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Nr. 3 / 2019

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NATÜRLICH DIE SONNE

NATÜRLICH DIE SONNE GENIESSEN ANNEMARIE BÖRLIND SUN Erwarten oder nur wünschen? Erwartungen zu haben ist eine gefährliche Angelegenheit. Es kann zu schweren Enttäuschungen führen! Sonnenschutz bei ANNEMARIE BÖRLIND kann mehr: Wertvolle natürliche Pflegeund Schutzsubstanzen spenden Feuchtigkeit und pflegen die Haut zusätzlich. Für eine ebenmässige, gesunde Bräune. MADE IN THE BLACK FOREST EST. Erwartungen haben wir alle. Fast permanent. Doch so richtig bewusst ist uns das nicht immer. Und Erwartungen haben es in sich. Nicht selten liegt es an unseren Erwartungen, wenn das Glück fernbleibt. Ist eine Erwartung zu hoch und wird sie nicht erfüllt, dann sind wir enttäuscht und werden unglücklich. Wird eine Erwartung erfüllt, ersetzen wir sie meist sogleich durch eine noch höhere Erwartung, was uns möglicherweise neues Leid beschert. Die Folge kann eine schmerzhafte Desillusionierung sein. Und das passiert in allen Lebensbereichen: Wir erwarten, dass wir eine Krankheit schnell überwunden haben und möglichst ohne Komplikationen und Schmerzen davonkommen. Wir erwarten einen interessanten und gut bezahlten Job. Wir erwarten, dass sich unsere Kinder unseren Vorstellungen entsprechend verhalten und entwickeln; wir erwarten, dass unsere Politiker die politischen und gesellschaftlichen Probleme lösen; wir erwarten beim Einkauf absolut perfekte Produkte – und wir erwarten, dass wir einen Partner oder eine Partnerin haben, die uns glücklich macht. Manchmal werden unsere Erwartungen erfüllt. Oft aber auch nicht! Die anderen sollen Sicher kennen Sie das: Eine Situation im Leben ist unbefriedigend. Zum Beispiel am Arbeitsplatz. Und dann warten und hoffen wir, dass irgendjemand diese Situation zu unseren Gunsten ändert. Der Chef soll doch bitte merken, dass die Situation schwierig ist. Und wir tun nichts, ausser zu (er)warten. Der Chef merkt aber leider nichts davon und wir leiden. Erwartungen zu haben ist oft ein passives Abwarten, ein Nichthandeln. Da stellt sich schon die Frage, weshalb wir nichts tun und einfach warten. Je länger wir warten, desto grösser wird unser Leid. Folgendes Beispiel verdeutlicht das: Eine Pflegerin erzählt überall, dass sie und ihre Kolleginnen bei der Arbeit in einem Pflegeheim permanent unter Stress stünden. Dies nicht nur deshalb, weil zu wenig Personal vorhanden sei, sondern auch, weil die Pflegedienstleitung mit dem Erstellen der Einsatzpläne komplett überfordert sei. Die betroffenen Pflegerinnen jammern einander ständig ihr Leid, doch keiner ist es in den Sinn gekommen, die Angelegenheit deutsch und deutlich mit der Pflegedienstleitung oder mit der Heimleitung zu besprechen. Man müsste dabei ja nicht mit den Fäusten auf den Tisch schlagen, sondern einfach erklären, dass die Situation nicht mehr tragbar sei. Und vielleicht müsste man das auch mehrmals sagen, freundlich und fair bleiben – aber hartnäckig intervenieren, bis irgendetwas passiert. Stattdessen wartet man und hofft, dass sich die Dinge von selbst erledigen. Es gibt zwar Probleme, die sich von selbst lösen, das eben erwähnte allerdings gehört nicht in diese Kategorie ... 10 Schweizer Hausapotheke 3-2019

Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder löst die Heimleitung das Problem und ändert die Einsatzpläne, oder sie erklärt, dass weder am Personalmangel noch an der Planung etwas geändert werden könne. Somit wird den betroffenen Pflegerinnen zumindest bewusst, wie die Realität aussieht. Entweder akzeptieren sie dann diese Realität oder ziehen die Konsequenzen - und suchen sich eine bessere Anstellung. In der Psychologie gibt es übrigens eine sogenannte Unglücksformel: UI = E - R. Das heisst: Der Unglücksindex (UI), also die Grösse unseres empfundenen Unglücks, entspricht der Differenz zwischen unseren Erwartungen (E) und der Realität (R). Wenn zum Beispiel jemand eine neue Arbeitsstelle sucht mit der Erwartung, dabei 10 000 Franken zu verdienen, und der Lohn dann nur 7000 Franken beträgt, dann ist die Grösse des Unglücks relativ hoch. Erwartet aber jemand bei dieser neuen Stelle einen Lohn von 6500 Franken und erhält 7000 Franken, so ist die Welt absolut in Ordnung. ORLANA PERF Erwartungen in der Beziehung Riesig sind übrigens oft auch die Erwartungen in Beziehungen. Mein Partner soll mich doch bitte glücklich machen. Das sollte er tun, dieses unbedingt auch – und jenes unter allen Umständen vermeiden. Er weiss aber davon nichts ... Erwartungen sind ja häufig nicht einmal ausgesprochen. Wären sie das, wäre sicher schon eine Erleichterung spürbar. Und würde man in einer Beziehung regelmässig darüber reden, was man erwartet, was möglich ist und was eben nicht, ginge es vielen Paaren deutlich besser. Und vielleicht ginge es vielen Paaren auch besser, wenn beide ihre Erwartungen massiv senken und beide sich bewusst würden, dass es Prinzen und Prinzessinnen nur im Märchen gibt – und nicht in der Realität. Allzu hohe, unerfüllte Erwartungen in einer Beziehung können – das zeigen neuere Studien – im schlimmsten Fall sogar in eine Depression führen. Immer und noch mehr Wir leben in einer ausgeprägten Konsumgesellschaft. Die Werbung prügelt uns mit aller Gewalt fast stündlich in den Kopf, dass wir dies und das und jenes und überhaupt eigentlich fast alles brauchen, um glücklich zu sein. In den Fernsehwerbespots sieht man dann jeweils attraktive Menschen, die total glücklich sind, weil sie jetzt ein ganz bestimmtes Produkt gekauft haben. Das ist eigentlich totaler Schwachsinn, und immer wieder fallen wir FABIENNE DALYNA KEINE SCHMERZENDEN FÜSSE MEHR DANK UNSERER 1 2 3 4 KOMFORT ARGUMENTE RUNDUM SOFT-POLSTERUNG Gegen Druck- und Scheuerstellen. SOFT-AIR TECHNOLOGIE Für moosweiches Auftreten. BESTE PASSFORM Für maximalen Tragekomfort. WECHSEL-FUSSBETT Auch für individuelle Einlagen. 4 1 2 3 WWW.MOBILSSHOES.COM Schweizer Hausapotheke 3-2019 11 WiN_MARKETING_CH___1___19FS___ANZEIGE-2___MOBILS___DE_FR___ID_4665___DE.indd 1 05.03.19 13:04

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