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Nr. 4 Mai/Juni 2018

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muss gut trainiert sein.

muss gut trainiert sein. Mögliche Folgen von unzureichender Vorbereitung sind schmerzende Knie, Muskelkater, Herzrasen und schweres Atmen. Wer mit dem Sport nur unangenehme Erfahrungen verbindet, verliert rasch die Motivation. Forscher der Sporthochschule Köln untersuchten nach dem Zufallsprinzip Joggerinnen und Jogger. Das Ergebnis: Die Hälfte von ihnen war über ihrem persönlichen Leistungsvermögen unterwegs. Damit wurde das Ergebnis einer früheren Untersuchung bestätigt. Damals wurden Langläufer an einer Loipe analysiert: Rund 50 Prozent der Läufer muteten ihrem Bewegungsapparat und ihrem Herz-Kreislaufsystem zu viel zu. Damit setzten sie ihren Körper einem erhöhten Risiko für Unfälle und Überlastungsschäden aus. Doch Sport kann auch ganz anders wirken, wie ein Beispiel zeigt. Eine begeisterte Tänzerin schwärmt: «Es macht Spass, wenn du deine Muskeln spürst, wenn alles pulsiert und du durch die Bewegung immer mehr Energie bekommst.» Tanzen hat eine ganze Reihe von positiven Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden: Im Organismus werden Stresshormone abgebaut und vermehrt Glückshormone ausgeschüttet, letztere lassen die Stimmungslage ansteigen. Bei beschwingten Klängen und Rhythmen fallen die Alltagssorgen ab. Um die Balance zu halten, werden instinktiv die Bein-, Becken- und Rückenmuskeln angespannt, dabei richtet sich der ganze Körper auf. Gleichzeitig vertieft sich die Atmung, und das Herz-Kreislaufsystem kommt auf Touren. Auch die Beweglichkeit wird gefördert, ohne dabei die Gelenke allzu stark zu belasten. Bei Tänzerinnen und Tänzern, die regelmässig ihrer Leidenschaft frönen, verbessern sich die Haltung und der Körpereinsatz auch im Alltag. Zusätzlich werden die Kondition und die Ausdauer gesteigert. Studien haben noch weitere Vorteile ermittelt: Das Gedächtnis wird leistungsfähiger, Verbesserungen sind auch in der Reaktionsfähigkeit, in der Feinmotorik und in der Ausdauer feststellbar. Wer regelmässig 22 Schweizer Hausapotheke 4-2018 tanzt, ist zudem weniger gefährdet zu stolpern, auszurutschen oder sich den Fuss zu verstauchen. Regelmässiges körperliches Aktivsein wirkt dem Sturzrisiko entgegen, weil es die Reaktionsfähigkeit, die Beweglichkeit und die Muskelkraft trainiert und die Knochenstruktur fes tigt. Das Sturzrisiko ist nicht zu unterschätzen: Gemäss Statistik stürzen rund 30 Prozent der über 65-Jährigen ein- oder mehrmals pro Jahr. Bei den über 80-Jährigen ist es die Hälfte. Einer von zehn Gestürzten über 65 wird ins Spital eingeliefert. In Kanada haben Wissenschaftler 30 Seniorinnen und Senioren in zwei Gruppen eingeteilt. Alle Mitglieder waren zuvor schwer gestürzt und seither unsicher auf den Beinen. Die eine Hälfte wurde angewiesen, zweimal pro Woche in einer Grünanlage spazieren zu gehen. Die übrigen wurden in der gleichen Zeit im Tangotanzen unterrichtet. Nach zehn Wochen wurden die Fähigkeiten der beiden Gruppen verglichen: Die Tänzerinnen und Tänzer hatten sich in der Körperhaltung, in der Balance und auch in der Bewegungskoordination weit mehr verbessert als die Spaziergänger. Heikle Orientierungsfiguren Wie Studien nachgewiesen haben, wirkt Wandern ähnlich positiv: Es senkt den Puls und den Blutdruck und damit das Risiko von Herz- Kreislauf-Erkrankungen, stärkt die Muskeln und die