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Nr. 5 / 2019

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Sommerlich leicht Der

Sommerlich leicht Der Sommer bringt uns ganz automatisch dazu, Ballast abzuwerfen: Bei vielen regt sich schon im Frühling das Verlangen, das Zuhause durchzuputzen und Schränke auszumisten; wir sind mit leichteren Kleidern, offenen Schuhen oder auch mal barfuss unterwegs – und verspüren diesen grossen Appetit auf ganz frisches, leichtes Essen. Am ersten schönen Frühlingstag nach einer längeren Kälteperiode habe ich mich mit Cornelia Eiberli, Drogistin und Ernährungsberaterin, über die sommerliche Leichtigkeit unterhalten; und wir haben sie beide gespürt, die sofort erwachende Lust auf Frische, Farbe und Draussensein: «Nach langen Monaten mit wenig Sonne, trockener Heizungsluft und eher schwerer Hausmannskost dürsten wir nach Frische in allen Variationen: Frische in der Wohnung dank dem Frühlingsputz, frische Farben und Düfte, frische Luft, mehr Bewegung und viel Frische auf dem Teller. Mit der Vorfreude wächst auch täglich das Angebot an saftigen Früchten und knackigem Gemüse, das gluschtig macht auf neue Rezepte und Kreativität weckt in der Küche; sei es in vielfältigen Salaten, mit Sprossen, verschiedensten Gemüsen und (Wild-)Kräutern, in Smoothies oder mit Fruchtglacen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.» Cornelia Eiberli ist gelernte Drogistin sowie ärztlich geprüfte Diät- und Ernährungsberaterin. Seit 2002 arbeitet sie als Filialleiterin bei der Müller Reformhaus Vital Drogerie in Thalwil. 14 Schweizer Hausapotheke 5-2019 Erfrischung in der Sommerhitze Im letztjährigen Hitzesommer war der Wunsch nach Abkühlung gross – und entsprechend auch der Durst. Cornelia Eiberli rät hier zu selbstgemachten Tees, beispielsweise mit frischer Minze, Zitronenmelisse, Karkade, Hagebutte, Ingwerwurzel, Kardamomsamen und Kurkumawurzel: «Wählen Sie nach Möglichkeit statt der klassischen die marokkanische Minze, die einen eher kühlenden Effekt auf den Organismus hat.» Und sie räumt auch gleich mit einem klassischen Trugschluss auf: «Eiswürfel und stark gekühlte Getränke kühlen auch das Verdauungssystem aus und verursachen dem Körper Mehrarbeit, weil er dieses wieder auf Betriebstemperatur bringen muss. Frische und Geschmack bringen in ungekühlten Getränken die Zutaten, wie die erwähnte Minze, geschnittene Früchte und ein guter Schuss Zitronensaft, der befeuchtet und erfrischt.» In längeren Hitzeperioden suche man sich seine Abkühlung besser «von aussen», etwa in einem kühlen Raum, beim Schwimmen und Baden, mit erfrischendem Rosenblütenwasserspray, einem Ausflug in den Wald oder beim Mittags-Picknick im natürlichen Schatten eines Baumes im Park. Leichte Sommerküche In der Saison der frischen Beeren und Früchte bieten sich leichtere Frühstücksvarianten an als die winterliche Honigschnitte oder das Käsebrot: «Ein grüner Smoothie mit Gemüse und Beeren oder ein leichtes Müesli mit Getreideflocken, Früchten und ein paar Mandeln sind ein sommerlich leichter Start in den Tag.» Mittags biete sich ein grosser Salatteller an: Mit Blattsalaten, sättigenden Wurzelgemüsen wie Rüebli und Randen, aber auch mal Mozzarella, einem gekochten Ei oder einem Pouletschnitzel, «der klassische Fitnessteller also. Auch rohes oder gegrilltes Gemüse mit einem Dipp aus Magerquark oder Hüttenkäse mit frischen Kräutern oder auch eine Avocado sind leichte Menüs. Milchprodukte, Rohkost und tierische Produkte empfehle ich eher zum Zmittag, wenn die Verdauung noch besser läuft als abends. Denken Sie auch an Bitterstoffe, also bittere Salatsorten, Sprossen oder Kurkuma, welche die bei Hitze sowieso beeinträchtigte Verdauung einleiten und die Darmbewegung anregen.» Oft habe man an heissen Tagen aber sowieso weniger Appetit. Abends sei bei Rohkost eher Zurückhaltung angesagt, je nachdem, wie man es vertrage: «Gegrilltes oder gedünstetes Gemüse sind eine gute Wahl, begleitet von vegetarischen Produkten. Oder kochen Sie sich Reis oder Quinoa, die dann kalt, mit einer Salatsauce und Zutaten wie Maiskörnern, Tomaten und Gurken ein bekömmliches Sommergericht ergeben; auch Couscous-Salat, Getreide mit Gemüse oder ein Linsengemüsegericht sind Varianten.» Eine besondere Note verleihen kühlende, erfrischende Gewürze wie Koriander, Fenchelsamen oder Kardamom – eine reine Geschmackssache. «Auch frische Kräuter vom Minigarten auf dem Fenstersims oder Balkon und selber gesammelte Wildpflanzen wie Gänseblümchen, Löwenzahn oder Brennnessel sorgen für überraschende, kulinarische Erlebnisse.» Ann-Brita Dähler

Leicht und beschwingt in die Badesaison Die Temperaturen steigen, die Luft riecht eindeutig nach Sommer. Der Kleiderschrank ist bereits der Jahres zeit angepasst: die Wollsachen liegen hinten, die leichten Outfits vorne. Doch bald wird klar, es haben sich über die Wintermonate einige Kilos zu viel auf die Rippen geschlichen. Auch wenn die Versuchung gross ist: Einseitige Crashdiäten können zur Figurfalle werden. Zwar purzeln die Kilos zunächst drastisch, aber sie kommen ebenso rasch wieder zurück. Wir kennen ihn alle, den Jo-Jo-Effekt. Vor allem durch Wasserverlust, Abbau von Muskelmasse und entleerte Fettzellen, die aber nicht abgebaut werden, glaubt man erfolgreich gewesen zu sein. Das dicke Ende kommt, sobald die Diät gestoppt wird. Sofort füllen sich die hungrigen Fettzellen wieder auf. Was an Muskelmasse abgenommen wird, setzt sich als Fett sehr rasch wieder an. Denn Fett endgültig zu reduzieren ist schwieriger, als Muskelmasse abzunehmen, umgekehrt aber bildet sich leichter wieder Fett, als der Muskel aufgebaut wird – dazu braucht es Training. Zudem geht der Körper auf Sparflamme, wenn er mit sehr wenigen Kalorien auskommen muss. Kampf dem Heisshunger Tabu ist das Essen im Vorbeigehen – immer hinsetzen und in Ruhe geniessen. Ganz wichtig ist es, zwischen den Mahlzeiten (drei) bis sechs Stunden absolut nichts zu essen und nur Tee ohne irgendwelche Zusätze oder Wasser zu trinken. Gesüsste Fette und Zucker in jeder Form sollten gemieden werden. So kann sich ein entgleister Stoffwechsel wieder erholen und einpendeln. Damit funktioniert die natürliche Fettverbrennung wieder optimal und die Nahrung kann entsprechend für die Körperfunktionen ausgenutzt werden. Zubereitungen aus dem asiatischen Madarstrauch (Kronenblume, Calotropis gigantea) tragen nachweislich dazu bei, Heisshunger-Attacken zu reduzieren, die Esslust zu verringern, ohne abhängig zu machen und den eigenen Sättigungspunkt wieder wahrnehmen zu können. Zubereitungen aus Madar sind keine Entwässerungsmittel und haben keinen Einfluss auf die Schilddrüse. Sie fördern die Fettverbrennung nicht. Sie unterstützen schonend und auf natürliche Weise die Gewichtsabnahme. Zur Wirkungsoptimierung ist die regelmässige Einnahme wichtig, damit der Erfolg schon nach kurzer Zeit «spürbar» wird. Bei abendlichen Heisshungerattacken zwei Tabletten gleichzeitig im Munde zergehen lassen. Madar-Zubereitungen können zur Langzeittherapie angewendet werden. Auch nach längerfristiger, kurmässiger Anwendung treten keine Gewöhnungseffekte ein. Das ABC für den Erfolg Ausgewogene Ernährung Ändern Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten. Wichtig ist vor allem eine dauerhafte Umstellung der Essgewohnheiten. Gehen Sie Schritt für Schritt vor: Zu grosse Änderungen aufs Mal können nicht verkraftet werden und der Misserfolg ist vorprogrammiert. Verzichten Sie auf sogenannte Crashdiäten. Tipp: nur 3 x essen pro Tag und dazwischen ausschliesslich Getränke (Tee, Wasser) ungesüsst ohne Milch/Rahm. Abstand zwischen den Mahlzeiten – zwingend mindestens drei und besser sechs Stunden – hilft, Ihren Stoffwechsel einzupendeln und verringert Gelüste. Bewegung ist Leben! Dieser Grundsatz sollte jedem bewusst sein. Regelmässige Aktivitäten wie zum Beispiel Wandern, Nordic-Walking, Radfahren, Schwimmen, Fitnesskurse, Tanzen steigern nicht nur Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden, sondern helfen Ihnen auch dabei, Ihr Gewicht zu reduzieren. Denken Sie auch daran, dass Bewegung vom ständigen Verlangen nach Essen ablenkt. Calotropis gigantea (Madar) Verwirklichen Sie jetzt Ihre guten Vorsätze. Zur Unterstützung der Gewichtsabnahme können Arzneimittel mit homöopathischer Zubereitung der Wurzelrinde der Madar-Pflanze sehr hilfreich sein. steinberg pharma ag/Winterthur Schweizer Hausapotheke 5-2019 15

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