Aufrufe
vor 2 Monaten

Nr. 6 / 2019

  • Text
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Astaxanthin
  • Geld
  • Zeit
  • Wald
  • Apotheken
  • Motivation
  • Zudem
HOCHWERTIGER «ABFALL» | HOMÖOPATHISCHE KREISLAUFTROPFEN | HAUTPFLEGE AUF NATURBASIS | STUMPFE VERLETZUNGEN | VEGANE NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL | MÜCKENSCHUTZ | ESSEN: DREI-, VIER- ODER FÜNFMAL TÄGLICH? | KOMFORTSCHUHE | BLASENENTZÜNDUNG OHNE ANTIBIOTIKA | GEWOHNHEITEN ÄNDERN | HILFE BEIM ZAHNEN | SCHMERZEN BEHANDELN | NATÜRLICHE KÖRPERPFLEGELINIEN | STÄRKENDE KRÄUTERPRODUKTE TCM | VORSORGEMAPPE SRK | JUBILÄUMSWETTBEWERB | SOMMERGRIPPE | BLASENBESCHWERDEN | EISENMANGEL | DENTOPHOBIE | DERMATOLOGISCHE HAUTPFLEGE | INNERE UND ÄUSSERE MOTIVATION | NARBENPFLEGE | OLIVENBAUM | VERSTOPFUNG | IMMUNSYSTEM IM ALTER | GESUNDER WALDSPAZIERGANG | WOHLFÜHLSCHUHE | PSYCHOTHERAPIE BEI KREBSERKRANKUNGEN | THERAPIE BEI ARTHROSE | SÄTTIGUNGSGEFÜHL | INHALIERHILFE FÜR KLEINKINDER | SENIORENWOHNUNGEN | VERSICHERUNGSDECKUNG BEI KOMPLEMENTÄRMEDIZIN | HOMÖOPATHISCHE AKUTMITTEL | WORTWEISE | VITALPILZE | LIEBE IM ALTER | BLASEN- UND DARMSCHWÄCHE | VITAL- UND MIKRONÄHRSTOFFE | RHEUMALIGA | AKTIV TROTZ DEMENZ | BILDUNGSGUT TASCHENGELD | NATURHEILMITTEL REGULATESSENZ

Die Rheumaliga bewegt

Die Rheumaliga bewegt die Schweiz Mit der neuen Gesundheitskampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» Die häufigste Ursache für Schmerzen und Einschränkungen im Alter ist Arthrose. Mit der Kampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» animiert die Rheumaliga zu mehr Bewegung. Denn Bewegung ist das A und O zur Vermeidung und Behandlung von schmerzenden Gelenken. Dem Slogan sind auch prominente Rheumaliga-Botschafter gefolgt. Engagiert schnüren Sabina Schneebeli, Bea Petri und Marco Rima die Wanderschuhe. Gut zu wissen Arthrose, eine Gelenkerkrankung mit Abnützungserscheinungen, betrifft 25 Prozent der über 65-Jährigen. Sie haben Arthrosebeschwerden wie Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken, und ihr Alltag wird oftmals geprägt durch krankheitsbedingte Einschränkungen. v.l.n.r.: Bea Petri, Marco Rima, Sabina Schneebeli Die ersten Anzeichen einer Arthrose sind dumpfe oder stechende Schmerzen, die auftreten, wenn ein betroffenes Gelenk bewegt und belastet wird. Die Arthrose unterscheidet sich darin von einer Arthritis (entzündliches Rheuma), bei der die Gelenke auch in Ruhestellung heftig schmerzen können. Viele Arthrose-Betroffene kennen den Anlaufschmerz nach einer Ruhephase. Bewegen sie das schmerzende Gelenk eine Weile, verschwindet der Schmerz. Eine frühe Diagnose ist zentral, um den Gelenkverschleiss aufzuhalten. Bei Anlaufschmerzen und starken Einschränkungen empfiehlt die Rheumaliga, einen Arzt aufzusuchen. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation nötig, denn mit gezielter Therapie kann viel erreicht werden. Gesundheitstage «Knackpunkt Knie» Wie entsteht eine Kniearthrose? Soll ich mich bewegen oder lieber schonen? Wann ist eine Operation sinnvoll? Diese und viele weitere Fragen beantworten verschieden Experten bei unserer nationalen Aktionswoche zum Thema «Knackpunkt Knie». Unsere kostenlosen Gesundheitstage finden vom 9. bis 16. September 2019 in verschiedenen Schweizer Städten statt. Weitere Informationen: www.rheumaliga.ch, Tel. 044 487 40 00 «Ich habe immer gedacht, Arthrose sei eine griechische Insel. Aber es ist Rheuma, und es tut weh. Und dagegen hilft Bewegung.» Marco Rima, Kabarettist Schritt für Schritt Betroffene können aktiv etwas gegen Gelenkbeschwerden unternehmen. Mit gutem Beispiel voran gehen die prominenten Botschafter der Rheumaliga Schweiz: Für die Gesundheitskampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» schnüren Schauspielerin Sabina Schneebeli, Unternehmerin Bea Petri sowie Schauspieler und Kabarettist Marco Rima ihre Wanderschuhe. Denn Wandern, am besten in flachem Gelände, ist für die Gelenke optimal, um auf schonende Art in Schwung zu bleiben. Bea Petri, selbst von Arthrose betroffen, betont die wohltuende Wirkung der Bewegung in der Natur: «Je älter ich werde, desto glücklicher bin ich, wenn ich mich in der Natur bewegen kann.» Bewegen Sie sich! Gelenke brauchen Bewegung. Schon Alltagsaktivitäten wie Hausarbeit, Einkaufen, Spazieren wirken sich günstig auf die Gelenke aus. Bei einer diagnostizierten Arthrose sind gelenkschonende Sportarten sehr zu empfehlen. Nebst Wandern sind Velofahren, gezieltes Krafttraining, Schwimmen (v.a. Crawl) oder Wassergymnastik geeignete Aktivitäten. Die Rheumaliga bietet Bewegungskurse für jeden Geschmack und in der ganzen Schweiz. Sinnvoll ist es auch, Übergewicht abzubauen und sich ausgewogen zu ernähren. Gegen die Entzündungen im Rahmen einer Arthrose helfen pflanzliche Nahrungsfasern sowie die Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in fettem Seefisch, Baumnüssen oder Rapsöl enthalten sind. Sie hemmen Entzündungen auf natürliche Weise. 50 Schweizer Hausapotheke 6-2019

