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Nr. 7 / 2017

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Beschwingt durch den Herbst

man darf mit dem

man darf mit dem kulturellen Angebot keinen Gast ausschliessen oder enttäuschen. Dank dem NEAT-Tunnel ist man bedeutend schneller im Tessin. Was erhoffen Sie sich davon? Das kulturelle Tessin wird mit seinen neuen, vielfältigen Projekten noch näher an die anderen Schweizer Kulturen rücken. Es wird ein Tessin sein, das sich noch weiter für den Dialog und den kulturellen Austausch gegen Süden und Norden öffnen und noch besser in der Lage sein wird, dank seiner Eigenartigkeit einen Beitrag an das kulturelle Wachstum der Schweiz zu leisten. Alptransit ist ein Symbol des Tessins als Grenzkanton, der über die beiden Barrieren, die natürliche im Norden und die grenzpolitische im Süden, hinausschaut. Ein Kanton, der sich nicht hinter diesen Barrieren verbergen will aus Furcht vor irgendwelchen äusseren Bedrohungen, sondern der an ihnen wachsen will. Die Mehrheit der Tessiner wollte immer Tunnels und Brücken bauen, um diese Barrieren zu überwinden, ohne deren Existenz und deren Zweck zu leugnen: Das Tessin sah sie als Chance, um an der sozialen und wirtschaftlichen Realität der Schweiz teilzuhaben und gleichzeitig die gemeinsame Kultur mit Italien zu pflegen. Welche Gefühle begleiten Sie, wenn Sie in Airolo den Tunnel verlassen? Oft reise ich ins Tessin zurück, wenn es schon dunkel ist und bereits der Mond am Himmel steht. Dann bin ich von diesem schönen Himmel berührt und werde mit einem guten Gefühl gewahr, dass ich zu Hause bin, obschon natürlich die Reise von hier bis nach Lugano noch immer eine respektable Weile dauert. Was ist für Sie Tessiner-Küche? Was ich über alles liebe, ist die aussergewöhnliche Käsevielfalt, welche das Tessin in einer vorzüglichen Qualität bereithält. Im Herbst esse ich auch gerne mal Polenta mit Rehpfeffer. Was bedeuten Ihnen die gemütlichen Grotti? Ich liebe sie und halte mich vornehmlich natürlich im Sommer sehr gerne an diesen unverwechselbaren Orten auf. Das Grotto geht für mich einher mit Frische, Salametti und Formaggini. Im Tessin wird intensiv gebaut. Wie sehen Sie die Veränderungen Ihrer Heimat? Es gibt zugegebenermassen Orte, wo man sehr schlecht gebaut hat und es gibt auch schlechte Bauten. Das Problem liegt vor allem in der Bauqualität, indem die Häuser manchmal einfach nicht schön sind und Marina Masoni ist in Lugano geboren. An der Universität von Zürich schloss sie ihr Studium mit dem Lizentiat der Rechte ab. Nach Erhalt des Fürsprecher- und Notariatspatents arbeitete sie bis ins Jahr 1995 in der Anwaltskanzlei Masoni- Fontana in Lugano. Von 1988 bis 1990 präsidierte sie die Jungfreisinnigen der Schweiz. 1995 wurde Marina Masoni in die Tessiner Regierung gewählt, wo sie die Leitung des Finanz- und Volkswirtschaftsdepartements übernahm, welches sie bis 2007 mit vielen Erfolgen führte. Marina Masoni ist seit 1986 mit dem Arzt Francesco Pelloni verheiratet und Mutter eines Sohnes. sich in der Landschaft nicht gut ausnehmen. Man muss die Situation aber immer in Relation mit dem Gesamtbild sehen. Das Tessin ist voller Wälder und mehrheitlich immer noch vor allem grün und in diesem Sinne nicht überbaut. Ein gutes Beispiel für die Antwort auf Ihre Frage bringt die von Mario Botta entworfene Kirche in Mogno im Valle Lavizzara, welche die im Jahre 1986 durch eine Lawine zerstörte Kirche aus dem 17. Jahrhundert ersetzen musste. Die Auftragsvergabe an Botta schlug damals hohe Wellen. Sein Projekt löste in der Bevölkerung und in der Politik hitzige und heftige Diskussionen aus, welche weit über das Gebäude an sich hinausgingen: Identität und Modernität, Erhaltung und Erneuerung, Tradition und Wandel. Der Grenzkanton, sprachliche Minderheit auf der Nord-Süd-Achse zwischen den zwei Wirtschaftsmächten Zürich und Mailand, wankt zwischen der Angst, Sicherheit einzubüssen und es nicht mehr zu schaffen, und dem Mut sowie dem Vertrauen in die eigenen Mittel und Fähigkeiten. Die kleine, grosse Kirche von Mogno kann als Sinnbild für dieses Tessin gesehen werden. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Haben Sie Hobbys? In meiner Freizeit beschäftige ich mich vorwiegend mit Literatur und Musik, dann beschäftige ich mich aber auch sehr gerne mit Gartenarbeiten. Meine absolute Präferenz liegt aber im Lesen, eine Beschäftigung, die den grössten Anteil meiner Freizeit in Anspruch nimmt. Ich lese gerne und habe mich dabei an das praktische ipad gewöhnt. Wenn mir aber ein Buch ganz besonders gefällt, dann kaufe ich es später trotzdem noch in Papierform, was den Genuss am Lesen zweifellos erhöht, allein durch den herrlichen Geschmack des neu bedruckten Papiers. Ich betreibe keine sportlichen Aktivitäten ausser Pilates. Zudem unternehme ich gerne Spaziergänge an schönen Orten. Hermann Hesse und viele andere haben im Tessin die Inspiration gefunden. Wissen Sie warum? Sie alle schätzten auch den Vorteil des Tessins, dass man sie hier in Ruhe liess. Diese Leute könnten sich hier frei bewegen, ohne ständig von Fotografen belästigt zu werden. Aber auch das Publikum verhält sich auch heute beim Zusammentreffen mit Prominenten sehr zurückhaltend. Das Tessin verfügt über zwei Eishockey-Mannschaften, welche auf höchstem Niveau spielen. Sind Sie Hockeyfan? Ja! Ich liebe diesen schnellen und harten Sport und die entsprechenden Auseinandersetzungen. Der HC Lugano und der HC Ambri Piotta sind zwei wahrhaft erstaunliche Phänomene, sportlich wie ökonomisch, in einem Kanton mit 350 000 Einwohnern und einer Wirtschaftsleistung von etwa 25 Milliarden Franken. Zwei historische Clubs. Zwei Vereine, die Tausende von Anhängern mitreissen. Fans, die sogar bereit sind, ihr Team auch in Krisenzeiten grosszügig finanziell zu unterstützen. Ein Tessin ohne diese beiden Eishockeyteams ist kaum vorstellbar, ohne die Rituale der Derbys, an denen sich die Gemüter erhitzen und die eine tief verwurzelte territoriale Rivalität fortführen. Eugen Egli Treuhänder, Buchautor und freischaffender Journalist. Leidenschaftlicher Fotograf 8 Schweizer Hausapotheke 7-2017

