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Nr. 5 Juli/August 2018

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Zu viel Bauchfett ist

Zu viel Bauchfett ist ungesund Für viele Menschen stellen bereits kleine Röllchen am Bauch ein Problem dar. Dabei sind die gesundheitlichen Risiken, welche das innere Bauchfett bergen, eigentlich viel gravierender. Es umschliesst zwar innere Organe und schützt sie so. Gleichzeitig aber kann ein Zuviel chronische Krankheiten auslösen. Unser Bauch ist unglaublich: Er weiss stets, was uns guttut, wann eine Beziehung nicht mehr im Lot ist oder eine entscheidende Veränderung bei der Arbeit ansteht. Und er trägt auch die Spuren von Krisen, wenn wir Frust oder Stress mit viel zu viel Schokolade bekämpft haben. Der Bauch ist das wunderbare Zentrum unserer inneren Kraft – unser zweites Hirn. Der Bauch gehört aber gleichzeitig auch zu den absoluten Problemzonen, mehr psychologisch bei der Frau – jede zweite Frau ist nicht glücklich mit ihm – gravierender allerdings beim Mann. Warum aber ist uns gerade der Bauch so wichtig? Fachleute fanden heraus: Ein flacher Sie müssen nicht immer müssen! ALPINAMED ® Preiselbeer Trinkgranulat Zur Prävention von wiederkehrenden Harnwegsinfektionen. Medizinprodukt mit Preiselbeerextrakt. Alpinamed Preiselbeer Trinkgranulat. www.alpinamed.ch Bauch macht zufrieden und selbstbewusst, und er strahlt eine klare Botschaft aus, dass jemand auf sich achtet. Ein trainierter Bauch ist ein klares Signal von Zielstrebigkeit, Ausdauer und Willensstärke gegen aussen. Doch es ist nicht allein das Aussehen, um das wir uns bezüglich Bauch kümmern sollten. Vielmehr ist zu viel Fettgewebe am Bauch auch äussert ungesund. Die gemeinen Fettpölsterchen (oder Polster) bestehen aus unterschiedlichen Fetten. Unterschieden wird zwischen Fett unter der Haut (subkutan) und Fett, welches innere Organe umgibt (viszeral). Das subkutane Fett befindet sich direkt unter der Haut und ist von aussen zum Beispiel an Po und Hüfte sichtbar. Dieses Unterhautfettgewebe hält uns warm und dient als Energiespeicher für schlechte Zeiten. Zu viel ist gefährlich Das innere Bauchfett befindet sich in der Bauchhöhle. Erst ab einem bestimmten Wert ist es durch einen grösseren Bauchumfang zu sehen. Leider hält sich Bauchfett des Unterhautfettgewebes besonders hartnäckig; denn die Fettzellen besitzen an der Oberfläche viele Andockstellen für Hormone, welche die Fettverbrennung genau dort hemmen. Es schickt zudem chemische Botenstoffe, welche die Werte wie Blutzucker oder Blutfettwerte beeinflussen. Ein Übermass an Bauchfett bringt damit den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht und fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darum ist es auch so wichtig, das Bauchfett zu reduzieren. Fettverteilung bei Frauen Bei Frauen lagert sich Fett tendenziell eher an Hüfte, Po und Oberschenkeln ab – man spricht vom so genannten «Birnentyp». Wissenschaftler führen dies auf das Sexualhormon Östrogen zurück, das eine solche Fettverteilung begünstigt. Lässt die Östrogenproduktion im mittleren Alter nach, nehmen Frauen leichter am Bauch zu. Sie haben dann die gleichen Probleme wie Männer, einfach etwas später. Fettverteilung bei Männern Tendenziell wird bei Männern das Fett eher an Bauch, Rücken und um die inneren Organe gespeichert – sie bilden den sogenannten «Apfeltyp». Mehr als 80 Prozent der Männer sind von Fetteinlagerungen am Bauch betroffen, was allgemein als typischer Bierbauch wahrgenommen wird. Dafür verantwortlich sein soll gemäss Medizinern das Sexualhormon Testosteron, welches die Fettverteilung begünstigt. Bedenklicher Bauchumfang Es geht nicht um kleine Speckröllchen als vielmehr um die Verminderung eines latenten Gesundheitsrisikos. Als Richtwert gilt: Bei Frauen sollte der Bauchumfang unter 88 Zentimetern liegen, Männer sollten 102 Zentimeter nicht überschreiten. Liegt das Mass deutlich darüber, so ist es dringend ratsam, sich der Problematik anzunehmen. Bereits ein Zentimeter weniger ist schon ein grosser Erfolg, der mit dazu beiträgt, länger gesund zu bleiben! Bewegung und Ernährung Regelmässiges Sporttreiben hilft das überflüssige Bauchfett wegzubekommen und verhindert ein Zuviel an Bauchfett. Als Richtwert gelten täglich 30 Minuten Bewegung. Optimal ist dabei ein Mix aus Muskelaufbau und Ausdauertraining. Um den Bauchspeck loszuwerden, reichen Bauchübungen allein nicht aus. Sie straffen und definieren zwar den Bauch, aber um abzunehmen bedarf es auch einer gesunden Ernährung (weniger Kohlenhydrate, mehr Protein, Verzicht auf Alkohol, wenig Zucker, viel Gemüse und Früchte). Urs Tiefenauer 26 Schweizer Hausapotheke 5-2018

