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Nr. 6 September/Oktober 2017

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Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

Lebensfreude trotz

Lebensfreude trotz chronischer Krankheit In der Schweiz leidet jede dritte Person ab 15 Jahren an einer chronischen Krankheit – Tendenz steigend. Trotzdem ist in der Öffentlichkeit zu wenig über chronische Krankheiten bekannt. Am 23. September 2017 findet deshalb in der Region Zug der 3. «Walk & Talk» statt. Der «Walk & Talk» ist eine Wohltätig keitsveranstaltung im Zeichen chronischer Krankheiten mit Fokus auf Bewegung (Walk) und Austausch (Talk). Am Walk & Talk pflegen Mitglieder von Patientenorganisationen bei einer Wanderung im Zugerland den gegenseitigen Austausch und verstärken ihr Netzwerk. Gleichzeitig informieren die Patientenorganisationen die Bevölkerung auf dem Landsgemeindeplatz in Zug über ihre Aktivitäten und machen auf chronische Krankheiten aufmerksam. Es ist bewundernswert, wie Betroffene ihren Alltag meistern und dabei Lebensfreude ausstrahlen. Patientenorganisationen chronischer Krankheiten informieren die Bevölkerung über ihre wertvolle Arbeit. Eine spannende Podiumsdiskussion, Gutmann, die selber an einem musikalische Unter­ Hirntumor litt. Traditioneller weise haltung und ein gemeinsames Abendessen vor der schönen Seekulisse runden den Anlass ab. Hier fehlen auch Persönlichkeiten aus regionaler Politik und Gesellschaft nicht. Die Podiumsdiskussion wird dieses Jahr moderiert von der Ex-Miss-Schweiz Tanja übernehmen Stadt und Kanton Zug das Patronat des Walk & Talk und signalisieren damit die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen. Letztes Jahr liefen 130 Personen am Walk & Talk mit. Die Teilnehmenden schätzen den Austausch mit anderen Betroffenen und der Bevölkerung sehr. Betroffene stossen im Alltag oft auf Unverständnis, da ihre Mitmenschen zu wenig über chronische Krankheiten wissen. Hier leisten die Patientenorganisationen einen unverzichtbaren Beitrag zur Aufklärung und für das Schweizer Gesundheitswesen. Der Anlass wird ermöglicht durch das Biopharmaunternehmen AbbVie in Baar (ZG), das sich der Behandlung von schwerwiegenden, meist chronischen Krankheiten verschrieben hat. Besuchen Sie uns am 23. September 2017 ab 14.00 Uhr auf dem Landsgemeindeplatz in Zug und erfahren Sie, was Patientenorganisationen für Betroffene und deren Familien tun. www.abbvie.ch/walkandtalk #WalkAndTalk2017 Mit freundlicher Unterstützung von AbbVie AG 22 Schweizer Hausapotheke 6-2017