MIT Demenz unter die Leute gehen Heute leben in der Schweiz etwa 150 000 Menschen mit Demenz. Wegen der alternden Babyboom-Generation dürfte sich ihre Zahl bis 2040 verdoppeln. Es braucht ein Umfeld, das die Bedürfnisse der Betroffenen – Erkrankte und Angehörige – ernst nimmt, sie im gesellschaftlichen Leben einbindet und sie daran teilhaben lässt. «Demenz hat leider Zukunft – ob wir wollen oder nicht», so ein Betroffener, der sich vor sieben Jahren mit einer Demenzdiagnose konfrontiert sah. Er habe sich rasch im Familienund Freundeskreis «geoutet». Die Menschen hätten mit Verständnis reagiert und Fragen gestellt, zu den Krankheitssymptomen, aber ebenso zum Umgang mit seinem «ungewohnten» Verhalten. Natürlich habe er erzählt, wie das Zusammensein mit Leuten, die man mag, sowie der soziale Austausch sich positiv auf das Gehirn auswirken. Er bedauerte ganz besonders, dass sich Menschen mit einer Demenz und ihre Familien oft aus dem öffentlichen Leben verabschieden, was sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Eine Demenzdiagnose ist kein Zeichen zum Rückzug Kann es sein, dass Demenz noch heute als Tabu-Krankheit angesehen wird? Dass Betroffene nicht über die Krankheit sprechen, sich verkriechen – aus Scham, aus Rücksicht anderen gegenüber oder weil die Angehörigen die erkrankte Person «schützen» wollen? Dabei ist genau das Gegenteil richtig: Wer soziale Aktivitäten aufrechterhält, erfährt mehr Zufriedenheit. Zudem lässt sich so der krankheitsbedingte Rückgang der eigenen Fähigkeiten oft bremsen. Wichtig ist, dass Betroffene das tun, was ihnen selbst Freude macht und Freundschaften weiterhin pflegen. So bieten auch Kolleginnen aus dem Turnverein (Lesen Sie die Geschichte von Armando K. in Beromünster auf www.memo-info.ch) oder dem Chor gern ihre Hilfe an, etwa zum Mitfahren, damit man möglichst lange trotz der Krankheit im vertrauten Umfeld mitmachen kann. Ergänzend zum eigenen Umfeld bieten die 21 Sektionen von Alzheimer Schweiz zahlreiche Aktivitäten an. Ob gemeinsam das Gedächtnis trainieren, malen, wandern, werken, Yoga machen oder singen: In fast 30 Gruppen schweizweit können Menschen mit Demenz zusammen mit anderen in ihrer Region viel Interessantes unternehmen. Angehörige nicht alleine lassen Die Aufgaben der mehrheitlich selbst betreuenden und pflegenden Angehörigen werden mit fortschreitender Krankheit anspruchsvoller und lassen sich von der oder dem Einzelnen nicht mehr alleine bewältigen. Das Risiko, dabei selbst zu erkranken, ist keine Mär. Sie tun darum gut daran, in einer der über 120 Angehörigengruppen schweizweit Druck abzulassen und sich gegenseitig zu unterstützen. Im Austausch finden sich optimale Wege, um für die erkrankten Liebsten sowie für sich selbst die Lebensqualität zu erhalten. Weiter sind über 155 Alzheimer-Cafés die Gelegenheit für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen, einen Nachmittag fernab vom Alltagsstress in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Und nicht zuletzt bieten Alzheimer-Ferien den Angehörigen Entlastung ohne Trennung: Eine Gruppe von Menschen mit Demenz, alle begleitet von einer nahestehenden Person, verbringen eine gemeinsame Ferienwoche. Jedes «Tandem» erhält die Unterstützung einer freiwilligen geschulten Begleitperson. Die oft bitter nötige Erholung ist so garantiert und oft entstehen dauerhafte neue Kontakte, ja sogar Freundschaften. Lebensfreude fördern Demenzspezifische Angebote sind richtig und wichtig. Ideal ist es, wenn Menschen mit Demenz möglichst lange am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu können wir alle beitragen, indem wir Erkrankten und ihren Angehörigen mit Verständnis begegnen und ihnen Hand bieten. So bleiben sie unter den Leuten. Mehr Informationen zu Aktivitäten im Alltag sowie zu Unterstützungsangeboten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen: alz.ch/angebote Bestellen Sie kostenlos vielerlei Informationsmaterial rund um Demenz: alz.ch/publikationen Schweizer Hausapotheke 6-2019 51

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 6 / 2019
Nr. 5 / 2019
Nr. 4 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 3 / 2019
Nr. 2 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining