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Nr. 7 / 2018

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Das alljährliche

Das alljährliche Grippe-Übel – Impfen ist eine prüfenswerte Möglichkeit system mit fortschreitendem Alter an Abwehrkraft einbüsst. Grippeimpfung in der Topwell Apotheke Je mehr Menschen sich wirksam gegen eine Grippe schützen, desto weniger Menschen werden krank. Dieser Zusammenhang ist nicht linear, sondern exponentiell, weil es sich um eine klas- Die Temperaturen werden wieder kühler und die Anfälligkeit auf Erkältungs- und Grippeviren höher. Wer sich unwohl fühlt und Symptome verspürt wie Gliederschmerzen, Halsschmerzen und allgemeine Müdigkeit, leidet allenfalls unter einer Grippe. Als mögliche Prävention dient die Grippeimpfung, einfach und schnell in Ihrer Topwell Apotheke. Eine Grippe, nicht zu verwechseln mit einer Erkältung, legt den Menschen wortwörtlich kurzzeitig flach: Glieder- und Gelenkschmerzen, man mag nicht aufstehen, hat Schüttelfrost, Halsschmerzen und Husten, fühlt sich schlapp – und das sonst schon unangenehme Körpergefühl wird von hohem Fieber begleitet. Gemäss Definition heisst eine «echte» Grippe Influenza und meint eine durch Influenzaviren ausgelöste Infektionskrankheit mit den oben genannten Symptomen. Wen es erwischt, der sollte je nach Schweregrad bis zu einer Woche das Bett hüten. Umgangssprachlich werden auch deutlich harmloser verlaufende Virusinfektionen als «Grippe» bezeichnet. Dabei handelt es sich jedoch um grippale Infekte, welche in die Kategorie der Erkältungen fallen. In der Regel liegt dabei eine akute Infektion der oberen Atemwege vor, insbesondere der Nasen- und Rachenschleimhaut. Die Erkältung ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Im Durchschnitt ist jeder Erwachsene zweimal, Kinder im Vorschulalter sogar zwischen vier- und achtmal jährlich davon betroffen. Im Gegensatz zu einer Influenza klingen die Beschwerden einer Erkältung innert weniger Tage von selbst wieder ab. Besonders ärgerlich wird es erst dann, wenn sich zum viralen Infekt noch eine Infektion mit Bakterien gesellt. Letztere profitieren vom bereits geschwächten Immunsystem und gelangen so vergleichsweise einfach in den Körper. Sind die Bakterien einmal im Körper, wird der Gang zum Arzt unvermeidlich. In den meisten Fällen muss ein Antibiotikum eingenommen werden. Nicht nur aus diesem Grund lohnt es sich, frühzeitig mit einer Prävention zu starten, um das Immunsystem zu stärken. Grippewelle und Risikogruppen Die sogenannte «Grippewelle» beginnt in der Regel in der Adventszeit und endet um die Ostertage. Jedes Jahr ist ein anderes Grippevirus aktiv, das heisst, der Körper wird nach einer Grippe nicht immun dagegen. Zu den Risikogruppen gehören insbesondere ältere Menschen, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen und frühgeborene Kinder. Senioren über 65 Jahre sind oft stärker gefährdet: Das erhöhte Risiko liegt hier in der Tatsache, dass das Immun- sische Ansteckungskrankheit handelt: Die Tröpfcheninfektion kann sowohl direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, als auch indirekt – etwa durch das Berühren desselben Türgriffs. Die Basis der Prävention liegt in einfachen, für uns eigentlich selbstverständlichen hygienischen Alltagsmassnahmen. Dazu gehören regelmässiges Händewaschen, das Husten und Niesen in die eigene Armbeuge sowie die einmalige Verwendung von Taschentüchern aus Papier. Wer sich zusätzlich schützen möchte, der kann sich in der Apotheke gegen Grippe impfen lassen. Gemäss Bundesamt für Gesundheit ist eine Impfung das wirksamste Mittel gegen eine Grippeerkrankung. Der Impfstoff enthält kein lebendes Virus und kann somit keine Grippe auslösen. Weil das Grippevirus jährlich neu aufgebaut ist, muss auch die Impfung jährlich wiederholt werden. Die beste Zeit für die Grippeimpfung liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse ab, ob Sie in eine Risikogruppe gehören und ob die Impfkosten für Sie übernommen werden. Egal ob Erkältung oder Grippe: Eine kompetente, individuelle und persönliche Beratung erhalten Sie in jeder Topwell Apo theke. Dazu gibt es die Möglichkeit, sich direkt vor Ort impfen zu lassen, damit Sie auch in der kalten Jahreszeit jeden Tag geniessen können. Alle Impfstandorte finden Sie unter: www.impfen-apotheke.ch 18 Schweizer Hausapotheke 7-2018

Vitamin D im Herbst und Winter Der Sommer ist vorbei. Das heisst: kürzere Tage, längere Kleidung und weniger Sonnenstrahlen. Letzteres ist insbesondere für den Vitamin-D-Haushalt ungünstig, weil der Organismus das wichtige Vitamin unter Einfluss von UVB-Sonnenstrahlen selbst herstellt. Andrea Loretan ist Drogistin HF und erklärt, mit welchen Massnahmen der Vitamin-D-Spiegel auch an lichtärmeren Tagen ausreichend gefüllt werden kann. Weshalb ist Vitamin D besonders in der Herbstund Winterzeit wichtig? Der Körper braucht das ganze Jahr über Vitamin D, denn es leistet unter anderem einen wesentlichen Beitrag zu einem gut funktionierenden Immunsystem. Intakte Abwehrkräfte sind in der kalten und nassen Jahreshälfte naturgemäss besonders gefragt. Die Besonderheit von Vitamin D liegt darin, dass unser Körper es selbst herstellen kann. Dazu braucht er jedoch eine ausreichende Menge UVB-Einstrahlung. In den Herbst- und Wintermonaten, wenn die Anzahl der Sonnenstunden bei uns rapide abnimmt, wird die Vitamin-D-Produktion natürlich eingeschränkt. Wie viel UVB-Einstrahlung braucht der Körper, damit er ausreichend Vitamin D produzieren kann? An einem sonnigen Herbsttag reicht es bereits, die Hände und das Gesicht während ungefähr 40 Minuten der Sonne auszusetzen. Dieser Wert variiert jedoch individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielweise die Hautfarbe, der Kleidungsstil sowie die Tageszeit und der Breitengrad. 40 Minuten klingt nach wenig. Das stimmt. Für viele Vollzeit-Berufstätige, die den ganzen Tag im Büro arbeiten, ist diese auf den ersten Blick bescheidene Zahl dennoch ambitioniert. Meistens hat die Sonne nach dem Feierabend bereits deutlich an Kraft verloren. In der Schweiz leiden 50 Prozent der Menschen dauerhaft unter einem Vitamin-D-Mangel – also auch im Sommer. Im Winter liegt dieser Wert verständlicherweise noch deutlich höher. Unabhängig von der mangelnden UVB-Einstrahlung; Gibt es weitere Risikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel? Ja. Schwangere und stillende Frauen, Kinder unter drei und Menschen über 65 Jahren leiden häufiger unter einem Vitamin- D-Mangel. Auch Personen mit postmenopausaler Osteoporose, Übergewicht, Darmerkrankungen oder Niereninsuffizienz sind vermehrt davon betroffen. Und wie bereits erwähnt hat auch die Hautfarbe einen Einfluss. Vereinfacht gilt: Je dunkler die Hautfarbe, desto besser der Schutz vor Strahlung. Im Fall der Vitamin-D- Produktion wirkt diese Schutzfunktion natürlich erschwerend. Was ist Ihr persönlicher Rat, um einem Vitamin-D-Mangel in der Herbst- und Winterzeit vorzubeugen? Neben genügend Sonnenzeit empfehle ich die tägliche Einnahme Vitamin-D-haltiger Nahrungsergänzungsmittel, um das im Herbst und Winter ohnehin verstärkt geforderte Immunsystem ausreichend zu unterstützen. Eine gute Versorgung bieten Lebertran-Kapseln. Das fettlösliche Vitamin ist besonders in fetten Seefischen reichlich vorhanden. Weil es sich um ein natürliches Produkt handelt, sind mir persönlich einige Aspekte besonders wichtig: Der Fischfang sollte nachhaltig sein und das Produkt naturbelassen. Weiter muss die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln so einfach sein wie möglich. Ebenfalls darf das Produkt kein unangenehmes Aufstossen verursachen und sich im besten Fall für die ganze Familie eignen. Können Sie eine konkrete Empfehlung geben? Alle von mir genannten Kriterien treffen auf «Halibut classic» zu. Wir empfehlen dieses Produkt seit Jahren im Rahmen unseres täglichen Beratungsalltags und sind sehr zufrieden damit. Ein ganz besonderer Pluspunkt ist, dass «Halibut classic» neben Vitamin D auch noch Vitamin A enthält. Letzteres sorgt für eine zusätzliche Befeuchtung der Schleimhäute und stärkt damit die natürliche Barriere des Körpers gegen Eindringlinge und Erreger. Mischa Felber Weiterführende Informationen zu Vitamin-D-Mangel und dem Produkt finden Sie unter www.halibut.ch Andrea Loretan ist diplomierte Drogistin HF und arbeitet als Filialleiterin im Egli Biofachgeschäft an der Löwenstrasse in Zürich. Schweizer Hausapotheke 7-2018 19

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