Verstopfung, was tun? Unsere Verdauung funktioniert dann am besten, wenn sich das System im Gleichgewicht befindet. Dabei geht es unter anderem um die Menge an Flüssigkeit, die dem Nahrungsbrei im Darmtrakt entzogen wird. Ist es zu wenig, dann entsteht Durchfall. Ist es zu viel, kommt es zu einer sogenannten Verstopfung. Claudia Hörler, Filialleiterin und diplomierte Drogistin HF bei Müller Rerformhaus in Basel erklärt, wie einer Verstopfung auf natürliche Weise begegnet und vorgebeugt werden kann. Frau Hörler, wann spricht man von einer Verstopfung? Grundsätzlich ist eine Stuhlfrequenz von dreimal täglich bis zu einmal alle drei Tage normal. Bleibt der Stuhlgang länger aus, dann spricht man von einer Verstopfung. Kurzfristiges Ausbleiben kann etwa auf gewisse Medikamente wie Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Antidepressiva oder situative emotionale Belastungen zurückgeführt werden. Der Verdauungstrakt ist besonders empfindlich für Anspannung oder Stress. Dauert die Verstopfung länger an, ist eine ärztliche Abklärung ratsam. Gibt es noch andere Gründe für Verstopfung? Vielfach kommt es etwa auf Reisen in ferne Länder zu einer Art «Toiletten-Angst». Dabei wird der Reflex zur Darmentleerung unterdrückt. Aber nicht nur die Psyche, auch das eigene Verhalten beeinflusst das Funktionieren des Verdauungssystems: Wenig Bewegung, ungesunde und einseitige Ernährung sowie mangelnde Aufnahme von Flüssigkeit können zu Verstopfung führen. Grundsätzlich ist die Verdauung eine hoch individuelle Angelegenheit und von Mensch zu Mensch verschieden. Genügend Bewegung und Flüssigkeit braucht der Körper aber in jedem Fall. Welche Mittel aus der Natur können helfen? Die Sennapflanze ist ein altbewährtes Mittel aus der Natur und wird von Menschen seit jeher insbesondere bei akuter Verstopfung verwendet. Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden auch wissenschaftlich nachgewiesen. Sie regt in erster Linie die Darmwand zu verstärkter Bewegung an und fördert die Flüssigkeitsaufnahme in den Darm. Damit wird der Stuhl weicher und die Entleerung vereinfacht. Vor der Einnahme sollte eine Fachperson konsultiert oder die Packungsbeilage gelesen werden. Claudia Hörler, Drogistin HF, leitet die MÜLLER Reformhaus Vital Drogerie an der Gerbergasse 35 in Basel. Klangkissen gegen Tinnitus – Ohrensausen Die DisMark Tinnitus-Hilfe ist führend in Forschung und Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten gegen Tinnitus (Ohrensausen) und ähnlichen Innenohrerkrankungen wie tinnitus-bedingte Schwerhörigkeit, Morbus Ménière (Schwindel), Ohrdruck, Hörsturz und Hörverzerrung. Für die bewährte Klangtherapie und Neurostimulation wurde jetzt ein Zubehör entwickelt, welches die Selbstbehandlung zuhause begünstigt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Klangtherapie und Neurostimulation einen positiven Einfluss auf die Behandlung von Tinnitus hat. Namhafte Kliniken, Ärzte und Therapeuten arbeiten deshalb bereits erfolgreich mit dieser Therapieform. Bisher wurden aber zur Übertragung ausschliesslich Kopfhörer oder Lautsprecher benutzt. Der Kopfhörer stört den Schlafenden erheblich in der Entspannungsphase. Der Lautsprecher hat den Nachteil, dass, durch die räumliche Distanz zum Ohr, die zur Therapie erforderlichen wichtigen Resonanzen und relevanten Frequenzen verloren gehen. Zusätzlich wird auch das Umfeld (Lebenspartner etc.) empfindlich gestört. Neue Erkenntnisse zeigen, dass auch Nackenverspannungen die Ursache und Schlafstörungen die Auswirkung von Tinnitus sein können. Das musiktherapeutische Klangkissen (MusicPad) besitzt alle Elemente, um diesen Problemen nachhaltig entgegenzuwirken. Das Klangkissen enthält zwei integrierte Stereo-Lautsprecher. Durch die hochwertige Übertragungstechnik entsteht ein subjektives räumliches Hören mit einem hohen Anteil an Resonanzübertragung. Das TinniTool MusicPad verfügt über Anschlussmöglichkeiten für alle gängigen Abspielgeräte wie MP3-Player, CD-Player, Stereo-Anlage als auch für den Neurostimulator, welcher sehr effektiv zur Tinnitus-Behandlung eingesetzt wird. Das orthopädisch geformte Kissen besteht aus einem viskoseelastischen Hightechmaterial, welches durch die angenommene Körpertemperatur für eine exzellente Druckverteilung sorgt. Dadurch wird eine optimale Position der Halswirbelsäule und des Schulterbereiches erzielt. Die offenzellige Schaumstruktur garantiert einen bestmöglichen Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch. Das TinniTool MusicPad kann die Lebensqualität nicht nur bei Tinnitusbetroffenen steigern, sondern auch bei Personen mit allgemeinen Schlafstörungen, die bettlägerig oder behindert sind, die ein Hörbuch hören, eine Fremdsprache lernen oder ihre Lieblingsmusik hören wollen. Oder einfach für jeden, der gesund und entspannt liegen will. Weitere Informationen: DisMark Tinnitus-Hilfe Zürichstrasse 83 CH-8118 Pfaffhausen Tel 043 366 06 66 info@dismark.ch www.tinnitus-hilfe.ch www.tinnitus-therapie-center.ch Schweizer Hausapotheke 6-2017 23

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