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Nr. 6 / 2019

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Warum tun wir das?

Warum tun wir das? Hinter jeder Handlung steht ein Motiv, selbst dann, wenn uns dies gar nicht bewusst ist. Mit dem Thema «Motivation» sind wir täglich, ja sogar stündlich konfrontiert. Es beginnt schon früh am Morgen. Wann stehen wir auf? Und weshalb stehen wir jetzt schon auf? Klar, wir gehen zur Arbeit, doch weshalb tun wir das überhaupt? Wegen dem Geld? Oder arbeiten wir für Ruhm, Ehre und Anerkennung? Oder macht es uns Spass, mit anderen Menschen zusammen zu sein? Und kaum sind wir wach, stehen wir vor der Frage, was wir anziehen sollen. Warum eigentlich entscheiden wir uns für diese oder jene Kleider? Wem wollen wir gefallen? Danach geht es in die Küche. Was wollen wir jetzt essen und warum? Tee oder Kaffee, Brot oder Körner? Essen wir ganz bewusst gesund? Und weshalb? Was treibt uns zu gesunder Ernährung? Und weshalb fahren wir danach mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit? «Carpe diem» (nutze den Tag), heisst ein altes Sprichwort. Aber was heisst das konkret? Wenn wir abends zu Bett gehen und auf den Tag zurückschauen, wie beurteilen wir dann diesen Tag? Haben wir ihn genutzt, wenn wir viel Geld verdient haben? Wenn Vergessen Sie Kotztüten ZINTONA – das einzige rein pfl anzliche Naturheilmittel mit Ingwer gegen Reisekrankheit, Übelkeit und Magenbeschwerden. Nachweislich beste Wirkung und Verträglichkeit, bestätigt durch mehr als 20 klinische Studien. Neue Indikation Nach Absprache mit dem Arzt auch gegen Schwangerschaftserbrechen. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. www.chrisana.ch 28 Schweizer Hausapotheke 6-2019 wir Eindruck auf andere gemacht haben? Wenn wir gesund gelebt haben? Wenn wir es gemütlich hatten? Alle diese Fragen haben letztlich etwas zu tun mit der Motivation: Warum tun wir dies oder jenes? Oder warum tun wir dies oder jenes nicht? Der Begriff «Motivation» stammt aus dem Lateinischen «movere» (sich bewegen, antreiben). Das heisst: Motivation bedeutet die Ausrichtung unserer Ziele, unseres Verhaltens und die Befriedigung unserer Bedürfnisse. Motivation von innen und aussen Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Motivation: die Motivation von innen (intrinsische Motivation) und die Motivation von aussen (extrinsische Motivation). Es ist nicht immer ganz leicht, diese beiden Motivationsarten unabhängig voneinander zu erkennen; beide sind nur als Tendenz zu verstehen, zudem vermischen sie sich oft. Bei der intrinsischen Motivation erfolgt etwas aus dem eigenen, inneren Antrieb, aus Neugier, aus Interesse an einer bestimmten Sache oder aus der Lust an einer bestimmten Tätigkeit. Wenn Menschen einem Hobby nachgehen und dabei Pilze sammeln, Rosen züchten, Trompete spielen oder wandern, so liegt diesem Verhalten oft eine intrinsische Motivation zugrunde. Bei der extrinsischen Motivation erfolgt eine Handlung aufgrund äusserer Einflüsse. Lob, Geld oder Ansehen können die Gründe sein. Man möchte jemandem etwas beweisen, man möchte anerkannt werden, man möchte Karriere machen und beruflich als erfolgreich gelten. Oder wie es John Dewey formulierte: «Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein». Klar ist, dass die intrinsische Motivation stärkere Kräfte in Bewegung setzt. Beim Erlernen eines Musikinstrumentes führt sie zu grösseren Erfolgen als die extrinsische Motivation. Wenn beispielsweise ein 10-jähriges Kind mit Klavierspielen beginnt, weil es von den Eltern dazu gedrängt wird – und wenn das innere Feuer fehlt –, bleibt der Erfolg ziemlich sicher aus. 16 Basismotive Gemäss einer weltweiten Untersuchung gibt es 16 Basismotive, die den Menschen dazu bewegen (motivieren), etwas zu tun oder eben zu lassen. Es ist aber offensichtlich, dass nicht alle Motive bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt sind; es gibt sehr grosse Unterschiede. Die Motivation von Donald Trump für seine Taten etwa beruht auf anderen Beweggründen als diejenige von Mutter Teresa. Das heisst: Es ist unklar, welche dieser Motive stärker sind als andere. Hier die 16 Basismotive: Macht – Erfolg – Leistung; Unabhängigkeit – Freiheit; Neugier - Streben nach Wissen; Anerkennung – Akzeptanz – Zugehörigkeit; Ordnung – Stabilität – Organisation; Sparen – Sammeln; Ehre – Loyalität; Soziale Gerechtigkeit – Beziehungen; Familie - eigene Kinder; Status – Reichtum; Kampf – Konkurrenz; Schönheit – Sexualität; Essen – Trinken; körperliche Aktivität; emotionale Ruhe – Entspannung. Diese Liste zeigt, dass die Bedürfnisse und Motive bei Menschen sehr unterschiedlich sein können und sämtliche Lebensbereiche betreffen. Klar ist auch, dass je nach Alter und Lebenslage ein Motiv stärker beziehungsweise schwächer werden kann. Nicht zuletzt hängt die Motivation von der Entwicklung eines Menschen ab. Rational und emotional Nicht nur rationale Gründe bewegen uns, etwas zu tun; vor allem sind auch emotionale Komponenten wirksam. Oft hat ein Motiv rationale und gleichzeitig emotionale Gründe, manchmal stehen diese beiden aber auch im Widerspruch (der Kopf möchte dies, das Herz lieber etwas anderes). Oft ist es dann so, dass wir mit dem Kopf Argumente suchen, um etwas zu tun beziehungsweise zu lassen, obschon uns das Herz andere Signale sendet. Es fällt uns schwer, etwas zu tun, was wir rational nicht begründen können. Doch das ist ziemlich gefährlich: Wenn wir bei Entscheidungen unsere innere Stimme über-

hören, dann ist die Gefahr gross, eine Fehlentscheidung zu treffen. Wir sollten uns dabei bewusst sein, dass im Leben viel passiert – und dass wir niemals alles erklären können, was passiert. Es ist kaum notwendig, immer alles begründen zu müssen. Das Leben ist ja eh ein Geheimnis, steckt voller Widersprüche und kann von niemandem wirklich befriedigend bis ins Letzte erklärt werden; gerade auch dann, wenn es um Bedürfnisse und Motivation geht. Weder gut noch schlecht «Wenn ein Mann etwas ganz Blödsinniges tut, so tut er es immer aus den edelsten Motiven». Diese Aussage von Oscar Wilde scheint auf den ersten Blick ziemlich quer zu liegen, verstehen wir unter Motivation in der Regel doch etwas Positives. Man spricht von motivierten Schülern oder von motivierten Mitarbeiterinnen und meint damit, dass jemand bereit ist, grosse und wertvolle Leistungen zu erbringen. Ganz so einfach ist das aber nicht. Motivation ist grundsätzlich weder gut noch schlecht. Sie ist einfach. Motivation ist nichts anderes als ein Drang zu einer Aktivität. Die Motivation von IS- Kämpfern in Syrien ist eigentlich bewundernswert hoch; genauso hoch wahrscheinlich wie die Motivation irgendeiner Sozialarbeiterin, die sich um Obdachlose kümmert. Das Ziel der Handlung allerdings ist recht unterschiedlich und im Falle von IS-Kämpfern alles andere als bewundernswert. Motiviert sind wir dann, wenn wir ein Motiv haben. Den Begriff «Motiv» definiert der österreichische Psychologe Werner Stangl folgendermassen: «Motive sind angeborene psychophysische Dispositionen, die ihren Besitzer befähigen, bestimmte Gegenstände wahrzunehmen und durch die Wahrnehmung eine emotionale Erregung zu erleben, darauf in bestimmter Weise zu handeln oder zumindest den Impuls zur Handlung zu verspüren». Motive, Motivation und Begeisterung haben also in erster Linie etwas mit Emotionen zu tun. Im Vordergrund steht die Lustempfindung. Wir sind dann motiviert, wenn uns etwas Lust bereitet. Alle Lebewesen, nicht nur der Mensch, wiederholen gerne Handlungen, bei denen sie Lust empfunden haben – und vermeiden Handlungen, bei denen Unlust auftritt. Diese Lust beziehungsweise diese Anreize kommen von aussen (extrinsische Motive) oder auch von innen (intrinsische Motive). Der wohl wichtigste innere Anreiz ist die Sinnhaftigkeit. Je mehr Sinn wir in einer Tätigkeit sehen, desto höher ist die Motivation, diese Tätigkeit auszuüben. So bleibt noch die Frage, welchen Sinn das Leben denn grundsätzlich hat? Philosophen sagen, dass das Leben keinen Sinn habe – ausser, man gebe dem Leben einen Sinn … Albin Rohrer www.albinrohrer.net So glätten Sie Narben auf natürliche Weise. Nach einer Verletzung der Haut – nach Operationen, Hautschürfungen oder Verbrennungen – können noch Wochen oder Monate später kosmetisch oder funktionell störende Wulstnarben auftreten. Eine Narbencrème mit Grünöl aus Bilsenkraut glättet die Narben und hellt sie auf. Hautverletzungen sind so vielfältig wie die Folgen. Nach einer Verletzung ersetzt Bindegewebe den geschädigten Hautbezirk – es wird also nicht der ursprüngliche Hautzustand wieder hergestellt. Das Narbengewebe enthält keine Schweissdrüsen oder Haarwurzeln. Es ist auch leicht rötlich gefärbt. Häufig ist die überschiessende Produktion von Narbengewebe problematisch. Diese Wucherung des Bindegewebes entsteht erst Wochen oder Monate nach Abheilung der Verletzung. Sie geht oft über das Narbenfeld hinaus und kann auch unbeschädigte Hautpartien erfassen. Die effektivste Behandlungs-Methode ist die Narbenmassage mit einer entsprechenden Narbencrème, zum Beispiel Kelosoft®. Die Durchblutung des betroffenen Gewebes wird verbessert, die Narben werden weich und geschmeidig und die Wucherung bildet sich deutlich zurück. Die Narbencrème kann auch vorbeugend zur Verhütung einer Narbenbildung nach Hautverletzungen oder Operationen angewendet werden. Narbenkosmetik – natürliche Basis Die Narbencrème kann leicht in die Haut einmassiert werden und entfaltet ihre volle Wirkung bei täglicher Anwendung: • Wulstnarben werden geglättet und bilden sich zurück • Auch altes Narbengewebe wird weicher • Folgeoperationen werden vielfach hinfällig Kelosoft ® macht Narben unsichtbar... Glatt, braun, makellos: Das entspricht dem heutigen Bild schöner Haut. Narben nach Schnitten und Abschürfungen, aber auch Verbrennungen oder Operationen sind nicht nur kosmetisch störend, sie können auch körperliche und psychische Beschwerden hervorrufen. Kelosoft ® Narbencrème hilft natürlich: Grünöl (pflanzlicher Wirkstoff aus Bilsenkraut) zur effektiven und schonenden Narbenbehandlung. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Geistlich Pharma AG, 6110 Wolhusen. NEU : www.geistlich-medical.com Ins_Kelosoft_dt.indd 1 14.09.17 11:53 Schweizer Hausapotheke 6-2019 29

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