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Nr. 6 / 2019

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Ansteckung vermeiden Es

Ansteckung vermeiden Es ist schwierig, einer Sommergrippe gänzlich vorzubeugen. Das Einhalten gewisser Hygienevorschriften kann jedoch das Risiko einer Ansteckung minimieren: Am einfachsten ist es, grosse Menschenansammlungen zu meiden und sich die Hände regelmässig gründlich zu waschen. Dafür genügt ein einfaches Stück Seife. Desinfektionsmittel leisten gute Dienste, wenn Händewaschen – beispielsweise unterwegs – nicht möglich ist. Ein gesundes Immunsystem kann sich leichter einem Angriff durch Viren widersetzen. Durch gezielte Massnahmen kann das Abwehrsystem gestärkt werden: Die Ernährung spielt dabei eine grosse Rolle. Wer gesund und ausgewogen isst, unterstützt sein Immunsystem. Frisches Obst, Fruchtsäfte und Gemüse enthalten viele Vitamine und wichtige Spurenelemente. Wer selber krank ist, kann dazu beitragen, dass sich die Mitmenschen nicht auch infizieren. Beim Husten oder Niesen sollte man sich von seinem Gegenüber abwenden und ein Papiertaschentuch verwenden, das man anschliessend entsorgt. Im Notfall in die Armbeuge husten, jedoch nicht in die Hände: Denn die Viren, die an den Händen haften, werden durch Händeschütteln oder das Anfassen von Gegenständen (etwa Türklinken) leicht auf andere Personen übertragen. Symptome lindern Die Beschwerden, die mit einer Sommergrippe einhergehen, sind meist Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und gelegentlich auch Fieber. Diese Symptome werden in aller Regel durch Viren verursacht, gegen die man medikamentös nicht viel ausrichten kann. Es bleibt also die rein symptomatische Behandlung, die darauf abzielt, die Auswirkungen der Erkrankung erträglicher zu machen. Hier kann man je nach Bedarf auf bewährte herkömmliche oder pflanzliche Hustenmittel, auf schleimlösende Wirkstoffe, verschiedene Schnupfenmittel oder fiebersenkende Arzneistoffe zurückgreifen. Besondere Vorsicht ist bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Stillenden, chronisch Kranken und älteren Menschen geboten. Nicht alle Medikamente sind für sie geeignet. Je nach Ferienland kann es schwierig werden, gewisse Arzneimittel zu bekommen. Oft müssen Sprachbarrieren überwunden werden, zudem können manche Wirkstoffe, die hier rezeptfrei sind, im Ausland nur auf Rezept oder gar nicht erhältlich sein. Es ist daher immer vorteilhaft – vor allem für die oben genannten Personengruppen –, eine gut sortierte Reiseapotheke mitzuführen. Grundsätzlich sollte bei jeder Grippe auch auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Insbesondere gilt dies bei einer Sommergrippe, wo die warme Umgebungstemperatur für einen vermehrten Flüssigkeitsverlust sorgt. Geeignet sind Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte oder spezielle Teemischungen gegen die Grippesymptome. Die Getränke sollten jedoch nie eiskalt genossen werden. Christiane Schittny ist Apothekerin und Betriebsleiterin. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Fachjour nalistin für diverse Printmedien. Biochemische Mineralstoffe nach Dr. Schüssler Durchstarten. NEU Ferrum phosphoricum Nr. 3 Komplex ✔✔Zum Auflösen und Trinken ✔✔Geschmacksneutral ✔✔Praktisch zum Mitnehmen Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Angaben auf der Packung. Apotheke Lassen Sie sich in Ihrer oder Drogerie beraten. DrSchuĐssler_Eisenmischung_Anzeige_mit_Spickel_189x126mm_DE_FR.indd 1 23.07.19 11:39 24 Schweizer Hausapotheke 6-2019

