Aufrufe
vor 1 Jahr

Nr. 6 / 2017

  • Text
  • Menschen
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Zeit
  • Kinder
  • Geld
  • Wichtig
  • Hund
  • Intelligenz
  • Schweiz
Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

geliebte Partner mich

geliebte Partner mich verlässt: loszulassen und ihm von Herzen alles Glück der Welt zu wünschen? Oder findet diese Trennung statt, weil für mich ein anderer Weg bereitsteht, der mir mehr Erfüllung und wichtige Erfahrungen schenken wird? Warum verliere ich den Job? Ist es etwa ein fälliger Schritt, dem ich mich bisher verweigert habe, obwohl die Situation an meinem Arbeitsplatz nicht mehr zufriedenstellend war? Oder muss ich lernen kürzerzutreten, mich mehr der Familie oder der Gesundheit zu widmen? Wartet vielleicht eine besser geeignete Aufgabe auf mich? Oder heisst es einfach lernen, auch diese Situation ohne Angst und Selbstzweifel zu überstehen? Die Frage nach der Bedeutung stellt sich auch bei angenehmen Zufällen und glücklichen Fügungen; denn alles, was uns zufällt, hat einen Sinn. Die Ereignisse sind die «geheimen» Zeichen, die es zu entschlüsseln gilt und die uns dann die Richtung weisen. Freude an der Lebensschule Die Lebensschule funktioniert bis zu einem gewissen Grad wie eine gewöhnliche Schule. Solange wir achtsam den Lektionen folgen und lernen, bestehen wir die Prüfungen und kommen weiter, in die nächste Klasse. Haben wir hingegen den Schulstoff noch nicht verstanden oder sind wir nachlässig, unaufmerksam, desinteressiert, unwillig, faul, so erhalten wir Nachhilfeunterricht, müssen Examen wiederholen, bleiben vielleicht sogar sitzen. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Schule, die einmal zu Ende ist, entlässt uns die Lebensschule nie. Doch wird unser Dasein nicht erst interessant und spannend, wenn wir, anstatt uns als Spielball des Schicksals zu bedauern, einen Sinn darin sehen, mit offenen Augen durch das Leben wandern und uns auf Neues und Unbekanntes freuen? Immer im Vertrauen, dass es allein darauf ankommt zu lernen und keine unserer Entscheidungen und Taten endgültige Konsequenzen mit sich bringt: Alles ist ständig im Fluss, die Situationen wandeln sich, Unvorhergesehenes tritt auf, Erwartetes bleibt aus – in jedem einzelnen Augenblick entsteht die Gegenwart neu. Und staunen wir doch einfach, wie kleine Ereignisse sich zu etwas Tiefgreifendem zusammenfügen, wie aus anscheinend belanglosen Begebenheiten entscheidende Wendungen im Leben entstehen. Dieser Artikel beruht auf dem Buch von Karin Jundt: «Karma Yoga – Auf dem sonnigen Weg durch das Leben». Website der Autorin: www.karma-yoga.eu Karin Jundt Autorin und Verlegerin von Fachbüchern über Selbstliebe, Karma Yoga, Spiritualität. CarCorner Führerschein- und zulassungsfrei ! Gatsby Schweizer Engineering vom Feinsten Preis: CHF 4450 Lieferung in die ganze Schweiz inklusive Kontaktdaten: Rehasys AG, 0800 800 123, info@rehasys.ch Pizol (Kabinenscooter) • Rückfahrkamera • Parksensoren hinten • elektronisches Schloss • Scheibenwischer • Scheibenheizung Preis: CHF 9800 38 Schweizer Hausapotheke 6-2017