Knochen, erhöht die Abwehrkräfte, reduziert Übergewicht, steigert die Ausdauer und die Koordinationsfähigkeit und hebt die Stimmung. Schwimmen seinerseits verbessert die Ausdauer, steigert die Fettverbrennung, stärkt die Rumpf- und Armmuskulatur, intensiviert die Durchblutung, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, senkt den Cholesterinspiegel und lockert Verspannungen im Schulter-Nackenreich. Für Menschen mit Beschwerden in den Gelenken sind alle Sportarten im Wasser besonders geeignet, da sie weniger belastend wirken. Als Ergebnis lässt sich festhalten: Wer körperlich aktiver sein möchte, sollte sich eine angemessene Sportart aussuchen. Im Weiteren ist der richtige Einstieg entscheidend: In den Sportberichten im Fernsehen und in den Zeitungen stehen strahlende Athletinnen und Athleten auf den Siegerpodesten. Und auch in den Prospekten und auf den Plakaten für Sportbekleidung sind sehr sportlich trainierte Menschen abgebildet. Wer sich mit solchen Idealbildern vergleicht, kann leicht zum Schluss kommen, dass man den Sport besser bleiben lässt. Dieses Fitnessniveau kann demotivierend wirken, weil es unerreichbar scheint. Mit diesen Fotos wird in der Öffentlichkeit ein sehr lückenhafter Eindruck vermittelt: In der Schweiz spielen beispielsweise weit über 150 000 Personen Tennis, auf den Bildschirmen erscheinen fast ausschliesslich die Profis wie Roger Federer. Rund 200 000 Fussballer kämpfen auf dem Rasen um den Ball, auf den Bildschirmen tauchen nur die Berufsspieler der Spitzenclubs auf. Bei Kegelmeisterschaften melden sich weit über tausend Personen an, die Medien berichten aber höchst selten über solche Ereignisse. Spitzensportlerinnen und -sportler werden vor allem an den Wettkämpfen gezeigt. Wie viele Stunden die Fahrer an der Tour des Suisse und die Marathonläufer im Voraus trainieren, sieht man kaum. Für jede erhöhte sportliche Leistung ist die Basis regelmässig trainierte Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft. Letztere ist im Alter besonders wichtig, da durch hormonelle Veränderungen die Muskelmasse schwindet. Ein so vorbereiteter Körper ist gegen Belastungen des Kreislaufs, der Gelenke und der Lunge besser geschützt, weil sie sich schneller den erhöhten Anforderungen anpassen und diese unterstützen kann, eine gekräftigte Muskulatur reduziert die Belastung der Gelenke. Aktiverer Alltag Bei genauer Betrachtung gibt es keine Entscheidung für oder gegen aktiven Sport. Nahezu jede Person treibt Sport, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst ist. Jeder Mensch steigt hie und da einige Treppenstufen hoch, läuft einige hundert Meter zum nächsten Café oder Supermarkt oder hängt nasse Wäsche an die Leine. Viele Tätigkeiten des Alltags erfordern körperliche Bewegung. Der Entschluss, sportlich aktiver zu werden, ist nichts anderes, als diese Alltagsaktivitäten zu intensivieren. Statt mit dem Bus oder Tram kann man auch ein Stück zu Fuss zum Einkaufscenter gehen. Und statt nur einmal kann man die Treppe dreimal hochsteigen. Wer auf diese Weise körperlich aktiver wird, schafft einen sanften Einstieg. Dann muss man nicht mit nachfolgendem Muskelkater oder schmerzenden Gelenken rechnen. Adrian Zeller