Eisenmangel Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung können erste Anzeichen für einen Eisenmangel sein. Diese an sich typischen Symptome entwickeln sich schleichend und werden häufig falsch eingeschätzt: Viele schieben die Beschwerden einfach auf ihren hektischen Alltag. Der Mangel kann aber ernsthafte Konsequenzen haben. In der Schweiz sind rund eine Million Menschen von Eisenmangel betroffen. Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das zur Bildung der roten Blutkörperchen und damit zur Versorgung des Körpers mit Sauerstoff beiträgt. Ausserdem unterstützt und fördert es die Hirnreifung und -aktivität und ist an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt: Eisen macht uns antriebsstark und leistungsfähig, fördert die Konzentration, hält Haut, Haare und Nägel gesund und stärkt die Abwehrkräfte. Sensibler Haushalt Ein Erwachsener trägt etwa drei bis fünf Gramm Eisen in sich; ist das sensible Gleichgewicht zwischen Aufnahme und Verlust von Eisen gestört – zum Beispiel durch eine zu geringe Eisenaufnahme, einen erhöhten -bedarf oder -verlust – kann sich schleichend, aber stufenweise ein therapiebedürftiger Eisenmangel (Anämie, Blutarmut) entwickeln. In der Vorstufe bedient sich der Körper vorerst am körpereigenen Eisenspeicher, was bei einer Routine-Untersuchung (kleines Blutbild) aber nicht erkennbar ist und die hohe Dunkelziffer erklärt. Um die genaue Ursache zu finden und gezielt die richtige Therapie einzuleiten, ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung wichtig. Risikofaktoren und -gruppen Der normale Tagesbedarf an Eisen beträgt 10 bis 15 Milligramm. Weil unser Körper das benötigte Eisen nicht selber herstellen kann, muss dieser über die Nahrung aufgenommen werden. Ein erhöhter Bedarf besteht insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter (bei starker oder anhaltender Menstruation, während Schwangerschaft und Stillzeit) sowie bei jungen Menschen im Wachstum: Beide Gruppen haben gleichzeitig ein erhöhtes Risiko für einen Eisenmangel. Aufgrund der veränderten Ernährungsgewohnheiten sind ausserdem Veganer und Vegetarier häufiger betroffen; aber auch Säuglinge und Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen nach einer Operation mit grossem Blutverlust, regelmässige Blutspender*innen und Sportler*innen. Gezielte Beratung im Reformhaus Auch im Beratungsalltag von Anina Schönenberger, dipl. Drogistin HF, ist Eisenmangel ein Thema: «Gerade bei Personen aus den Hauptrisikogruppen, die allenfalls auch schon über erste Symptome klagen, werde ich hellhörig. Mit gezielten Fragen, aber auch der nötigen Sensibilität versuche ich dann einzugrenzen, ob die betreffenden Kundinnen einen erhöhten Eisenbedarf haben und sich dessen überhaupt bewusst sind.» Zusätzlich gelte es, sich für eine gute Beratung auch ein Bild vom Ernährungsverhalten zu machen – was mit den vielen unterschiedlichen und auch trendabhängigen Ernährungsformen immer komplexer werde: «Weil das Eisen aber über die Nahrung aufgenommen wird, kommt diesem Punkt grosse Bedeutung zu.» Vorbeugen und unterstützen Bei erhöhtem Bedarf und bei vegetarischer oder veganer Ernährung sei es schwierig, die nötigen Tagesdosen zu erreichen: «Dies, weil es auch Lebensmittel gibt, welche die Eisenaufnahme hemmen – die richtige Kombina- tion ist anspruchsvoll. Hier können entsprechende Nahrungsergänzungsmittel unterstützend wirken oder auch vorbeugend eingenommen werden. Ich rate zudem gerne zu Dr. Schüssler Salzen, konkret dem Ferrum phosphoricum Nr. 3 Komplex: Eine praktische Pulvermischung, welche den Eisenhaushalt unterstützt und die Aufnahme von Eisen aus Nahrung oder Eisenpräparaten verbessert.» Anina Schönenberger ist dipl. Drogistin HF und arbeitet als Stv. Filialleiterin in der MÜLLER Reformhaus Vital Drogerie am Rennweg 15 in Zürich. Schweizer Hausapotheke 6-2019 25

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