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Nr. 4 / 2020

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GEMMOTHERAPIE Fagus

GEMMOTHERAPIE Fagus sylvatica Die Rotbuche Ein Spaziergang in einem Buchenwald ist etwas Besonderes: Die hochgewachsenen Bäume mit ihren silbergrauen Stämmen sind ehrfurchtgebietend, sie scheinen alt und weise. Neben ihnen fühlt man sich klein und doch geborgen. Am schönsten ist der Buchenwald im Frühling, wenn die Sonne durch die jungen Blätter scheint und sie in einem goldenen Grün erstrahlen lässt. Dieses lichte Grün – die Farbe des Herzchakras – öffnet einem das Herz. Dr. Edward Bach erkannte denn auch in der Blütenessenz der Rotbuche das Mittel für mehr Toleranz, Mitgefühl und Nächstenliebe. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist unser häufigster Laubbaum. Mit Eiche und Edelkastanie bildet sie die Familie der Buchengewächse. Sie kann bis 40 Meter hoch und rund 300 Jahre alt werden. Am liebsten mag sie es ausgeglichen: nicht zu heiss, nicht zu frostig und vor allem nicht zu trocken. Ein Buchenwald bietet seinen Bewohnern ein angenehmes Klima, verdunstet doch eine ausgewachsene Rotbuche an einem Sommertag bis zu 200 Liter Wasser und produziert dabei 7000 Liter Sauerstoff. Dazu ist es sehr schattig, nur ein Prozent des Sonnenlichts dringt durch das Blätterdach der Buchen bis zum Boden. So schützen die Bäume ihren empfindlichen Stamm vor starker Sonneneinstrahlung; denn ihre glatte Rinde bleibt zeitlebens dünn. Bodennahe Kräuter müssen deshalb im Frühling blitzschnell grünen und blühen, bevor die Buchenblätter sie beschatten. Ihr rötliches Holz verhalf der Rotbuche zu ihrem Namen. Es ist hart, aber wenig elastisch und wird für Möbel und Parkettböden, aber auch als Brennholz mit hohem Heizwert verwendet. Wird das Holz unter Luftabschluss erhitzt, erhält man Buchenteer (Kreosotum). Dieser wurde zu Salben verarbeitet und bei Hautkrankheiten sowie Rheuma 20 Schweizer Hausapotheke 4-2020 eingesetzt. Heute gilt er als krebserregend und wird nur noch in homöopathischer Potenzierung verwendet. Aus der Holzasche wurde früher Lauge zum Waschen angesetzt. Ausserdem war sie für die Glasproduktion wichtig; das sogenannte grüne Waldglas entstand aus Buchenasche und Sand. Für die Glasherstellung wurden denn auch ganze Wälder abgeholzt: Um die Orangerie Friedrich des Grossen zu verglasen, mussten 50 Hektaren Buchenwald zu Pottasche verarbeitet werden! Dünnhäutige Riesen Obschon sich nur wenige Mythen um die Buche ranken, war sie den Menschen stets wichtig. Davon zeugen auch all die Orts- und Flurnamen, die sich auf Buchen beziehen. «Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen», rät eine Bauernregel bei Gewitter. Das ist zwar kein verlässlicher Schutz, enthält aber doch ein Körnchen Wahrheit: Der Blitz schlägt weniger oft in Buchen ein, weil diese – im Gegensatz zu den Eichen – kaum auf Wasseradern stehen. Der wissenschaftliche Name Fagus sylvatica bedeutet eigentlich «Essen aus dem Wald». Junge Buchenblätter eignen sich gut für Frühlingssalate und können auch zu einem Likör verarbeitet werden. Die Buchnüsschen, Buchecker genannt, enthalten viel Eiweiss und wertvolles Öl. In grösseren Mengen verzehrt, können sie bei empfindlichen Menschen Übelkeit und Erbrechen auslösen. Geröstet sind sie aber eine gesunde Knabberei, und auch zu Mehl gemahlen lassen sie sich vielseitig verwenden. Getrocknetes Buchenlaub galt früher als gutes und milchförderndes Winterfutter für das Vieh. Kühlend und antiallergisch Buchenblätter wurden stets auch medizinisch eingesetzt, sie sind kühlend bei Schwellungen und Entzündungen und wurden zudem auf hitzige Geschwüre aufgelegt. Das Kauen der Blätter half bei Verletzungen und Infektionen der Mundschleimhaut. Wohltuend ist das Auflegen von frischen Buchenblättern auf die von der Bildschirmarbeit gereizten Augen. In den Blättern findet man Vitamin C, Flavonolglykoside, Kaffeesäure, Triterpensaponine, Leukocyanidin, Aminosäuren, in der Rinde Gerbstoffe, Suberin, Glucovanillin. Der Rindenaufguss wurde in der Volksheilkunde bei Durchfall und bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Zudem galt er als fiebersenkend und diente bei Malaria als Ersatz für Chinarinde. Von den nierenförmigen Keimblättern der Buchen lasen die Menschen eine weitere Wirkung ab: Buchenblättertee regt tatsächlich die Nieren an. Die Winterknospen der Buche fallen durch ihre spitze, wehrhafte Form auf, die zweifellos Frassfeinde entmutigt. Im Frühling öffnen sie sich und lassen die zartflaumigen, lichtgrünen Blättchen entrollen. Aus diesen Frühlingsknospen wird die Gemmoessenz der Rotbuche gewonnen. Sie stärkt die Niere, regt die Harnproduktion an und wird bei verminderter Nierenleistung und der Neigung zu Nierengriess eingesetzt. Die Rotbuche hilft ausserdem allergiegeplagten Menschen. Durch ihre Antihistaminwirkung ergänzt sie sich gut mit der Essenz der Schwarzen Johannisbeere bei Heuschnupfen und anderen Allergien. Sind die Nasennebenhöhlen stark betroffen, nimmt man zusätzlich die Essenz der Weissbuche. Es sind meist sensible Menschen, die zu Allergien neigen. Die Rotbuche, die so stark erscheint, aber dünnhäutig und verwundbar ist, verhilft ihnen zu einer besseren Abgrenzung. Ursula Glauser-Spahni ist Biologin. Seit mehr als 30 Jahren sammelt sie Schweizer Bachblüten für die Firma Phytomed AG. Sie verfasste 2008 das Buch «Kaninchenapotheke».

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