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Nr. 4 / 2020

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  • Traenen
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  • Rotbuche
  • Komfortschuhe
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  • Aromatherapie
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Von Corona lernen Heute,

Von Corona lernen Heute, in der Vorosterwoche, beim Schreiben dieses NVS-Beitrages für die Schweizer Hausapotheke, weiss ich nicht, wo die Coronawelle bei deren Erscheinen stehen wird. Dennoch mache ich mir vor dem Hintergrund persönlicher Erlebnisse einige grundsätzliche Überlegungen dazu. Eine Frage treibt mich seit Tagen um: Wo ist dieses Jahr die übliche Grippewelle mit ihren jeweils zahlreichen Todesfällen geblieben? Es ist zehn Jahre her, seit mein Vater, der an Parkinson litt und immer schwächer geworden war, zwei Monate vor seinem 86. Geburtstag in der Grippesaison an einer Lungenentzündung verstarb. Meine Mutter hatte in seinem Sinn entschieden, dass er nicht ins Spital transportiert und mit Antibiotika therapiert, sondern im Pflegeheim palliativ behandelt werden soll. Wir Geschwister unterstützten sie darin, und gemeinsam begleiteten wir unseren Vater zusammen mit unserer Mutter im Sterbeprozess. Das war sehr eindrücklich; denn in die Trauer und Tränen mischte sich etwas Hoffnungsvoll-Feierliches. In diesem Jahr wäre mein Vater wohl nicht an einer Lungenentzündung, sondern an Covid-19 gestorben und entsprechend in die Statistik eingegangen. In den vergangenen drei Wochen machte ich nun selber meine eigene mit Covid-19 assoziierte Erfahrung. Als sich die ersten Symptome zeigten, begab ich mich sogleich in Selbstquarantäne. Dort erlebte ich auf mich allein gestellt einen relativ milden, aber hartnäckigen Verlauf der Erkrankung. Dabei war es eindrücklich, den Geschmacks- und Geruchssinn zeitweise völlig zu verlieren. Das Frühstücksbrot mit der Erdbeerkonfitüre schmeckte nach gar nichts, und beim Einfeuern der Holzheizung konnte ich durch die Rauchschwaden hindurchgehen, ohne das Geringste zu riechen. Wie gewohnt achtete ich darauf, viel frisches Gemüse, Salat und Früchte zu essen, die liebe Freunde für mich eingekauft und an der Türe abgegeben hatten. Zudem gönnte ich mir vertrauensvoll viel Ruhe, sowie ab und zu vor dem Haus etwas Sonne und frische Luft. Ansonsten ging ich jedoch meinen vielfältigen Beschäftigungen nach und freute mich am Festnetztelefon über die zahlreichen Anrufe zu meinem 63. Geburtstag. Die Gesundheit auf sanfte Weise stärken Meine Corona-Erfahrung machte mir erneut bewusst, wie wichtig es ist, die eigene Gesundheit und damit im Zusammenhang das Immunsystem zu pflegen und zu stärken. Erstaunt bin ich umgekehrt darüber, dass das in den Covid-19-Verhaltensempfehlungen des Bundes nicht vorkommt. Viel Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zu sich zu nehmen, sich nicht stressen lassen und in der eigenen Zentrierung bleiben oder gepulste Mikrowellenstrahlung so weit als möglich zu meiden, weil sie erwiesenermassen die Gesundheit beeinträchtigt, wären doch ebenfalls eine Empfehlung wert gewesen. Verwundert bin ich zudem darüber, dass komplementär- und alternativmedizinische Therapeutinnen und Therapeuten mit wenigen Ausnahmen nicht arbeiten dürfen, obwohl auch sie eidgenössisch anerkannt sind. Man hatte wohl auf Seiten der Behörden das Gefühl, sie würden keine überlebenswichtigen Tätigkeiten ausüben. Das jedoch kommt einem gedanklichen Kurzschluss gleich; denn es gibt ja in Corona-Zeiten nach wie vor viele andere, auch schwerwiegende Gesundheitsbeschwerden wie zum Beispiel starke Rückenschmerzen; aber auch Begleitsymptome bei milderen Covid-19- Fällen, die sehr gut mit naturheilkundlichen Behandlungen unterstützt werden können. Gleiches gilt für die Ängste bis hin zur Panik, von denen heute manche betroffen sind, und die sich besonders negativ auf das Immunsystem auswirken. Nebst Heilpraktikerinnen sind auch Komplementärtherapeuten speziell darin geschult, Menschen Zuversicht und den Glauben an die eigenen Selbstheilungskräfte zu vermitteln. Ist das nicht weit sinnvoller, als dass ihnen beim Arzt Psychopharmaka verschrieben werden? Voraussetzung ist natürlich, dass die vom Bund erlassenen Hygienebestimmungen eingehalten werden – abgesehen von der Abstandsregel, die in der Praxis durch das Tragen einer Gesichtsmaske ersetzt werden kann. Genauso, wie es Ärztinnen und Ärzte eben auch praktizieren. Ich hoffe sehr, dass wir alle und auch die Behörden viel aus der Corona-Erfahrung gelernt haben, wenn, wie absehbar, die nächste Covid- Welle eintreffen wird, bei der es aus rein zeitlichen Gründen noch keine zuverlässig getestete Impfung geben kann. Weitere Artikel zum Thema Gesundheit finden Sie im Übrigen auf www.nvs.swiss. Dr. oec. Hans-Peter Studer ist Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor. Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementär- und Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Naturheilkunde und Komplementärtherapie. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A- Naturheilpraktiker/innen und -Komplementärtherapeut/innen sind auf www.nvs.swiss aufgeführt. 42 Schweizer Hausapotheke 4-2020

