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Nr. 6 / 2020

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Umgang mit Phobien

Umgang mit Phobien Ängste spielten in unserer Evolutionsgeschichte eine wichtige Rolle, sie schützten schon unsere Urahnen vor Gefahren. Angst ist ein normales Gefühl, das wir in einer bedrohlichen Situation empfinden. Doch viele Menschen haben auch dann Angst, wenn keine reale Gefahr besteht. Lösen an sich ungefährliche Objekte oder Situationen unangemessen starke Angstgefühle aus, spricht man von einer Phobie. «Oft gehen Phobien mit Panikzuständen, also mit heftigen Angstattacken einher, die Betroffene nicht kontrollieren können», erklärt Dr. med. René Bridler, der ärztliche Direktor des Sanatoriums Kilchberg. Die Ängste können sich im Lauf des Lebens spontan verändern oder verschwinden. Phobien sind gelernte Ängste, die man auch wieder verlernen kann. Häufig haben die Betroffenen aber während langer Zeit damit zu kämpfen. Verschiedene Formen Phobien lassen sich in drei Gruppen einteilen. Eine erste Gruppe bilden die spezifischen Phobien, die auf eng umschriebene Situationen beschränkt sind: Hierzu zählen zum Beispiel Ängste vor Tieren wie Spinnen, Mäusen oder Schlangen, vor grosser Höhe, Dunkelheit, geschlossenen Räumen oder Donner. Die Liste der spezifischen Phobien ist endlos. Eine weitere Gruppe umfasst die sozialen Phobien, also Ängste vor prüfender Betrachtung durch Mitmenschen oder davor, sich in einer kleinen Gruppe peinlich zu verhalten. Die dritte Gruppe bildet die Agoraphobie: Hier entstehen Ängste zum Beispiel in Warenhäusern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gedränge oder beim Überqueren eines weiten Platzes. René Bridler erläutert: «In dieser Situation befürchten Betroffene, die Kontrolle über sich zu verlieren, auszuflippen oder sich peinlich zu verhalten, ohne die Situation rechtzeitig verlassen oder Hilfe erhalten 10 Schweizer Hausapotheke 6-2020 zu können.» Ein Agoraphobiker steht zum Beispiel im Einkaufszentrum in einer langen Schlange vor der Kasse, beginnt zu schwitzen, verspürt Kurzatmigkeit, Herzrasen und Schwindel und erlebt Todesangst. In solchen Situationen werden nicht selten Notfallärzte beigezogen, die einen normalen körperlichen Befund feststellen und eine Beruhigung bewirken. Oft erfährt die betroffene Person erst nach mehreren derartigen Ereignissen, dass sie an einer Agoraphobie leidet. In der Folge vermeidet sie solche Situationen, tätigt ihre Einkäufe in einem kleineren Geschäft oder zu Zeiten, wenn weniger Menschen unterwegs sind. Einige Menschen mit Agoraphobie schränken ihren Lebensradius massiv ein und bewegen sich zum Beispiel nur noch im Taxi fort oder lassen sich alles nach Hause liefern. Sie versuchen, den für sie bedrohlich wirkenden Situationen auszuweichen, was zwar verständlich ist, die Phobie aber verstärkt und zusätzliche Probleme mit sich bringt. Im Extremfall kann eine Agoraphobie zum sozialen Rückzug und zu Einsamkeit führen. Eine Agoraphobie kann auch in anderen Situationen auftreten. So gibt es Menschen, die aufgrund dieser Phobie nicht mit dem Zug, dem Bus oder dem Tram reisen können oder in Tunnels panische Angst erleiden; hier besteht ein fliessender Übergang zur spezifischen Phobie. Körperliche Symptome Da es sich bei allen Phobien um Angsterkrankungen handelt, sind sie immer auch von körperlichen Symptomen begleitet, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Laut René Bridler sind Herzklopfen, Schwitzen, Zittern, Mundtrockenheit, Atemprobleme, Kribbeln in den Händen, Schwindel, ein beklemmendes Gefühl, Druckempfinden im Brustbereich oder auch Stuhldrang typische Zeichen einer Phobie. Manche Betroffenen erleben Gefühle der Entfremdung, das heisst, sie kommen sich vor wie in einem Film. Andere befürchten zu stürzen, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben. Was dahintersteckt Für Phobien sind mehrere Ursachen und Begleitumstände verantwortlich. Ängste treten familiär gehäuft auf, auch frühkindliche Erlebnisse spielen eine wichtige Rolle. Bekannt ist zudem, dass sich Ängste von den Eltern auf die Kinder übertragen können. Aber auch eigene Erlebnisse oder beobachtete Ereignisse können zu einer Phobie führen. Wer zum Beispiel beobachtet hat, wie jemand vom Sessellift gefallen ist, wird sich möglicherweise nach diesem Erlebnis zunächst vor Sesselliften und mit der Zeit vielleicht auch vor anderen Bergbahnen fürchten. Mögliche Folgen Bei allen Phobien besteht die Gefahr, dass sich die Betroffenen Vermeidungsstrategien ausdenken, um weitere Ängste zu vermeiden. Man bezeichnet dies als Angst vor der Angst. «Bei längeren Krankheitsverläufen ohne Behandlung besteht die Gefahr einer Ausweitung der als gefährlich eingestuften Situationen oder Objekte, wodurch sich der