Morbus Crohn Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Schleimhauterkrankung, die den ganzen Verdauungstrakt befallen kann, in der Regel aber im unteren Dünndarm oder im Dickdarm abläuft. Eine Zugehörigkeit des Morbus Crohn zu den Autoimmunerkrankungen ist wahrscheinlich, gilt jedoch nicht als gesichert. Auch eine Schwäche der angeborenen Abwehr gegen Darmkeime wird für möglich gehalten. Morbus Crohn läuft in Schüben ab und ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Eine Rolle spielen verschiedene Bakterien, Ernährung, Rauchen und psychische Ursachen. Morbus Crohn reagiert auffällig auf Stress, Druck und psychische Belastung. Die Schübe kommen dann in kürzeren Abständen und laufen intensiver ab. Morbus Crohn ist gekennzeichnet durch auffallende Symptome: Bauchschmerzen mit Durchfall. Die Schmerzen kommen besonders häufig im rechten Unterbauch vor und oft nach dem Essen und vor dem Stuhlgang. Im akuten Schub (der mehrere Wochen andauern kann) Fieber, Appetitverlust, Übelkeit und Erbrechen. Abszesse und Fisteln am After. In 50 Prozent der Fälle stellen sich Begleiterkrankungen ausserhalb des Darmes ein wie Gelenk-, Haut- und Augenentzündungen. In der spagyrischen Behandlung von Morbus Crohn muss man folgende Unterscheidungen machen: • Präventivbehandlung, wenn in der Familie Fälle dieser Erkrankung bekannt sind. • Akuter Schub: Hier wird die Spagyrik in der Regel mit den schulmedizinischen Medikamenten kombiniert eingenommen, um eine möglichst schnelle Beruhigung zu erreichen. • Aufbauende Behandlung zwischen den akuten Schüben, das weitaus häufigste Einsatzgebiet der Spagyrik. Colitis ulcerosa Wie Morbus Crohn gehört auch Colitis ulcerosa zu den autoagressiv ablaufenden chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die Entzündung läuft jedoch ausschliesslich im Dick- und Mastdarm ab und ist mit Geschwürbildungen der Schleimhaut verbunden. Die Erkrankung beginnt gewöhnlich zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Wie Morbus Crohn verläuft Colitis ulcerosa schubartig. Auch ausserhalb der Schübe bestehen die Symptome weiter, wenn auch mit deutlich geringerer Intensität. Auch das Beschwerdebild hat Ähnlichkeit mit jenem des Morbus Crohn. Der Beginn kann schleichend sein oder aber mit einem starken akuten Schub. Häufige Durchfälle mit Koliken und Blutung. Im akuten Schub Fieber, enorme Schwäche, Herzrasen, Blähungen. Im chronischen Zustand reduzierter Allgemeinzustand, Gewichtsabnahme und Blutarmut. Wie bei Morbus Crohn können begleitende Entzündungen ausserhalb des Darmes auftreten. Colitis ulcerosa wird schulmedizinisch ähnlich therapiert wie Morbus Crohn. Im Mittelpunkt steht die Immunsuppression (Dämpfung der Abwehrreaktion) und die Entzündungshemmung. Der Darm repräsentiert die Fähigkeit, uns von etwas zu trennen, uns von dem zu befreien, was wir nicht mehr benötigen. Der Körper benötigt, damit er sich im vollkommenen Rhythmus des Lebensstromes befindet, eine Ausgeglichenheit von Einnahme, Aufnahme und Abgabe. Ängste blockieren den Prozess, sich von Vergangenem zu befreien. Tipp bei Morbus Crohn: Spagyrische Essenzmischung mit Molybdänum met., Myrrha, Okoubaka, Olibanum und Ferrum sidereum (Element Äther). Je nach Beschwerdebild kann die Mischung individuell angepasst werden. Toni Moser ist eidg. dipl. Drogist, Naturheilpraktiker, Fachberater für Naturheilverfahren, Referent und Buch-Autor. JUBILÄUMSAUSGABE 2018/2019 10 JAHRE Tipps für Eltern: Die Jubiläumsausgabe von «Baby&Kleinkind» ist erschienen Tipps für Eltern von Kindern bis fünf Jahre Wickel neu entdeckt Säuglingskoliken Gemüserezepte für Kinder Wenn Kinder streiten Juckende Haut Erziehen ohne Strafen Erste Freunde Interview mit der Psychologin Stefanie Rietzler SCHWANGERSCHAFT & GEBURT ✽ GESUNDHEIT ✽ ERNÄHRUNG ✽ ENTWICKLUNG ✽ ERZIEHUNG baby-und-kleinkind.ch NEU Besuchen Sie unsere neue Website ! Wann und wie müssen wir eingreifen, wenn Kinder streiten? Welche Wickel helfen, wenn unser Kind krank ist? Wie reagieren wir am besten, wenn unser Kind trotzt? Wie gelingt Erziehen ohne Strafen? Antworten auf diese und weitere Fragen geben Fachpersonen in der neuen Ausgabe des Ratgebers «Baby&Kleinkind». Er ist gegen Einsenden eines frankierten Rückantwortcouverts (C5, Fr. 1.10) gratis beim Bestellservice Baby&Kleinkind, Postfach 57, 9401 Rorschach erhältlich. Werdende Eltern und Eltern von Kindern bis fünf Jahre finden zudem viele Informationen und praktische Tipps auf der neuen Website: www.baby-und-kleinkind.ch Schweizer Hausapotheke 5-2018 27

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