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Nr. 3 April/Mai 2018

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Damit der Frühling schön und farbenfroh wird, hat der Osterhase mit der übriggebliebenen Eierfarbe den Himmel bemalt. Mit der vorliegenden Ausgabe wünschen wir Ihnen den einen wundervoll bunten Start in die warme und helle Zeit des Jahres!

Probleme am stillen

Probleme am stillen Örtchen? Eine Schweizer Innovation hilft: Hygieneprobleme, Verstopfung, Divertikel, Fissuren, Ekzeme, Hämorrhoiden, Durchfall, Stuhlinkontinenz? Intima2000 ® . Bequem, schnell, günstig. Die Kraft von reinem Wasser mit der einzigartigen Anwendung der Kombi-Klistierdusche. Andex MedSelfcare Solution Email: info@intima2000.ch OnlineShop: www.intima2000.ch Tel. +41 (0)56 633 28 85 die Heranwachsenden erwünschte Persönlichkeitseigenschaften auch über bestimmte Kleidungsstücke zum Ausdruck bringen zu können, indem sie damit cool und «angesagt» wirken. Zudem machen sie durch die Handlung des Kaufens die Erfahrung, dass sie als finanziell potente Konsumentinnen, als gleichberechtigte Partner von Erwachsenen angesehen werden. Dieser Wunsch nach sozialer Anerkennung kann schliesslich Tendenzen verstärken, auch dann zu kaufen, wenn kein Bedarf besteht. Verschiedene Studien belegen, dass das Interesse an prestigeträchtigen Labels bei keiner Altersgruppe so gross ist wie bei 13- bis 18-Jährigen. Seit ein paar Jahren ist auch der unkomplizierte Online-Einkaufsbummel besonders verführerisch: Schnell landet hier ein Produkt per Klick im Warenkorb, ohne dass sofort Bares über den Ladentisch wandert. Bezahlt wird später. So nehmen nicht nur die Begehrlichkeiten zu, sondern auch die Kaufentscheidung wird erleichtert und die Hemmschwelle sinkt. Untersuchungen der Schuldenberatungsstellen zeigen, dass 80 Prozent der verschuldeten Personen ihre ersten Schulden vor ihrem 25. Altersjahr gemacht haben. Kinder und Jugendliche sind heute einem unglaublich starken Werbedruck ausgesetzt. Um den vielfältigen Verlockungen der goldenen Konsumtempel zu widerstehen, braucht es eine gute Portion Selbstwertgefühl. Deshalb ist es wichtig, präventiv und frühzeitig bei Kindern und Jugendlichen anzusetzen. Gerade Marketingunternehmen schrecken nicht davor zurück, die natürliche und gesunde Naivität von Kindern schamlos auszunützen. Und so wird Werbung im Nachmittagsprogramm oder auf Webseiten für Kinder perfekt auf diese zugeschnitten, um sie zum Konsum zu verführen. Eltern unterschätzen das Problem häufig Eltern belächeln oder unterschätzen das Problem häufig. Väter und Mütter, aber auch Grosseltern versuchen die Angelegenheit manchmal mit besten Absichten zu beheben, indem sie ihren Kindern beziehungsweise Enkeln Geld geben – in der Hoffnung, dass dann die Sorge aus der Welt ist. Die Folge von übertriebenem Konsum ist nicht selten, dass Jugendliche sich verschulden oder gar mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wenn sie sich auf illegale Weise Geld besorgen, unter falschen Namen Bestellungen tätigen oder gar stehlen, um sich ihre materiellen Wünsche zu erfüllen. Leider bitten die Betroffenen meist erst zu diesem späten Zeitpunkt um Unterstützung, weil sie vorher das Problem nicht wahrhaben wollten oder sich schämen. Es ist enorm wichtig, die eigenen Kinder früh in die Welt des Konsums und in den richtigen Umgang mit Geld einzuführen. Kinder müssen von klein auf geschützt werden, Selbstwirksamkeit, Selbstwertgefühl, Konflikt- und Problemlösefähigkeit sollten gestärkt werden. Sie sollen sich in Familie und schulischem Umfeld wohl und aufgehoben fühlen. Nur so können sie sich erfolgreich dem Druck der Werbung widersetzen und verantwortungsvoll mit dem eigenen Taschengeld umgehen. Vorbild Eltern Schon Säuglinge und Kleinkinder imitieren gros se Geschwister und Eltern. So erlernen die Kinder nicht nur wichtige Bewegungsabläufe, sondern vor allem auch, wie sie sich verhalten und mit anderen in Kontakt treten können. Das heisst nichts anderes, als dass die Kinder auch den (richtigen) Umgang mit Geld von den Eltern lernen. Als Eltern muss man sich deswegen ständig darüber im Klaren sein, dass sich das eigene Verhalten immer auf die Kinder auswirken wird. Es betrifft natürlich auch das eigene Konsumverhalten. Überprüfen Sie also zuerst einmal Ihr eigenes Kaufverhalten. Als problematischer Konsum werden dabei alle Käufe bezeichnet, über die man sich später ärgert oder die man sogar bereut. Denn dies weist darauf hin, dass nicht das Produkt im Vordergrund stand, sondern der Kaufakt selbst. Beim gesunden Kaufverhalten stehen jedoch das gekaufte Produkt und die Tatsache, dass ein Wunsch erfüllt wurde, im Vordergrund. Eltern sind Vorbilder Doch was ist ein problematischer Konsum überhaupt? Es gibt drei Varianten von Konsum: Der demonstrative Konsum ist der Kauf von Gütern, um einen besseren Status zu vermitteln oder soziale Anerkennung zu bekommen. Der kompensatorische Konsum ist ein Kauf, um negative Gefühle und Frustrationen auszugleichen. Das dritte Konsumverhalten führt zur Kaufsucht, das heisst, jemand hat den inneren, unüberwindbaren Zwang, Dinge zu kaufen, die er nicht benötigt. Selbstverständlich macht jeder normale Mensch im Laufe des Lebens mehr oder weniger oft einen so genannten kompensatorischen Kauf. Dies ist auch in Ordnung, solange ein solches Kaufverhalten nicht zu einem dauerhaften Zustand wird. Wie heisst es doch so schön: Man muss sich auch mal was gönnen! Über Geld spricht man (nicht) Kinder sollen ihrem Alter entsprechend in die Diskussion ums Geld miteinbezogen werden, zum Beispiel bei der Anschaffung eines Fernsehers, eines Autos oder bei der Festlegung des Ferienbudgets. Taschengeld und dessen selbständige Verwaltung ist für Kinder und Jugendliche eine gute Chance, eigene Erfahrungen mit Geld zu machen und Verantwortung im Umgang damit zu entwickeln. Eltern sollten Geld nicht als Druckmittel einsetzen, keine Kredite gewähren und keine Finanzlöcher stopfen helfen. Wenn nötig (z. B. bei zu hoher Handyrechnung), müssen klare Regeln im Umgang mit Geld ausgehandelt und durchgesetzt werden. Eltern und Kinder besprechen miteinander, wofür das Taschengeld eingesetzt wird. Im vereinbarten Rahmen darf das Kind frei darüber verfügen. Die Höhe des Taschengeldes richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten der Familie. Elisabeth Bürkler ist freischaffende Journalistin BR mit den Schwerpunkten Familie, Kinder und Paarbeziehung. 28 Schweizer Hausapotheke 3-2018

