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Nr. 6 September/Oktober 2017

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Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

Lebensschule: lernen

Lebensschule: lernen ohne Ende Ungefragt werden wir in dieses Leben gestellt und machen uns wie Wanderer auf den Weg in ein unbekanntes, unabsehbares, spannendes Abenteuer… Aber worin liegt der Sinn? Und wie finden wir den richtigen Weg? Eine der Fragen, die jeden Menschen früher oder später beschäftigen, ist diejenige nach dem Sinn des Lebens, dem allgemeinen und dem individuellen: Warum gibt es die Erde und das Universum? Was mache ich in dieser Welt? Was ist der Sinn meiner Existenz? Hat das Ganze überhaupt einen Sinn? Entwicklung als Sinn des Lebens Betrachten wir das Universum seit der Entstehung bis heute, so stellen wir fest, dass sich die Einheit zur Vielheit entfaltet hat. Beim Urknall begann ein «Etwas», das alles extrem dicht komprimiert in sich vereinte, zu expandieren, und es entstanden Galaxien mit Sternen und Planeten. Auf der vorerst unbelebten Erde erschienen später die lebenden Organismen, Einzeller. Sie schlossen sich zu Gruppen zusammen, spezialisierten sich, bildeten Pflanzen und Tiere, die sich von einfachen zu immer komplexeren Systemen wandelten. Sie müssen nicht immer müssen! ALPINAMED ® Preiselbeer Trinkgranulat Zur Prävention von wiederkehrenden Harnwegsinfektionen. Medizinprodukt mit Preiselbeerextrakt. Alpinamed Preiselbeer Trinkgranulat. www.alpinamed.ch Der Sinn des Lebens scheint auf der materiellen Ebene also in der Evolution zu liegen, in einem nicht endenden Prozess. Erweitern wir unseren Blickwinkel von der physischen Evolution auf den Geist, so sehen wir auch hier, vom Einzeller bis zum Menschen, eine fortlaufende Verfeinerung und Individualisierung auf der Bewusstseinsebene. Im Gegensatz zu den Pflanzen und vermutlich den meisten (vielleicht gar allen) Tieren, deren Verhalten durch Instinkte gesteuert und deren Evolution zwangsläufig durch die Natur vollzogen wird, besitzen wir Menschen die Voraussetzungen, unsere Handlungsweise mehr oder minder frei zu bestimmen, und damit die Chance, uns bewusst und freiwillig zu entwickeln. Warum aber sollten wir das tun? Bekanntlich ist jede Veränderung mit Mühe verbunden, nicht selten mit Angst, Ungewissheit, Herausforderungen. Allerdings wissen wir nur zu gut, dass wir fortlaufend lernen müssen, wollen wir anhaltende Zufriedenheit finden; sonst stolpern wir immer wieder über die gleichen Unglücklichmacher und begehen mehrmals die gleichen Fehler. Doch wo sind die Lehrer, wo die Schulbücher? Da jeder Mensch den Weg des Lernens zu gehen hat, müsste diese Schule doch allen offen stehen und die Bücher für alle lesbar und verständlich sein. So ist es auch: Der Lebensalltag selbst ist nämlich unsere Schule – denn wer lehrt uns besser als die Praxis? Und die Schulbücher, die «Leitfäden der inneren Entwicklung», sind in unserer eigenen Seele niedergeschrieben – denn wo könnten wir sie lesen, wenn nicht in uns selbst? Erkenntnis und Wegweiser Die Lebensschule arbeitet mit den Methoden, die das Leben selbst bietet. Zum Einen lernen wir aus unseren eigenen Taten, indem wir entscheiden und handeln, wie wir es für richtig halten, und aus den daraus entstehenden Konsequenzen dann unsere Schlüsse ziehen und zu neuen Einsichten gelangen, die unser künftiges Handeln bestimmen. Wir gehen also nach der Methode trial & error vor: Wir versuchen etwas – und aus den Resultaten lernen wir. Ein absolutes Richtig oder Falsch gibt es dabei nicht, und niemand kann uns sagen, wie es heraus- gekommen wäre, hätten wir anders gehandelt. Vertrauen wir deshalb unserer inneren Stimme, der allwissenden Stimme unserer Seele! Es ist indes nicht nötig, alles – oft schmerzhaft – am eigenen Leib zu erfahren. Wir können auch durch Beobachtung lernen, vor allem indem wir auf die Wegweiser unseres Lebenswegs achten und so den «richtigen» Pfad einschlagen, anstatt uns auf leidvolle Irr- und Umwege zu begeben. Dabei nutzen wir die Winke des Schicksals. Werden wir von einem Schicksalsschlag getroffen, so fragen wir uns meistens: «Warum ausgerechnet ich?» Die Frage ist falsch gestellt. Sie müsste nicht «Warum?» lauten, sondern: «Was hat es für mich zu bedeuten?». Liegt nicht etwa in allem ein Sinn? Wenn der Sinn des Lebens die persönliche Entwicklung ist und unser Dasein die Schule, dann zeigt uns jedes einzelne Ereignis, was wir noch lernen müssen oder bestätigt uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Die Schwierigkeit liegt indes darin zu erkennen, was wir lernen sollen, was uns ein Ereignis, ein Schicksalsschlag oder eine glückliche Fügung sagen will. Für die Deutung gibt es keine allgemein gültigen Regeln. Bei Krankheiten scheint es vergleichsweise einfach, eine Antwort zu finden, wenn wir den befallenen Körperteil und seine Funktion betrachten. So ist beispielsweise die Haut unsere «Kontaktstelle zur Aussenwelt»: Dermatologische Probleme lassen oft auf eine gestörte Beziehung zu unserem Umfeld und den Mitmenschen schliessen. Füsse und Beine symbolisieren einerseits Standhaftigkeit, andrerseits Voranschreiten, das Herz steht für Liebe, der Schoss für Geborgenheit. Oft bringen uns auch Redensarten auf die richtige Spur: Etwas liegt mir auf dem Magen; meine Kehle ist wie zugeschnürt; die Angst sitzt mir im Nacken; er hat mir das Herz gebrochen. Bei anderen Ereignissen als Krankheiten sind Schlussfolgerungen hingegen schwieriger. Wie gehe ich damit um, wenn bei einem Vorhaben immer wieder Hindernisse auftreten? Vielleicht ist mein Projekt nicht gut für mich und ich sollte es nicht weiterverfolgen – oder lernen, für eine Sache zu kämpfen und nicht klein beizugeben? Was will das Schicksal mich lehren, wenn der 36 Schweizer Hausapotheke 6-2017

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