Perinatalzentrum: Was ist das ? Perinatal bezeichnet die Zeitspanne kurz vor, während und nach der Geburt. In einem Perinatalzentrum werden Schwangere nicht nur von Hebammen und Geburtshelfern/Gynäkologinnen betreut, sondern auch von anderen spezialisierten Ärzten, die entweder die Schwangere, ihr ungeborenes Kind oder beide betreuen. Neonatologin im Perinatalzentrum Kontakt aufzunehmen, um vorausschauend den optimalen Weg für Mutter und Kind zu planen. Sie können uns jederzeit telefonisch Fragen stellen oder einen unserer Informations abende in deutsch oder englisch besuchen. Telefon Chefarztsekretariat Geburtshilfe: +41 (0)61 265 90 17 Telefon Sekretariat Neonatologie: Im Perinatalzentrum steht bei der Betreuung Schwangerer und ihrer Neugeborenen an erster Stelle eine besonders enge Verbindung mit Neonatologen, also Kinderärzten, die sich speziell mit Neu- oder Frühgeborenen befassen und eine maximale Therapie anbieten. Es ist aber auch möglich, dass Kinderchirurgen, Kinderherzspezialistinnen oder Spezialkinderärzte anderer Bereiche perinatal zugezogen werden. Dabei gilt rund um die Geburt immer die Devise: Mutter und Kind sollen gemeinsam betreut, nach der Geburt so wenig wie möglich getrennt bzw. in kleinster Distanz zueinander versorgt werden. In der Schweiz gibt es neun Perinatalzentren. Sie gehören – wie in Basel – zu Universitätsspitälern oder wie in Aarau, St. Gallen oder Chur zu grossen Kantonsspitälern. Basel ist für die Versorgung der Nordwestschweiz, also Basel- Stadt, Baselland und Jura verantwortlich. Ein Perinatalzentrum muss über eine hochstehende Infrastruktur verfügen und bestimmte Leistungs- und Qualitätskriterien erfüllen. Erforderlich sind eine räumliche Nähe zu den verschiedenen oben erwähnten Disziplinen, ein Team aus hoch spezialisierten Ärzten, Intensiv- Pflegefachfrauen und Hebammen, die Schwangere in Risikosituationen sowie Frühgeborene rund um die Uhr behandeln können. Nötig ist auch eine Abteilung für Pränataldiagnostik, in der mittels Ultraschall, nicht invasiven und invasiven Untersuchungen Fehlbildungen und Chromosomenstörungen beim Fötus untersucht werden können. Ebenso notwendig ist eine vorgeburtliche Überwachungsstation für Schwangere, die hospitalisiert werden müssen und auf eine ausführliche Beratung von Geburtshelfern, Neonatologinnen und Anästhesisten angewiesen sind. Eine Risikosituation in der Schwangerschaft kann psychisch sehr belasten, weshalb wir grossen Wert auf eine psychosomatische Betreuung der Schwangeren legen. Postnatal müssen sowohl die Mutter als auch eventuell das Neu- oder Frühgeborene auf einer Intensivstation versorgt werden können, wenn die Umstände es erfordern. In solchen Situationen ist der Mutter-Kind-Kontakt, das Bonding, besonders wichtig. Mehrfach wurde die Frauenklinik Basel als stillfreundliches Spital von der UNICEF und WHO zertifiziert. In Basel hat sich das Perinatalzentrum immer wieder verändert. In den Neunziger Jahren waren die Geburtshilfe und die Neonatologie an unterschiedlichen Orten – bei jeder Frühgeburt war ein Transfer vom alten «Fraueli» an der Schanzenstrasse in das ehemalige Kinderspital am Schaffhauserrheinweg notwendig – Mutter und Kind waren getrennt. 2004 verlegte das Universitäts-Kinderspital beider Basel seine Neonatologie in die neue Frauenklinik des Universitätsspitals Basel, Tür an Tür zu den Gebärzimmern und den Operationssälen. Wegen der steigenden Nachfrage wurde die Geburtshilfe 2017 vergrössert. Sie verfügt jetzt über acht Geburtszimmer sowie einen eigenen Operationssaal. Die Neonatologie richtete – erstmalig für die Schweiz – Zimmer ein, in denen die Mutter zusammen mit ihrem Frühgeborenen untergebracht ist. Was immer konstant geblieben ist, ist die sehr kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen und den verschiedenen Berufsgruppen. Welche Schwangeren betreuen wir? Wir betreuen Schwangere mit einer physiologisch verlaufenden Schwangerschaft, das heisst Frauen, die während der Schwangerschaft kein Risiko hatten, aber die Sicherheit einer Neonatologie vor Ort schätzen und wissen, dass im Notfall sofort ein Kinderarzt im Raum steht. Es ist uns bei diesen Schwangeren sehr wichtig, einen physiologischen Prozess zu unterstützen und medizinisch möglichst wenig zu intervenieren. Wir betreuen selbstverständlich aber auch alle Schwangeren mit Risikoschwangerschaften. Dabei kann es sich beispielsweise um einen schwierig einzustellenden Bluthochdruck handeln, um einen Diabetes oder eine Depression. Es kann aber auch ein pränatal erkanntes Problem vorliegen wie eine schwere intrauterine Wachstumsverzögerung, eine Fehlbildung oder eine drohende Frühgeburt. Nicht zuletzt können sowohl bei der Mutter als auch beim Kind Komplikationen wegen Infektionen oder Mehrlingsschwangerschaften auftreten. Es ist besonders wichtig, bei einer Risikoschwangerschaft frühzeitig mit dem Geburtshelfer oder der +41 (0)61 265 95 64 Daten der Infoabende für deutschsprechende Paare 2017: 8. August 5. September 3. Oktober 7. November 5. Dezember Daten für englischsprechende Paare 2017: August 22 nd October 17 th December 12 th Homepage Geburtshilfe http://www.unispital-basel.ch/ das-universitaetsspital/bereiche/ spezialkliniken/kliniken/frauenklinik/ patientinnen-besucher/geburt Prof. Dr. Irene Hösli Chefärztin Geburtshilfe und Schwangerschaftsmedizin Schweizer Hausapotheke 6-2017 39

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining