Aufrufe
vor 2 Monaten

Nr. 6 / 2019

  • Text
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Astaxanthin
  • Geld
  • Zeit
  • Wald
  • Apotheken
  • Motivation
  • Zudem
HOCHWERTIGER «ABFALL» | HOMÖOPATHISCHE KREISLAUFTROPFEN | HAUTPFLEGE AUF NATURBASIS | STUMPFE VERLETZUNGEN | VEGANE NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL | MÜCKENSCHUTZ | ESSEN: DREI-, VIER- ODER FÜNFMAL TÄGLICH? | KOMFORTSCHUHE | BLASENENTZÜNDUNG OHNE ANTIBIOTIKA | GEWOHNHEITEN ÄNDERN | HILFE BEIM ZAHNEN | SCHMERZEN BEHANDELN | NATÜRLICHE KÖRPERPFLEGELINIEN | STÄRKENDE KRÄUTERPRODUKTE TCM | VORSORGEMAPPE SRK | JUBILÄUMSWETTBEWERB | SOMMERGRIPPE | BLASENBESCHWERDEN | EISENMANGEL | DENTOPHOBIE | DERMATOLOGISCHE HAUTPFLEGE | INNERE UND ÄUSSERE MOTIVATION | NARBENPFLEGE | OLIVENBAUM | VERSTOPFUNG | IMMUNSYSTEM IM ALTER | GESUNDER WALDSPAZIERGANG | WOHLFÜHLSCHUHE | PSYCHOTHERAPIE BEI KREBSERKRANKUNGEN | THERAPIE BEI ARTHROSE | SÄTTIGUNGSGEFÜHL | INHALIERHILFE FÜR KLEINKINDER | SENIORENWOHNUNGEN | VERSICHERUNGSDECKUNG BEI KOMPLEMENTÄRMEDIZIN | HOMÖOPATHISCHE AKUTMITTEL | WORTWEISE | VITALPILZE | LIEBE IM ALTER | BLASEN- UND DARMSCHWÄCHE | VITAL- UND MIKRONÄHRSTOFFE | RHEUMALIGA | AKTIV TROTZ DEMENZ | BILDUNGSGUT TASCHENGELD | NATURHEILMITTEL REGULATESSENZ

