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Nr. 6 / 2020

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Man hat sie oder man hat

Man hat sie oder man hat sie eben nicht. Im Idealfall leben die Eltern den Kindern soziale Kompetenzen vor, dann lernen die Kinder diese Kompetenzen durch Nachahmung. Dort, wo das nicht geschieht, bleibt das Thema verwaist. Was versteht man unter sozialen Kompetenzen? Soziale Kompetenzen zu definieren ist recht einfach: Es sind die Fähigkeiten, die den zwischenmenschlichen Umgang fördern; sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Meist werden unter dem Begriff «soziale Kompetenz» mehrere Kompetenzen zusammengefasst. Kurz formuliert, geht es um Folgendes: → Kommunikationsfähigkeit: sich klar ausdrücken und vor allem auch gut zuhören können. → Konfliktlösungsfähigkeit: mit Konflikten umgehen, zusammen mit allen Beteiligten sinnvolle Lösungen suchen und diese auch umsetzen können. → Kritikfähigkeit: Kritik auf eine aufbauende, nicht verletzende Art äussern und vor allem auch entgegennehmen können. → Empathie und Achtsamkeit: anderen Menschen mit Respekt begegnen, andere ernst nehmen und auf sie eingehen, die Bedürfnisse anderer erkennen und akzeptieren können. → Kontaktfähigkeit: mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen und diese Kontakte auch pflegen können. → Teamfähigkeit: mit anderen zusammen arbeiten, gemeinsame Ziele definieren, sich je nach Situation unterordnen oder aber die Führung übernehmen können. Ein ideales Beispiel fehlender Sozialkompetenz ist Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten. Sehr oft äussert und verhält er sich gegenüber Andersdenkenden absolut respektlos. Er nimmt andere nicht ernst, er beleidigt sie, erniedrigt sie, er teilt heftige Kritik aus; doch wenn er selbst auch nur ansatzweise kritisiert wird, dann rastet er komplett aus und beschimpft andere aufs Gröbste. Er stellt sich permanent in den Mittelpunkt, er wird nicht müde, sich selbst zu rühmen und andere zu verunglimpfen. Es gibt wohl nichts Unangenehmeres, als mit einer solchen Person zusammenarbeiten zu müssen … 14 Schweizer Hausapotheke 6-2020 Und genau das ist das Tragische: Menschen, denen es so massiv an sozialer Kompetenz fehlt wie etwa Donald Trump, haben damit selten ein Problem. Meistens merken sie gar nicht, dass sie sich wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen. Ihr Motto ist: «Ich bin gut, ich weiss, wie es geht, ich habe immer recht, ich bin der Grösste, ich bin das Wichtigste.» Das Problem haben jeweils all jene, die mit einer solchen Person zusammenarbeiten oder im schlimmsten Fall zusammenleben müssen. Leider fruchten Diskussionen mit diesen Personen über ihr Verhalten nur wenig. Sie spüren offenbar gar nicht, was sie anderen antun, es mangelt ihnen an Empathie und Einfühlungsvermögen. Sie können sich gar nicht vorstellen, dass andere unter ihrem Verhalten leiden, weil sie grundsätzlich nur mit sich und mit ihren eigenen Themen und Befindlichkeiten beschäftigt sind. Soziale Kompetenzen im Beruf Soziale Kompetenzen sind nicht nur im Privaten gefragt, also in der Familie, in der Nachbarschaft oder in einem Verein, sondern auch in der Berufswelt. Je nach Job hat man täglich Kontakt mit unterschiedlichsten Personen, auf die man sich individuell einstellen muss. Vor allem bei Personen in einer Führungsposition oder mit Personalverantwortung ist ein hohes Mass an sozialer Kompetenz gefragt. Wenn Führungspersonen über ein sehr hohes Fachwissen verfügen, es ihnen aber an sozialer Kompetenz fehlt, dann richten sie meist den grösseren Schaden an, als wenn sie weniger Fachwissen, dafür eine hohe Sozialkompetenz aufweisen. Der Grund dafür ist einfach: Angestellte arbeiten effizienter und sind zu höheren Leistungen bereit, wenn sie respektiert, ernst genommen und gut behandelt werden. Einen technischen Fehler kann man einem Vorgesetzten eher verzeihen als ein grobes soziales Verhalten. Soziale Kompetenzen trainieren? Soziale Kompetenzen entwickeln wir in der Regel in der Kindheit. Und so ist es auch nicht ganz einfach, sich als Erwachsener diese Kompetenzen noch anzueignen. Doch unmöglich ist es nicht. Es braucht dazu eine hohe Motivation und genügend Zeit. Und es braucht dazu Hilfe von aussen. Menschen, denen es an sozialer Kompetenz fehlt, merken dies ja meist gar nicht selbst. Man muss es ihnen sagen; was nur dann etwas nützt, wenn sie das Gesagte auch hören und verstehen wollen. Fehlt es jemandem also an sozialer Kompetenz und möchte sich die betroffene Person diese Kompetenzen aneignen, dann braucht es eine hohe Bereitschaft, das eigene Verhalten zu reflektieren, um die notwendigen Anpassungen vornehmen zu können. Und genau da liegt oft das Problem: Menschen mit bescheidenen sozialen Kompetenzen lassen sich eben nicht so gerne korrigieren. Unangenehme Folgen Mangelnde soziale Kompetenzen können übrigens auch sehr unangenehme berufliche Folgen haben, wie das folgende Beispiel zeigt: Ein Unternehmen mit knapp 50 Angestellten geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten und musste fast die Hälfte der Belegschaft abbauen. Die Geschäftsleitung ging der Frage nach, wen man entlassen soll und wen man behalten möchte. Folgende Möglichkeiten wurden diskutiert: Soll man die ältesten Mitarbeitenden entlassen (ihre Berufslaufbahn ist ja schon bald zu Ende), soll man den Jüngsten kündigen (sie verfügen noch nicht über viel Erfahrung und finden sicher bald einen neuen Job), soll man sich von jenen trennen, die über weniger fachliche Kompetenzen und weniger Ausbildungen verfügen? Schliesslich trafen die Mitglieder der Geschäftsleitung eine überraschende Entscheidung: Einen blauen Brief erhielt, wer zu geringe Sozialkompetenzen hatte. Die Begründung dazu: Die Zusammenarbeit mit Leuten ohne Sozialkompetenzen ist am schwierigsten, sie stören das Arbeitsklima, die Atmosphäre und folglich Effizienz und Produktivität. Albin Rohrer ist Berater, Coach, Autor, Kurs- und Seminar leiter sowie Musiklehrer.

