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Nr. 6 / 2019

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Und weil Bäume nicht

Und weil Bäume nicht schimpfen und wettern können, senden sie chemische Botenstoffe aus: Knabbert ein Schädling an einer Buche herum, produziert sie abwehrende Pflanzenstoffe und warnt damit alle ihre Artgenossen. Diese beginnen ebenfalls, Abwehrstoffe in die Umwelt abzugeben. Der Wald ist voll solcher Duftstoffe. Viele gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen der Terpene. Das sind Bestandteile von ätherischen Ölen. Laut neuen Erkenntnissen sollen diese gasförmigen Baumausscheidungen unseren Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. Das Spazieren im Wald beugt Infektionskrankheiten vor und kräftigt das Herz- Kreislauf-System. Es wird vermutet, dass die Waldluft das Immunsystem um bis zu fünfzig Prozent steigert; das allerdings nur, wenn wir uns regelmässig im Wald aufhalten. Zudem filtern die Blätter in den Baumkronen die Luft, sodass weiter unten, auf «Nasenhöhe», kaum Schadstoffe nachweisbar sind. Die Luft ist frisch und frei von Feinstaub, Russ und anderen Umweltschadstoffen. Ideale Bedingungen also, um sich mit ein paar tiefen Atemzügen etwas wirklich Gutes zu tun. Heilendes Naturerlebnis Joggen, rennen und sich kraftvoll bewegen ist zwar gut für den Körper, aber es lohnt sich, zwischendurch längere Pausen einzulegen oder ganz gemächlich durch den Wald zu schlendern. Eine günstige Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen und die Waldatmosphäre auf Impressum Schweizer Hausapotheke sich einwirken zu lassen: So wirkt etwa ein lichter Mischwald mit seinem lockeren Baumbestand ganz anders auf uns als ein düsterer Tannenwald. Dort stehen die schlanken Bäume so dicht, dass kaum Licht bis zum Waldboden dringt. Deshalb sind Tannenwälder etwas unheimlich und es braucht Mut, tief in sie einzudringen. Der Boden ist weich und voller Nadeln, die einen einzigartigen Geruch verströmen. Diesen tief in die Lungen zu ziehen, ersetzt manchmal eine medizinische Inhalation. Schaut man sich im Wald genauer um, gibt es vieles zu entdecken. Da sind Insekten zu sehen, die am Blattgrün herumknabbern oder von den Samen naschen. Andere Tiere schlecken am Harz herum, als wäre es Schokolade. Während die einen Löcher in die Borke bohren, huschen Eichhörnchen im Geäst herum. Es tut uns gut, den Eichelhäher bei der Nahrungssuche zu beobachten, seinem Ruf zu lauschen oder sein farbenprächtiges Gefieder zu bewundern. Es ist eine wunderbare Entdeckung, einen Prachtkäfer dabei zu erwischen, wie er seine Eier in die Baumrinde legt. Der Wald ist eine einmalige Landschaft und idealer Erholungsraum. Der Wald wirkt direkt auf unsere Stimmung und vertreibt üble Laune. Da schrumpfen selbst grosse Sorgen – und zwischen den Blättern glitzert Optimismus bis in unser Innerstes herein. Dr. Wald Doch das ist noch lange nicht alles, was Dr. Wald uns zu bieten hat. Den Bäumen ist jedes chemische Mittel recht, Schädlinge und Frassfeinde abzuwehren und alle lästigen Biester mit Duftstoffen zu vergraulen. Die Biologen nennen diese Stoffe, die reichlich im Wald herumschweben, Phytonzyde. Sie sind so etwas wie natürliche Antibiotika. Eine japanische Forschungsgruppe hat herausgefunden, dass diese Phytonzyde im Wald die Killerzellen unseres menschlichen Immunsystems aktivieren. Das menschliche Abwehrsystem ist hoch komplex und effizient. Ununterbrochen