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Nr. 5 / 2019

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Zivilisationskrankheiten

Zivilisationskrankheiten als Herausforderung Wir sollten und können für unsere eigene Gesundheit selbst viel tun. Was das Publikum vorgängig zur Mitgliederversammlung 2019 der NVS Naturärzte Vereinigung Schweiz von zwei Gesundheitsund Ernährungsfachleuten zu hören bekam, war brisant. Prof. Dr. Dr. Fred Harms und Prof. Dr. Dorothee Gänshirt sprachen zum Thema «Herausforderung Zivilisationskrankheiten – Relevanz organischer Mikronährstoffe und Nutraceuticals». Alarmierende Zahlen Vorerst gab Professor Harms einen Überblick über die rapide Zunahme der Zivilisationskrankheiten in den modernen Industrieländern. «Übergewicht» war 1985 auch in den USA noch kaum ein Thema. Seither nahm es jedoch nicht nur dort dramatische Ausmasse an, gefolgt von einer drastischen Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Die USA benötigen heute nurmehr vier Jahre, um eine Stadt in der Grössenordnung von New York mit ihren rund 8,6 Millionen Einwohnern mit zusätzlichen Patienten mit Gefässerkrankungen und Diabetes Typ 2 zu füllen. Aber auch in der Schweiz sind die Verhältnisse alarmierend: Hier dauert es sechs Jahre, bis wir eine Stadt wie Bern, in der 142 500 Menschen wohnen, mit neuen Gefäss- und Diabetes-Patienten gefüllt haben. In der Schweiz, Deutschland und Österreich werden diese beiden Erkrankungen insgesamt jeden Tag bei 2000 Personen neu diagnostiziert. Die diesbezüglichen Behandlungskosten in diesen Ländern werden 2035 so hoch sein, wie es heute die gesamten Gesundheitskosten sind. Medikamente als «Mikronährstoffräuber» Zugespitzt wird die Problematik der Herz- Kreislauf- und Diabetes-Erkrankungen dadurch, dass die heutigen Medikamente – so wichtig und hilfreich sie im Einzelfall sind – das vor allem betroffene System der Mikrogefässe gar nicht erreichen. Sie wirken sich sogar oft negativ auf jene natürlichen Stoffe aus, die in unserem Organismus bis hinein in die Mikrogefässe eine positive Wirkung entfalten – auf Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe aus möglichst naturbelassenen Lebensmitteln. Wegen der herkömmlichen Medikamente gegen all unsere chronischen Krankheiten kann unser Organismus diese lebenswichtigen Stoffe schlechter aufnehmen und verarbeiten. Wie vor allem Frau Professor Gänshirt betonte, genügt es auch nicht, Vitamine und Mineralien künstlich zu ergänzen. Synthetische Vitamine und Mineralstoffe sind zwar billig, aber weder von ihrer Struktur noch von den Begleitsubstanzen her mit solchen aus natürlichen Quellen vergleichbar. Das hat bei vielen Ärzten zu Ratlosigkeit, aber auch zu einem allmählichen Umdenken geführt. In der Naturheilkunde sind demgegenüber eine holistische Sichtweise und das Wissen über tatsächliche Lösungsansätze schon sehr viel verbreiteter. Zurück zur Natur «Der beste Arzt ist die Natur, sie heilt nicht nur, sondern spricht auch nicht schlecht über ihre Kollegen», gab Frau Gänshirt im Hinblick auf die nachhaltige Förderung der Gesundheit und auf ein auch in Zukunft finanzierbares Gesundheitswesen zu bedenken. Eine zentrale Rolle spielt dabei unsere Ernährung. Zum Beispiel, den Konsum von Früchten und Gemüse von den heute empfohlenen fünf auf zehn Portionen zu erhöhen, bedeutet gemäss einer englischen Studie aus dem Jahr 2017: 24 Prozent weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 33 Prozent weniger Schlaganfälle, 28 Prozent weniger Herzinfarkte, 13 Prozent weniger Krebsfälle und 31 Prozent weniger vorzeitige Todesfälle. Mit anderen Worten, über eine gesunde, naturbelassene Ernährung können wir grossen Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen. Das Gleiche gilt für genügend Bewegung: «Das beste Medikament, das wir heute haben, ist nicht so effizient wie 1000 Schritte pro Tag», meinte hierzu Professor Harms; und hob gleichzeitig hervor, wie wichtig eine gute Beziehung zwischen Arzt/Therapeutin und Patient auch als Motivationsfaktor ist. Falls fehlende Mikronährstoffe ergänzt werden sollten, ist es wichtig darauf zu achten, dass sie im Sinne von sogenannten Nutraceuticals aus natürlichen Quellen stammen und die entsprechenden Begleitstoffe enthalten. Dr. oec. Hans-Peter Studer ist Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor. Lesen Sie mehr zu den beiden hochinteressanten Vorträgen von Herrn Professor Harms und Frau Professor Gänshirt im NVS Magazin auf www. nvs.swiss. Unter www.patientenfuchs.ch finden Sie zudem interessante Tipps, wie Sie Ihre Gesundheit fördern können. Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementär- und Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Naturheilkunde und Komplementärtherapie. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A-Naturheilpraktiker/innen und -Komplementärtherapeut/innen sind auf www.nvs.swiss aufgeführt. 40 Schweizer Hausapotheke 5-2019

