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Nr. 6 September/Oktober 2017

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Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

Die Krebsrevolution Ein

Die Krebsrevolution Ein spannendes Buch zur homöopathischen Krebstherapie lässt aufhorchen Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten Krebsarten; bei herkömmlicher Behandlung betragen die Überlebenschancen zwischen fünf und acht Prozent. Bei einer rein homöopathischen, standardisierten Behandlung nach dem sogenannten Banerji-Protokoll hingegen beläuft sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient mit Bauchspeicheldrüsenkrebs nach vier Jahren noch lebt, auf rund 90 Prozent, und zwar statistisch einwandfrei nachgewiesen. Auch bei anderen Krebsarten resultieren bei dieser Behandlungsform, die auf die jeweilige Krebsart und nicht primär auf den Patienten abgestimmt ist, weit höhere Überlebensraten, als dies bei schulmedizinischen Krebsbehandlungen der Fall ist. Zudem ist die homöopathische Therapie frei von unerwünschten Nebenwirkungen und kostet im Vergleich zu Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen nur einen Bruchteil. Die Erfolge sind lange schon nachgewiesen Was wie ein Märchen tönt, ist aber eigentlich nur in der Hinsicht erstaunlich, dass hierzulande bis vor kurzem noch kaum jemand davon gehört hat. Denn erfolgreiche homöopathische Krebsbehandlungen nach Banerji-Protokollen gibt es in Indien bereits seit rund 80 Jahren. Qualität in der Naturheilkunde und Komplementärtherapie Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementär- und Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Komplementär- und Alternativmedizin. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK- Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A-NaturärztInnen und -KomplementärtherapeutInnen sind auf der Webseite www.nvs.swiss aufgeführt. 42 Schweizer Hausapotheke 6-2017 Indien ist weltweit dasjenige Land, in dem die Homöopathie am weitesten verbreitet ist. Dort praktizieren rund 270 000 homöopathische Ärztinnen und Ärzte, darunter auch die Ärztefamilie Banerji. Bereits vor 20 Jahren wurden amerikanische Onkologen auf die verblüffenden, aber schier unglaublichen Heilungserfolge aufmerksam, die diese Familie bei Krebspatienten erzielte, und forderten sie auf, sie zu belegen. Die Banerjis unterbreiteten daraufhin 1997 den amerikanischen Ärzten und Wissenschaftlern eine derartige Vielzahl an ausgewiesenen Patientendaten, dass diese 1999 zum zweifelsfreien Schluss kamen, die Methode sei in der Tat wirksam. Danach wurden die Forschungen intensiviert, und mittlerweile existiert eine eindrückliche Datenbank mit mehr als 40 000 Fällen zu allen Krebsarten. Wirksame Nanomedizin Im deutschsprachigen Raum allerdings wurde all dies erst durch das Buch «Die Krebsrevolution. Wege aus der Angst durch integrative Medizin» des spanischen Arztes Miguel Corty Friedrich bekannt, das im vergangenen Herbst im Europa Verlag erschienen ist. Corty wartet darin nicht nur mit höchst eindrücklichen Zahlen und Fakten auf, sondern gibt auch eine mögliche Erklärung für das Wirkprinzip homöopathischer Substanzen. Er nimmt dabei Bezug auf einen weiteren Inder, Dr. E. S. Rajendran, der unter anderem mit dem Raster- und dem Transmissionselektronenmikroskop zeigen konnte, dass homöopathische Substanzen spezifische Strukturen und Charakteristika im Nanobereich aufweisen. Mit anderen Worten: Entgegen dem, was auf Grund statistischer Wahrscheinlichkeiten zu erwarten wäre, enthalten selbst hochverdünnte homöopathische Substanzen Bestandteile der Ausgangssubstanz in sichtbaren Partikelgrössen – und zwar in einer nicht linearen Weise. Das heisst, es ist möglich, dass sich in einer höher verdünnten Lösung mehr Nanopartikel finden als in einer niedriger verdünnten. Vor allem in Verdünnungen, die in der Homöopathie nicht verwendet werden wie D11, D13 oder D31 sind interessanterweise kaum Partikel enthalten. Regulieren statt zerstören Diese homöopathischen Nanopartikel haben offensichtlich die Fähigkeit, den Organismus auf natürliche und nebenwirkungsfreie Weise wieder in ein Gleichgewicht zu bringen und im Sinne der Epigenetik sogar Einfluss auf die Gene zu nehmen. Dies im Gegensatz zu den Nanopartikeln, die auch die Schulmedizin mittlerweile zur Krebsbehandlung verwendet. Diese wirken nämlich nanotoxisch und haben deshalb – wie auch die sonstigen Therapiemethoden der etablierten Krebsmedizin – massive Nebenwirkungen. Während die Schulmedizin darauf abzielt, Krebszellen zu zerstören und dabei grosse Kollateralschäden in Kauf nimmt und das ohnehin geschwächte Immunsystem zusätzlich beeinträchtigt, gelingt es der homöopathischen Medizin auf Basis der Banerji-Protokolle, regulierend in den Organismus einzugreifen und so eine nachhaltige Heilung selbst mit Wiederherstellung von krebsgeschädigtem Gewebe zu bewirken. Lesen Sie mehr dazu im faszinierenden Buch von Miguel Corty Friedrich sowie in einem ausführlicheren Artikel unter www.nvs.swiss, NVS- Magazin. Dr. oec. Hans-Peter Studer Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor.