sind Killerzellen wie Soldaten im Körper unterwegs. Verlag und Anzeigen Perpress Medien AG, Könizstrasse 25, 3008 Bern, Tel. 031 740 97 10, Fax 031 740 97 28, info@schweizerhausapotheke.ch • Geschäftsleitung Dr. Christoph Tschan, 031 740 97 15, ch.tschan@schweizerhausapotheke.ch • Administration & Buchhaltung Carolyn Scheid egger, 031 740 97 10, c.scheidegger@schweiz- erhausapotheke.ch • Backoffice Ursula Etter • Redaktions- und Produktionsleitung Sylvia Felber, 031 740 97 20, s.felber@schweizerhausapotheke.ch • (Stv.) 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Wenn man Glück hat, spüren die Killerzellen diese krank machenden Fieslinge rechtzeitig auf und murksen sie hinterrücks ab. Die heimtückischen Krebszellen können sich dann nicht weiter vermehren und eine schwere Erkrankung bleibt aus. Die japanischen Waldluftforscher vermuten, dass der Wald die Killerzellen kräftig stimuliert. Sie haben in ihren Studien nämlich festgestellt, dass die Bevölkerung ländlicher Gebiete mit viel Wald weniger häufig an Krebs erkrankt als beispielsweise Städter. Menschen, die in der Nähe von Bäumen leben, sollen durchschnittlich bis zu sieben Jahre länger leben. Sollten diese Wissenschaftler Recht behalten, könnten wir das Risiko, an Krebs zu erkranken, mit regelmässigen Waldspaziergängen vermindern. Allerdings brauchen wir nicht auf weitere Forschungsresultate zu warten; denn jeder Waldspaziergang stärkt den Körper und ist Balsam für die Seele. Wir müssen uns nur dazu aufraffen. Für alle Menschen, die keinen Wald in ihrer Nähe aufsuchen können, gibt es dennoch einen Trost: Einzelne Bäume in Parkanlagen, kleine Baumgruppen auf belebten, städtischen Plätzen oder Alleen wirken auch gut. Das haben kanadische Forscher herausgefunden, indem sie die Gesundheit von Stadtbewohnern im Verhältnis zur Anzahl Bäume in ihrer Stadt untersuchten. Je mehr Bäume in der Stadt gezählt wurden, desto grösser die Wirkung und desto besser die Gesundheit der dort lebenden Menschen. In der Nähe von Bäumen spazieren ist wie ein Bad nehmen: Man taucht ein in die frische, gefilterte Luft und das ist erholsam, wohltuend und heilend. Judith Dominguez ist Diplom-Biologin, Pflegefachfrau HF und diplomierte interdisziplinäre Gerontologin. 34 Schweizer Hausapotheke 6-2019

FinnComfort - der Schuh zum Wohlfühlen Qualität Made in Germany Als Hersteller der bekannten «Wohlfühlschuhe FinnComfort» ist das traditionsreiche und inhabergeführte Unternehmen in Hassfurt am Main, Bayern, zu Hause. 1945 gegründet, zählt die Waldi Schuhfabrik GmbH heute zu den führenden und renommierten Bequemschuh-Herstellern Europas. Seit 1986 werden sie auch in der Schweiz angeboten. Wofür steht FinnComfort? Unter der Schuhmarke FinnComfort werden erstklassige Schuhlösungen für Kunden mit besonderen Ansprüchen entwickelt. Wer Wert auf Qualität und Passform verbunden mit Wohlgefühl legt, findet bei FinnComfort Schuhmode für sich. Die Marke richtet sich an Personen, die im Beruf, im Haushalt oder in der Freizeit oft stehen und gehen müssen und auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden achten wollen. Da die Marke nur im Schuh- und im Orthopädie-Fachhandel angeboten wird, werden Sie gut beraten. Langjährige Modelle sichern Ihnen ein angenehmes Stehen und Gehen. Zum grossen Sortiment zählen Damen- und Herrenschuhe, Sandalen, Pantoletten und Stiefel. Alle Modelle sind mit der FinnComfort auswechselbaren Fussbettung ausgestattet, die