© Foto: Emil – die Flasche/Sanja_85 – Adobe Stock Emil – die Flasche ist auch bei einem Picknick der richtige Begleiter. Weltweit tragen Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff massgeblich zur Plastikmüllflut bei. Die Entscheidung für eine Mehrwegflasche ist also ein grosser Schritt zu mehr Umweltschutz. Inzwischen gibt es eine grosse Auswahl an Trinkflaschen aus unterschiedlichsten Materialien mit vielen Vor- und Nachteilen. Viele Mehrwegflaschen sind aus Kunststoff: leicht, vergleichsweise solide und unkompliziert in der Reinigung. Darin können sich jedoch Weichmacher und andere Schadstoffe befinden, die im Laufe des Gebrauchs abgegeben werden. Ausserdem sorgen sie wieder für Plastikmüll. Trinkflaschen aus Aluminium oder Edelstahl sind häufig Umweltfreundliche Glasflaschen im schicken Design sehr stylisch, aber dennoch umstritten. Säurehaltige Getränke können das Material angreifen und bei schadhaften Beschichtungen gesundheitsbedenkliche Substanzen aus dem Aluminium herauslösen. Hygienisch und nachhaltig: Glastrinkflaschen Besonders umweltfreundlich, nachhaltig und gesund sind Trinkflaschen aus Glas. Schadstofffrei, zu 100 Prozent recycelbar und geschmacksneutral lassen sich Glastrinkflaschen hygienisch reinigen und vielseitig einsetzen. Effektiv vor Bruch geschützt ist Emil – die Flasche durch einen stabilen und komplett recycelbaren Thermobecher sowie einen schicken Flaschenbeutel, der waschbar ist und jederzeit ausgewechselt werden kann. Jedes Jahr gibt es eine Vielzahl neuer, trendiger Designs. So kann die Flasche auch weiter genutzt werden, wenn einmal eine andere Optik gewünscht ist. Gefertigt werden die Beutel aus Oeko-Tex zertifiziertem Stoff oder aus 100 Prozent BIO- Baumwolle, die im Ursprung nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert ist. Das komplette Sortiment ist auf emil-die-flasche.ch erhältlich. Emil Glastrinkflaschen sind gut für die Umwelt. © Foto: Emil – die Flasche/JackF – Adobe Stock Ein Plus für Sie! Protein Plus, ein Eiweissdrink mit allen essenziellen Aminosäuren: Für den Muskelaufbau oder als zusätzliche Eiweissquelle im Alter oder beim Sport. Vertrieb: Natural Power Distribution AG, Volketswil, naturalpower.ch Schweizer Hausapotheke 6-2020 20.05.20 13:13 11 ProteinPlus_Inserat_200520.indd 1 20.05.20 13:13

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