RLS011_RZ_de_140410.indd 1 10.04.14 10:44 Was tun bei Arthrose-Schmerzen? Anzeige Arthrose ist der häufigste Grund für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ab 60 Jahren. Und die zunehmende Alterung wird die Zahl der Betroffenen in den kommenden Jahren noch anwachsen lassen. Das Aufstehen wird zur Qual, jeder Schritt zur Tortur, und die Finger können nichts mehr greifen, ohne dass die Gelenke wehtun: Die dumpfen oder stechenden Schmerzen einer Arthrose verursachen viel Leid und schränken massiv ein. Die Arthrose kann jedes Gelenk befallen, am häufigsten aber trifft es die Knie, die Hüften und die Finger. Erste Hilfe Um die Schmerzen zu lindern, empfehlen sich zunächst Hausmittel wie zum Beispiel ein kühlender Quarkwickel oder rezeptfreie Präparate aus der Apotheke. Aufgetragen auf die betroffenen Gelenke, wirken Schmerzsalben lokal, ohne dass die Arzneistoffe durch den ganzen Organismus zirkulieren. Cortison und Antirheumatika Je nach Schwere einer Arthrose sind stärkere Medikamente nötig, um die Schmerzen auszuschalten und die Entzündungen, die mit einer Arthrose einhergehen können, zu unterdrücken. Der Rheumatologe kann Antirheumatika in Tablettenform verschreiben oder Cortisonpräparate direkt ins betroffene Gelenk spritzen. Bewegung ist das A und O Regelmässige körperliche und sportliche Aktivitäten haben eine präventi ve sowie therapeutische Wirkung. Denn Bewegung produziert schmerzlin dernde und knorpelschonende Ge lenkschmie re. Die Patienten lernen in der Physio­ oder Ergo therapie, das betroffene Gelenk korrekt zu belasten, es beweglich zu halten und die um lie ­ genden Muskeln und Sehnen zu kräftigen. Gelenkschonende Sport arten wie Schwim men, Velofahren oder Wan dern in ebenem Gelände sind für Ar throse­ Betroffene besonders geeignet. Die Rheumaliga Schweiz hat das Wichtigste zur Arthrose in einer Broschüre zusammengefasst. Rheuma Arthrose Kostenlos bestellen: www.rheumaliga-shop.ch Anzeige Die Alternative bei akuten Arthroseschmerzen. Nicht schlucken, einfach auftragen. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. GSK Consumer Healthcare Schweiz AG Mehr Freude an Bewegung

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