Routine und die

Routine und die eintretende Entspannung die Belohnung. Irgendwann begann sie sich zu fragen, ob es wirklich gut sei, jeden Tag Wein zu trinken. Fest entschlossen, diese Angewohnheit abzustellen, lief sie fortan beim Einkauf am Weinregal vorbei und beschäftigte sich stattdessen mit dem grossen Angebot an Teesorten. Seitdem bereitet sie sich jeden Abend eine Kanne Tee zu. Der entspannt sie genauso, aber mit einem besseren Gefühl. Natürlich könnte man einwenden, dass es sich bei dieser Gewohnheit um ein lässliches Laster handelt, verglichen beispielsweise mit dem Rauchen, das wir als Sucht einordnen. Aber dass sich selbst Süchte überwinden lassen, wenn das Timing stimmt, belegen viele Beispiele. Jahrelang hatte ein Banker mit verschiedenen Methoden versucht, sich das Rauchen abzugewöhnen – jedes Mal vergeblich. Als er seine neugeborene Tochter zum ersten Mal in den Armen hielt, durchfuhr ihn der Gedanke: «Ich will nicht, dass mein Kind mit den Zigarettengiften in Kontakt kommt.» Der 35-Jährige hat sich seit diesem Tag keine Zigarette mehr angezündet. «Teachable moments», lernbereite Situationen, in denen sich die Lebensumstände stark verändern, nennt man in der Psychologie solche Momente. Ist die Bereitschaft, sich zu ändern, hinreichend gross, stehen die Chancen gut, im Gehirn so etwas wie eine neue «Software» zu installieren. Unsere Gewohnheiten sind, so mächtig sie auch wirken, also durchaus nicht unser unveränderbares Schicksal. Wollen wir eine (schlechte) Gewohnheit ändern, müssen wir als erstes ein paar Gedanken in die Überlegung investieren, welche Muster uns steuern; also die Abfolge aus Auslösereiz, Routine und Belohnung anschauen. Wenn wir uns dann in einem günstigen Moment realistische Ziele setzen, können wir aus dem Kreislauf der ungewollten Wiederholungen ausbrechen. Tipps • Das richtige Ziel finden: Fragen Sie sich, ob der neue Sport wirklich zu Ihnen passt. Wenn man nicht emotional gefesselt ist oder Spass an einer Aktivität hat, gibt man bald wieder auf. • Einen ruhigen Augenblick wählen, in dem man nicht im Stress ist. Nur dann funktionieren die Gehirnfunktionen, die für Planung aktiviert sind – ansonsten gewinnt die einge übte Gewohnheit die Oberhand. • Den perfekten Moment nutzen: Umstände, in denen sich die Lebenssituation verändert, eignen sich sehr gut für eine Änderung von Gewohnheiten: Elternschaft, Umzug, neuer Job ... • Teilsiege feiern: Geniessen Sie jede Etappe, die Sie geschafft haben, und belohnen Sie sich mit etwas Ausser gewöhnlichem. • Gemeinsam statt einsam: Suchen Sie sich Gleichgesinnte, mit denen Sie sich austauschen können. • Umfeld ändern: Haben Sie festgestellt, dass bestimmte Situationen Gewohnheiten bei Ihnen auslösen? Sie können auf dem Heimweg nie widerstehen, bei einem Fast-Food-Restaurant einzukehren? Fahren Sie eine andere Route! • Zeitfresser minimieren: Herausfinden, welches Motiv hinter dem langen Surfen im Internet steckt. Probieren Sie statt dessen Alternativen aus: Rufen Sie jemanden an oder machen Sie etwas Ungewohntes. Checken Sie Ihre E-Mails nur zur vollen Stunde und schalten Sie Töne für ein gehende SMS und andere Nachrichten ab. Verbinden Sie nicht verschiedene Tätigkeiten miteinander. Multitasking ist Studien zufolge kontraproduktiv, weil es die Konzentration mindert. Elisabeth Bürkler ist freischaffende Journalistin BR mit den Schwerpunkten Familie, Kinder und Paarbeziehung. Kennenlern-Aktion haarsystem.ch Seit über 25 Jahren sind wir als Kompetenzzentrum für Haare bestens bekannt. Wir beraten und begleiten Herren jeden Alters (sehr oft schon junge Männer ab 20 Jahren), die auf volles, schönes Haar und einen jugendlich-vitalen Look nicht verzichten möchten. Natürlich soll und wird dabei niemand Ihr kleines Geheimnis des Zweithaars erkennen. Dafür verwenden wir nur erstklassige Produkte, die grösstmögliche 16 Schweizer Hausapotheke 6-2019 Natürlichkeit und maximale Tragesicherheit garantieren. Unsere Fachspezialistinnen sind erfahrene Haarprofis, die mit den neuesten Techniken vertraut sind und Sie von der ersten Beratung bis zum regelmässigen Service persönlich, kompetent und diskret betreuen. Die Erstberatung für Herrensysteme ist im Rahmen einer «Kennenlern-Aktion» auf telefonische Voranmeldung unverbindlich und kostenlos! Rufen Sie uns einfach an oder bestellen Sie unsere Gratis-Unterlagen. Perückeria/Haarpraxis by Hairplay GmbH Untere Grabenstrasse 8 4800 Zofingen Telefon 062 752 57 00 info@perueckeria.ch www.perueckeria.ch www.haarsystem.ch zertifiziertes Qualitäts-Managementsystem ISO 9001:2008

