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Nr. 3 / 2018

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Damit der Frühling schön und farbenfroh wird, hat der Osterhase mit der übriggebliebenen Eierfarbe den Himmel bemalt. Mit der vorliegenden Ausgabe wünschen wir Ihnen den einen wundervoll bunten Start in die warme und helle Zeit des Jahres!

ehandeln zu lassen.

ehandeln zu lassen. Schwangerschaft ist keine Krankheit, und wer sich wie eine Leidende verhätscheln lässt, fühlt sich unweigerlich auch so. Wer sich aber wohl fühlt in der eigenen Haut und fähig ist, die grosse Kunst der Gelassenheit zu üben, lässt auch das heranwachsende Kind daran teilhaben. Progesteron und Östrogene – das sind die Hormone, die fürs Befinden wöhrend der Schwangerschaft eine grosse Rolle spielen und in der Plazenta gebildet werden. Progesteron ist eine Art körpereigenes Beruhigungsmittel, während die Östrogene dafür verantwortlich sind, dass schwangere Frauen so richtig aufblühen. Wenn man sich müde fühlt, die Verdauung nicht mehr richtig funktioniert, man leicht ins Schwitzen kommt und sich Fettpolster auf der Hüfte bilden – dann sind dies die etwas unangenehmeren Wirkungen des Progesterons. Umgekehrt verhilft es auch zu innerer Entspannung und zu der sprichwörtlichen Ruhe, die Schwangere beseelt. Die Östrogene sind wahre Schönmacher. Sie steigern die Durchblutung der Haut, machen sie rosig und die Gesichtszüge weich. Das Zahnfleisch wird weicher, die Schleimhäute werden empfindlicher und feuchter. Gelenke und Bänder werden lockerer, das Körpergefühl ganz allgemein intensiver; dies das Resultat vermehrter Östrogenproduktion in der Schwangerschaft. Dazu gesellt sich ein schöner Nebeneffekt, den Paare geniessen sollten: Ein erfülltes Liebesleben während der Schwangerschaft ist, ausser bei drohender Fehlgeburt, ausgesprochen gesund. Die Anregung der Blutzirkulation bringt auch dem Baby mehr Sauerstoff. gepasste Massagen bringen die gute Figur zurück. Unterstützende, intensive Gesichts- und Gesamtkörper-Hautpflege mit befeuchtenden und festigenden Spezialprodukten machen sich mehr als bezahlt! Sich selbst zu verwöhnen ist jetzt Recht und Pflicht; denn alles, was für den Körper und das Gemüt getan wird, kommt auch dem Baby zugute. Das «Spiel» der Hormone Doch ein Wechselbad der Gefühle ist sie, die Schwangerschaft, zu Beginn mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt, und gelegentlich machen Phasen der morgendlichen Übelkeit für die werdende Mutter den gewohnten Alltag zum Hürdenlauf. Grundfalsch wäre es jedoch, wie eine Kranke zu handeln oder sich Eine weitere praktische Einrichtung der Natur beschert das Endorphin, ein körpereigenes «Glückshormon». Es wird im Gehirn gebildet und macht ausgeglichener und schmerzunempfindlicher. Der Endorphinspiegel bei Schwangeren ist erhöht und steigt während der ganzen neun Monate kontinuierlich an. Bei der Geburt ist er – sinnigerweise – am höchsten. Jacqueline Trachsel ist Journalistin BR. Seit 1994 schreibt sie als selbständige Journalistin und Redaktorin für diverse Medien. Zweithaar und Haarersatz in riesiger Auswahl Moderner Haarersatz aus Spezialistenhand ist unsichtbar. Seit rund 25 Jahren sind die Zweithaarspezialisten schulte Fachkräfte garantieren der «Perückeria» als Kompetenz-Zentrum für Haare bestens bekannt. Speziell ge- dafür, dass auch Sie Ihre Wunschfrisur finden werden, die Ihnen im Alltag Freude bereitet. Das unabhängige Schweizer Unternehmen erfüllt mit seinem einmaligen Konzept und grossem Know-how höchste Ansprüche für alle Zweitfrisuren, Haarteile, -verdichtungen oder -Integrationslösungen. Die diskrete Beratung erfolgt in zentral (mitten im Strassenkreuz der Städte Bern – Zürich – Luzern – Basel) gelegenen, rollstuhlgängigen Showrooms mit einer riesigen Auswahl und grosszügigen Öffnungszeiten. Änderungs-, Anfertigungs- und Servicearbeiten von A bis Z erfolgen vor Ort aus einer Hand. Als zugelassener Hilfsmittel-Lieferant können auf Wunsch auch Direktabrechnungen mit den zuständigen Sozialversicherungen in der ganzen Schweiz angeboten werden. Für eine seriöse, ungestörte Einzelberatung stehen Ihnen die ZweithaarspezialistInnen auf telefonische Anmeldung gerne zur Verfügung. Perückeria/Haarpraxis by Hairplay GmbH Untere Grabenstrasse 8 4800 Zofingen Telefon 062 752 57 00 info@perueckeria.ch www.perueckeria.ch zertifiziertes Qualitäts-Managementsystem ISO 9001:2008 50 Schweizer Hausapotheke 3-2018