Verdauungsbeschwerden ? Kernosan HEIDELBERGER KRÄUTERPULVER fördert die Verdauung, hilft bei Blähungen, Völlegefühl und Aufstossen. Hergestellt aus erlesenen Kräutern nach dem Rezept von Bertrand Heidelberger. Bitterstoffe – Fitnesstraining für den gesamten Organismus Pflanzliche Bitterstoffe, wie sie im Heidelberger Kräuterpulver enthalten sind, gehören seit Jahrhunderten zu den anerkannten Naturheilmitteln. Die lange Erfolgsgeschichte der so genannten Amara hat gute Gründe. Traditionell bekannt ist die positive Wirkung von natürlichen Bitterstoffen auf den Magen und die Verdauungsorgane. Populäre Beispiele dafür sind etwa Kräuterbitter-Liköre als Digestivs nach üppigen Essen. In der letzten Zeit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass pflanzliche Bitterstoffe zusätzlich eine allgemein wohltuende Wirkung auf den gesamten Organismus haben. Amara stärken das natürliche Abwehrsystem des Organismus und verfügen teils über eine antioxidative Wirkung. Dadurch können sie aggressive Sauerstoffmoleküle (freie Radikale), die über die Nahrung aufgenommen werden, abwehren und die Zellen vor einer Schädigung schützen. Wie aber funktionieren Bitterstoffe als Heinzelmännchen im menschlichen Organismus? Bitterstoffe aktivieren die Geschmacksnerven der Zunge. Dadurch werden die Speicheldrüsen stärker aktiviert. Dies führt zu einer besseren Magen- und Darmtätigkeit. Der Magen produziert mehr Verdauungssäfte; Galle und Bauchspeicheldrüse geben ebenfalls mehr Sekret ab. Durch all dies wird die Verdauung unterstützt und Gifte, Bakterien oder Pilze werden aus den Magen- und Darmwänden befördert. Das Leben bewusst und in vollen Zügen geniessen – Heidelberger Kräuterpulver unterstützt mit seinen natürlichen Bitterstoffen die Menschen in einem zeitgemässen Lifestyle. Dies ist ein Heilmittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage und informieren Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Vertrieb: E. Kern AG CH-8867 Niederurnen Telefon 055 610 27 27 Fax 055 610 25 08 www.kernosan.ch kern.pharma@bluewin.ch Entspannende Lösungen für die perfekte Schlaflage Rund einen Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett liegend. Die Auswahl von Matratze und Co erfolgt jedoch oft beliebig, was früher oder später zu Problemen führt. Weil jeder Mensch anders ist, braucht es individuell abgestimmte Lösungen. Eine falsche Schlaflage muss vom Muskelapparat kompensiert werden. Das funktioniert nur, so lange der Körper intakt ist. Die natürliche Degeneration der Muskeln setzt in der Regel ab dem 35. Lebensjahr ein. In diesem Alter beginnt bei vielen Menschen auch die Bewegungsfreude langsam zu sinken: «So entstehen auf natürlichem Weg falsche Körperhaltungen, Verspannungen und Schmerzfelder.» Der zertifizierte Liege- und Schlaftherapeut Martin Bachmann begegnet diesen weit verbreiteten Problemen gemeinsam mit seinem Team vom SchlafCenter Thun mit individuellen Lösungen. «Wir versuchen die Schlafsituation durch Auswahl und Modifikationen des Mobiliars so auszugestalten, dass der Körper nachts entspannen und die Fehlbelastungen des Tages ausgleichen kann», so Bachmann. Bei den meisten Menschen sei es nämlich gerade umgekehrt und es entstünden Nacht für Nacht weitere Verspannungen. Chronisch verspannte Muskeln Steht der Mensch gleichmässig auf beiden Beinen, dann verläuft seine Wirbelsäule in natürlicher Form: «Dieser Verlauf wäre auch für die Schlaflage optimal.» Bachmann legt den Fokus auf den Lattenrost; «denn dort liegt das grösste Adaptionspotenzial» und nicht etwa bei der Matratze.» Er stellt die Latte für Latte so ein, dass die Auflagestellen des Körpers an Hüfte, Kreuz und Schulter durch etwas mehr oder weniger Druck optimal gestützt werden. Diese Massnahmen sind eingebettet in eine ganzheitliche Schlafberatung. Von der Anamnese bis zu den Nacheinstellungen wird der Individualität des Körpers Rechnung getragen: «Alle Menschen kaufen Schuhe und Kleidung, die zur Körperform passen.» Der Kauf eines Bettes erfolge hingegen oft willkürlich. Dabei müsse eine individuelle Lösung nicht einmal teurer sein als ein Bett von der Stange. Das Resultat hat es in jedem Fall in sich: In der perfekten Schlaflage können sich chronisch verspannte Muskeln entspannen: «Das führt kurzfristig zu einem wohligen Aha-Effekt und nachhaltig zu mehr Lebensqualität», so Bachmann: «Wir können zwar nicht heilen, aber jedem Menschen helfen.» Er betont aber auch, dass viele chronische Probleme neben der Optimierung der Schlafsituation auch Massnahmen erforderten, die tagsüber getroffen werden müssen. Während der ersten zehn Wochen sind sämtliche Nacheinstellungen inbegriffen und es besteht ein vollumfängliches Rückgaberecht. Mischa Felber Kommender Vortrag für ein schmerzfreies Erwachen Erfahren Sie an diesem Abend, was Sie bei morgendlichen Rückenschmerzen und Verspannungen tun können und wieso Ihnen richtiges Liegen und Schlafen massgeblich hilft, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Mittwoch, 23. Mai 2018 Um 19.00 Uhr im SchlafCenter in Thun, Dauer 90 Minuten, Platzzahl beschränkt Anmeldung: 033 222 27 27 Oder info@schlafcenter.ch Schweizer Hausapotheke 3-2018 29

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