Kraft und Ausdauer – die Eiche und ihre Wirkung auf uns Menschen Er lauert hinter jeder Herausforderung des Alltags, kann uns zu Höchstleistungen antreiben oder zum erschöpfenden Dauerbegleiter werden: Die Rede ist vom Stress, der ganz viel Lebensqualität rauben kann. Wenn alles zu viel wird, lässt uns die Natur wieder zur Ruhe kommen. Ab in den Wald Sie kennen es bestimmt: Dieses ständige unter Strom stehen, der Aufgabenberg, der nicht kleiner werden will oder das Gefühl von immenser Last auf den Schultern. Müde und erschöpft fällt man ins Bett, findet dennoch keine Ruhe und schleppt sich gerädert durch den nächsten Tag. Und den übernächsten. Und so weiter. Würden Sie in Japan einen Arzt besuchen, würde er Sie wahrscheinlich in den Wald schicken. Was im ersten Moment seltsam klingt, ist inzwischen sehr genau erforscht und von der Wissenschaft bestätigt. Shinrin-Yoku – das Waldbaden – hat in Japan schon seit Jahrzehnten Tradition und ist auch in den USA eine anerkannte Therapieform. Es geht um bewusste Ausflüge in den Wald, mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Riechen. Diese intensive Erfahrung beruhigt die Gedanken, stärkt das Immunsystem und senkt das Stresslevel bereits nach nur zehn Minuten. Beeindruckender Baumriese Dort im Wald findet man denn auch einen Baum, der wie kein anderer für Kraft und Standhaftigkeit steht. Die mächtige Eiche beeindruckt sowohl mit ihrer Grösse als auch ihrem Alter: sie kann bis zu 40 Meter hoch und 800 bis 1000 Jahre alt werden. Seit jeher gilt sie deshalb als Symbol für ewiges Leben und ewiges Heil. Eindrücklich präsentiert sie ihre ausladende Krone, die eine ungewöhnliche Vielfalt von Insekten beherbergt. Keine andere Baumart Mitteleuropas bietet so vielen Lebewesen ein Zuhause oder Nahrung wie die Eiche – ein echter Lebensbaum. In ihrem Schatten entspannen, dem Rascheln ihrer Blätter lauschen und das Muster ihrer stark gefurchten Borke erspüren, verleiht Tiefenentspannung und neue Kraft. Knospenextrakte – natürliche Kraftpakete Was die Eiche so eindeutig ausstrahlt, ist in ihren Knospen in ganz besonderer Weise angelegt. Die unscheinbaren Knoten, die den frostigen Winter überdauern und im Frühling voller Energie prachtvoll austreiben, sind ihre Quelle für Regeneration und Vitalität. Deshalb sind Eichenknospen auch von grossem Nutzen für das Wohlbefinden von uns Menschen, gerade wenn Aufbau, Stärke und Erneuerungskraft gefragt sind. Knospenextrakte enthalten genau diese wertvollen Inhaltsstoffe und können direkt in den Mund gesprüht werden. Dort werden sie über die Schleimhäute aufgenommen, sind sehr gut verträglich und überraschend angenehm im Geschmack. Eine grosse Portion Frühlingsenergie – Spritzer für Spritzer. Knospenextrakte sind ohne Rezept in Schweizer Drogerien, Apotheken und Reformhäusern erhältlich. Ein besonderes Verfahren Für die Herstellung von Knospenextrakten werden ausschliesslich frische Knospen, unmittelbar vor dem Austreiben, von Hand geerntet und sofort in einem sanften Lösungsmittel kalt und über mehrere Monate ausgezogen. Nur so können die empfindlichen Inhaltsstoffe schonend gewonnen und zu Extrakten verarbeitet werden. Mehr dazu erfahren Sie unter heidak.ch/produkte/knospenextrakte HEIDAK KNOSPENEXTRAKTE Kraft aus der Natur für Ihre Vitalität und Ausgeglichenheit www.heidak.ch Schweizer Hausapotheke 6-2020 15

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