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Nr. 6 September/Oktober 2017

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Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

Aus der medizinischen

Aus der medizinischen Schatzkiste Indiens – Kurkuma Die täglichen Curry-Gerichte in Indien dienen in erster Linie der Gesunderhaltung. Denn der gelbe Farbstoff im Gelbwurzel- Anteil des Curry fängt die krank machenden Sauerstoffradikale ab, die bei jedem Menschen im Stoffwechsel anfallen. Da der körpereigene Schutz nicht ausreicht, müssen mit der Nahrung Radikalfänger zugeführt werden. Das ist das Geheimnis, warum die Inder gesünder alt werden als die Menschen in den westlichen Industrienationen. «Kurkuma schützt die Organe des Körpers vor Schadstoffen und bessert die Funktionen kranker Organe», sagt Frau Prof. Dr. Sigrun Chrubasik- Hausmann, die an der Universität in Freiburg im Breisgau zur Pflanzenheilkunde forscht und in Bad Ragaz als Hausärztin tätig ist. Und weiter: «Kurkuma senkte in Untersuchungen zu hohe Fett- und Zuckerwerte im Blut, weshalb der Einsatz von Zubereitungen aus Kurkuma bei Übergewichtigen mit Folgekrankheiten wie Arteriosklerose, Zuckerkrankheit und Fettstoffwechselstörungen Sinn macht. Darüber hinaus hemmte Kurkuma Entzündungen im Körper, auch entzündliches Rheuma. Der Wirkstoff Kurkumin besserte die typischen Hauterscheinungen bei Schuppenflechte und hemmte das Fortschreiten von Krebskrankheiten. Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei Chemo- und Bestrahlungsthe­ rapie wurde reduziert. Neuere Untersuchungen zum Wirkungsmechanismus bei den verschiedenen Krebsarten zeigten, dass der Kurkuma-Wirkstoff Kurkumin die spezifischen Wege der Zellvermehrung hemmte und ebenso die Botenstoffe zur Neubildung der Gefässe in den Tumoren. Aufgrund der Plausibilität der Wirkungen und der guten Verträglichkeit sollte das Potential von Zubereitungen aus Kurkuma bei Krebskrankheiten unterstützend genutzt werden. Viel versprechend ist auch der Einsatz bei Erkrankungen des Nervensystems inklusive der Alzheimer-Demenz», sagt Chrubasik-Hausmann. Wissenschaftlern ist das Gewürz aus der Ingwerfamilie schon lange vertraut. Denn viele Untersuchungen weisen auf die Heilwirkung von Kurkuma hin, eines fundamentalen Bestandteils der ayurvedischen und asiatischen Medizin, das auch Indisches Gold genannt wird. Es fördert durch seine «den Gallenfluss anregende Wirkung» die Verdauung und ist deshalb vor allem zur Behandlung des Reizdarms zu empfehlen. Beim Reizdarm- Syndrom bestehen meist diffuse Bauchbeschwerden, Blähungen und Verstopfung. Geht das Reizdarm-Syndrom aber mit Durchfall einher, sollte Kurkuma wegen der galle- und darmanregenden Wirkung nicht angewendet werden. Ebenso sollte Kurkuma nicht bei Gallensteinen zugeführt werden, da durch den vermehrten Gallenfluss schmerzhafte Gallenkoliken ausgelöst werden können. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt als Tagesdosis zur Behandlung von Verdauungsstörungen durch gestörten Gallenfluss drei Gramm der Wurzel oder entsprechende Zubereitungen. Von der europäischen Behörde für Arzneimittelsicherheit wurde die maximale Zufuhr von Kurkumin in Nahrungsergänzungsmitteln auf zwei Milligramm Kurkumin pro Kilogramm Körpergewicht begrenzt. Darauf ist bei der Wahl des Kurkuma-Produkts zu achten. 20 Schweizer Hausapotheke 6-2017

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