Gefährliche, nächtliche Ruhestörung Zähneknirschen und Schnarchen zählen zu den Hauptursachen für Schlafstörungen. Seit 20 bis 30 Jahren wissen wir, dass nächtliches Zähneknirschen und Schnarchen schwere gesundheitsgefährdende Folgen haben können. Zahlreiche Untersuchungen in vielen Ländern haben gezeigt, dass zum Beispiel Zähneknirschen (Bruxismus) nicht nur für den Bettnachbarn unangenehm ist, sondern dass der Betroffene zum Teil unwiederbringliche Gesundheitsschäden davonträgt. Abgeschliffene Zahnsubstanz, gebrochene oder gelockerte Zähne mit der Folge von Zahnfleischerkrankungen, die zum Verlust der Zähne führen können, Kiefergelenkentzündungen, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Sehstörungen und Muskelschmerzen im Gesicht und oberen Rücken – um nur einige zu nennen. Noch düsterer sind die zu erwartenden Voraussagen für die Gesundheit starker Schnarcher. Obwohl das Schnarchen an sich nicht gefährlich ist, so hat es doch sehr oft fatale Folgen für die zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Lebensgemeinschaft. Die grosse Gefahr für «Leib und Leben» der Schnarcher besteht darin, dass mehr oder weniger oft und lange auch Atemaussetzer, also Apnoe-Anfälle, während des Schlafes stattfinden. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass über 60 Prozent der Menschen, die an obstruktiver oder zentraler Apnoe leiden, nicht diagnostiziert und somit auch nicht behandelt werden. Beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) verschliessen sich die oberen Atemwege für mindestens zehn Sekunden – dies mehr als zehnmal pro Stunde. Das Gehirn reagiert auf den sinkenden Sauerstoffgehalt: Das Herz schlägt schneller, und der Betroffene rutscht vom Tiefschlaf in einen leichteren Schlaf. Dabei spannt sich die Muskulatur an, und die Atemwege öffnen sich. Wer über Monate oder Jahre die Tiefschlafphase nicht erreicht, ist ständig müde und hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Entstehung der Alzheimer-Krankheit. Ärzte, Zahnärzte und Schlafmediziner empfehlen bei beiden beschriebenen Symptomen unverzüglich eine wirksame Therapie zu beginnen. Bei Patienten, die an Bruxismus leiden, wird in aller Regel eine Entlastungs- oder Aufbissschiene eingesetzt. Das rhythmische Schnarchen oder eine leichte Schlafapnoe kann eine sogenannte Protrusionsschiene in den meisten Fällen verhindern. Die Herstellung einer solchen individuellen Schiene ist jedoch aufwendig und deswegen teuer. Seit einigen Jahren gibt es von der Schweizer Firma W3 Solutions, als Alternative, Schienen gegen Zähneknirschen und Schnarchen/Schlafapnoe zum Selbstanpassen. In Untersuchungen wurde diesen Produkten die gleiche therapeutische Wirkung wie den individuell hergestellten Schienen bestätigt. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. www.w3.solutions Die gute Wahl gegen Schmerzen. Bei Muskel- und Gelenkschmerzen • schmerzlindernd • entzündungshemmend • abschwellend Schweizer Hausapotheke 6-2017 43

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