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Nr. 4 / 2018

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Wechselzeiten des Lebens

Wechselzeiten des Lebens Die Wechseljahre sind die Zeit der hormonellen Umstellung bei der Frau, in deren Verlauf sie ihre Gebärfähigkeit verliert. Die Zeitpause, in der die Wechseljahre auftreten, ist gross. Sie kann von Anfang 40 bis Ende 50 reichen. Wichtigste körperliche Veränderung während der Wechseljahre ist der Rückgang der Östrogenproduktion. Da Östrogen den Menstruationszyklus regelt, beginnen die Wechseljahre in der Regel mit Veränderungen der Periode. Mit den Wechseljahren verbunden können sich individuell sehr unterschiedlich verlaufende «klimakterische Beschwerden» einstellen. Hierzu gehören vor allem Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Kreislaufstörungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, sexuelle Unlust. Die Wechseljahre an sich sind keine Krankheit, jedoch bedürfen die auftretenden Beschwerden oft einer Behandlung. Lebensthemen in der Mitte des Lebens Als Lebensthemen bezeichnet man zentrale Lebenssituationen, Lebensfragen und Lebensprozesse, mit denen ein jeder Mensch im Laufe seines Lebens konfron- tiert wird. Diese Themen können sowohl als positiv und aufbauend wie auch als negativ und belastend wahrgenommen und erlebt werden. Die Zeit um die Lebensmitte bringt den Menschen oft in Kontakt mit besonderen Themen, die er zu bearbeiten hat. Konfliktreiche Themen in der Lebensmitte sind: Arbeit – abnehmende physische und psychische Belastbarkeit, Überlastung durch Stress und Leistungsdruck, Konkurrenzsituationen mit Jüngeren, Erschöpfung mit Gefahr von Burn-out. Freiheit – das Leben als blosse Pflichterfüllung erfahren, Gefühl des Gefangenseins in Strukturen, Drang, sich von Verantwortungen zu lösen, unentwickelte Potenziale und Talente mit Leben füllen zu wollen. Selbstwertgefühl – Gefühl, nicht mehr das leisten zu können, was erwartet wird, gefangen sein in der Erfahrung der eigenen Mangelhaftigkeit, Verlust der Achtung vor sich selbst, negative Egozentriertheit. Partnerschaft – eingefahrene Partnerschaftsstrukturen, Verlust der emotionalen Verbundenheit, unbewusster Wunsch nach neuen sexuellen Erfahrungen, «Sex- Stress», Sex als Leistungsdruck. Das positive Potenzial der Symp tome: In jeder krankhaften Beschwerde steckt auch ein positives Potenzial. Das gilt auch für Wechseljahrbeschwerden. Beim entsprechend auftretenden Symptom sollte ganz individuell nach dieser positiven Botschaft gesucht werden. Hitzewallungen: «Das Feuer ist noch nicht erloschen! Lenke die Energie in den seelisch-geistigen Bereich.» Schweissausbrüche: «Wasser ist Gefühl! Du verfügst noch über ein reiches Gefühlsleben. Lebe es!» Schlafstörungen: «Sei wach und aufmerksam! Nur so kannst du die verborgenen Botschaften des Wandels wahrnehmen und verstehen!» Niedergeschlagenheit: «Genug mit dem oberflächlichen Alltagsleben. Hab den Mut, in deine Tiefe hineinzufühlen. Es lohnt sich!» Libidoverlust: «Beschäftige dich intensiv mit dir und deinem Leben. Erst dann kannst du wahrhaft leben!» Ziele eines ganzheitlichen Konzepts zur Begleitung durch die Wechseljahre sind: Energie und Lebensfreude (Kraft, Aktivität, Lebensausrichtung), Stabilität im hormonellen Umbruch (Regulierung typischer Beschwerden, positive Deutung der Beschwerden), Mut zur Neuausrichtung (Loslassen können, die Initiative ergreifen). Der wahrscheinliche Grund bei Wechseljahrbeschwerden ist die Angst, nicht mehr begehrt zu sein, Selbstablehnung, Angst vor dem Altern. Ein neues Gedankenmuster könnte hilfreich sein: Ich bin bei allen Wechseln der Zyklen ausgeglichen und in Frieden und ich segne meinen Körper mit Liebe. Tipp: Wechseljahre Frauen Spagyrische Essenzmischung: Cimicifuga, Ferrum sidereum (Element Äther), Kalium phosphoricum (Schüsslersalz Nr. 5), Punica granatum, Rosa damascena. Toni Moser ist eidg. dipl. Drogist, Naturheilpraktiker, Fachberater für Naturheilverfahren, Referent und Buch-Autor. Bad Hair Day? HIRSANA ® Goldhirse-Öl-Kapseln machen das Beste aus Ihrem Haar! www.hirsana.ch 34 Schweizer Hausapotheke 4-2018