Was beim Zahnen helfen kann Viele Eltern können ein Lied davon singen: Unruhige Tage und Nächte mit einem weinerlichen, reizbaren und vielleicht leicht fiebrigen Säugling – das Zahnen kann für alle ganz schön anstrengend sein. Bis zum Alter von drei Jahren verschaffen sich 20 Milchzähne ihren Platz im kleinen Kiefer; Klein und Gross schätzen in diesen Phasen wirksame Linderung. Schon vor der Geburt sind die Milchzähne und die bleibenden Zähne im Kieferknochen angelegt. Durchschnittlich ab dem sechsten Lebensmonat brechen die ersten an die Oberfläche durch: In der Regel sind es die unteren beiden Schneidezähne, die den Anfang machen. Ihnen folgen die oberen und seitlichen Schneidezähne, zuletzt die Backen- und Eckzähne. Bis zum dritten Geburtstag ist das Milchgebiss mit 20 Zähnen vollständig. Bei manchen Babys läuft das Zahnen fast unbemerkt ab, sie leiden kaum und die Zähnchen werden von den Eltern rein zufällig entdeckt. Abgesehen von den paar Glückspilzen sind Beschwerden beim Zahnen aber weit verbreitet; ein zwar ganz normaler, aber häufig ziemlich anstrengender Entwicklungsschritt. Ein Zahndurchbruch dauert im Schnitt acht Tage und wiederholt sich in unterschiedlichen Abständen und bis zum vollständigen Gebiss zwanzig Mal. Wirksame Hilfsmittel stehen also hoch im Kurs. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Zulassungsnummer: 59057 Im Beratungsalltag von Frau Wattinger, Drogistin, ist das Zahnen ein immer wiederkehrendes Thema. Wir haben sie nach ihren Tipps gefragt. Was sind die typischen Anzeichen fürs Zahnen, Frau Wattinger? Weil der bevorstehende Zahndurchbruch mit einer lokalen Zahnfleischentzündung verbunden ist, juckt und schmerzt das angeschwollene Zahnfleisch. Die Säuglinge plagen sich damit, sind untröstlich und unleidig. Dazu kommen unruhiger Schlaf, Weinerlichkeit und ein erhöhter Speichelfluss; manchmal auch leichtes Fieber und ein verminderter Appetit. Die zeitweilige Verweigerung beim Trinken kommt bei manchen Babys daher, dass die Saugbewegung die Durchblutung anregt und die betroffene Stelle damit noch empfindlicher macht. Oft lässt sich beobachten, dass die Kleinen auf allem herumkauen, was greifbar ist? Genau, das ist sehr typisch, wenn der Durchbruch des Zähnchens kurz bevorsteht. Das «Sabbern» steigert sich weiter und das Baby schnappt sich und kaut alles, was in der Nähe ist: Im Gegensatz zur Saugbewegung scheint leichter Druck den Schmerz etwas zu lindern. Achten Sie also speziell darauf, was sich in der Phase so alles in Griffweite befindet. Und das Reiben an den Ohren? Babys reiben sich beim Zahnen gerne mit den Händen an den Wangen und Ohren, das lindert das Spannungsgefühl im Kiefer. Falls Sie aber den Eindruck haben, dass Ihr Baby übermässig leidet, sollten Sie sich vergewissern, dass weder eine Grippe noch eine Ohrenentzündung dahinterstecken. Was können Eltern tun, um dem geplagten Säugling zu helfen? Auch wenn Eltern und andere Betreuungspersonen während der unruhigen «Zahn-Zeit» selber an Grenzen stossen, ist es wichtig, den Kleinen besonders viel Zuwendung und Ruhe zu schenken. Schon einfache Hilfsmittel erleichtern die Situation für alle: So sorgen etwa Halstücher oder Lätzchen dafür, dass auch beim starken Sabbern Hemdchen und Strampler trocken bleiben. Spezielle, leicht gekühlte und einfach zu desinfizierende Beissringe sorgen für Erleichterung beim Baby, bieten Sicherheit beim Kauen und unterstützen die Mundhygiene. Und schliesslich gibt es auch natürliche Präparate, die Linderung verschaffen und fürs Kleine unbedenklich sind. Was empfehlen Sie? Sehr praktisch in Dosierung und Anwendung sind die homöopathischen Trinklösungen Camilia von Boiron. Als Einzeldosen verpackt sind sie sehr handlich – auch für unterwegs –, immer hygienisch und leicht zu verabreichen. Die Homöopathie ist eine schonende Behandlungsmethode, die sich schon für Babys eignet. Auf der Basis von gereinigtem Wasser entfalten die drei natürlichen Wirkstoffe, beispielsweise wilde Kamille, ihre Wirkung bei allen Symptomen des Zahndurchbruchs: Sie lindern ein verstärktes Kau-, Beissoder Saugbedürfnis, den erhöhten Speichelfluss oder die Reizbarkeit Ihres Babys. Erhältlich in Apotheken und Drogerien Michèle Wattinger ist diplomierte Naturheilpraktikerin TEN mit den Schwerpunkten Ernährung und Vitalstoffe. Die zweifache Mutter arbeitet im MÜLLER Reformhaus Vital Shop an der Pelzgasse 13 in Aarau und ist online unter www.tenvital.ch erreichbar. Schweizer Hausapotheke 6-2019 17

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 6 / 2019
Nr. 5 / 2019
Nr. 4 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 3 / 2019
Nr. 2 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining