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Nr. 7 / 2017

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Beschwingt durch den Herbst

Dekorative Delikatesse

Dekorative Delikatesse Ob Suppe, Kartoffeln oder Fisch, Petersilie wertet unterschiedliche Gerichte auf. Und auch ihre Wurzel hat es in sich. Das vielseitige Würzkraut ist zudem eine wertvolle Heilpflanze. Einst galt Petersilie als ein Wunderkraut. Die Römer tischten es ihren Gladiatoren zur Kräftigung vor den Kämpfen auf. Sie soll angeblich die Vitalität stärken. Für die Griechen der Antike galt sie sogar als heilige Pflanze. Mit ihr wurden die Köpfe siegreicher Krieger bekränzt. Längst haben die gekrausten Blätter ihre Exklusivität eingebüsst, kaum ein anderes Würzkraut ist heute so weit verbreitet wie die Petersilie. Sie ist der beste Beleg für die bewährte Regel: Das Auge isst mit, sie macht unterschiedlichste Gerichte noch appetitlicher. Petersilie ist kaum je unpassend, eine Prise des frischen Grüns auf Spiegeleiern, Kalbshaxen oder in der Sauce Vinaigrette vollendet die Speise; dies sind nur einige Beispiele für ihre Vielseitigkeit. Die Pflanze war ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch, längst hat sie von Skandinavien bis Arabien ihren festen Platz in der Küche verschiedener Kulturen erobert. Mit ein Grund dafür ist ihre Kombinationsfähigkeit. Manche Kräuter konkurrieren mit ihren Aromen, andere wirken geschmacklich dominant. Im Gegensatz dazu ist Petersilie anpassungsfähig. So unterschiedliche Geschmacksrichtungen wie Minze, Fenchel, Schnittlauch, Bärlauch, Kresse, Kerbel, Zwiebel und Knoblauch gewinnen durch die Verbindung mit ihr. Die Kombination von Knoblauch und Petersilie hat einen zusätzlichen Vorteil: Sie wirkt dem strengen Mundgeruch entgegen. Wertvolle Inhaltsstoffe Petersilie wird im Handel in zwei Sorten angeboten. Die stark gekrauste ist vor allem 32 Schweizer Hausapotheke 7-2017 gebräuchlich. Sie ist etwas länger haltbar als die glatte, deren Vorzug das ausgeprägte Aroma ist. Wer Petersilie im Topf oder im Garten zieht, sollte auf Halbschatten achten. Zu viel Sonne verträgt die Pflanze schlecht, auch zu intensives Wässern mag sie nicht. Um Petersilie zu lagern, sollte sie in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und in den Kühlschrank gelegt werden. Das Einstellen in ein Wasserglas hat Tücken, die Stängel beginnen an den Schnittstellen rasch zu faulen. Petersilie wertet nicht nur verschiedene Gerichte geschmacklich und optisch auf, sie ist auch sehr gesund. Sie enthält die Vitamine A, B und C sowie weiter Kalium, Kalzium und Eisen. Die Petersilie ist auch eine beliebte Heilpflanze in der Volksmedizin. Ihr wurden allerlei Wirkungen zugeschrieben, die sich allerdings nicht alle nachweisen lassen. Beispielsweise ist ihr potenzsteigernder Effekt umstritten. Jedoch ist die Warnung für Schwangere durchaus ernst zu nehmen: Petersilie enthält ätherische Öle, die die Muskelkontraktion anregen. Dies kann zu Frühgeburten führen. Frauen in Erwartung sollten Petersilie höchstens in geringen Mengen konsumieren. Durch ihre Bitterstoffe reguliert die grüne Pflanze die Darmtätigkeit. Sie wird insbesondere gegen lästige Blähungen empfohlen. Gereizte Harnwege können ebenfalls durch sie beruhigt werden. Und auch Menstruationsbeschwerden lassen nach. Am besten trinkt man dazu täglich zwei bis drei Tassen Petersilientee. Dazu werden zwei Teelöffel gehackte Petersilie mit 2,5 Deziliter kochendem Wasser übergossen; zehn Minuten ziehen lassen. Gleichzeitig ist der Tee auch gegen Nierensteine wirksam, indem er Nierengries ausschwemmen hilft. Einzelne Inhaltsstoffe reduzieren das Risiko von Gallensteinen. Das in der Petersilie enthaltene Mangan unterstützt seinerseits die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit. Süssliches Wurzelgemüse Als gesunde Delikatesse, die es zu entdecken gilt, zählt die Petersilienwurzel. Bisher ist sie vor allem in Ost- und Nordeuropa bekannt und beliebt. Das süssliche Aroma der weisslichen Pfahlwurzel erinnert an Sellerie. Ihr Gehalt an Eiweiss, Kalium, Natrium, Eisen, Vitamin B und C sind erheblich. In Form von blanchierten Würfeln, Stiften oder Streifen passt die Petersilienwurzel zu Fisch, Geflügel oder Fleisch. In Kombination mit Kartoffeln lässt sie sich zu einem schmackhaften Püree verarbeiten. Adrian Zeller Mehrjährige Praxiserfahrung im Gesund - heitswesen. Seit 1995 journalistisch und publizistisch tätig

Lebenselixier bis ins hohe Alter Besonders ältere Menschen sollten darauf achten, dem Körper genügend Magnesium zuzuführen. Die tägliche Menge, die ein Erwachsener benötigt, variiert je nach Alter und Geschlecht. Empfohlen werden 300 bis 350 Milligramm. Viel Magnesium ist in Hülsenfrüchten, Nüssen, Getreide, grünem Blattgemüse sowie in Mineralwasser enthalten. Magnesiummangel ist bei älteren Menschen verbreitet Infolge geringerer körperlicher Aktivität sinkt bei älteren Personen der Appetit. Mit der reduzierten Nahrungsaufnahme wird dem Körper auch weniger Magnesium zugeführt, der Bedarf bleibt aber unverändert. Daher sollten gerade ältere Menschen auf eine ausreichende Einnahme achten. «Magnesium-Diasporal ® activ»-Produkte bieten eine optimale Tagesversorgung. Verspannungen und ein erhöhtes Schlafbedürfnis können Anzeichen eines Magnesiummangels sein. Fehlt der Mineralstoff im Körper, reagiert er mit einem Ausgleichsmechanismus. Schätzungen zufolge liegt bei jedem zehnten Schweizer ein Mangel an Magnesium vor. Das erstaunt; denn ohne den Mineralstoff läuft im Körper fast nichts. Er benötigt Magnesium für das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven. Zudem lindert es die Krampfbildung und bewirkt einen erholsamen Schlaf. Bei einem Mangel holt es der Körper unter anderem aus den Knochen, wo Magnesium grösstenteils gespeichert ist, um es für Nerven und Muskeln bereitzustellen. Folglich wird dadurch Knochenmasse abgebaut. «Magnesium-Diasporal ® activ» verlost tolle Preise Beantworten Sie die Fragen zu Magnesium und «Magnesium-Diasporal ® activ». Zu gewinnen gibt es ein Wellness- Wochenende für zwei Personen im Viersternehotel Belvédère in Scuol. Als 2. bis 5. Preis verlosen wir einen Hektoliter Eptinger – das Schweizer Mineralwasser mit dem höchsten Magnesiumgehalt. Den Gewinnern des 6. bis 10. Preises winkt eine Jahresversorgung von «Magnesium- Diasporal ® activ»-Produkten. Teilnehmen können Sie unter www.diasporal.ch/quiz. Die neue VORTEX ® – damit auch die Kleinsten die richtige Hilfe beim Inhalieren haben Bei vielen Erkrankungen der Atemwege wie zum Beispiel Asthma oder Bronchitis bekommen kleine Patienten vom Arzt ein Spray zum Inhalieren verordnet, mit dem das Medikament überall und schnell verabreicht werden kann. Doch diese kleinen Dosieraerosole sind gar nicht so leicht anzuwenden. Das einfach erscheinende «Draufdrücken und gleichzeitig Ein atmen» erfordert eine Koordination, die besonders Kinder noch nicht aufbringen können. Oft verbleibt darum zu viel Spray im Mund-Rachen- Raum, so dass das Medikament letztlich geschluckt statt inhaliert wird, was den Behandlungserfolg beeinträchtigen und zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Eine Inhalierhilfe wie die neue Vortex trägt dazu bei, diesen Nachteil von Medikamentensprays zu überwinden. Sie wird einfach vor das Dosieraerosol gesteckt, beim Auslösen gelangt das Medikament in die Kammer und kann in aller Ruhe von den kleinen Patienten abgeatmet werden. Die Vortex bietet dabei gleich mehrere Vorteile: Sie ist klein, leicht und handlich und kann mit dem Spray zusammen überall hin mitgenommen werden. Ihr universeller Adapter erlaubt die Anwendung mit allen gängigen Sprays. Die antistatische Metallkammer sorgt für eine zuverlässige Dosierung. Die Vortex ist auskochbar und dadurch hygienisch sicher und jetzt auch spülmaschinengeeignet. Und damit auch den Kleinsten das Inhalieren gelingt und Spass macht, gibt es fröhliche Masken in zwei Grössen. Diese werden einfach auf das Mundstück der Vortex aufgesteckt, so dass die Vortex individuell angepasst werden kann und einfach mitwächst. Die neue Vortex sowie die passenden Kindermasken erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder in der Apotheke. Schweizer Hausapotheke 7-2017 33

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