Warum die Bouillon mehr als eine Suppe ist New York hat die Bouillon als Trendgetränk längst entdeckt. Vor den kultigen Brodo-Läden stehen die Leute bereits zum Frühstück Schlange. Die Bouillon im to-go- Becher gilt als Geheimtipp für eine moderne, trendige, gesundheitsbewusste Ernährung. Schauspieler, Geschäftsleute und andere Gesundheitsbewusste schwören auf die Wirkung ihrer Bouillon. Doch was steckt wirklich dahinter? Es ist effektiv so, dass die Bouillon mehr ist als Suppengrundlage und Würzmittel. Eigentlich ist sie auch schon lange bekannt und nicht etwa eine völlig neue Entdeckung. In den letzten Jahren ist die Bouillon als Snack oder als kleine Mahlzeit in unseren Kreisen jedoch immer mehr in Vergessenheit geraten. Früher konnte man an fast jedem Kaffeeautomaten auch eine Bouillon wählen. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Zu Unrecht, wie wir finden. Als schneller, gesunder Imbiss mit wenig Kalorien und hervorragendem Geschmack eignet sie sich für ganz unterschiedliche Zwecke: sorgt werden. Zudem ist es wichtig, dem Körper das ausgeschwitzte Salz wieder zuzuführen und dies direkt nach dem Sport auf magenschonende Weise. Produkte, die im Spitzensport verwendet werden, bringen für den normalen Alltagssportler meist zu viel Energie. Smoothies liefern Energie, jedoch auch eine gute Portion Fruchtzucker. Mit einer Trinkbouillon hingegen gelingt der Ausgleich von Salz und Flüssigkeit hervorragend und auf sehr natürliche, schonende Art und Weise, ohne dabei überschüssige Kalorien oder übermässig andere Stoffe, die der Spitzensportler braucht, zu liefern. schafft auch hier Abhilfe. Sie liegt nicht schwer auf, gibt aber die nötige Power für den Nachmittag. Power über den Tag Wer kennt es nicht: Man müsste unbedingt noch dies oder das erledigen, kann sich jedoch kaum mehr konzentrieren. Eine Tasse Bouillon wirkt Wunder und belebt Körper und Geist. Sie wärmt und stärkt von innen und verleiht den nötigen Kick, um sich wieder konzentrieren zu können. Bei Magen-Darmgrippe Bei Magen-Darmbeschwerden empfiehlt sich eine warme Bouil- aus fünf ganz unterschiedlichen, spannenden Geschmacksrichtungen, die für Abwechslung sorgen. Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Zucker oder andere unerwünschte Stoffe sucht man auf der Zutatenliste vergebens: Das Power Powder enthält rein gar nichts ausser schonend getrockneten Kräutern, Gemüse, Meersalz und Maisstärke. Es ist zudem vegan, glutenfrei und ohne Maltodextrin. Ein echter Geheimtipp für all jene, die die Vorteile einer Bouillon als Drink zu schätzen wissen und ihr Getränk ohne Aufwände und Planung immer griffbereit haben möchten. Hilfe beim Abnehmen Eine Tasse Bouillon – vor allem in der fettfreien Variante – beinhaltet wenige Kalorien, reduziert aber zuverlässig das Hungergefühl. Als Mahlzeitenersatz oder vor einer Mahlzeit, um ein schnelleres Völlegefühl zu erreichen, ist eine Bouillon ideal. Sie liefert viel Flüssigkeit und zudem wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Man muss die Mahlzeit aber nicht unbedingt ausfallen lassen: Bereits das Trinken einer Bouillon vor der Hauptmahlzeit lässt einem beim Hauptgang weniger grosszügig zugreifen, ohne dass man das Gefühl hat, verzichten zu müssen. Nach dem Sport Nach dem Sport sollte der Körper mit ausreichend Flüssigkeit ver- Als gesunde, schnelle und unkomplizierte Mahlzeit Hat man einmal wenig Zeit für ein gesundes Essen oder keine Lust zu kochen, greift man oft zu Snacks. Viele dieser Snacks sättigen jedoch nicht lange. Sie treiben aufgrund der meist kurzkettigen Kohlenhydrate den Insulinspiegel rasch in die Höhe, dieser sinkt jedoch auch sehr schnell wieder, weshalb es meist nicht bei einem Snack bleibt, sondern immer wieder genascht wird. Eine Tasse Bouillon hingegen schmeckt genauso gut, ohne viele Kalorien zu liefern, und sättigt für längere Zeit. Generell führt bei vielen Menschen ausgiebiges Essen am Mittag zu Müdigkeit. Eine leichte Bouillon lon. Sie ist gut verträglich und hilft, den Flüssigkeits- und Salzverlust zu kompensieren. Ob Trend oder nicht – Bouillon ist effektiv mehr als nur eine Würze. Ob dies immer als to-go-Variante aus dem Trendlokal sein muss, oder ob dazu zu einem Beutel gegriffen wird, spielt dabei kaum eine Rolle, solange die Bouillon im Beutel neben den wertvollen Inhaltsstoffen ohne Zusatzstoffe auskommt. Ein Geheimtipp dazu von uns: Der Schweizer Lebensmittelhersteller Morga lanciert diesen Monat die neue Linie «Power Powder». Die Power Powder-Linie besteht Sabrina Fankhauser ist Filialleiterin im Reformhaus Ruprecht im Breitenrain in Bern. Schweizer Hausapotheke 5-2019 41

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