Im Team oder alleine? Die einen arbeiten lieber alleine, andere bevorzugen die Arbeit in einem Team. Beides ist okay, beides hat aber seine Tücken! «Arbeiten Sie lieber in einem Team oder arbeiten Sie lieber alleine?» Diese Frage kommt wohl bei jedem Vorstellungsgespräch: Wer diese Frage nicht ehrlich beantwortet, der könnte später mit grösseren Problemen konfrontiert werden. Grundsätzlich ist ja beides okay, doch je nach Job ist entweder das eine oder das andere gefragt. So sind beispielsweise Aussendienstmitarbeiter praktisch immer alleine unterwegs. Wem das selbstständige Arbeiten nicht behagt, der wäre als Aussendienstmitarbeiter entsprechend weniger geeignet. Diese müssen nämlich ihren Tagesablauf selber organisieren, sie müssen sich selber strukturieren und motivieren — und sie müssen ganz viele Entscheidungen alleine treffen. Ganz anders sieht es beispielsweise auf einer Baustelle aus. Hier geht vieles nicht alleine, mehrere Tätigkeiten können nur in einem Team bewältigt werden. Eigenbrötler sind in solchen Situationen eher hinderlich und werden entsprechend auch nicht so gerne gesehen. Menschen, die fahren alleine mit dem Fahrrad von der Schweiz bis nach Indien. Monatelang sind sie mutterseelenalleine unterwegs und gänzlich auf sich selbst und auf die eigenen Fähigkeiten angewiesen. Und sie geniessen das. Solche Abenteuer sind nicht jedermanns Sache, viele Menschen verbringen ihre Freizeit lieber zusammen mit anderen. In einem Musikverein, einer Sportmannschaft, mit Freunden oder mit der Familie. Nur zusammen mit anderen fühlen sie sich wohl und sicher. Ob jemand eher als Teammensch oder eher als Einzelgänger sein Leben lebt, ist sehr gut Doch so absolut klar ist es auch nicht auch an den Hobbys ersichtlich. Midro_93x129_d_Midro_93x129_d So gibt es immer, ob jemand 24.09.13 ein 16:22 ausgesprochener Seite 1 Natur pur ✔ gesundes Zahnfleisch mit Grüntee und Propolis ✔ Pfefferminz und Laktritze für frischen Atem ✔ natürlicher Kariesschutz ✔ ohne Fluor, Farb- und Konservierungsstoffe ✔ erhältlich in Apotheken und Drogerien Trybol AG, Rheinstrasse 86, CH-8212 Neuhausen, www.trybol.ch Individuell dosierbar Gelegentlich verstopft? Midro ® – Pflanzliche Abführhilfe bei gelegentlicher Verstopfung. Rezeptfrei in Apotheken und Drogerien. Dies sind Arzneimittel. Bitte lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Midro AG, CH-4125 Riehen Schweizer Hausapotheke 4-2020 43

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