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Nr. 6 September/Oktober 2017

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Hirn oder Herz? | Entschleunigung | Starke Bären

alles in den Mund. Sie

alles in den Mund. Sie gehen jedem Klang und jeder Farbe nach, sie interessieren sich für jegliche Art von Gerüchen und sie wollen jede Pflanze, jeden Baum und jedes Tier berühren. Sie sind offen, sie sind sinnlich. Spaziert man mit einem Kind durch einen Wald, so kann es gut sein, dass es innerhalb einer Viertelstunde nur gerade zehn Meter weit kommt. Es gibt so viel zu bestaunen! Oder wenn ein Kind mit offenem Mund verzückt vor einem Christbaum mit brennenden Kerzen steht, dann wird die Sinnlichkeit ganz besonders sichtbar. Mit zunehmendem Alter könnten diese Fähigkeiten eigentlich weiterentwickelt werden, nicht selten aber stumpfen sie allmählich ab. Wir beschäftigen uns mit wirtschaftlichen, politischen oder finanziellen Fragen, wir planen unsere Karriere, wir arbeiten in trostlosen Büros und beschäftigen uns mit knallharten und leblosen Daten, Fakten und Zahlen. Und zudem stehen wir permanent unter Zeitdruck. Dies und das und jenes muss noch bis dann erledigt sein! Da bleibt doch kaum Zeit für Sinnlichkeit. es sich um Liebe zu einem Menschen, zu einem Tier, zu einer Pflanze, zu einem Bild oder zu einem Musikstück handelt. Wer die Seele öffnet und bereit ist zu empfinden, der geht logischerweise auch ein gewisses Risiko ein, verletzt zu werden. Deshalb wohl verschliessen sich viele Menschen und lassen ihre Sinnlichkeit verkümmern («wenn ich alles zuschliesse, kann mir nichts Schlimmes passieren»). Diese Angst vor Verletzungen sitzt vielen Menschen stets im Nacken, den einen bewusst, den anderen vielleicht unbewusst. Wer sich verschliesst, der kann sich tatsächlich mehr oder weniger vor Verletzungen schützen, er verpasst dadurch aber auch viele glückliche Momente. Die Frage kann sich jeder selber beantworten: Möchte ich ein lauwarmes, fades und dafür ungefährliches Leben gegen ein sinnliches, abwechslungsreiches und allenfalls auch etwas risikoreicheres Leben eintauschen? Vielleicht könnte man es sich so einrichten, dass Sinnlichkeit trotz Arbeit, Stress und hektischem Alltag regelmässig Platz hat. Oft gehörte Aussagen wie «ich würde alles dafür tun, dass es Was beim bereits erwähnten Verliebtsein für einige Momente wieder aufflackern kann, wäre für die wahre Liebe übrigens die eigentliche Voraussetzung: eine offene Seele, die Fähigkeit, aufmerksam und mit offenem Herzen wahrzunehmen, was gerade geschieht. Die Seele öffnen und hereinlassen, was uns der Moment, die Situation oder das Gegenüber bringt. Oder wie es der deutsche Psychologe Peter Lauster formulierte: «Liebe ist nur dann möglich, wenn völlige Offenheit herrscht, wenn die Sinne wach sind, wenn die Seele bereit ist zu empfinden und wenn wir verletzlich und empfänglich sind für das Neue des Tages.» Dabei spielt es wohl keine Rolle, ob Die Sinnlichkeit pflegen Wahrnehmung heisst gemäss Duden «Sinneseindruck». Wahrnehmen wird übersetzt mit «bemerken, gewahren, erfahren». Wenn wir also unsere Lebendigkeit bemerken, gewahren und erfahren wollen, brauchen wir unsere Sinne und sollten sie entsprechend auch pflegen. Pflegen heisst in diesem Falle aber nicht, dass wir sehr viel tun müssen. Ganz im Gegenteil: Die Sinne pflegen heisst manchmal eben auch, gar nicht viel zu tun, ausser uns für das zu öffnen, was in unserer Umgebung gerade passiert. Sinnlichkeit ist auch gekoppelt mit Nichtfunktionalität. Zu sein, ohne etwas zu wollen, zu sein, ohne ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Sein um des Seins Willen. Wer das tut, ist kein Taugenichts, sondern vielmehr ein Lebenskünstler. In unserer funktionalen, schnellen, hektischen und zielgerichteten Gesellschaft gelten Lebenskünstler allerdings nicht gerade als vorbildhaft. Aber spielt das eine Rolle? Die Sinne pflegen heisst auch einmal nicht viel zu tun. Ausser sich für das zu öffnen, was in der unmittelbaren Umgebung geschieht. Zu hören, zu riechen und wahrzunehmen. Nehmen wir Kinder als Vorbilder. Sie können noch staunen. mir besser geht, aber ich habe keine Zeit dafür», sind typisch für Menschen, die sich etwas schwer tun mit der Nichtfunktionalität. Ein wohlriechendes Bad nehmen und nichts anderes tun als das Wasser zu fühlen und den Duft zu riechen, einen Spaziergang machen und ganz bewusst den Wind spüren, die Gerüche des Waldes oder einer Wiese wahrnehmen oder dem Vogelgezwitscher lauschen. Ein knisterndes Kaminfeuer betrachten, es sehen, hören, riechen und die daraus kommende Wärme spüren. Ohne Schirm durch einen warmen Sommerregen laufen und in einem Laubhaufen wühlen. Oder eben lieben. «Der Mensch ist eine Sonne und seine Sinne sind seine Planeten», sagte Novalis. Und der schottische Autor Robert Burns bringt das Thema mit seiner Aussage auf den Punkt: «Der Sinn des Lebens ist ein Leben mit Sinn.» Albin Rohrer 46 Schweizer Hausapotheke 6-2017