der Anatomie des Fusses entspricht. Zudem enthält sie orthopädische Stützen, die den Fuss entlasten. Die stützende Fussbettung und die gute Passform der einzelnen Modelle sowie der Einsatz von starkem und geschmeidigem Leder führen zum sogenannten Wohlgefühl. Zudem hilft die weiche Laufsohle, beim Abrollen den Fuss zu führen. Luftkanäle in der Fussbettung und innerhalb der Laufsohle sowie das Lederfutter sorgen für ein gutes Fussklima im Schuh. Zudem ist die Fussbettung mit vegetabil gegerbtem Leder überzogen. Wer ein Fussproblem hat und eine individuelle Einlage tragen muss, findet mit FinnComfort den idealen Schuh vor. Die Einlage kann mit der Fussbettung ausgetauscht werden und der Fuss findet genügend Platz im Schuh. Der Schuh bietet durch seine Machart seitliche Stabilität an. Auch bei Beinverkürzungen ist FinnComfort einsetzbar, da die Laufsohle entsprechend bearbeitet werden kann. Vielfältige Bedürfnisse Im Sortiment von FinnComfort geht man auf die vielfältigen Bedürfnisse der Trägerin und des Trägers ein. Man findet modische Akzente in der Kollektion wieder wie Farben, Lederarten, Swarovski-Steine und federleichte Sohlen. Auch weiche, gepolsterte Fussbettungen oder der Einsatz von Stretchmaterial für sensible Füsse wird unter FinnSoft oder FinnStretch angeboten. Wer einen sehr schlanken Fuss oder einen breiten Fuss hat, findet oft keinen passenden Schuh im Handel. FinnComfort bietet unter FinnSlim auch hier eine Linie an. Grundsätzlich sind die Modelle von FinnComfort eher breit, da die Passform «Naturform» dem natürlichen Fuss entspricht. Wer druckempfindliche Füsse hat oder an Diabetes leidet, muss sehr vorsichtig auswählen. FinnComfort kann mit der Linie Prophylaxe vorbeugend wirken oder hilft mit FinnPlus bei sensiblen oder breiten Füssen. Herstellung und Qualität Da jeder einzelne Schritt – vom Entwurf bis zur Fertigung und der anschliessenden Qualitätskontrolle – im eigenen Betrieb in Bayern getätigt wird, kann die Qualität der Arbeit und der Materialien sehr hoch gehalten werden. Ausserdem werden deutsche Umweltanforderungen und Arbeitsplatzvorschriften eingehalten. In Hassfurt beschäftigt das Familienunternehmen über 650 fest angestellte Mitarbeiter in Entwicklung, Produktion und Versand, die durch zirka 1500 Heimarbeiter – deren Aufgabe es ist, Schäfte und Sohlen von Hand zusammen zu nähen – unterstützt werden. Die Leisten, Laufsohlen, Korkfussbettungen und alle notwendigen Materialien zur Schuhherstellung sowie die erforderlichen Herstellungsprozesse werden kontinuierlich weiterentwickelt und perfektioniert. Verwendung finden dabei nur beste und feinste Naturmaterialien, die überwiegend in Handarbeit sorgfältig verarbeitet werden. Bei der Herstellung von Fussbettungen und Schuhen achtet FinnComfort bewusst auf die Abstammung der Materialien, auf aktiven Umweltschutz und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Kork, Jute und Naturlatex. Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und die dazugehörigen Kartonagen werden als Wertstoffe dem Recycling wieder zugeführt. Sind die Laufsohlen bei einem FinnComfort Schuh abgelaufen, bietet die Frey Orthopädie-Bedarf AG, Othmarsingen, als Schweizer Distributor den Service einer Neubesohlung an. FinnComfort Liebhaber, die diesen Kundendienst nutzen möchten, wenden sich bitte an den Fachhandel. www.finncomfort.ch Schweizer Hausapotheke 6-2019 35

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