Gesundheit in Blogform Übertrieben gesund Aus Gewohnheit wachte ich früh auf, liess die Augen jedoch noch geschlossen und genoss den Gesang der Vögel, welcher durch mein halb geöffnetes Fenster zu mir herüberklang. Es war der erste Ferientag und da ich am Tag zuvor alles gepackt hatte, hatte ich an jenem Vormittag nichts Besonderes vor. Also entschied ich mich noch ein wenig zu schlafen und fiel schliesslich in einen leichten Halbschlaf. Als ich erneut erwachte, war es bereits nach zehn Uhr. Ich stand auf und zog mich an. Es war ein schöner Sommertag; die Sonne strahlte hoch am Himmel und keine einzige Wolke war zu sehen. Ich freute mich schon sehr auf den Nachmittag und auf die kommenden Tage. Ich hatte vor sie bei einer entfernten Verwandten zu verbringen, die in der Nähe von Lausanne zirka vier Stunden von uns entfernt in einem kleinen Dorf wohnte. Sie hiess Marianne und war um die siebzig Jahre alt. Wir hatten nicht besonders viel Kontakt mit ihr. Vielleicht hatte sie gerade deshalb vorgeschlagen, dass ich sie für ein paar Tage besuche. Womöglich wollte sie mich besser kennen lernen. Mum fand das eine gute Idee und mir gefiel sie auch. Schliesslich gelang es uns auch Dad davon zu überzeugen. Also fuhr ich am Nachmittag los und kam gegen Abend im kleinen Dorf an, wo mich Marianne bereits erwartete. Sie begrüsste mich freundlich und wir gingen zu ihr nach Hause. «Und jetzt zeige ich dir dein Zimmer. Du musst von der Reise ja ganz erschöpft sein!», sagte sie, als wir bei ihr ankamen. «Ach, das geht schon», entgegnete ich, «so lange war die Fahrt jetzt auch nicht.» «Weisst du eigentlich, wie ungesund es ist, so lange mit dem Zug zu fahren? Du bist doch wohl nicht neben dem Fenster gesessen? Ich habe einmal gehört, dass man das wegen den negativen Strahlen nicht tun sollte. Eine Freundin hat mir erzählt, dass eine Kollegin ihrer Cousine nachher immer krank wurde.» «Aha», murmelte ich und schaute sie skeptisch an. Dann folgte ich ihr in ein Zimmer, das völlig komisch eingerichtet war. Das Bett war in der Mitte des Zimmers platziert, der Spiegel auf halber Strecke zwischen der Tür und der Wand, sodass man einen Bogen um ihn machen musste, falls man zum Fenster gelangen wollte, vor dem ein riesiger- Schrank stand, was zur Folge hatte, dass es im Zimmer so dunkel war, dass man nichts erkannt hätte, wäre durch die offene Tür nicht etwas Licht vom Flur eingedrungen. Ich starrte Marianne verblüfft an, was sie wegen der Dunkelheit wohl kaum erkennen konnte. «Was ist denn hier passiert?», fragte ich. «Oh, ich hab dein Zimmer extra nach den Regeln des Fung Schij oder so was Ähnliches eingerichtet. Soll gut für die Gesundheit sein.» «Feng Shui?» «Ja genau. Ich habe kürzlich davon gehört.» Also ich kenne mich nicht besonders gut mit Feng Shui aus, aber ich bezweifle, dass es auf irgendeine Weise von Vorteil ist, wenn man einen Schrank vor das Fenster zieht. Als sie mich alleine liess, legte ich mich hin und begann mit einer Taschenlampe ein Buch zu lesen. Aber schon nach kurzer Zeit kam Marianne mit einer Schüssel Beeren herein und stellte sie neben mein Bett auf die Kommode. «Ach, du solltest nicht mit der Taschenlampe lesen. Das ist nicht gut für die Augen. Hier, ich habe dir ein paar Beeren vom Garten gepflückt. Die sind sehr gesund. Du solltest mal nachschauen, welche Vitamine darin enthalten sind. Es lohnt sich wirklich sie zu essen.» «Mag sein», antwortete ich, «aber ich esse sie lieber, weil sie einfach fein sind. Wie auch immer, danke.» Und so vergingen auch die nächsten Tage. Marianne tat nichts, weil sie es gerne tat. Sie machte es, weil es gesund war. Trotzdem war es gut, dass ich sie besucht hatte; denn ich hatte etwas gelernt: Es ist wichtig, auf die Gesundheit zu achten, aber es ist nicht gut, wenn man es übertreibt. Ab und zu sollte man auch etwas machen, weil man es einfach gern macht; denn sonst vergisst man noch vor lauter Angst davor, krank zu werden und zu sterben, wie es sich anfühlt zu leben. Früher oder später werden wir so oder so sterben und dann zählt wohl weniger, wie viele Tage wir gelebt haben, als wie wir gelebt haben. Und wie der amerikanische Schriftsteller Elbert Hubbart einmal gesagt hat: «Nimm das Leben nicht zu ernst – du wirst nie lebend entrinnen.» Eszter Nagy Ihre Meinung zum aktuellen Beitrag oder Ihre eigene Gesundheitsgeschichte in Blogform: blog@schweizerhausapotheke.ch Schweizer Hausapotheke 3-2018 51

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