Älter werden und sich dabei jung und vital fühlen! Neben einer gesunden uns körperlich aktiven Lebensweise können ausgewählte Vitalstoffe helfen, sich in seiner Haut wohl und leistungsfähig zu fühlen. Im Fokus der modernen «Anti- Aging-Medizin» stehen natürliche Vitalstoffe wie Kollagen- Hydrolysat, Astaxanthin, Lycopin, Coenzym Q10, Glucosaminsulfat, EPA, DHA und speziell das «Anti-Aging» Vitamin D3. Vitalstoffe für Beauty und Energie Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein unserer Körpergewebe (Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel u.a.). 10 g Kollagen-Hydrolysat während 12 Wochen eingenommen konnte in Studien eine deutliche Verbesserung der Struktur und der Elastizität der Haut aufzeigen, Falten wurden um 26 bis 30 Prozent deutlich reduziert! Glucosaminsulfat und Kollagen- Hydrolysat unterstützen den gesamten Bewegungsapparat. Die Anti-Aging-Eigenschaften von Astaxanthin und Lycopin wirken in erster Linie auf die Haut, das Immunsystem, die Sehkraft und verbessern die Vitalität. Der «Anti-Aging»-Arzt Dr. med. Nicolas Perricone sagte dazu: «Die Einnahme von Astaxanthin hat den gleichen Effekt wie ein natürliches Facelifting». Coenzym Q10 aktiviert 95 Prozent der gesamten Energiegewinnung. Vitamine C, E und D sind entscheidend für den Aufbau des Kollagens, Muskeln und Knochen und wirken gegen Müdigkeit. Vitalstoffe für das Gedächtnis & Gehirn Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA helfen dem Gehirn, den Augen und dem Herz. Für eine bessere Konzentration und Gedächtnisleistung ist die Kombination von natürlichen Phospholipiden, Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA aus Krillöl und Astaxanthin ideal. Sogar Stimmungsschwankungen verschwinden vielfach bei der Einnahme von EPA & DHA. Vitalstoffe für Ihre Augen gesundheit – weniger müde Augen! Die Augengesundheit ist gerade im Alter sehr wichtig. Es existieren Vitalstoffe, die Ihren müden oder gestressen Augen helfen. Studien zeigen beispielsweise, dass die natürlichen Carotinoide in der Dosierung von 10 mg Lutein und 2 mg Zeaxanthin die Entstehung einer alterbedingten Makuladegeneration und eines Grauen Stars reduzieren oder sogar verhindern können. In der Kombination mit Astaxanthin helfen diese Vitalstoffe bei gereizten, müden und trockenen Augen. Nehmen Sie diese Vitalstoffe mindestens 3 Monate ein und lassen Sie sich beraten. Weiterführende Literatur: Dr. Michaela Döll, «Antiaging mit Antioxidantien» • Die Powerstoffe für Fitness und Vitalität • Stärkung des Immunsystems • Herzverjüngung • Maximale Gehirnleistung • Vitales Altern Mikronährstoffe für Sie Vitalität mit Qualität Beauty & Energie Kollagen-Hydrolysat / Astaxanthin Lycopin / Q10 / Beauty-Vitaminen / Glukosaminsulfat Knorpel, Knochen & Bewegungsapparat Curcuma / Astaxanthin / Glucosaminsulfat Chondroitinsulfat / Vitamine und Spurenelemente Gedächtnis, Konzentration & Herz-Kreislauf Phospholipide EPA & DHA Astaxanthin Augen & Sehkraft Lutein / Zeaxanthin Astaxanthin Vitamin B2 Heidelbeerkonzentrat Nerven, Psyche & Antimüdigkeit Curcuma / Astaxanthin Q10 / L-Carnitin B-Vitamine Magnesium/Zink Schweizer Hausapotheke 6-2017 47

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