Ihr Beckenboden – die Kraft aus der Mitte! Der muskuläre Beckenboden trägt und schützt unsere Beckenorgane, unterstützt die Schliessmuskeln von Blase und Darm und sorgt für unsere Kon tinenz. Nicht zuletzt ist er auch Basis einer ungestörten Sexualität. Doch wo sind eigentlich Dammmuskel, Zwiebel-Schwellkörper- Muskel und Afterheber? Und wie trainiert man sie wirkungsvoll? Mit der «A5» bietet Kieser Training jetzt eine Maschine in allen Schweizer Studios an, mit deren Hilfe sich diese Muskeln so einfach wie wirkungsvoll trainieren lassen. Wie jeder andere Muskel wird die Beckenbodenmuskulatur mit der Zeit ohne Training schwächer. Die Folgen sind oft Inkontinenz oder erektile Dysfunktionen. Bei einer Schwangerschaft können auch eine Blasen- und Gebärmuttersenkung mit einer zu schwachen Muskulatur in Verbindung stehen. Bei gesundheitlichen Beschwerden lautet der ärztliche Rat meist: Beckenbodentraining! Zwar gibt es bereits zahlreiche Trainingsangebote für den Beckenboden, doch setzen sie in der Regel ein gutes Körperempfinden voraus. Die meisten Menschen müssen erst einmal lernen, diese Muskeln zu spüren und anzusteuern. In Studien konnte gezeigt werden, dass über 30 Prozent der Teilnehmer trotz individueller Instruktion zunächst nicht in der Der Drucksensor ist das Kernstück der A5 Visualisierung der Muskelaktivität am Bildschirm macht das Beckenbodentraining so einfach wie wirkungsvoll Lage waren, die Beckenbodenmuskulatur korrekt anzuspannen. So ist kein wirksames Training möglich. Anders funktioniert das Beckenbodentraining bei Kieser Training. Das Unternehmen ist auf gesundheitsorientiertes, effizientes Krafttraining an eigens entwickelten Maschinen spezialisiert. Die computergestützte Beckenbodenmaschine «A5» macht das Beckenbodentraining so einfach wie wirkungsvoll. Das Besondere: Ein Drucksensor in der Sitzfläche misst während des Trainings die Muskelaktivität, die in Echtzeit auf einem Bildschirm angezeigt wird. Foto: Kieser Training AG, Nikkol Rott Der grosse Vorteil: Über diese visuelle Rückmeldung sieht der Trainierende jederzeit, ob er die richtige Muskelpartie anspannt und wieder entspannt. Durch verschiedene Trainingsprogramme lernt er zudem, die Beckenbodenmuskeln bewusst zu steuern und zu kontrollieren. Und nicht zuletzt zeigt die Maschine objektiv, ob und welche Erfolge durch das Training erzielt werden. Die A5 bedeutet nicht nur einen grossen Schritt in Richtung Enttabuisierung des Beckenbodens, sondern gleichzeitig einen grossen Fortschritt in der Prävention und Therapie aller Leiden, die mit einer Schwäche dieser Muskeln in Verbindung stehen. Probieren Sie es aus! Ab Juni 2018 sind fast alle Schweizer Kieser Training-Studios mit der A5 ausgestattet. Melden Sie sich im Juni an, können Sie Kieser Training 1 Monat kostenlos testen und neben Ihrem Beckenboden den ganzen Körper stärken. Anmeldung zum kostenlosen Einführungstraining und alle 23 Standorte in der Schweiz unter: kieser-training.ch Foto: Kieser Training AG, Nikkol Rott Dr. Gabriela Kieser Wie sind die ersten Erfahrungen mit Kunden, die an der A5 trainieren? «Die Beckenbodenmaschine stösst auf sehr grosses Interesse. Trotz der visuellen Rückmeldung muss geübt werden, bis der Beckenboden gezielt und isoliert aktiviert werden kann. Doch der Aufwand lohnt sich: Viele Kunden berichten bereits nach wenigen Monaten, dass sich ihre Urininkontinenz verbessert hat bzw. nicht mehr vorhanden ist. Für mich immer wieder faszinierend ist, dass sich ganz selbstverständlich junge und alte Menschen, Männer und Frauen auf die A5 setzen und ihren Beckenboden trainieren.» Schweizer Hausapotheke 4-2018 23

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