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Nr. 6 / 2018

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Eine ausgewogene

Eine ausgewogene Ernährung gehört an Schweizer Esstischen längst zum guten Ton. Doch Theorie und Praxis klaffen oft auseinander. Die Ernährungsexpertin Evelyn Kaese erklärt, was mit Ausgewogenheit genau gemeint ist und woran alltägliche Umsetzungen häufig scheitern. In aller Munde Evelyn Kaese ist Ernährungsberaterin und arbeitet als Filialleiterin im MÜLLER Reformhaus Vital Shop im Emmen Center. 10 Schweizer Hausapotheke 6-2018 Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung hat den Begriff einer vollwertigen und ausgewogenen Ernährung mit zehn Regeln eingegrenzt. «Das umfassende Regelwerk findet sich illustriert anhand der bekannten Lebensmittelpyramide im Internet», so Kaese. An dieser Stelle gehe es mehr um einen allgemeinen Überblick: «Zum einen geht es darum, eine gewisse Vielfalt an Lebensmitteln zu verzehren und diese auch immer möglichst abwechslungsreich miteinander zu kombinieren.» Jedes Lebensmittel verfügt grundsätzlich über eine andere Nährstoffdichte. Seien es Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse, Mikrooder Makronährstoffe: «Damit alles abgedeckt werden kann, ist die Vielfalt am wichtigsten. Die offizielle Erklärung der SGE geht dann gezielt auf die einzelnen Elemente ein.» Bei den kohlenhydratlastigen Lebensmitteln werden zum Beispiel Vollkornarten empfohlen, weil diese noch über die in den Randschichten enthaltenen Ballast- und Mineralstoffe verfügen: «Diese erhöhen den Nährwert deutlich, werden bei Weissmehlprodukten jedoch weggeschält.» Bei der Wahl der Kornart steht eine ganze Bandbreite zur Verfügung. Vom herkömmlichen Weizen über den nahrhaften Hafer bis zum beliebten, weil gut bekömmlichen Dinkel. Auch Kartoffeln und Vollkornreis seien eine hervorragende Stärkebeilage. Der häufigste Fehler Evelyn Kaese sieht den häufigsten Fehler nicht unbedingt bei der falschen Lebensmittelauswahl: «Viele Menschen lassen sich aufgrund gesellschaftlicher Phänomene wie Druck und Stress schlicht zu wenig Zeit fürs Essen.» Manchmal führe auch eins zum anderen. Zum Beispiel dann, wenn die Zeitnot einen dazu zwinge, vermehrt «auswärts» zu essen. Es müsse nicht einmal der klassische Fast Food sein, meint Kaese: «Sandwiches, Brötli und so weiter bestehen bei den allermeisten Anbietern aus Weissmehl.» Manches werde auch als Vollkorn angepriesen, unter der süsslich-malzigen, dunklen Oberfläche befänden sich aber oft herkömmliche und raffinierte Teigmassen. Das führe dazu, dass generell zu viel gegessen werde, die Sättigung aber nur kurz anhalte: «Die nicht komplexen Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel schnell wieder abbauen, was zu erneutem Heisshunger und letztlich zu übermässiger Nahrungsaufnahme führt.» Diese Verkettung begünstige mitunter Übergewicht und damit auch diverse Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen und so weiter. Seit ein paar Jahren werden zudem drei und nicht mehr fünf Mahlzeiten pro Tag empfohlen: «Wer sich auswärts verpflegen möchte oder situationsbedingt muss, der kann zu belegten Brötchen eine frische Frucht oder etwas Gemüse essen. So wird der negative Effekt etwas abgefedert.» Eine einfache Rechnung zum Schluss Die SGE empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag: «Eine Portion ist hier definiert als eine Hand voll.» Umso erstaunlicher ist es, dass die Zufuhr an frischer, unverarbeiteter und saisonaler Nahrung bei den meisten Menschen nicht einmal diese empfohlene Mindestmenge erreicht: «Das Angebot ist ja da, sei es in Form eines Apfels oder in Stücke geschnittener Rüebli.» Ein weiterer Gefahrenherd, der in der Öffentlichkeit immer mehr an Bekanntheit gewinnt, ist Zucker: «Zucker enthält sogenannte Leerkalorien», so Kaese. Das heisst, er weist eine hohe Kalorienanzahl auf mit einer geringen Nährstoffdichte auf, ohne jedoch den Magen zu füllen. Hinzu kommt die Förderung von Heisshunger durch den schnellen An- und Abstieg des Blutzuckers und letztlich auch Karies. Evelyn Kaese bringt die ausgewogene Ernährung zum Schluss auch noch aus Kaloriensicht auf den Punkt: «Wer mehr Kalorien aufnimmt, als er durch den individuellen Grundumsatz und die tägliche Bewegung verbraucht, der nimmt zu und ist anfälliger für Begleitkrankheiten.» Wer seinen individuellen Kalorienbedarf ausrechnen möchte, der findet im Internet allerlei Tabellen und Applikationen – unter anderem auch bei der SGE: «Die ganze Sache ist jedoch etwas komplizierter. Das macht eine kompetente Beratung ratsam.» Im Vergleich zum Gewinn an Lebensqualität, die bei den meisten Menschen heute brach liegt, dürfte sich der überschaubare Aufwand definitiv lohnen. Mischa Felber

