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Nr. 5 / 2018

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Zahnspangen für

Zahnspangen für Erwachsene: die unsichtbare Revolution Untersuchungen haben ergeben, dass beim Kennenlernen eines fremden Menschen der Blick zuerst die Augen und die Mundpartie abtastet, wobei dieser erste Eindruck massgeblich über Sympathie oder Antipathie entscheidet. Während uns in der Werbung jeden Tag perfekte, strahlende Gebisse entgegenlächeln, leiden viele Menschen unter ihren schiefen, unansehnlichen Zäh- nen. Sie wurden in ihrer Jugend nicht oder nicht richtig kieferorthopädisch behandelt und würden diese Versäumnisse heute gerne nachholen. Neben der Ästhetik sprechen aber auch gesundheitliche Aspekte für eine Zahnkorrektur: Schiefe oder zu eng stehende Zähne erschweren die Zahnpflege. Karies oder Parodontitis können die Folge sein. Ein falscher Biss kann das Kiefergelenk schädigen oder sogar zu Wirbelsäulenproblemen führen. Viele Erwachsene wissen noch gar nicht, dass man heute Zahnkorrekturen in jedem Alter durchführen kann. Und dies sogar ganz diskret mit unsichtbaren Zahnspangen. Lingualtechnik und Invisalign sind die Schlüsselwörter, die für die enormen Fortschritte der modernen Kieferorthopädie stehen. Nebenbei haben sich auch die Behandlungszeiten deutlich verkürzt: Die meisten Korrekturen sind bereits nach 9 bis 15 Monaten abgeschlossen. 34-jährige Patientin vor und nach einer Behandlung mit unsichtbaren «Invisalign»-Zahnspangen. Behandlungsdauer 14 Monate. Lingualtechnik: Die ultraflache, fest sitzende Zahnspange befindet sich, perfekt getarnt, auf der Rückseite der Zähne und ist nach aussen völlig unsichtbar. Dabei ist sie genauso wirksam wie der normale «Gartenhag». Nahezu alle Zahnfehlstellungen lassen sich mittels Lingualtechnik behandeln. Invisalign: Die herausnehmbare High-Tech-Spange, ganz ohne Drähte und Metall. Bereits vor der Behandlung kann der Patient das spätere Resultat als Computersimulation anschauen. Dann erhält er eine Serie von dünnen, elastischen Schienen aus transparentem Kunststoff, die die Zähne sanft in die gewün schte Position bewegen. Die Schienen werden nur zum Essen und Zähneputzen herausgenommen und sind bereits aus kurzer Distanz praktisch unsichtbar, eine Art von «Kontaktlinsen für die Zähne». Etwa alle zwei Wochen werden die Schienen gewechselt. Der kleine Unterschied: Das Foto einer 36-jährigen Patientin vor und nach einer unsichtbaren Zahnkorrektur mit Invisalign zeigt, wie bereits geringfügige Fehlstellungen der Zähne den ästhetischen Eindruck beeinflussen können. 22 Schweizer Hausapotheke 5-2018 Kieferorthopädie im Zahnarzt Team Luzern Wir sind seit Jahren eines der führenden Zentren für ästhetische Zahnkorrekturen in der Schweiz. Unsere erfahrenen Spezialisten für Kieferorthopädie sind zertifiziert für unsichtbare Zahnkorrekturen mit Invisalign und Incognito. Selbstverständlich führen wir aber auch konventionelle Kieferorthopädie-Behandlungen mit modernen, zeitsparenden Methoden und fest sitzenden Apparaten in jedem Alter durch. Darüber hinaus bieten wir alle Vorteile eines eingespielten Spezialisten-Teams, das die gesamte Zahnmedizin abdeckt. Ob Bleaching, konservierende Behandlungen oder weitergehende ästhetische Zahnkorrekturen mit Keramik-Veneers, Parodontologie, Implantologie, chirurgische Eingriffe (auch im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose), Kinderzahnmedizin: Unser Kompetenz- Zentrum hat den richtigen Experten für Sie. So können wir auch komplizierte Fälle unter einem Dach betreuen und die Behandlungen optimal in unserem Team koordinieren. Getreu unserem Motto: Wir verstehen Ihre Zähne! Dr. Markus Schulte Dr. Jan Herre Spezialist Spezialist Oralchirurgie Kieferorthopädie Praxisklinik: Zahnarzt Team Luzern Winkelriedstrasse 37 6003 Luzern Tel. 041 210 58 58 Ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch

Überfluss oder Genügsamkeit Die Genügsamkeit ist die Abkehr vom Überfluss und der Lebensstil der Zukunft. Wir leben wie die Maden im Speck, rundum satt und wohlig. Mindestens kommt das all jenen so vor, die früher einmal magerere Zeiten erlebten. Unseren Wünschen und Anliegen sind heute keine Grenzen mehr gesetzt. Alles wollen wir haben, schnell und perfekt. Diese Maxime gilt für grosse Konzerne genauso wie für den einzelnen Bürger. Zwar sprechen wir noch immer gern von Nachhaltigkeit, von Sorge um die Umwelt, von Achtsamkeit und dem Bedürfnis nach Ruhe, aber wir handeln selten danach. Die Verlockungen sind zu gross und an den Überfluss haben wir uns gewöhnt. Was heisst schon Überfluss? Nicht nur das Dach über dem Kopf, eine warme Dusche am Tag und ein voller Bauch sind zur Selbstverständlichkeit geworden, sondern auch der unbegrenzte Medienkonsum, die tollsten Sportgeräte oder schnelle Transportmittel. Die Gesellschaft ist auf Wachstum ausgerichtet, auf Innovationen und Beschleunigung. Wir als Teil dieser Gesellschaft hasten ohne Bedenken mit. Dem Menschen bieten sich noch nie dagewesene Freiheiten, das Leben in die eigene Hand zu nehmen und aus fast unendlich vielen Lebensoptionen auszuwählen. Und doch laufen viele von uns im Laufschritt mit. Schlemmen statt fasten Masshalten ist nicht besonders beliebt und Verzicht riecht nicht nach Spass. Trotzdem klettern Sportler in der Freizeit bis zum allerhöchsten Gipfel und im Fitnessstudio werden die Muskeln fast bis zum Bersten trainiert. Und während wir von gesunder Bewegung und Ernährung sprechen, überfordern wir unseren Körper. Wir tun alles extrem gut. Die einen fasten sich mit Diäten schlank und andere ergänzen die Nahrung mit Vitaminpillen und Eiweisscocktails. Die dauernde Angst, nicht mithalten zu können, treibt uns an. Gesunde Ernährung steht ganz oben im Trend. Zucker und Fett stehen auf der schwarzen Liste. Früchte und Gemüse hingegen sind täglich bis fünfmal Pflicht, ganz so, als ob in diesen weder Zucker noch Fette enthalten wären. Gesunde Kost ist inzwischen zu einem umworbenen Konsumgut geworden und dient nicht mehr nur als Nahrung. Und dabei spielt es gar keine Rolle, ob nun gefastet oder geschlemmt wird; denn beides lässt sich gut mit ganz unterschiedlichen Produkten vermarkten. Vermutlich wäre eine ausgewogene natürliche Ernährung ohne jegliche Zusätze weitaus gesünder. Sowohl Fastenkuren als auch gesunde Kost sind zum Konsumgut verkommen. Wir essen Erdbeeren im Winter, Spargeln im Herbst und einheimische Saisongemüse das ganze Jahr über. Im Angebot gibt es kaum noch Jahreszeiten und selbstverständlich hat alles ganz makellos im Regal zu liegen. Die Äpfel haben keinen einzigen rostigen Flecken und die Gurken sind von normierter Grösse und Krümmung. Konsumgut Gesundheit Konsum ist ein lateinisches Wort und bedeutet übersetzt verbrauchen. Nicht der eigene Einsatz zählt, sondern der passive Nutzen. Diese Haltung macht auch vor der Gesundheit nicht halt. Gegen die kleinste Unpässlichkeit werden schnell wirksame Pillen geschluckt, während man sich früher ein paar Tage ins Bett legte und heissen Kräutertee trank. Dafür haben wir heute schlicht keine Zeit mehr. Leistungsfähigkeit ist im Trend und krank sein bedeutet schwach sein. Ununterbrochen sind wir im Eilschritt unterwegs und wer da nicht mithalten kann, ist out. Doch damit nicht genug, wir wollen zudem einen optimierten Körper haben. Sitzt die Nase meiner Vorstellung nach ein paar Mikrometer zu krumm im Gesicht oder ist die Brust der Frau vermeintlich einen Millimeter zu klein, so helfen kosmetische operative Eingriffe, dies zu korrigieren. Gesundheit ist mit den Jahren des Fortschritts zum Konsumgut geworden. Mit dem ungesunden Gesundheitstrend verdienen sich die Profis eine goldene Nase. Deshalb spricht man von der Ökonomisierung der Gesundheit. Gesundheit wird für teures Geld gekauft und wo eine grosse Nachfrage ist, steigen die Preise. Wir wollen schön und ewig jung sein. Dafür ist uns jedes Mittel recht und keine Nebenwirkungen halten uns vor deren Einnahme ab. Nicht einmal die Vorgaben der Natur schränken unser Autonomiebestreben ein. Dank operativen und hormonellen Eingriffen können wir heute unser Geschlecht wählen und entscheiden, ob wir lieber als Mann oder Frau durchs Leben gehen möchten. Die Erwartungen an die Medizin scheinen im Moment grenzenlos zu sein. Konsumgüter gaukeln uns vor, damit glücklich zu werden. Und doch sind gerade heute viele Menschen unzufrieden und wissen nicht einmal weshalb. Schweizer Hausapotheke 5-2018 23

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