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Nr. 6 / 2020

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immer so verhalten, wie

immer so verhalten, wie man es gerne möchte, und wer glaubt, dass die Politik alle anstehenden Probleme für uns löst, der läuft garantiert in eine unsägliche Enttäuschung. Solche Erwartungen sind schlicht und einfach überzogen. Problematisch dabei ist die Tatsache, dass vor den Wahlen die Politiker immer versprechen, die Probleme zu lösen. Doch dann kommt es meistens halt doch anders… Um möglichen Enttäuschungen vorzubeugen, sollten wir dringend einmal alle unsere Erwartungen überdenken (und allenfalls ein wenig anpassen). Folgende Fragen könnten dabei hilfreich sein: Was erwarte ich von meinem Leben ganz allgemein und was erwarte ich von mir selbst? Sind diese Erwartungen wirklich realistisch? Nicht jeder kann Schauspieler, Arzt oder Fussballer werden. Dazu braucht es ganz bestimmte Talente und Voraussetzungen. Und wenn diese fehlen, nützt auch der grösste Wille und Einsatz gar nichts. Was erwarten wir von unserem Umfeld? Sind diese Erwartungen wirklich erfüllbar? Müssen andere unsere Erwartungen stets erfüllen? Und können sie das überhaupt? Kann unsere Partnerin oder unser Partner uns jeden Wunsch von den Lippen ablesen? Wie oft hört man doch, dass jemand sagt, «das hätte er doch aber merken müssen …». Tja, dann hat er es eben nicht gemerkt! Hohe Erwartungen haben wir oft auch an unsere Kinder, vor allem dann, wenn wir glauben, dass sie so werden müssten, wie wir uns das vorstellen. Kinder gehen manchmal ganz eigene Wege, sie gehen Wege, die mit den Vorstellungen Vergessen Sie Kotztüten ZINTONA – das einzige rein pfl anzliche Naturheilmittel mit Ingwer gegen Reisekrankheit, Übelkeit und Magenbeschwerden. Nachweislich beste Wirkung und Verträglichkeit, bestätigt durch mehr als 20 klinische Studien. Neue Indikation Nach Absprache mit dem Arzt auch gegen Schwangerschaftserbrechen. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. www.chrisana.ch 48 Schweizer Hausapotheke 6-2020 der Eltern nur noch wenig übereinstimmen. Immer, wenn wir von jemandem etwas ganz Bestimmtes erwarten, dann besteht die Gefahr, eine Enttäuschung zu erleben und in eine Frustration zu laufen. Somit wäre es ratsam, von anderen nichts Bestimmtes, sondern nur das für sie Bestmögliche zu erwarten. Dieses Bestmögliche ist dann halt vielleicht weit weniger, als wir uns gewünscht hätten … Was tun? Es ist wohl unvermeidlich, dass wir im Leben hin und wieder Enttäuschungen und Frustrationen erleben. Die Frage ist dann, wie man damit idealerweise umgeht und wie die eigene Frustrationstoleranz gestärkt werden könnte. Ganz wichtig ist es, eine Frustration und die damit verbundenen unangenehmen Gefühle vorerst einmal zu akzeptieren. Wir sollten uns bewusst sein, dass nicht immer alles klappt. Wir sollten akzeptieren können, dass das Leben manchmal hart ist zu uns, dass die Welt ungerecht ist (das war sie übrigens schon immer und wird sie wahrscheinlich auch bleiben …), wir sollten erkennen, dass das Leben viel Geheimnisvolles in sich trägt, dass wir niemals alles verstehen und erklären können und dass wir niemals alles im Griff haben und alles kontrollieren können. Die Welt ist nicht nur positiv, sie ist aber auch nicht nur negativ. Menschen, die alles nur positiv sehen, haben genauso ein verzerrtes Weltbild wie diejenigen, die alles immer nur negativ sehen. Die Welt ist gut und schlecht zugleich. Es gibt genauso viel Gutes wie es auch Schlechtes gibt (nur mit dem Unterschied, dass die Medien über Gutes viel weniger berichten als über Schlechtes). Wer akzeptieren kann, dass das Leben widersprüchlich ist, erlebt deutlich weniger Frustration. Auf den Punkt bringt dies folgendes Gebet: «Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen unterscheiden zu können.» Geduld Unter Frustrationstoleranz versteht man in der Psychologie die Fähigkeit, mit Enttäuschungen und den daraus folgenden Frustrationen umgehen zu können. Menschen mit einer geringen Frustrationstoleranz fehlt es oft auch an Geduld. Sie brechen ein Projekt ab, sobald die ersten Schwierigkeiten auftauchen. Menschen mit einer hohen Frustrationstoleranz bleiben geduldig und lassen sich nicht so schnell entmutigen. Wenn ein Weg in eine Sackgasse zu führen scheint, dann suchen sie sich halt einen anderen Weg. Und vielleicht noch einen dritten Weg. Menschen mit hoher Frustrationstoleranz sind im Leben häufig im Vorteil, weil sie beharrlicher an einem Ziel arbeiten, ohne schnell aufzugeben. Das weiss man von vielen Forschern, etwa von Thomas Edison. Unzählige Male sind seine Versuche bei seinen Erfindungen gescheitert, unzählige Male hat etwas nicht geklappt. Und was hat er getan? Statt sich zu ärgern und frustriert den Bettel hinzuschmeissen, hat er einfach weitergemacht. Ebenso haben sehr viele erfolgreiche Sportler zuerst lernen müssen, mit Niederlagen umzugehen, bis sie dann viel später endlich erfolgreich wurden. Auch viele Musiker sind zuerst gescheitert und mussten hartes Brot essen, bis ihnen der Durchbruch gelang. Wer also ganz schnell aufgibt, der bleibt meist frustriert zurück. Gemäss der Definition von Saul Rosenzweig aus dem Jahr 1938 bedeutet der Begriff «Frustrationstoleranz» die Fähigkeit, «langfristig psychische Spannungen zu ertragen, die aus der Nichtbefriedigung von Triebwünschen kommen». Nachfolgende Forschungen haben übrigens ergeben, dass ängstliche und leicht verletzliche Persönlichkeiten mit einer geringen Frustrationstoleranz überdurchschnittlich häufig zu verstärktem Alkoholkonsum neigen und/oder ein hohes Aggressionspotenzial aufweisen. Je stärker die Frustrationstoleranz ausgeprägt ist, desto weniger sind aggressive Verhaltensformen zu finden. Frustrationstoleranz wird übrigens vor allem in der Kindheit erworben, ist aber bis zu einem gewissen Mass auch später noch trainierbar. Es ist eine Selbstregulation der Erwartungen und der damit verbundenen Enttäuschungen. Corona als Übungsfeld Die Corona-Krise und die damit verbundenen, zum Teil massiven Einschränkungen sind unangenehm. Doch sie sind auch ein gutes Lernfeld. Sie zwingen uns dazu, unsere Haltungen und unsere Erwartungen grundsätzlich in Frage zu stellen und allenfalls ein wenig anzupassen. Es geht nicht immer alles so, wie wir uns das wünschen; wir müssen mit Einschränkungen leben lernen, wir brauchen Verständnis und Geduld. Das Leben besteht nicht nur aus Konsumieren und Spass haben, wir können vieles nicht erklären und verstehen, wir können nicht alles im Griff haben. Was wir aber können: Das Leben so akzeptieren, wie es im Moment gerade ist. Albin Rohrer www.albinrohrer.net

Der Schlaganfall und seine Folgen – leben mit einer Fussheberschwäche Ein Schlaganfall oder auch Hirnschlag ist eine Erkrankung des Hirns, die zu einem Funktionsausfall des zentralen Nervensystems führt. Überlebende eines Schlaganfalls leiden häufig unter einer körperlichen Einschränkung – die Fussheberschwäche ist eine davon. Damit die Selbständigkeit im Alltag erhöht werden kann, ist eine entsprechende Hilfsmittelversorgung unerlässlich. Bei der Fussheberschwäche funktionieren die Nervenimpulse, die für das Anheben des Fusses zuständig sind, nicht mehr richtig. Dadurch bleibt das Anheben des Fusses aus und die Stolpergefahr steigt, da der Fuss auch bei geringen Unebenheiten hängen bleibt. Mit einem entsprechenden Hilfsmittel kann diesem Hängenbleiben entgegengewirkt und so die Mobilität des Betroffenen verbessert werden. Elektrische Impulse für ein sicheres Gehen Als fortschrittlichste Versorgung bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems gilt die funktionelle Elektrostimulation (FES). Diese Art der Versorgung unterstützt Betroffene dabei, ausgefallene Körperfunktionen zu ersetzen. Stimulationssystem Dabei trägt der Patient oder die Patientin eine Manschette am Bein. Diese stimuliert durch elektrische Impulse die betroffenen Nerven, was den Muskel aktiviert und die Bewegung bzw. das Anheben des Fusses auslöst. Das Gangbild wird sichtbar verbessert und die Stolpergefahr auf ein Minimum reduziert. Computergesteuertes Orthesensystem Gehen und Laufen in unebenem Gelände sind mit dieser Beinorthese genauso unproblematisch wie die Bewältigung von Schrägen und Gefälle. Mit Hilfe einer Smartphone-App können ganz bequem verschiedene Modi eingestellt werden, so steht dem Spazieren, Fahrradfahren oder Treppensteigen nichts mehr im Weg. © Ottobock Die Balgrist Tec bietet ein breites Spektrum an Hilfsmitteln, mit denen Betroffene ihre Mobilität spürbar zurückgewinnen. Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten werden gemeinsam die bestmöglichen Versorgungskonzepte erarbeitet – ausgerichtet auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen. Wir steigern Mobilität. Schlaganfall Für die Behandlung der Folgen von Schlaganfällen weist die Balgrist Tec AG ein breites Sortiment an orthopädischen Hilfsmitteln vor. Unsere fachkompetenten Mit - arbeiter unterstützen und beraten Sie gerne. Bei uns sind Sie in guten Händen Ihr kompetenter Partner mit einer langjährigen Tradition rund um Orthopädie – Bandagen, leichte Orthesen – Kompressionsversorgung Orthopädie-Schuhtechnik – Orthopädische Schuheinlagen – Schuhzurichtungen – Orthopädische Serien- und Massschuhe – Spezial- und Komfortschuhe © Ottobock Orthopädietechnik – Neuro-Orthesen (Schienen) – Massgefertigte Orthesen (Schienen) – Bandagen- und Kompressions - versorgung – Arm- und Beinprothesen Balgrist Tec AG Forchstrasse 340, 8008 Zürich T +41 44 386 58 00 balgrist-tec.ch Fuss-Orthopädie Feldmann AG Witikonerstrasse 24, am Klusplatz 8032 Zürich T +41 43 211 10 00; www.fof.ch BT-FOF-Kombi_SHAindd 1 Schweizer Hausapotheke 6-2020 49

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