnen eine Hilfe sein. Die Herausforderung bei Unwohlsein im Analbereich und wunden Stellen liegt darin, Pflege und Hygiene zu vereinbaren, ohne die Wundheilung zu stören, und das an einer Stelle, an der sich die üblichen Mittel (Pflaster, Kompressen, Cremes und Salben) nicht anwenden lassen. Für die Hygiene sind die herkömmlichen Produkte ungeeignet, weil sie die Wundheilung stören; das oft empfohlene Vorgehen (Trocknen mit dem Föhn) liegt ausser Haus kaum drin, auch wenn eine perfekte Hygiene zu den Voraussetzungen einer raschen Wundheilung gehört. Und für eben diese gibt es kaum Produkte, die Feuchtigkeit spenden und gleichzeitig die Wundheilung fördern, ohne dass es zu einer Mazeration (Aufweichung des Gewebes) führt. Überdies ist der Juckreiz oft hoch und lässt sich kaum unter Kontrolle halten. Dies ist eine echte Herausforderung, dabei gerät man ja schon bei der Bitte um einen Ratschlag in Verlegenheit. Der erste Schritt zur Linderung Ihres Problems ist eine klare Vorstellung davon. Benützen Sie dafür unbedingt einen Handspiegel! Das Internet kann Ihnen bei der Interpretation dessen helfen, was Sie sehen. Grössere oder bereits chronische Probleme (Fisteln, Zys ten …) bedürfen einer ärztlichen Diagnose, weil sich manche nur chirurgisch beheben lassen. Verfahren Sie alsdann nach bewährten Hygieneprinzipien und fördern Sie die Wundheilung bei kleinen, wunden Stellen oder Fissuren und schränken Sie damit lokalen Juckreiz ein. Für die Hygiene (Sofortmassnahme oder während einer Behandlung) verwenden Sie nur passende Produkte, die die Wundheilung nicht stören: ● Morgens und abends unter der Dusche ist Zactigis ProctoWash ideal (gut spülen und mit einem sauberen Tuch trockentupfen). ● Nach dem Stuhlgang verwenden Sie weiches Papier und zuletzt ein passendes Feuchttuch (zum Beispiel Multi-Gyn Inti- Fresh). ● Bei Rötungen, Unwohlsein, Druckgefühl bringt eine Kompresse Zactigis ProctoRelax sofortige Linderung und verbessert den Gewebezustand. Es bleiben Wundheilung und Schmerzkontrolle: Mit dem abheilenden Gel Kito-Kit können Sie nicht bloss zur Wundheilung beitragen, sondern auch die mit den wunden Stellen verbundenen Schmerzen eindämmen. Alle erwähnten Einzelprodukte erhalten Sie in der Apotheke. Weitere Informationen finden Sie unter www.zactigis.ch/produits/ procto. Biochemische Mineralstoffe nach Dr. Schüssler Für meine Wohlfühl-Figur. Natrium sulfuricum Nr. 10 plus ✔✔Zum Auflösen und Trinken ✔✔Geschmacksneutral ✔✔Praktisch zum Mitnehmen Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Angaben auf der Packung. Apotheke Lassen Sie sich in Ihrer oder Drogerie beraten. DrSchüssler_Stoffwechsel_Anzeige_mit_Spickel_189x126mm_DE_FR.indd 1 Schweizer Hausapotheke 03.01.18 2-2018 11:149

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