Neu in der Schweiz: Gluteostop hilft Gluten abzubauen Endlich Hilfe für alle Menschen, die unter einer Gluten-Unverträglichkeit leiden. Das neue Gluteostop hilft, den Abbau von Gluten in einer glutenarmen Ernährung zu unterstützen. Dank dem praktischen Klickspender ist Gluteostop ideal für zuhause und unterwegs. Die Mini- Tabletten können sogar ohne Wasser eingenommen werden. Verwenden Sie das neue Nahrungsergänzungsmittel Gluteostop vor allem auch als Vorbeugung, wenn Sie zum Beispiel im Restaurant oder bei Freunden nicht sicher sind, ob die Speisen Spuren von Gluten enthalten. Endlich können Menschen, die unter den Folgen einer Gluten- Unverträglichkeit (Gluten-Intoleranz) leiden, die unangenehmen Beschwerden nach dem Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln lindern. Gluteostop enthält ein spezielles Verdauungsenzym, die Prolyloligopeptidase, welche die Aminosäurekette (Peptide) im Gluten spaltet. Damit kann Gluten abgebaut werden. Das Enzym wurde so entwickelt, dass es in den sauren Bedingungen unseres Magens seine optimale Wirkung erzielt. Es ist das erste Protease- Enzym, welches in einer randomisierten klinischen Humanstudie der Universität Maastricht (mit Placebo-Kontrolle) äusserst wirksam war. Gluteostop ist für alle geeignet, die sich glutenfrei ernähren müssen und verhindern wollen, dass Beschwerden durch Glutenspuren oder «versteckte Gluten» in Nahrungsmitteln auftreten. Gluteostop im Klickspender enthält pro Mini-Tablette 30000 PPI- Einheiten des Enzyms Prolyloligopeptidase. Der PPI-Wert gibt die Enzymaktivität an. Vertrieb: Chrisana GmbH Dorfstrasse 8, 6005 Luzern Telefon 041 362 04 38 info@chrisana.ch www.chrisana.ch MEIN KRÄUTERSCHATZ. GEGEN FETTIGE SCHUPPEN, RÖTUNGEN UND JUCKREIZ. Entdecke unsere Weidenrinden SPEZIAL-LINIE. Durch einzigartige Verfahren extrahieren wir die Kraft der Kräuter. Naturnahe Pflegeprodukte die Haare und Kopfhaut stärken und pflegen: rausch.ch Inserat_Weidenrinden_189x126mm_de.indd 1 Schweizer Hausapotheke 18.06.2018 17:02:18 6-2018 11

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