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Nr. 6 September/Oktober 2018

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Körpergrösse eher

Körpergrösse eher ungeschickt und ungelenk vor; besonders, wenn andere scheinbar mühelos in fast schon akrobatisch anmutende Verrenkungen gingen und ich taumelnd und mit einem «Plopp» zu Boden ging. Wollte oder sollte ich mir das wirklich nochmals antun? Trotzdem wischte ich den Gedanken noch nicht ganz weg und googelte nach Yoga-Instituten in der Nähe meines Wohnortes. Wie es der Zufall wollte, entdeckte ich in meiner Nachbarschaft das YogaFlowZug von Tanja Wenger. Die Bilder sahen sehr ansprechend aus und auch das Portrait der Yoga-Lehrerin wirkte sehr sympathisch auf mich. Einer Intuition folgend meldete ich mich zu einer 90-minütigen Probelektion an und betrat neugierig, aber auch etwas skeptisch, das Yoga-Loft an einem Dienstagabend. Herzlich wurde ich von Tanja begrüsst und ich durfte mich sogleich mit einer Yogamatte, einer Kissenrolle, einem Sitzkissen, zwei kleinen, harten Bällen und zwei Sitzkeilen eindecken. Etwas verwirrt blickte ich auf das Sammelsurium am Boden – ich kannte Yoga nur mit Matte, sonst nix. Wie sich herausstellte, hatte ich mich zu einem so genannten Yin Yoga, also Entspannungsyoga, angemeldet, bei dem man sich nicht akrobatisch verrenkt (welch ein Glück!), sondern lange in unterschiedlichen Dehnpositionen verweilt und mit Stützhilfen ganz gezielt Druckpunkte im Körper stimuliert. Dadurch wird die Durchblutung anregt und Verspannungen werden bis in die Tiefenschichten des Bindegewebes gelöst. Wohltuende Musik und liebevoll erteilte Anweisungen erfüllten bald das Yoga-Loft und ich liess mich ruhig und konzentriert auf die Sinnesreise mitnehmen. Schon bald hatte ich das Gefühl an einem Kraftort angekommen zu sein: Die entspannte, ruhige Atmosphäre während der Lektion, die Luftigkeit des Raums, die warme Sommerluft, die durch die offenen Fenster wehte und die innige Zugewandtheit zu mir selber liessen meine Gedanken leicht werden, meinen Blick nach innen wandern. Plötzlich war der Alltag egal; ich freute mich über die Langsamkeit meiner bewusst ausgeführten Yogapositionen, fühlte mich wohl in meiner Haut, genoss die Stille des Moments. «Legt euch nun auf den Rücken, nehmt Kissen zur Entspannung unter euren Kopf und die Kniekehlen. Und wer mag, legt noch das Lavendelsäckli auf die geschlossenen Augen.» Tanjas Anweisungen liessen mich für einen kurzen Moment wieder in die Gegenwart zurückkehren, nur um mich alsbald wohlig auf das nun folgende Yoga Nidra, die körperliche Schlussentspannung und mentale Achtsamkeit der Yogalektion, einzulassen. Ich nahm Klangschalen und sonore Gesänge akustisch im Hintergrund wahr. Tanjas melodiöse Stimme lenkte die Wahrnehmung auf einzelne Körperpartien und liess die Gedanken immer noch losgelöst vom Alltag in meiner ganz persönlichen Traumwelt verweilen. Der zarte Duft des Lavendels hüllte mich ein und liess mich schläfrig werden. Mein Körper fühlte sich schwer an, meine Gesichtsmuskeln wurden weich und meine Gedanken folgten Tanjas Stimme, die mich auf meiner Reise durch meinen Körper führte. Fast schon widerwillig richtete ich mich auf, um zum Abschluss der Lektion die Lungen mit einigen tiefen «Oooohhhmmmmms» zu entleeren. Ich fühlte mich wie in Watte gepackt, versetzt in eine andere, stressfreie Welt. Mich im Hier und Jetzt befindend. Wie auf einer einsamen Insel sitzend, alleine, aber ohne das Bedürfnis nach irgendeiner (medialen) Ablenkung. Die bewusste Wahrnehmung meines Körpers, das Ablegen der geistigen Last, die Schwerelosigkeit der Gedanken, das wohlige Kribbeln im ganzen Körper, diese tiefe Ruhe und das innere Lächeln... ich fühlte mich berührt von dem, was ich in dieser Yoga-Lektion erleben durfte und trug das zufriedene Lächeln nach aussen, um auf Tanjas Frage zu antworten, wie es mir ergangen sei. In der Ruhe liegt die Kraft – und noch viel mehr! Was vorher für mich eher als philosophisch gegolten hatte, änderte sich nach dieser intensiven Erfahrung. Ich möchte die digitale Welt nicht negativ stigmatisieren – im Gegenteil: Ich arbeite in einem stark medial geprägten Umfeld. Doch gilt es, wie bei so vielem im Leben, ein gesundes Mittelmass zu finden. Meines Erachtens ist es wichtig, dass wir erkennen, wann es zu viel des Guten ist und wir uns in unsere persönliche «Detox-Kur» begeben sollten. Welche «Kur» die passende ist, ist sehr individuell und hängt wohl von Ihren Vorlieben ab. Ich möchte Sie mit meinen Zeilen inspirieren offen für Neues zu sein. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise zu Ihrem persönlichen Wohlfühlprogramm. Ihr Körper, Ihr Geist und Ihre Seele werden es Ihnen mit Balance, Ausgeglichenheit und mentalem Wohlergehen danken. Simone Jacober 8 Schweizer Hausapotheke 6-2018

Harmloser Vaginaljuckreiz? Oft wird heute bei einem Vaginaljuckreiz vom Fachpersonal ein Antimykotikum (Produkt gegen Scheidenpilz) empfohlen. Vielfach handelt es sich aber nicht um einen Scheidenpilz, sondern um eine einfache Reizung, ein Ungleichgewicht der Vaginalflora oder eine bakterielle Infektion, bei der ein Antimykotikum nicht hilft. Medizinische Statistiken zeigen auf, dass nur 30 Prozent der Vaginalinfektionen einen mykotischen Ursprung haben und mehr als 60 Prozent Bakterien Verursacher sind. Auch wenn die medizinische Diagnose der einzig sichere Weg ist, den Ursprung der Erkrankung genau zu definieren, können Sie sich selbst ein erstes Bild machen. Lesen Sie die folgenden Fragen. Ihre persönlichen Antworten werden Ihnen helfen, weitere Massnahmen zu ergreifen. Haben Sie einen abnormalen Ausfluss (Menge, Form, Farbe)? Falls dies nicht der Fall ist, besteht nur ein geringes Risiko, dass es sich um eine Vaginalinfektion handelt. Es könnte eine einfache Reizung sein, die mit einem beruhigenden Gel behandelt werden kann. Falls Sie einen abnormalen Ausfluss haben, ist es wichtig, die Art des Ausflusses, seinen Geruch und den Ort des Juckreizes zu beobachten. Wie ist Ihr Ausfluss? Ist der Ausfluss eher milchig, gräulich bis grünlich, mit einem fischartigen Geruch und manchmal mit innerem Juckreiz verbunden, kann der Ursprung bakterieller Art sein. Hier hilft kein Antimykotikum. Bei extrem starkem Ausfluss ist ein Antibiotikum die richtige Wahl. Hierfür ist eine Konsultation bei einem Arzt nötig. Wenn der Ausfluss sehr stark ist, wird wahrscheinlich ein Antibiotikum benötigt. Bei leichtem bis leicht stärkerem Ausfluss kann auch ein Ungleichgewicht der Vaginalflora vorliegen. Hier hilft ein Regulator für die Vaginalflora. Ist der Ausfluss eher weiss, dick und mit starkem Juckreiz am Eingang der Vagina verbunden, ist sicherlich ein Scheidenpilz der Ursprung und ein Antimykotikum ist angebracht. Die Verschreibung eines systemischen Antimykotikums kann sehr effektiv sein. Der Juckreiz wird nach ein bis zwei Tagen abnehmen und ein beruhigendes Gel das Gleichgewicht wiederherzustellen. Welches Produkt kann Juckreiz mildern, bei leichtem, riechendem Ausfluss wirken und eine gesunde und schützende Flora wiederherstellen? Multi-Gyn ActiGel ist sicherlich das am besten angepasste Produkt, das nicht nur sofort Juckreiz lindert, sondern auch das Scheidenmilieu optimiert, die Vaginalsäure wiederherstellt, eine gesunde Flora fördert und direkt die für das Problem verantwortlichen Bakterien angreift. Dieses Gel ist daher aktiv auf allen Ebenen, die für die Störung verantwortlich sind. Finden Sie alle Gesundheitstipps für den Vaginalbereich auf dem Blog www.multi-gyn.ch! Sicherheit und Mobilität im gewohnten Umfeld Möglichst lange im vertrauten Eigenheim wohnen zu können und dabei unabhängig und mobil sein: Ist dies nicht jedermanns Wunsch? Bei vielen entwickelt sich im Laufe der Zeit die Treppe oder das Treppenhaus zum grossen Hindernis. Die Treppe zu meistern wird dabei immer schwieriger und vor allem immer gefährlicher. Um im vertrauten Heim ohne fremde Hilfe und vor allem mit der notwendigen Sicherheit leben zu können, bietet die Firma HERAG AG seit über 30 Jahren in der ganzen Schweiz Treppensitzlifte an. Das wichtigste Ziel der HERAG AG ist die Unabhängigkeit und Sicherheit ihrer Kunden und deren Mitmenschen. Eine einfache Bedienung, ein hoher Fahrkomfort sowie eine überdurchschnittliche Zuverlässigkeit sind weitere wichtige Kriterien, welche die Kunden der HERAG AG erwarten dürfen. Kostengünstig, keine Umbauten nötig, schnell montiert Für praktisch jede Treppe hat die HERAG AG passende Treppenlift- Modelle. Alle Modelle sind für einen minimalen Raumbedarf bequem zusammenklappbar. Die Sitzbezüge sind in verschiedenen Materialien und Farben erhältlich. Die Kosten sind dabei überschaubar; denn sie sind – verglichen mit den teuren Alters- und Pflegeheimen – bereits nach wenigen Monaten die günstigere Alternative. Durch die kluge Bauweise erfolgt die Montage auf den Treppenstufen oder an der Wand. Somit sind keine Umbaumassnahmen notwendig und der Treppenlift ist in wenigen Stunden fertig montiert. Nach der Montage werden dem Kunden die Funktionen genau erklärt. Egal ob Beratung, Verkauf, Montage oder Service, bei der HERAG AG kommt alles aus einer Hand und sorgt schweizweit für eine sehr hohe Kundenzufriedenheit. HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See Telefon 043 508 91 23 info@herag.ch, www.herag.ch Schweizer Hausapotheke 6-2018 9

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