Blasenentzündung vorbeugen mit Preiselbeersaft aus biologischem Anbau Blasen- und Harnröhrenentzündungen gehören nicht nur zu den häufigsten bakteriellen Infektionen, sie sind auch richtig unangenehm. Viele Frauen kennen das Brennen beim Wasserlassen und die Schmerzen im Unterleib nur zu gut. In den vergangenen Jahren rückte die natürliche Prophylaxe verstärkt in den Vordergrund. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Preiselbeere. Die Ernährungsexpertin Sabine Sieber erklärt weshalb. Frau Sieber, worauf muss geachtet werden, wenn eine Blasenentzündung vorliegt? Aufgrund anatomischer Unterschiede sind vor allem Frauen davon betroffen. Eine einfache Blasenentzündung heilt zwar in den meisten Fällen spontan wieder aus. Dennoch wird sie aufgrund der Symptome häufig mit Antibiotika behandelt. Leidet eine Frau häufiger unter Blasenentzündungen, steigt die Gefahr einer Antibiotikaresistenz. Auch deshalb ist die Behandlung mit pflanzlichen Produkten, notfalls kombiniert mit Schmerzmitteln, eine sinnvolle Alternative. Am besten ist es einer Erkrankung vorzubeugen. So werden auch die psychischen Begleiterscheinungen verhindert. Was meinen Sie damit? Immer wiederkehrende Blasenentzündungen sind für viele Betroffene äusserst belastend. Die Lebensqualität wird aufgrund der Symptome stark beeinträchtigt. Zum Beispiel verringert sich die Schlafqualität. Im Dauerzustand hat das einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und das ganzheitliche Wohlbefinden. Hinzu kommen die permanente Angst vor Rückfällen sowie die innere Anspannung wegen des ständigen Harndrangs. Die Folge sind Stress und Stimmungsschwankungen. Meistens leidet auch das Immunsystem. Welche pflanzlichen Mittel werden gegen Blasenentzündung eingesetzt? Es ist wichtig, auf verschiedenen Ebenen eine Besserung herbeizuführen. Im Vordergrund steht natürlich der Kampf gegen die schlechten Bakterien. Daneben aber gilt es, die Schmerzen zu lindern, die Entzündung zu hemmen sowie Körper und Geist zu entspannen. Nur so kann das Problem ganzheitlich angegangen werden. Zu diesem Zweck hat Biotta gemeinsam mit der erfahrenen Fachfrau für Blasen- und Intimbeschwerden, Marlies von Siebenthal, einen neuen Preiselbeersaft entwickelt. Dieser wurde für eine ganzheitliche Wirkung mit Hanfblütentee und Datteldicksaft angereichert. Wie wirkt diese Kombination konkret? Verwendet werden ausschliesslich Produkte aus streng biologi- scher Herstellung. Dies begünstigt einen möglichst hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und damit die optimale Wirkung der Preiselbeere: Sie desinfiziert, schützt die Blasen-Schleimhaut und unterbindet zusätzliches Bakterienwachstum, indem sie das Andocken von E-coli-Bakterien an die Blasenwand verhindert. Der Hanfblütentee wirkt erwiesenermassen schmerzlindernd. Selbstverständlich sind die verwendeten Hanfblüten frei von halluzinogenen Stoffen. Der ebenfalls natürlich angebaute Datteldicksaft wirkt antibakteriell gegen eine Vielzahl von Bakterien. Sabine Sieber ist Filialleiterin des Egli Biofachgeschäftes in Thun. Sun-Snack: Trockenfrüchte Die natürlichsten Kraftspender Schweizer Hausapotheke 4-2018 35

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